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Die Stadtbahn ist vom Tisch
geschrieben von Glinder 
Zitat
christian schmidt
Da Olaf Scholz nun Hamburg verlassen wird stellt sich vielleicht die Frage ob die Straßenbahnplanungen wieder aufgenommen werden?

Wohl eher nicht, da Olaf Scholz vom Finanzministerium aus die Geschicke in der Heimat weiter überwachen wird. Das heißt, für gute Projekte (U5) wird Olaf Scholz künftig Bundesmittel verteilen, für schlechte (Stadtbahn) nicht.

Zitat
christian schmidt
Dagegen spricht dass die beiden wichtigsten Strecken jetzt wohl eine U-Bahn bekommen, und auch dass die Fördermittel des Bundes wohl für den U- und S-Bahnausbau verplant sind.

Die Fördermittel des Bundes werden jetzt von Olaf Scholz kommen.

Zitat
christian schmidt
Dafür spricht dass eine Straßenbahn immer noch der volkswirtschaftlich sinnvollste Ausbau der ÖPNV-System wäre, und dass mittlerweile ziemlich klar ist dass die Busbeschleunigung nicht viel bringt.

Solange die U5 nicht da ist, wird Olaf Scholz keine Bundesmittel für die Stadtbahn geben.
Die "U5" kannibalisiert die Stadtbahn - die erfolgversprechendsten Startstrecken sollen als U-Bahn gebaut werden. Dann bleibt eben nur noch das Tangentiale. Ob so etwas reicht, ein Straßenbahnsystem neu zu starten?

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.2018 16:26 von histor.
Zitat
histor
Die "U5" kannibalisiert die Stadtbahn - die erfolgversprechendsten Startstrecken sollen als U-Bahn gebaut werden. Dann bleibt eben nur noch das Tangentiale. Ob so etwas reicht, ein Straßenbahnsystem neu zu starten?

Warum nicht? In anderen Städten sind die Tangentialen erhalten geblieben, bzw. werden wieder aufgebaut. Fast so, als hätte in Hamburg sich die Politik beim Bau der U4-alt in letzter Minute dazu durchgerungen, die 15 beibehalten zu wollen. Von daher spricht nichts dagegen, dass die Politik sich nach Fertigstellung der U5 der Stadtbahn wieder öffnet. Aber dazu muss erstmal die U5 fertiggestellt sein. Denn sonst gibt es wieder das Hickhack Stadtbahn gegen U-Bahn und das will doch nun wirklich keiner mehr.
Das Hickhack hat man höchstens bis zum Baubeginn, danach könnte schlimmstenfalls kritisiert werden, warum denn das Stadtbahnnetz schon fertig ist, und die U5 immer teurer würde. Von daher könnte man spätestens mit dem Baubeginn auch mit der Planung für das Stadtbahnnetz anfangen, dann wäre es immernoch möglich beides zeitgleich zu eröffnen. Zudem dürfte die U5 leider auch sämtliche Mittel für den ÖV-Ausbau abziehen (s. U5 Berlin)... Von daher wünsche ich euch, wenn die U5 kommt weiterhin viel Spaß beim Kuscheln im Bus.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Solange man die Stadtbahn nicht immer auf Krampf über den Jungfernstieg und Rathausmarkt (=innere Innenstadt) quetschen will, hätte ich auch nichts dagegen. Aber bitte nicht auf bereits überlastete Strassen mit auf die Fahrbahn.
Die Gleise müssten (egal wo) exklusiv auf eigenen Trassen laufen und bestenfalls auch komplett kreuzungsfrei mit den heutigen Strassen. Das macht es dann aber wieder zu einer U- oder Hochbahn. Ergo nichts gewonnen nur wenn man dem Kind einen anderen Namen gibt.
Zitat
flor!an
bestenfalls auch komplett kreuzungsfrei mit den heutigen Strassen

Warum eigentlich? Gut gebaute Kreuzungen mit kurzen Durchrutschzeiten für die Straßenbahn - und niemand hat irgendwelche wahrnehmbaren Verzögerungen.

