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LINT54 - Neue AKN-Züge
geschrieben von Der Hanseat 
Die AKN Eisenbahn AG hat heute ihre neue Fahrzeuggeneration, den LINT 54, in Kaltenkirchen vorgestellt. ÖPNV Hamburg war dabei und möchte nun ein paar Einblicke in das neue Fahrzeug verschaffen. Und zwar hier: [www.oepnv-hamburg.info]

und auch bei DT5 Online: hier

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Die AKN Eisenbahn AG hat heute ihre neue Fahrzeuggeneration, den LINT 54, in Kaltenkirchen vorgestellt. ÖPNV Hamburg war dabei und möchte nun ein paar Einblicke in das neue Fahrzeug verschaffen. Und zwar hier: [www.oepnv-hamburg.info]


Super tolle Fotos ! Danke dafür !
Durftest Du mit dem neuen LINT sogar bis Eidelstedt mitfahren ?

PS.: Hab mir Deine Homepage gleich mal zu meinen Favoriten dazu gepackt. (Die von DT5 Online ist schon drin)
Zitat
Mr.C
Zitat
Der Hanseat
Die AKN Eisenbahn AG hat heute ihre neue Fahrzeuggeneration, den LINT 54, in Kaltenkirchen vorgestellt. ÖPNV Hamburg war dabei und möchte nun ein paar Einblicke in das neue Fahrzeug verschaffen. Und zwar hier: [www.oepnv-hamburg.info]


Super tolle Fotos ! Danke dafür !
Durftest Du mit dem neuen LINT sogar bis Eidelstedt mitfahren ?

Bitte schön, zur Frage: Nein, es war nur ein Pressegespräch mit anschließender Besichtigung. Das Foto in Eidelstedt entstand bereits am Dienstag bei den Probefahrten.

Zitat
Mr.C
PS.: Hab mir Deine Homepage gleich mal zu meinen Favoriten dazu gepackt. (Die von DT5 Online ist schon drin)

Merci!

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
INW
Re: LINT54 - Neue AKN-Züge
17.07.2015 08:33
Zitat
Der Hanseat
Die AKN Eisenbahn AG hat heute ihre neue Fahrzeuggeneration, den LINT 54, in Kaltenkirchen vorgestellt. ÖPNV Hamburg war dabei und möchte nun ein paar Einblicke in das neue Fahrzeug verschaffen. Und zwar hier: [www.oepnv-hamburg.info]

und auch bei DT5 Online: hier

Schickes Fahrzeug -- sowohl von außen wie auch von innen.

Schade nur, daß man sich für dieselmechanische Fahrzeuge entschieden hat -- und nicht für dieselelektrische. Letztere würden sich bei einer während der Lebensdauer der Fahrzeuge erfolgenden Elektrifizierung der Strecke umrüsten lassen.

Gruß Ingo
Am Montag findet ein Pressegespräch mit Staatssekretär Dr. Frank Nägele im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein zum neuem LINT 54 statt. Solltet ihr Fragen haben: Immer her damit: Entweder per PN oder als Antwort im Forum.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
INW
Schade nur, daß man sich für dieselmechanische Fahrzeuge entschieden hat -- und nicht für dieselelektrische. Letztere würden sich bei einer während der Lebensdauer der Fahrzeuge erfolgenden Elektrifizierung der Strecke umrüsten lassen.

