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Außergewöhnliches im Hamburger Schnellbahnsystem, Teil 3
geschrieben von Forummaster Hamburg 
@ BussHamburg001: Thesdorf ist wie die anderen auch für Langzüge geeignet. Auch schon ab 6 Uhr fahren die nach Pinneberg mit voller Länge. Der Zug, mit dem ich fahre, wird erst normalerweise in Elbgaustraße auf 9 Wagen verstärkt.

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Vollzugtauglich:
Wedel - Bahrenfeld,
Wandsbeker Chaussee - Airport/Poppenbüttel,
Reinbek - Aumühle,
Fischbek - Stade

Der Rest ist Langzugtauglich.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Vollzugtauglich:
Wedel - Bahrenfeld,
Wandsbeker Chaussee - Airport/Poppenbüttel,
Reinbek - Aumühle,
Fischbek - Stade

Der Rest ist Langzugtauglich.

Eigentlich sind die Bahnsteige bis Ohlsdorf alle Langzugtauglich, meine ich. Besonders in Friedrichsberg und Barmbek ist das Ende doch nur abgesperrt.
Zitat

Eigentlich sind die Bahnsteige bis Ohlsdorf alle Langzugtauglich

da ich manchmal in Ohlsdorf in die S1 Richtung Poppenbüttel steige, kann ich sagen das hinter dem letzten Waggon fast kein Bahnsteig mehr ist. Ähnlich kurz auch Alte Wöhr und Rübenkamp.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.2017 21:04 von Kirk.
Zitat
Koschi1988

Eigentlich sind die Bahnsteige bis Ohlsdorf alle Langzugtauglich, meine ich. Besonders in Friedrichsberg und Barmbek ist das Ende doch nur abgesperrt.

"Nur" ist gut ;-) Für eine Wiederherstellung der Langzugtauglichkeit in Barmbek, Friedrichsberg und Wandsbeker Chaussee, wie sie in der S4-Planung vorgesehen ist, reicht ein bloßes Entfernen der Gitter nicht aus.

Alte Wöhr, Rübenkamp und Ohlsdorf haben jeweils nur etwa 140 Meter lange Bahnsteige.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Kirk
Zitat

Eigentlich sind die Bahnsteige bis Ohlsdorf alle Langzugtauglich

da ich manchmal in Ohlsdorf in die S1 Richtung Poppenbüttel steige, kann ich sagen das hinter dem letzten Waggon fast kein Bahnsteig mehr ist. Ähnlich kurz auch Alte Wöhr und Rübenkamp.

Alte Wöhr und Rübenkamp haben über 150m Bahnsteig. Zwar nicht genug für einen Langzug, aber alles andere als knapp für einen Vollzug. Ohlsdorf jedoch ist wirklich nur um die 135m lang.
Sorry aber Alte Wöhr wurde bei der Modernisierung des Bahnsteiges gerade etwas vom Bahnsteig abgetragen - somit bezweifle ich, dass der Bahnsteig noch die "Pseudo-Langzugtauglichkeit" hat
Gerade am Berliner Tor:

Ansagen am Bahnsteig: "Aufgrund eines Stellwerksschadens verkehren heute keine Züge der Linie S11"

Noch während der Ansage: Zug der S11 nach Poppenbüttel fährt synchron mit der S11 nach Blankenese ein. Auf den Anzeigen sind auch noch weiter S11 vorgesehen.

... läuft :D

Aber immerhin akustisch bestens zu verstehen (nicht wie bei der Hochbahn)
Neu seit Heute:

S-Bahn Ansage verändert.

Statt "Nächste Haltestelle" nun "Nächste Station"

Im Zug Wgnr. 4040
aahz77
21.11.2017 08:42
Zitat
srbinas
Neu seit Heute:

S-Bahn Ansage verändert.

Statt "Nächste Haltestelle" nun "Nächste Station"

Im Zug Wgnr. 4040

Nee, oder? Also Rückübersetzung der sprachlich fragwürdigen englischen Ansage: "Next station: Central station". o_o

Gruß T.
Re: aahz77
21.11.2017 12:28
Und meiner Meinung nach vorallem total ueberfluessig. Als im Bus noch die Fahrer die Ansage machten, wurde nur der Name der naechsten Haltestelle angesagt ('Parkstrasse') ohne irgendwelche weitere Laermbelaestigung, und die Fagrgaeste haben es auch verstanden. Und selbst wenn man meint man muesse vor der Durchsage noch die Aufmerksamkeit erhoehen, dann sollte doch auch ein dezenter Gong-Schlag aussreichen...
In einem SEV-Bus der Linien S41/S42 hier in Berlin konnte ich neulich die vom (zugegebenermaßen aller Wahrscheinlichkeit nach muttersprachlich nicht deutschen) Fahrer getätigte Ansage 'Nächste Beusselstraße' hören. War auch mal was Anderes.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.2017 15:22 von VBB/HVV.
Re: aahz77
21.11.2017 19:49
Zitat
aahz77
Zitat
srbinas
Neu seit Heute:

S-Bahn Ansage verändert.