Tobias
Zitat
McPom
Zitat
flor!an
bestenfalls auch komplett kreuzungsfrei mit den heutigen Strassen

Warum eigentlich? Gut gebaute Kreuzungen mit kurzen Durchrutschzeiten für die Straßenbahn - und niemand hat irgendwelche wahrnehmbaren Verzögerungen.

Hier kann man exemplarisch lesen, dasss es selbst mit der Busbeschleunigung nicht klappt. [www.bahninfo-forum.de] ich bezweifle dass dann bei einer Stadtbahn ein Sinneswandel kommt. Und eine Stadtbahn die sich im Stau anstellt, kann nun wirklich niemand gebrauchen.
Zitat
Jan Gnoth

Wohl eher nicht, da Olaf Scholz vom Finanzministerium aus die Geschicke in der Heimat weiter überwachen wird. Das heißt, für gute Projekte (U5) wird Olaf Scholz künftig Bundesmittel verteilen, für schlechte (Stadtbahn) nicht.

Die Fördermittel des Bundes werden jetzt von Olaf Scholz kommen.

Solange die U5 nicht da ist, wird Olaf Scholz keine Bundesmittel für die Stadtbahn geben.

Olaf über alles...

Du glaubst ernsthaft, dass Olaf Scholz als Finanzminister darauf einen Einfluss hätte? Das entscheiden ganz andere!


Aber man muss Hamburg auch dankbar sein. Während in vielen Städten moderner Nahverkehr geplant und gebaut wird, plant HH sich in einen Rausch. So stehen mehr Gelder für andere Städte zur Verfügung.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2018 18:43 von B-V 3313.
Spätestens wenn die ganzen Schlaumeier und Planungshelden ausgerechnet haben was die U5 in Summe kostet, wird man sich das mit der Stadtbahn noch zwei bis dreimal überlegen. Für die U5 reden wir da locker von 3 Mrd. € - eine ungeheure Summe und vielleicht sind bis dahin vernünftige Verkehrspolitiker in dieser Stadt am Ruder, was leider zu bezweifeln ist.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Jan Gnoth

Wohl eher nicht, da Olaf Scholz vom Finanzministerium aus die Geschicke in der Heimat weiter überwachen wird. Das heißt, für gute Projekte (U5) wird Olaf Scholz künftig Bundesmittel verteilen, für schlechte (Stadtbahn) nicht.

Die Fördermittel des Bundes werden jetzt von Olaf Scholz kommen.

Solange die U5 nicht da ist, wird Olaf Scholz keine Bundesmittel für die Stadtbahn geben.

Olaf über alles...

Du glaubst ernsthaft, dass Olaf Scholz als Finanzminister darauf einen Einfluss hätte? Das entscheiden ganz andere!

Das sehe ich auch so. Herr Scholz kann als Finanzminister - wenn er es denn wird - nicht nach Belieben einfach Bundesmittel verteilen. Es wird voraussichtlich eine Anhebung der GVFG-Mittel geben, die wiederum für ganz Deutschland werden reichen müssen. Hamburg kann dort wie jede andere Stadt Projekte anmelden und wird dann einen Anteil der Gelder bekommen. Nicht mehr und nicht weniger. Den Verkehrsminister wird im übrigen nach derzeitigem Stand die CSU stellen. Zudem soll Herr Scholz auch bereits erklärt haben, an der "Schwarzen Null" festhalten zu wollen. Schon allein deshalb werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen können, was die Finanzierung für Projekte des ÖPNV angeht. Angesichts des dringenden Bedarfs vieler Städte und Regionen in Deutschland für Bahnen und Busse wäre selbst eine Verdreifachung der Mittel für Infrastruktur-Projekte nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Olaf Scholz ist gegen eine Stadtbahn, weil er befürchtet, dass mehr Anwohner gegen den Bau klagen würden als bei einer unterirdischen Bahn. Daher favorisiert er als Würgermeister von Hamburg, oh sorry, Rechtschreibfehler :-), den Weg des geringeren Widerstandes. Koste es, was es wolle.

Als Finanzminister in Berlin müsste er sich jedoch nicht mit Anwohnerklagen herumschlagen. Möglicherweise würde es ihm sogar gelegen kommen, wenn wegen Verzögerungen durch Gerichtsprozesse die Gelder von Hamburg nicht abgerufen werden können.

Allerdings ist er ja auch noch Parteichef des Landesverband Hamburg. Möglich, dass er in dieser Position Einfluss nimmt, damit die hamburger SPD es sich nicht mit vielen Anwohnern und Autofahrern verscherzt.
Als Finanzminister hätte Scholz nichts mehr zu tun mit konkreten Projekten, dieser Größenordnung jedenfalls. Das läuft alles über den Posten des Verkehrsministeriums.

Dass Olaf Scholz irgendeine persönliche Abneigung gegenüber der Stadtbahn hatte, würde ich auch bezweifeln. Er wollte sie nicht, weil 2010 die Winterhuder Bürgerinitiative offenbar ordentlich Eindruck machte und er die Stadtbahn für so entbehrlich hielt, dass man das nicht ausfechten müsste. Das war die Zeit der Eskalation bei Stuttgart 21, der Kostenexplosion an der Elphi und so weiter. So kam es zur Busbeschleunigung als Alternative und - mit zeitlichem Abstand - vor mittlerweile ja auch schon bald vier Jahren zur Ankündigung der U-Bahn-Ausbau-Offensive ganz betont in "oberflächenschonender Bauweise".

Zwischenzeitlich ist man vom Mantra der absoluten Anwohnerschonung um jeden Preis ja etwas zurückgetreten. Im Konfliktfall wird aber weiter massiv nach Kompromissen gesucht, bei denen die jahrzehntelange Nutzung durch den ÖV gegenüber kurzfristigen Störungen von Anliegern eine große Verhandlungsmasse abgeben muss. So konnte die Busbeschleunigung zu einer im Klein-Klein des Streits über einzelne Pollerpfosten versunkenen Bus-Nicht-Beschleunigung mutieren und bei der U5 geht's auch schon gut los. Sollte Dressel Nachfolger von Scholz werden, wird das ähnlich weitergehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2018 08:47 von Herbert.
Zitat
flor!an
Solange man die Stadtbahn nicht immer auf Krampf über den Jungfernstieg und Rathausmarkt (=innere Innenstadt) quetschen will, hätte ich auch nichts dagegen. Aber bitte nicht auf bereits überlastete Strassen mit auf die Fahrbahn.
Die Gleise müssten (egal wo) exklusiv auf eigenen Trassen laufen und bestenfalls auch komplett kreuzungsfrei mit den heutigen Strassen. Das macht es dann aber wieder zu einer U- oder Hochbahn. Ergo nichts gewonnen nur wenn man dem Kind einen anderen Namen gibt.

Vielleicht sollte man ja versuchen, ein "abgespecktes", tendenziell z.B. sowohl in Richtung SPD als auch in Richtung CDU konsensfähiges Konzept für eine kleine Stadtbahn zu entwickeln. Also: Bau von Stadtbahnstrecken auf stärker belasteten "Bustangenten", bei denen ein größerer Anteil auf besonderem Bahnkörper möglich erscheint, mit möglichst geringem Konfliktpotential mit MIV/Parkplätzen.

In West-Berlin ist die Ausgangslage durch die vorhandene, zeitgemäße "Ostberliner" Straßenbahn viel besser - Hamburg muß wieder bei 0 anfangen. Nur mal angenommen, es gelänge, in der Bürgerschaft einen mit breiter Mehrheit gefaßten Tendenzbeschluß für ein "Einstiegsnetz" aus zwei, drei relativ unproblematischen Tangentialstrecken zu erreichen - dann hätte man hinsichtlich der Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs in Hamburg ein ganz anderes "Standing".

Wenn so ein erster Schritt gelänge - dann könnte man sich in zehn oder zwanzig Jahren immer noch über die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs auf dem Rathausmarkt streiten,

meint Marienfelde.
Zitat
Herbert

Dass Olaf Scholz irgendeine persönliche Abneigung gegenüber der Stadtbahn hatte, würde ich auch bezweifeln.

Das hat aber in einigen Interviews vor einigen Jahren durchaus anders geklungen. Ebenso sehr kann ich mich erinnern, wie vehement Herr Scholz bei den Koalitionsverhandlungen mit der GAL darauf gedrungen hat, einer Stadtbahn ja keine Chance einzuräumen, nicht einmal als eine Art Versuchsbetrieb.