Au Backe, INW! Als ob die Herren Entscheidungsträger bei der AKN das nicht gewusst hätten! Die Herren Entscheidungsträger bei der AKN werden sehr wohl gewusst haben, was es für Möglichkeiten gibt und sich dann für eine Möglichkeit entschieden haben.
Ich denke, die LINTE werden bei einer Elektriffizierung des Restnetzes durch neue Fahrzeuge ersetzt werden. Es macht sich in der Zeit des freien Wettbewerbes immer besser, den Fahrgästen neue Fahrzeuge zu präsentieren als ältere Fahrzeuge weiter laufen zu lassen. Von daher vergiss schön den Weiterbetrieb von 15 Jahre alten 2-System-LINTEN bei Elektriffizierung des AKN-Restnetzes bis zum Jahr 2030. Eher wird sich die AKN in einem solchen Fall an die Bestellung der nächsten S-Bahn-Generation ranhängen als die dann auch schon 15 Jahre alten LINTE weiter laufen zu lassen.
Au Backe, Jan Gnoth! Dem gemeinen Fahrgast ist es völlig wurscht, wie alt das Fahrzeug ist, in dem er sitzt. Er möchte nur sicher und schnell von A nach B, was mit VTE, VTA und einem LINT gewährleistet ist. Sicherlich gibt es Komfortmerkmale, die ein Fahrzeug von anderen unterscheiden und höherwertiger erscheinen lassen, das allerdings meist altersunabhängig. Viele werden oft nachgerüstet, so wie Anzeigen, Fernseher, neue Polster etc. gehen aber ebenso oft verloren, so der Sitzkomfort, die Anzahl der Sitzplätze gegenüber mehr Stehplätzen, Fenster mit Öffnungsmöglichkeit, Armlehnen etc.).

Und die wenigen Merkmale, die in der heutigen Zeit des ÖPNV wirklich zunehmend unzeitgemäß werden oder es bereits sind, wie Niederflureinstieg oder Klimaanlage, sind bei dem LINT bereits bedacht, was er dem VTA z.B. voraus hat, der ja auch einen möglichen gemischten Einsatz mit den äteren VTE als Ziel hatte, wie es bis heute praktiziert wird. Ähnlich wie bei den 472ern, die man sicherlich auch anders entworfen hätte, wenn man sie nicht mit den älteren Baureihen 471 und 470 hätte einsetzen wollen. Trotzdem sind der LINT wie auch VTA für eine längere Lebensdauer konzipiert, die sich durch Ertüchtigungen (wie bei den Paradebeispielen DT2E oder DT3E zu sehen) auch nochmals um Einiges verlängern lässt.

Ein Schienenfahrzeug nach bereits 15 Jahren zu ersetzen, passt zwar in unsere heutige Wegwerfgesellschaft, was solche Schritte aber trotzdem nicht rechfertigen sollte. Dass bei den Streckenausschreibungen der letzten Jahre größtenteils Bewerber mit Neufahrzeugen den Zuschlag bekommen haben, liegt ja daran, dass alle EVN bis auf die DB auf Neufahrzeuge setzen müssen, weil die DB ihnen keine verkaufen will. Damit schneidet die sich ins eigene Fleisch, schließlich muss sie dann auch wieder Neufahrzeuge ordern, um nicht noch mehr Strecken zu verlieren. In wenigen Jahren könnte das aber bereits anders sein. Neufahrzeuge kosten Unmengen an Geld und die mittlerweile etablierten Privatbahnbetreiber werden sich dann mit ihren jetzigen Fahrzeugen bewerben, was dann auch die DB wieder tun kann. Und dann gibt es bei neuen Streckenvergaben auch noch andere Kriterien als nur das Alter des Fuhrparks, denn das ist dem gemeinen Fahrgast wiegesagt schnuppe.

Es mag ja sein, dass sich beispielsw. beim letzten Fahrplanwechsel die Fahrgäste nach Itzehoe und Wrist kurz gefreut haben, dass sie mit den schicken neuen FLIRT-Zügen fahren können. Da die NORDBAHN zu Anfang betrieblich jedoch nicht viel gebacken bekommen hat, werden sich nicht wenige die zumindest zuverlässigere DB mit ihren "gammeligen" Silberlingen zurückgewünscht haben.