Statt "Nächste Haltestelle" nun "Nächste Station"

Im Zug Wgnr. 4040

Nee, oder? Also Rückübersetzung der sprachlich fragwürdigen englischen Ansage: "Next station: Central station". o_o

Gruß T.

Wo wir gerade über geänderte Ansagen sprechen: Seit einiger Zeit heißt es bei den 472ern an Haltestellen mit automatischer Außenansage: "Dies ist die Linie S21 bis Bergedorf." Zugegebenermaßen ist es eine Petitesse... aber wer sagt im normalen Sprachgebrauch (und auch in der Bahnhofs-Ansage-Sprache) "...S21 BIS Bergedorf"? Bei mir fahren Züge seit eh und je "nach" Bergedorf, "nach" Interlaken, "nach" Frankfurt. Aber "bis"?
Meines Wissens ist das sogar von "nach" auf "bis" geändert worden. Der Grund ist für mich nicht erkennbar. Aber vielleicht weiß ja jemand näheres.
Re: aahz77
21.11.2017 20:01
Der Grund dürfte sein, dass "nach" bei Elbgaustraße, Sternschanze oder Berliner Tor komisch klingt und man so eine im Gesamtkontext sinnvollere Lösung gefunden wurde.

Im Vergleich dazu gibt es in Berlin auf der U2 den "Zug nach Theodor-Heuss-Platz"

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
PAD
Re: aahz77
21.11.2017 20:22
Nach Elbgaustraße hat mich immer wahnsinnig gemacht. Das ist grammatikalisch einfach falsch. Bis Bergedorf mag zwar nicht dem allgemeinen Sprachgebrauch entsprechen, ist aber immerhin grammatikalisch richtig.
"Nach Theodor-Heuss-Platz" löst bei mir ebenso wenig Irritationen aus wie "nach Sternschanze". Sprachlich mag das vielleicht unpassend sein. Aber möglicherweise ist es jahrelange Gewohnheit. Zumal es bei der Abfertigung am Hauptbahnhof auch heute noch heißt "Nach Berliner Tor... zurückbleiben bitte."
Dazu folgender Uraltwitz. Trifft ein Rheinländer auf einen Nichtrheinländer. Ersterer: "Wo geht's denn hier nach Aldi?" Zweiterer: "ZU Aldi." Ersterer: "Wat? Schon halb sieben?"
Re: aahz77
21.11.2017 20:29
Zitat
PAD
Nach Elbgaustraße hat mich immer wahnsinnig gemacht. Das ist grammatikalisch einfach falsch. Bis Bergedorf mag zwar nicht dem allgemeinen Sprachgebrauch entsprechen, ist aber immerhin grammatikalisch richtig.

Nun, das sehe ich etwas anders. Die Aussage der betreffenden Ansagetexte soll ja nicht sein, dass der Zug "zur Elbgaustraße" fährt, sondern zu einem Bahnhof, der "Elbgaustraße" heißt. Nimmt man den Bahnhofsnamen einfach als das, was er ist - nämlich eine Bezeichnung, ein Name - ist die Nutzung von "nach" nicht mehr unbedingt falsch.
PAD
Re: aahz77
21.11.2017 20:51
Ich empfehle dazu folgenden Artikel Der geht zwar nicht auf diesen Fall ein, macht aber noch einmal deutlich, dass es nach heißt, wenn das Ziel eine Stadt, ein Land oder eine Insel ist, aber zu, wenn das Ziel einen Namen hat, also eine Person ist (zu Karl) oder aber ein Ort, der einen Namen trägt (zu Karstadt, zu Aldi – und damit auch zur Elbgaustraße, denn die Haltestelle ist zwar nicht nach einem Menschen, aber nach einer Straße benannt).
Herr Sick hat in seinem Zwiebelfisch-Artikel vieles aufgelistet. Dennoch bin ich der Ansicht, dass Bahnhofsnamen ein Sonderfall sind. Vielleicht liege ich falsch. Wer Zeit und Muße hat, kann ihn ja mal anmailen ;-)

Die Problematik, die ich bei der Ansage "bis Bergedorf" sehe, ist, dass man sich direkt fragt: Okay, bis Bergedorf ist es eine S21. Und was ist es danach? Eine S2? Vielleicht spitzfindig...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.2017 21:35 von Arne.
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