Ich würde mich ja freuen, wenn Deine Auffassung richtig wäre und in Hamburg für die Stadtbahn Tauwetter einsetzen würde. Allerdings glaube ich nicht so recht daran - und wäre wiederum froh, mich hier zu irren ...
Zitat
Marienfelde

Vielleicht sollte man ja versuchen, ein "abgespecktes", tendenziell z.B. sowohl in Richtung SPD als auch in Richtung CDU konsensfähiges Konzept für eine kleine Stadtbahn zu entwickeln.

meint Marienfelde.

Wenn, dann erschiene mir das realistisch. In den zurückliegenden Jahren wurden von einigen Interessierten für Hamburg teils recht große Straßenbahn-Netze skizziert. Was sicher gut gemeint war, aber es dürfte viele Menschen in Hamburg überfordert haben. Jedenfalls ist bei mir der Eindruck so entstanden. Weniger wäre hier wohl mehr (gewesen). Vielleicht würde sich in Hamburg (bzw. Umgebung) eine Tangentialverbindung ähnlich wie im Umland von Kopenhagen finden lassen, wo man mit einem niederflurigen Stadtbahn-System beginnen könnte?
Hallo Bovist66,

Zitat
Bovist66
Wenn, dann erschiene mir das realistisch. In den zurückliegenden Jahren wurden von einigen Interessierten für Hamburg teils recht große Straßenbahn-Netze skizziert. Was sicher gut gemeint war, aber es dürfte viele Menschen in Hamburg überfordert haben.

Welche außerhalb von Foren wie diesem unbekannt sind. Einzig bekannt war nur die kümmerliche Strecke von Bramfeld über Steilshoop bis Rübenkamp und dann allenfalls Lattenkamp oder Borgweg. Selbst die (und die zu erwartenden Kosten) haben die Leute auf die Barrikaden gebracht.


Zitat
Bovist66
Ebenso sehr kann ich mich erinnern, wie vehement Herr Scholz bei den Koalitionsverhandlungen mit der GAL darauf gedrungen hat, einer Stadtbahn ja keine Chance einzuräumen, nicht einmal als eine Art Versuchsbetrieb.

Ist das irgendwo nachzulesen oder läuft das wieder unter hörensagen?

Grüße
Boris
Zitat
Bovist66

Das hat aber in einigen Interviews vor einigen Jahren durchaus anders geklungen. Ebenso sehr kann ich mich erinnern, wie vehement Herr Scholz bei den Koalitionsverhandlungen mit der GAL darauf gedrungen hat, einer Stadtbahn ja keine Chance einzuräumen, nicht einmal als eine Art Versuchsbetrieb.

Die Stadtbahn als > 100 Millionen schweres Versuchsprojekt zu einer Zeit, in der Scholz die strikte Haushaltsdisziplin ausrief? Das hätte man aber schon sehr sehr gut verkaufen müssen.

Zitat

Ich würde mich ja freuen, wenn Deine Auffassung richtig wäre und in Hamburg für die Stadtbahn Tauwetter einsetzen würde. Allerdings glaube ich nicht so recht daran - und wäre wiederum froh, mich hier zu irren ...

Die Stadtbahn wird frühestens wieder auf den Tisch kommen, wenn die U5-Ziele kippen und gleichzeitig ein großer Bedarf nach besserem ÖV kaum mehr zu leugnen sein wird. Oder sich politisch der Wind extrem dreht. Vielleicht Ende der 2020er Jahre? Bis dahin sieht die Welt anders aus.
Zitat
Marienfelde
Vielleicht sollte man ja versuchen, ein "abgespecktes", tendenziell z.B. sowohl in Richtung SPD als auch in Richtung CDU konsensfähiges Konzept für eine kleine Stadtbahn zu entwickeln. Also: Bau von Stadtbahnstrecken auf stärker belasteten "Bustangenten", bei denen ein größerer Anteil auf besonderem Bahnkörper möglich erscheint, mit möglichst geringem Konfliktpotential mit MIV/Parkplätzen.