Eigentlich sollte ein Neufahrzeug wie der LINT mal eine Außenwerbung bekommen, so wie In 15 Jahren bin ich auf dem Schrott - damit Sie immer in den neusten Zügen fahren können! Mit dem obligatorischen Kleingedruckten: *Fahrpreise können hierdurch massiv steigen.
Also: A) Die LINT landen nicht in 15 Jahren auf dem Schrott und B) Die neuen Züge werden erst beworben wenn sie wirklich laufen. Die AKN hat den Vorteil, Rollmaterial zu haben, auf das man zurückgreifen kann. Das hatte die nordbahn nicht. Insofern wird die AKN sicher besser den Fahrplanwechsel überstehen ;)

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Hallo,

Zitat
Bus Nr. 1404
Dass bei den Streckenausschreibungen der letzten Jahre größtenteils Bewerber mit Neufahrzeugen den Zuschlag bekommen haben, liegt ja daran, dass alle EVN bis auf die DB auf Neufahrzeuge setzen müssen, weil die DB ihnen keine verkaufen will.

Damit liegst Du falsch. Es werden fast immer in den Ausschreibungen Neufahrzeuge gefordert oder im Fall von Niedersachsen und der Marschbahn in Schleswig-Holstein die Fahrzeuge vom Besteller gestellt. Es ist also vollkommen egal, ob die DB einem ihre alten Fahrzeuge verkaufen würde oder nicht. Mit einer 218 + n-Wagen Park könnte man sich gar nicht bewerben, geschweige denn eine Ausschreibung gewinnen, in der Neufahrzeuge Bedingung sind.


Grüße
Boris
Auch wenn das hier etwas abdriftet, interessant ist es ja dennoch: 1.: Warum fahren dann noch immer im Verhältnis viele Altfahrzeuge egal ob Silberlinge, Dostos oder sonstwas durch Deutschland? und 2.: Was würde passieren, wenn es auf eine Streckenneuausschreibung tatsächlich nur Bewerber mit Altfahrzeugen gäbe?

Die Thematik mit den Neufahrzeugen war in dieser Form nicht bekannt, ist m.E. aber skandalös, da sie weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar ist und der Fahrgast wirklich nichts davon hat. Der ist auch mit Dostos der nicht mehr aktuellsten Generation, den älteren LINTS oder FLIRTs, Desiros oder sonstwas zufrieden, die deutlich moderner als die von Dir als Beispiel genannten Silberlinge sind - trotzdem sind es Altfahrzeuge, die dann auf nahezu keinen Strecken mehr eingesetzt werden dürften. Alternative wäre dann ja nur noch ein Verkauf ins Ausland oder eben der Rohstoffkreislauf. Und ich wüsste nicht, warum das nicht auch in 15 Jahren o.Ä. die jetzt in der Produktion und Auslieferung befindllichen LINT-Züge der AKN betreffen sollte.
Hallo Bus Nr. 1404,

Zitat
Bus Nr. 1404
Auch wenn das hier etwas abdriftet, interessant ist es ja dennoch: 1.: Warum fahren dann noch immer im Verhältnis viele Altfahrzeuge egal ob Silberlinge, Dostos oder sonstwas durch Deutschland? und 2.: Was würde passieren, wenn es auf eine Streckenneuausschreibung tatsächlich nur Bewerber mit Altfahrzeugen gäbe?

Zu 1: Was definierst Du als alt? Es sind ja bei weitem nicht alle Netze/Strecken bislang ausgeschrieben worden und es gibt auch die eher seltene Variante, dass Altbaufahrzeuge erlaubt sind bzw. Strecken (teils zwecks Erhalt) direkt und ohne große Änderungen vergeben werden.

Zu 2: Dann würde die Ausschreibung wohl platzen. Es werden bei einer Ausschreibung auch Ziele wie Barrierefreiheit verfolgt, welche mit Altfahrzeugen nicht oder schlecht umsetzbar sind.


Zitat
Bus Nr. 1404
Die Thematik mit den Neufahrzeugen war in dieser Form nicht bekannt, ist m.E. aber skandalös, da sie weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar ist und der Fahrgast wirklich nichts davon hat.

