Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Außergewöhnliches im Hamburger Schnellbahnsystem, Teil 3
geschrieben von Forummaster Hamburg 
S-Bahn Wagen 8138 (Mittelwagen von 4138, BR 474.3) hat über der mittleren Tür was historisches zu bieten:

Der S-Bahn Linienplan zeigt in Ohlsdorf den Übergang zum Airport Express, in Hasselbrook besteht Übergang zur S4, an diversen weiteren Stationen zur DB (DB-Keks) und die S3 endet in Neugraben.

Eine Restecke des aktuellen Plans klebt an der Tür, der zu sehende Plan stammt ja offensichtlich aus der Zeit vor dem Zweisystemumbau und hat wohl besseren Klebstoff als seine Nachfolger bekommen.
Warum dürfen die Züge von der Innenstadt kommend nur extrem langsam in die Station einfahren? Dass sie vor der Weiche nur auf Sicht und langsam einfahren dürfen, ist klar. Aber warum nur so langsam in die Station?

Die maximal erlaubte Geschwindigkeit beim überfahren der Weichen ist auf 20 km/h begrenzt.
----

Bei der Ausfahrt Richtung Innenstadt fährt der Zug über die Weiche aufs angestammte Gleis. Warum muss der Zug dann vor der Station Fuhlsbüttel Nord noch mal halten und dann auch wieder nur sehr langsam in die Station einfahren?

Die Ausfahrt aus Langenhorn Markt wird auf Anordnung des Betriebsleiters als "Fahrt auf Sicht" (bei der am ersten Fahrt frei zeigenden Hp anzuhalten ist und Weichen mit max. 20 kmh zu befahren sind) durchgeführt.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Danke für die Erklärungen.

Der Zug ist über die Eiche aber schon längst drüber, wenn er vor Fuhlsbüttel Nord noch mal hält. Ich sitze meist im letzen Wagen, daher kann ich das sagen.
Zitat
ullistein
Der Zug ist über die Eiche aber schon längst drüber...
Das wollen wir nicht hoffen.

Reli 2017: Der Jahn als Großwildjäger
Vor der Haltestelle Langenhorn Markt beginnt eine "Sichtfahrt", da der Zugfahrer ein Halt zeigendes Signal "überfährt"
um die Haltestelle zu erreichen, das geht nun mal nur "gaaanz vorsichtig"

Zurück fährt der Zug in eine Strecke "ohne Signal", was wiederum eine "Sichtfahrt" bedeutet.
Da muss an 1 Signal angehalten werden und die Sicherheitseinrichtung ausgelöst werden
um weiterfahren zu dürfen. Die Sichtfahrt Richtung Innenstadt endet am Ausfahrsignal Fuhllbüttel Nord.

Also alles "völlig innerhalb normaler Parameter" ......
Uns sagt
diese Untersuchung
was ich, seitdem ich in dieser Stadt mit antiquiertem ÖPNV lebe, fühle.

Und wirklich etwas außergewöhnliches im oder besser: für das Hamburger Schnellbahnsystem bedeutet.

Nämlich daß in Hamburg ohne Gewaltmärsche nichts möglich ist und ganz selbstverständlich zugemutet werden (siehe auch niegelnagelneue U4 und auch noch in Planung befindliche und wahrscheinlich auch bleibende U5),
und irgendwelche Personen (im Senat und auch in diesem Forum) -die ein Wählscheibentelefon noch als 'Stand der Technik' empfinden- etwas von modernem (sic!) Bussystem faseln.

"Viele Hamburger Stadtteile sind öffentlich nur mit dem Bus zu erreichen. Entsprechend lang sind die Fahrzeiten in Stadtviertel ohne Bahnanschluss. Gerade einmal 38
Prozent der Hamburger Bevölkerung wohnen maximal 600 Meter entfernt von einer Stationen des öffentlichen Schienennahverkehrs."
Zitat
h_guenther
Vor der Haltestelle Langenhorn Markt beginnt eine "Sichtfahrt", da der Zugfahrer ein Halt zeigendes Signal "überfährt"
um die Haltestelle zu erreichen, das geht nun mal nur "gaaanz vorsichtig"

Zurück fährt der Zug in eine Strecke "ohne Signal", was wiederum eine "Sichtfahrt" bedeutet.
Da muss an 1 Signal angehalten werden und die Sicherheitseinrichtung ausgelöst werden
um weiterfahren zu dürfen. Die Sichtfahrt Richtung Innenstadt endet am Ausfahrsignal Fuhllbüttel Nord.

Also alles "völlig innerhalb normaler Parameter" ......

Danke für die Info. Nun läuft alles wieder normal.
Liest der Scholzomat solche Studien auch?