In West-Berlin ist die Ausgangslage durch die vorhandene, zeitgemäße "Ostberliner" Straßenbahn viel besser - Hamburg muß wieder bei 0 anfangen. Nur mal angenommen, es gelänge, in der Bürgerschaft einen mit breiter Mehrheit gefaßten Tendenzbeschluß für ein "Einstiegsnetz" aus zwei, drei relativ unproblematischen Tangentialstrecken zu erreichen - dann hätte man hinsichtlich der Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs in Hamburg ein ganz anderes "Standing".

Wenn so ein erster Schritt gelänge - dann könnte man sich in zehn oder zwanzig Jahren immer noch über die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs auf dem Rathausmarkt streiten,

meint Marienfelde.

Dazu müsste erstmal die U5 fertiggestellt werden. Solange die U5 nicht fertig ist, braucht man sich in Hamburg keine Gedanken um die Stadtbahn zu machen. Das ist etwas für die Zeit nach Fertigstellung der U5. Auf dem Rathausmarkt wird wohl kaum wieder eine Straßenbahn fahren. Wenn dann eher auf den heutigen Metrobus-Linien 15 (ex Tram 8) und 25 (ex Tram 15). Aber das ist etwas für die Zeit nach Fertigstellung der U5. Vorher nicht.
Zitat
Bovist66
Zitat
Marienfelde

Vielleicht sollte man ja versuchen, ein "abgespecktes", tendenziell z.B. sowohl in Richtung SPD als auch in Richtung CDU konsensfähiges Konzept für eine kleine Stadtbahn zu entwickeln.

meint Marienfelde.

Wenn, dann erschiene mir das realistisch. In den zurückliegenden Jahren wurden von einigen Interessierten für Hamburg teils recht große Straßenbahn-Netze skizziert. Was sicher gut gemeint war, aber es dürfte viele Menschen in Hamburg überfordert haben. Jedenfalls ist bei mir der Eindruck so entstanden. Weniger wäre hier wohl mehr (gewesen). Vielleicht würde sich in Hamburg (bzw. Umgebung) eine Tangentialverbindung ähnlich wie im Umland von Kopenhagen finden lassen, wo man mit einem niederflurigen Stadtbahn-System beginnen könnte?

Ganz genau. Meiner Idee nach sollte man das Stadtbahn "Experiment" in den "Satelliten" machen. Also z.b. Harburg oder Bergedorf. Ich weiß nur nicht ob es dort Sinn macht. Aber rein von der Geografie könnte ich mir in Harburg oder Bergedorf ein spinnenförmiges Netz einer Stadtbahn vorstellen mit dem Bahnhöfen als Zentrum. Und somit deren Zentren gleichermaßen stärken (was die Attraktivität angeht)
Zitat
Bovist66
Zitat
Marienfelde

Vielleicht sollte man ja versuchen, ein "abgespecktes", tendenziell z.B. sowohl in Richtung SPD als auch in Richtung CDU konsensfähiges Konzept für eine kleine Stadtbahn zu entwickeln.

meint Marienfelde.

Wenn, dann erschiene mir das realistisch. In den zurückliegenden Jahren wurden von einigen Interessierten für Hamburg teils recht große Straßenbahn-Netze skizziert. Was sicher gut gemeint war, aber es dürfte viele Menschen in Hamburg überfordert haben. Jedenfalls ist bei mir der Eindruck so entstanden. Weniger wäre hier wohl mehr (gewesen). Vielleicht würde sich in Hamburg (bzw. Umgebung) eine Tangentialverbindung ähnlich wie im Umland von Kopenhagen finden lassen, wo man mit einem niederflurigen Stadtbahn-System beginnen könnte?

Ganz genau. Meiner Idee nach sollte man das Stadtbahn "Experiment" in den "Satelliten" machen. Also z.b. Harburg oder Bergedorf. Ich weiß nur nicht ob es dort Sinn macht. Aber rein von der Geografie könnte ich mir in Harburg oder Bergedorf ein spinnenförmiges Netz einer Stadtbahn vorstellen mit dem Bahnhöfen als Zentrum. Und somit deren Zentren gleichermaßen stärken (was die Attraktivität angeht)
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