Da dürftest Du weder noch recht haben. Ökologisch sind Neufahrzeuge durch einhalten strengerer Abgasnormen und geringeren Energieverbrauch sowie besserer Recyclingfähigkeit sicher vertretbar. Ökonomisch müsste man schon einen weiteren Bogen schlagen, der finge vielleicht bei den geringeren Betriebskosten an und hört bei der Sicherung (oder vermeintlichen Sicherung) von Arbeitsplätzen auf. Ein großes Fragezeichen bleibt aber.

Ob der Fahrgast nun so gar nichts davon mitbekommt, ob da ein Neufahrzeug fährt, bezweifle ich. Nicht nur in Eisenbahnforen gibt es dazu mehrere Meinungen, von Beobachtungen her bin ich immer ganz erstaunt über die Beobachtungsgabe und den Detailblick so manchen normalen Fahrgasts bei der Einführung von Neufahrzeugen. Dass die öffentliche Vorstellung von Neufahrzeugen nicht nur im Kreis von Eisenbahnfreunden stattfindet, spricht seine eine Sprache.

Letztendlich sind Barrierefreiheit und - im Fall des Falles - bessere Crasheigenschaften deutliche Argumente für die Ablösung von Altfahrzeugen.


Zitat
Bus Nr. 1404
... trotzdem sind es Altfahrzeuge, die dann auf nahezu keinen Strecken mehr eingesetzt werden dürften. Alternative wäre dann ja nur noch ein Verkauf ins Ausland oder eben der Rohstoffkreislauf. Und ich wüsste nicht, warum das nicht auch in 15 Jahren o.Ä. die jetzt in der Produktion und Auslieferung befindllichen LINT-Züge der AKN betreffen sollte.

So schwarz/weiß ist die Situation nicht. Momentan läuft noch der Umbruch, wie bei der S-Bahn oder AKN, wo die alten (Bundesbahn-) Klassiker so langsam alle verschwinden. Es gibt aber bereits zum zweiten Mal ausgeschriebene Strecken, auf denen mit dem zur letzten Ausschreibung neu beschafften Material angetreten werden kann/soll - beim "Hansenetz" usw. (momentan metronom) beispielsweise. 15 Jahre sind ja kein Alter für Schienenfahrzeuge und bis auf Ausnahmen gehen diese Fahrzeuge erst noch in die zweite Runde.

Und um auf den Ausgangspunkt zu kommen: Ingos Vorstellung würde wohl nur der Desiro von Siemens entsprechen. Dieselelektrischer Antrieb und es gibt eine Oberleitungsvariante des selben Fahrzeugs. Allerdings habe ich bei einer schnellen Suche keine Umrüstung von Diesel- zu reinem E-Antrieb gefunden. Womöglich ist das nicht möglich, da die Fahrzeugtypen sich in der Karosserie unterscheiden können.

Die LINT dürften unter den Gegebenheiten aber die beste Lösung sein. Viel Geld hat man sicher immer noch nicht für die AKN und selbst wenn die große Elektrifizierung kommt, wird die nicht auf allen Strecken der AKN kommen. Da die AKN sich zudem auf die LINT-Instandhaltung spezialisiert hat, dürften sich die Wartungskosten stark in Grenzen halten.


Grüße
Boris
Zitat
Boris
Und um auf den Ausgangspunkt zu kommen: Ingos Vorstellung würde wohl nur der Desiro von Siemens entsprechen. Dieselelektrischer Antrieb und es gibt eine Oberleitungsvariante des selben Fahrzeugs. Allerdings habe ich bei einer schnellen Suche keine Umrüstung von Diesel- zu reinem E-Antrieb gefunden. Womöglich ist das nicht möglich, da die Fahrzeugtypen sich in der Karosserie unterscheiden können.