Ich fand die Erschließungsgrafik sehr interessant, es ist geradezu offensichtlich, dass bei uns die Stadtbahn zur Feinverteilung fehlt. Noch krasser kann man es in Berlin erkennen, der ehemalige Ostteil ist nahezu flächendeckend erschlossen und im ehemaligen Westteil ragen nur ein paar Äste der U- und S-Bahn in die "Prärie".
Ich fände mal eine Grafik interessant in der man das Hamburger Schienennetz von heute mit dem Straßenbahnnetz von 1958 (also dem Jahr in dem die Schrittweise Einstellung des Straßenbahnnetzes beschlossen wurde) erstellt. Was da alles erschlossen wäre... die Elbinsel, Harburg abseits der heutigen S-Bahn, Jenfeld, der Flughafen, Farmsen, Lurup, Uhlenhorst, Winterhude, Bramfeld etc. und da tönt Scholz rum, dass die U5 (die aufgrund ihres Preises, da verwette ich sämtliche weltlichen Besitztümer von mir drauf, nie in voller Länge gebaut werden wird) alle Probleme lösen wird.
Als dritte Grafik wäre die Gegenüberstellung mit der Stadtbahnplanung von 2013 noch interessant, die ja die größten Löcher hier und heute im Jahr 2017 schon gestopft hätte: Lurup, Osdorf, endlich eine vernünftige Querverbindung von Altona bis Rahlstedt, Bramfeld und Steilshoop kostengünstig erschlossen etc.

Bleibt nur Sarkasmus: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" :/

Ich lebe aktuell für ein Jahr in München und ich muss sagen, München ist zurecht auf Platz zwei. Der ÖPNV in München ist was die Erschließung angeht echt einsame Spitze. Was man hier seit 1972 geschaffen hat, ist verglichen mit Hamburg im selben Zeitraum einfach nur peinlich. Man hat hier 104 km U-Bahn gebaut, Hamburg hat im selben Zeitraum nichtmal 20 km auf die Reihe bekommen.


Was hält denn die S11 eine Minute auf? ;)
Ich vermute das hier mit den Abfahtszeiten gerechnet wurde. Am Hbf stehen die S1 und S11 gefühlt immer länger bzw. lassen gerne 2 Züge vom Nachbargleis in die S1/S11 umsteigen.

Kurioser finde ich das man aus der S11 am Berliner Tor in die S1 zum Flughafen umsteigen soll (und nicht etwa in Ohlstorf). Noch verwirrender das jemand der auf der Verbindungsbahn verleitet werden könnte, in den Zug der S21 einzusteigen, weil er ja am Berliner Tor Anschluss an die S1 zum Flughafen hätte. (in der Realität ein ziemlich langer Fußweg und man alternativ am Hbf einfach in den am selben Bahnsteig haltenden Zug fallen kann.) !?
Und noch verwirrender ist, dass die S31 bis Hauptbahnhof auch nur zeitweilig zu fahren scheint...
Wo sind diese Woche eigentlich die Verstärkerzüge auf der U3?

In der nachmittäglichen HVZ fahren diese seit Dienstag den 02.05.17 nicht mehr.
Da es an Fahrzeugmangel sicher nicht liegen wird: Evtl. Personal für den Hafengeburtstag bezüglich Arbeitsschutzpausen/Arbeitszeit frei kriegen?

Mal so ins Blaue geraten, die Hochbahner hier können sicher genauer was dazu sagen ;)
Wenn das wegen dem Hafengeburstag ist, sollte man schleunigst über Fahrerloser U-Bahn nachdenken. So wenig Personal wegen ein Wochenende. Und die Leute passen in der Woche nicht in die U-Bahn. Wegen Überfüllung geschlossen.

Morgens hat man ja anscheinend noch das Personal.
Weiß jemand, was das für ein Stephansplatz Glaskasten ist?

Zitat
schmidi
Und die Leute passen in der Woche nicht in die U-Bahn. Wegen Überfüllung geschlossen.

Morgens hat man ja anscheinend noch das Personal.

Kann ich nur bestätigen. Ist momentan äußerst kuschelig in der U3 (also in 2. oder 3. Zug mit dem man dann überhaupt mitkommt)


Sind das wirklich die normalen zustände auf der U3 wie da am Rödingsmarkt? O.O

Ich fahre zur HVZ zumeist U1 oder S1 und da geht es doch im großen und ganzen.
Gelegentlich kommt das genau so vor. Wie man auf der Uhr erkennt kurz nach 5 in der HVZ und wenn dann noch eine Verkettung unglücklicher Zustände kommt (z.b. schlechtes Wetter = keiner fährt mit dem Rad; Woche mit Feiertagen = mehr Touristen; Ankunft von z.b. Fähren am Jungfernstieg oder z.b. Veranstaltungsende in der Elphi und und und) füllt sich unauffällig aber schupdiewup ein Zug nach dem anderen, zusätzlich zu den "normalen" Pendlern.

Ich glaube hier gab es zu dem Zeitpunkt auch Ansagen nach dem Motto "verspätet sich um 3-5 Minuten" und wenn so etwas dann noch dazu kommt...
Seit Sonntag gilt der interne Sommerfahrplan der Hochbahn. Daher haben sich die Fahrzeiten der Verstärkerzüge geändert.
Und die fahren jetzt deshalb außerhalb der HVZ, so zwischen 21:22 und 22:32 Uhr. Oder wie ist das gemeint.

Früher ab St. Pauli Richtung Baumwall/Hbf/Wandsbek-Gartenstadt während der HVZ von 16:52 bis 18:22 Uhr ( ab 17:42 Uhr über Wandsbek-Gartenstadt weiter nach Farmsen, vorher nur Ring) alle 10 min.

Morgens von Farmsen fährt ja noch.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2017 19:57 von schmidi.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen