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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
Herbert
[www.abendblatt.de]

Oder ohne Paywall hier [www.mopo.de]


Ist dies wirklich so, wie dort geschrieben? Sprich auch die Türen die bereits am Bahnsteig stehen, kann man nicht öffnen (auch nicht "von Hand" von außen)?

Und warum evakuiert man nicht bereits nach einem kurzen Zeitfenster (~30min) den Teil, der nicht am Bahnsteig steht. Ich meine, offenbar stand die Hälfte des Zuges ja am Bahnsteig (und es war sicher eine Menge Polizei und Feuerwehr Vorort). Da scheint mir das kein großer Akt zu sein (oder täusche ich mich da? Strom musste ja so oder so abgestellt werden).


PS: Und von welchem Tunnel redet das Abendblatt in Wilhelmsburg? :D



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2017 22:33 von flor!an.
Der Zug soll kurz hinter Wilhelmsburg Richtung Innenstadt gestrandet sein, die Spitze etwa Höhe Keindorffstraße. Die letzten Wagen standen tatsächlich noch am Bahnsteig. Einen "Tunnel" gibt es da nicht - bis auf den Bahnsteigzugang.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2017 23:15 von Herbert.
Das Abendblatt hat eine Vision 2100 - Nach dem A7-Deckel kommt ein Deckel über die Reichsstraße und alle Bahnlininen von der Süderelbbrücke bis zur Veddel für nur 80952302052524€ ;-)
Seltsam ist schon, wie wiedersprüchlich die Schilderungen der Reporter sind.

Einer schreibt vom abschleppen, der andere vom Selbstreparieren des technischen Defektes durch den "Triebwagenführer".

Ja was denn nun wie genau?

Außerdem fällt mir auf (nicht nur hier in diesem Fall), dass viele Kutscher bei der S-Bahn ziemlich faul sind beim Durchsgenmachen bei Störungen oder Verzögerungen. Oft muss man ihen durch Anfragen über den Notruf auf die Sprünge helfen. Die gleuben wohl, dass sie Güterzüge fahren...
Zitat
Computerfreak
Einer schreibt vom abschleppen, der andere vom Selbstreparieren des technischen Defektes durch den "Triebwagenführer".

Ersteres wird wahrscheinlicher sein bei einem Schadzug - soweit mir bekannt (ich lasse mich da gern eines besseren belehren) darf ein Lokführer nicht selbst Hand anlegen und das Fahrzeug reparieren aus versicherungstechnischen Gründen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2017 18:08 von Alkcair.
Viel schlimmer waren die Leute, die dann auf den Gleisen rumgesprungen sind. Die Strecke Harburg–Hbf war ja komplett gesperrt. Habe von der Arbeit nach Hause statt 30 90 mInutne gebraucht. Die verlängerte 13 Richtung Berliner Tor ist zwar eine nette Sache, war aber total voll und tierisch verspätet. Am Berliner Tor dann endlich angekommen ging es dann zum Glück normal weiter. Aber die Busbuchten da sind überhaupt nicht für die Masse an SEV-Fahrer ausgelegt.
Zitat
PAD
Viel schlimmer waren die Leute, die dann auf den Gleisen rumgesprungen sind. Die Strecke Harburg–Hbf war ja komplett gesperrt...

Tja, wer nicht hören will, muss fühlen!

Wenn die Bahn(er) keine vernünftigen Informationen geben kann/will/wollen, dann ist es kein Wunder, wenn sich die Leute selbst helfen.
Zitat
Computerfreak
Zitat
PAD
Viel schlimmer waren die Leute, die dann auf den Gleisen rumgesprungen sind. Die Strecke Harburg–Hbf war ja komplett gesperrt...

Tja, wer nicht hören will, muss fühlen!

Wenn die Bahn(er) keine vernünftigen Informationen geben kann/will/wollen, dann ist es kein Wunder, wenn sich die Leute selbst helfen.

Sehe ich auch so und ich hätte wohl ähnlich gehandelt, wenn ich komplett ohne Informationen eine Stunde im Zug warten muss. Die Luft wird auch nicht besser im Wagen
Zitat
flor!an
Oder ohne Paywall hier [www.mopo.de]

Ist dies wirklich so, wie dort geschrieben? Sprich auch die Türen die bereits am Bahnsteig stehen, kann man nicht öffnen (auch nicht "von Hand" von außen)?

Natürlich kann man die Türen von außen händisch öffnen -- aber nicht Hans-und-Franz, dazu muß man schon Eisenbahntechnik-Vertrauter sein. Ein solcher sollte sich innerhalb einer halben Stunde aus dem Werk Ohlsdorf zuführen lassen, selbst die Bahn hat Fahrzeuge für derartige Transporte mit eingebauter Krawallanlage. Im Zweifelsfall kann man bei den BOS-Organisationen um Amtshilfe bitten...

Mal angenommen, ein Waggon ist verqualmt, alle Fahrgäste in diesem Waggon sind durch Rauchgase bewußtlos. Wie soll man die sonst retten können? Erstmal nen Lehmann holen und Scheiben zertrümmern?

Wenn es keine von außen erreichbare Notentriegelung geben würde, dürfte das Eisenbahnbundesamt -- bekannt dafür, gerne mal neumodischen Schnickschnack nicht zuzulassen -- die Fahrzeuge gar nicht zum Bahnbetrieb zugelassen haben...
Die 474 sind bekanntlich schon zwischen 10 und 20 Jahre im täglichen Betrieb.

Gruß Ingo
Um den Vorfall mal zu ordnen:

Es gibt leider einige äußerst mundfaule Triebfahrzeugführer bei der S-Bahn. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen dass überhaupt keine Durchsagen gemacht wurden, dass wäre ja schon grob fahrlässig und sehr unklug. Zur Verteidigung des Tf sei gesagt: Bei Störungen am Fahrzeug hat man mehr als beide Hände voll zu tun, da kann man so etwas auch schonmal vergessen.

Was immer auch für ein Schaden vorliegt, wenn er vom Tf behoben werden kann behebt er ihn. Ich habe auch schonmal eine kleine Störung an einem Stromabnehmer selber vor Ort behoben und bin mit nur zwei Minuten Verspätung weitergefahren. Ähnliches gilt für gefallene LSS in der Bodenwanne oder in Führerständen oder Probleme beim Systemwechsel in Neugraben. Für solche Fälle - bis hin zum Leittechnik-Reset ist man als Tf bei der S-Bahn geschult.

Wenn der Zug schadhaft ist, ist abschieben eigentlich eine recht zügige Geschichte. Ankuppeln, ggf. Bremsprobe, Sprechprobe via. Sprechkabel machen und dann noch die Umstände des Abschiebens mit dem Fahrdienstleiter klären. Bei zwei routinierten Tf ist so eine Prozedur in 15-20 Minuten erledigt (Also von "Zug bleibt schadhaft liegen" bis "Zug wird abgeschoben").

Es bleibt auch für mich schlussendlich schleierhaft warum es so lange gedauert hat, dazu müsste ich das genaue Schadensbild kennen. Wenn es absehbar ist, dass es länger dauert hätte ich zumindest du Leute aus dem letzten Wagen, bzw. bei einem durchgängigen Zug aus dem hinteren Zugteil, gelassen um die Situation etwas zu entspannen.
Mal wieder ne Signalstörung zwischen Harburg und Willyburg. S31 fällt aus, S3 wohl teilweise mit Kurzzügen unterwegs. Da weiß ich wieder warum ich jeden Tag mit dem Auto fahre...
Die S-Bahn kann es halt nicht. Gab es in den letzten 7 Tagen mal ein Tag, nur ein Tag, ohne Störung? Nein.
Zitat
schmidi
Die S-Bahn kann es halt nicht. Gab es in den letzten 7 Tagen mal ein Tag, nur ein Tag, ohne Störung? Nein.

Richtig. Es gab in den letzten anderthalb Monaten kaum einen Tag ohne Störungen …
Größere Störungen der Harburger S-Bahn, Quelle: S-Bahn Twitter

Mi, 15.3.: Signalstörung. Ausfall der S31, bis zu 20 Minuten Verspätungen S3
Di, 14.3.: Weichenstörung. Ausfall der S31 Hammerbrook-Hauptbahnhof
Mo, 13.3.: Weichenstörung. Verspätungen.
Mi, 8.3.: Schadzug. Verspätungen.
Di, 7.3.: Betriebliche Gründe. S31 fällt aus.
Di, 7.3.: Signalstörung am Hbf. Verspätungen.
Di, 7.3.: Betriebsfremde Personen im Gleis, Vollsperrung Holstenstraße, Verspätungen.
Fr., 3.3. Technische Störung, S3-Züge Richtung Buxtehude enden in Neugraben
Do, 2.3.: Schadzug in Wilhelmsburg. Verspätungen von bis zu 30 Min. S3/S31.
Do, 2.3.: Betriebsfremde Personen im Gleis. Vollsperrung Harburg Rathaus-Hammerbrook (Anm.: Betriebsfremde Personen sind Fahrgäste des Schadzugs, die nach längerer Wartezeit wild aus dem Zug steigen).
Mi, 1.3.: Betriebsfremde Personen im Gleis, Vollsperrung City-Tunnel, Umleitung via Verbindungsbahn mit Verspätungen
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