Auch LINT und TALENT werden bzw. wurden (TALENT) mit elektrischem, dieselelektrischen und dieselmechanischem Antrieb angeboten. Umrüstbar von Diesel- auf reinen Elektroantrieb ist jedoch kein Fahrzeug. Wenn ein Dieselfahrzeug nach Elektriffizierung in seinem Netz weiterhin als E-Fahrzeug eingesetzt werden soll, so muss dieses Fahrzeug von Anfang an als 2-System-Fahrzeug bestellt werden. Der Dieselmotor würde in diesem Fall dann nicht mehr mitlaufen. Diese Variante ist aber gegenüber dem reinen dieselmechanischem Antrieb sehr kostspielig und da dürfte es schon die Überlegung wert sein, ob diese VT's im Falle einer Elektriffizierung nicht doch besser durch Neubaufahrzeuge ersetzt werden.
Das heißt, nach Ingo's Vorstellung wäre es das sinnvollste gewesen, die LINTE vorausschauend in der Diesel/Elektro 2-System-Variante zu beschaffen. Solange A1-Nord, A2 und A3 noch nicht elektriffiziert sind, fahren die LINTE mit dem Dieselmotor. Sobald diese Strecken auch elektriffiziert sind, können die LINTE den Strombügel anlegen und der Dieselmotor läuft nicht mehr mit. Vom Prinzip her eine geniale Sache, aber vom Anschaffungspreis solcher Fahrzeuge her sehr kostspielig. Da dürfte es wahrhaftig günstiger sein, bei tatsächlicher Elektriffizierung dieser Strecken lieber Neubaufahrzeuge anzuschaffen und die LINTE dann zu verkaufen. Dadurch könnten die Neubaufahrzeuge dann zumindest teilweise refinanziert werden.

Zitat
Boris
Die LINT dürften unter den Gegebenheiten aber die beste Lösung sein. Viel Geld hat man sicher immer noch nicht für die AKN und selbst wenn die große Elektrifizierung kommt, wird die nicht auf allen Strecken der AKN kommen. Da die AKN sich zudem auf die LINT-Instandhaltung spezialisiert hat, dürften sich die Wartungskosten stark in Grenzen halten.

Sehe ich genauso. Die LINTE können bis zum Abschluss der Elektriffizierungsmaßnahmen der A1 auf der selbigen bleiben und dann auf den anderen Strecken die VTA ersetzen. Es sind noch 5 Jahre hin, bis die S21 nach Kaltenkirchen in Betrieb geht. Wenn die Politik nach Abschluss dieser Arbeiten auf die Idee kommt, das Restnetz der AKN auch noch elektriffizieren zu wollen, wird dieses auch noch einige Jahre in Anspruch nehmen und dann dürften wir auch schon 2030 haben. Wenn die AKN sich dann an die Bestellung des 491 ranhängt, dürften diese durch Refinanzierung durch den Verkauf der LINTE immer noch billiger sein als wenn die LINTE jetzt vorausschauend als Diesel/Elektro 2-System-Fahrzeuge beschafft werden.
Wie der Titel lautet: Heute stellte die AKN ihren neuen LINT vor. 60 Fotos von innen und außen gibt es bei mir im Blog auf [dt5online.de]

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
INW
Re: LINT54 - Neue AKN-Züge
18.07.2015 19:11
Zitat
Jan Gnoth
Au Backe, INW! Als ob die Herren Entscheidungsträger bei der AKN das nicht gewusst hätten! Die Herren Entscheidungsträger bei der AKN werden sehr wohl gewusst haben, was es für Möglichkeiten gibt und sich dann für eine Möglichkeit entschieden haben.
Ich denke, die LINTE werden bei einer Elektriffizierung des Restnetzes durch neue Fahrzeuge ersetzt werden. Es macht sich in der Zeit des freien Wettbewerbes immer besser, den Fahrgästen neue Fahrzeuge zu präsentieren als ältere Fahrzeuge weiter laufen zu lassen. Von daher vergiss schön den Weiterbetrieb von 15 Jahre alten 2-System-LINTEN bei Elektriffizierung des AKN-Restnetzes bis zum Jahr 2030. Eher wird sich die AKN in einem solchen Fall an die Bestellung der nächsten S-Bahn-Generation ranhängen als die dann auch schon 15 Jahre alten LINTE weiter laufen zu lassen.

Toller Beitrag, Herr Gnoth!
Hirn um'me Ecke werfen war wohl noch nie Deine Spezialität, oder?
Die Fahrzeuge haben 6 Jahre Frist mit der Option auf 2x 1 Jahr Verlängerung. Nutzt man dies voll aus, sind die Fahrzeuge eh nach 16 Jahren fällig für eine Teilzerlegung -- da kann man dann auch Komponenten tauschen. Leider würde das aber wohl -- wenn es nicht schon von Anfang an vorgesehen war -- auf eine Neuzulassung hinauslaufen.

Natürlich sind neue Fahrzeuge besser im Auftritt dem Kunden gegenüber -- aber gibt es die AKN in ihrer jetzigen Form 2030 überhaupt noch? Bekanntlich möchte SH die AKN lieber gestern als heute verkaufen. Die BeNeX -- wenn es sie dann in der Form noch gibt -- darf sie nicht übernehmen, wenn Hamburg seine Möglichkeit der Direktvergabe für den U-Bahn- und Busbetrieb halten will.
Für die AKN-Infrastruktur kann es ja weiterhin eine Ländergesellschaft geben -- die kann ja auch weiterhin AKN Eisenbahn (-Infrastruktur) AG heißen. Letztlich ist es ja egal, an wen der Betreiber der Strecke seine Netznutzungsabgabe zahlt.

Andererseits: Sollte irgendwann eines noch fernen Tages doch noch der (politische) Nordstaat kommen, hat sich das Thema AKN eh erledigt...

Gruß Ingo
Zitat
INW
Hirn um'me Ecke werfen war wohl noch nie Deine Spezialität, oder?

Meine schon, aber nicht deine.

Zitat
INW
Die Fahrzeuge haben 6 Jahre Frist mit der Option auf 2x 1 Jahr Verlängerung. Nutzt man dies voll aus, sind die Fahrzeuge eh nach 16 Jahren fällig für eine Teilzerlegung -- da kann man dann auch Komponenten tauschen. Leider würde das aber wohl -- wenn es nicht schon von Anfang an vorgesehen war -- auf eine Neuzulassung hinauslaufen.

Wenn es nicht von Anfang an vorgesehen war, dürfte das sehr aufwändig bis unmöglich werden. Von daher vergiss es, dass die LINTE bei der 2. HU ab 2031 von Diesel- auf E-Antrieb umgebaut werden.

Zitat
INW
Natürlich sind neue Fahrzeuge besser im Auftritt dem Kunden gegenüber -- aber gibt es die AKN in ihrer jetzigen Form 2030 überhaupt noch?

Nach derzeitigem Stand schon.

Zitat
INW
Bekanntlich möchte SH die AKN lieber gestern als heute verkaufen. Die BeNeX -- wenn es sie dann in der Form noch gibt -- darf sie nicht übernehmen, wenn Hamburg seine Möglichkeit der Direktvergabe für den U-Bahn- und Busbetrieb halten will.
Für die AKN-Infrastruktur kann es ja weiterhin eine Ländergesellschaft geben -- die kann ja auch weiterhin AKN Eisenbahn (-Infrastruktur) AG heißen. Letztlich ist es ja egal, an wen der Betreiber der Strecke seine Netznutzungsabgabe zahlt.

Au, INW! Du schmeißt mal wieder richtig mit Hirn um dich! Geh nach derzeitigem Stand davon aus, dass die AKN nach Abschluss der S21-Baumaßnahmen in ihrer jetzigen Form als Unternehmen bestehen bleiben wird und die heutige A1-Nord, A2 und A3 auch weiterhin selber betreiben wird. Für die nächste AKN-Generation kann sich die AKN an die Bestellung der S-Bahn Hamburg für die nächste S-Bahn Generation (491) mit ranhängen und dann bekommt sowohl die DB / S-Bahn Hamburg GmbH als auch die AKN den 491. Dadurch wird es für beide günstiger, weil mehr Einheiten abgenommen werden. Die einen gehen in verkehrsroter Farbgebung an die DB und die anderen in blau/weißer Farbgebung an die AKN und laufen dann in der jeweiligen Farbgebung in ihren jeweiligen Netzen. So einfach ist das.

Zitat
INW
Andererseits: Sollte irgendwann eines noch fernen Tages doch noch der (politische) Nordstaat kommen, hat sich das Thema AKN eh erledigt...

Was hat der politische Nordstaat mit der AKN zu tun? Die AKN wird als eigenständiges Unternehmen erhalten bleiben, ganz gleich welches Land oder welche Länder oder welcher Investor auch immer dahinter stehen werden.
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
INW
Die Fahrzeuge haben 6 Jahre Frist mit der Option auf 2x 1 Jahr Verlängerung. Nutzt man dies voll aus, sind die Fahrzeuge eh nach 16 Jahren fällig für eine Teilzerlegung -- da kann man dann auch Komponenten tauschen. Leider würde das aber wohl -- wenn es nicht schon von Anfang an vorgesehen war -- auf eine Neuzulassung hinauslaufen.

Wenn es nicht von Anfang an vorgesehen war, dürfte das sehr aufwändig bis unmöglich werden. Von daher vergiss es, dass die LINTE bei der 2. HU ab 2031 von Diesel- auf E-Antrieb umgebaut werden.

Die LINT-Triebwagen so wie sie sind, können nicht umgebaut werden. Ich habe auch gesucht, aber ich fand kein Angebot von Alstom, nachdem die LINT als dieselelektrische Triebwagen lieferbar sind.

Würdest Du mir bitte einen Link auf eine Primärquelle setzen? Danke!

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat
Jan Borchers
Ich habe auch gesucht, aber ich fand kein Angebot von Alstom, nachdem die LINT als dieselelektrische Triebwagen lieferbar sind.

Würdest Du mir bitte einen Link auf eine Primärquelle setzen? Danke!

Schau mal auf wikipedia, dort Suchbegriff "Coradia LINT" eingeben.
Zu Hause habe ich eine Broschüre von Alstom, wo der LINT auch als ET in den bisher bekannten Konfigurationen angeboten wird. Diese Broschüre müsste ich raussuchen und scannen, was allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Die 14 LINT bleiben auf Diesel und fahren nach der S21-Eröffnung zwischen Norderstedt Mitte und Neumünster bzw. Ulzburg Süd und Elmshorn. Vielleicht fährt die AKN ja dann in ein paar Jahren auf anderen Regionalbahnstrecken in SH. Aber ich glaube weder daran, dass die LINT umgerüstet werden, noch dass die AKN die 491 mitfinanziert.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Hallo Jan,

Zitat
Jan Gnoth
Schau mal auf wikipedia, dort Suchbegriff "Coradia LINT" eingeben.

Ich glaube, Du meinst den Coradia Continental - u.a. bei agilis im Einsatz. Das ist aber ein ganz anderes Fahrzeug, LINT gibt es nur als Dieseltriebwagen mit mechanischer Kraftübertragung.


Grüße
Boris
Zitat
Boris
Ich glaube, Du meinst den Coradia Continental - u.a. bei agilis im Einsatz. Das ist aber ein ganz anderes Fahrzeug, LINT gibt es nur als Dieseltriebwagen mit mechanischer Kraftübertragung.

Inzwischen habe ich auf der Webseite von Alstom nachgesehen: Die E-Version vom LINT ist inzwischen aus der Produktpalette LINT rausgenommen worden und wird nunmehr als eigenständige Produktpalette Coradia Meridian (zwischenzeitlich Minuetto genannt) angeboten, nachdem der E-LINT bisher nur von der italienischen Staatsbahn abgenommen worden ist. Gleiches gilt für den Coradia Lirex, welcher inzwischen zu Coradia Continental und Coradia Nordic weiterentwickelt worden ist.
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