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U-Planungen (außer U5)
geschrieben von zurückbleiben-bitte 
Warum zum Geier sprechen sich die Anwohner gegen einen Kiosk aus?
Ich wäre froh, wenn an "meinem" Bahnhof ein Kiosk wäre.
Zitat
MisterX
Warum zum Geier sprechen sich die Anwohner gegen einen Kiosk aus?
Ich wäre froh, wenn an "meinem" Bahnhof ein Kiosk wäre.

Anwohner sprechen sich heutzutage leider gegen alles aus.
Das habe ich mich auch gefragt. Ich vermute das liegt an der Angst eine "lokale Trinkerszene anzulocken".
Was soll das mit dem Sichtschutz? Wo Wie Wozu?

Die Ablehnung des 2. Zugangs ist nicht nachvollziebar. Was störet da der Spielplatz? (Planten un Blomen hatte auch mal einen Zugang zur Messe über einen Spielplatz.) Wichtig wäre bei nur einem Zugan eine mittiger Zugang sonst --> Punktlastigkeit

Wie ist das mit der Busanbindung zu verstehen? Buszubringer? (U Oldenfelde als Fahrziel, wäre super) oder Bus als Alternative zur U-Bahn? (wäre übeerflüssig)

Warum muss die Station eigentlich "Oldenfelde" heißen und nicht "Busbrookshöhe"? (Nichts gegen den Namen "Oldenfelde", aber dieser könnte noch dringend für eine S4-Station gebraucht werden.)
Zitat

Das habe ich mich auch gefragt. Ich vermute das liegt an der Angst eine "lokale Trinkerszene anzulocken".

Richtig, die Anwohner hatten Angst vor Trinkern und... Lärm.

Zitat

Wie ist das mit der Busanbindung zu verstehen? Buszubringer? (U Oldenfelde als Fahrziel, wäre super) oder Bus als Alternative zur U-Bahn? (wäre übeerflüssig)

Die Anwohner wollten die bestehenden Busse weiter haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2016 10:36 von Herbert.
Ich finde, der Name Oldenfelde passt gar nicht. Wenn ich überlege, was die Menschen mit Oldenfelde verbinden, da liegt der Bahnhof völlig falsch. Die Schulen Gymnasium Oldenfelde und Stadtteilschule Oldenfelde liegen weit weit weg vom Bahnhof. Der Alte Zollweg und alles von dort Richtung Rahlstedt wird als Oldenfelde gesehen. Der Bereich Busbrookhöhe wird von Niemandem als Oldenfelde gesehen. Ich habe genug Bekannte und Freunde, die ㏌ der Gegend wohnen, die von sich sagen, sie lebten ㏌ Farmsen-Berne. Daher sehe ich den Namen Oldenfelde sehr schwierig und wäre auch für "Busbrookhöhe". Die Haltestelle Berner Herweg Ri. Farmsen kann dann ja umbenannt werden mit dem Zusatz U-...wie auch immer der Bahnhof dann heißen wird. Eventuell ändert man auch etwas an der Linienführung der 167. Aber schauen wir dann mal ㏌ ein paar Jahren.

Also ich weiß leider nicht, was hier los ist, aber immer wenn ich I N schreiben möchte, kommen diese Zeichen (s.o.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2016 11:29 von Stara Gamma.
Also ich finde den Namen Oldenfelde sehr gut, das namensgebende Gebiet ist nicht allzu weit weg und ein Vergleich mit Schulen die rein von der Geografischen Lage her eher "Gymnasium Alt-Rahlstedt/Stadtteilschule Alt Rahlstedt" heißen müssten ist da wenig zielführend. Der örtliche Bürgerverein freut sich jedenfalls sehr über den Stationsnamen. Ich persönlich finde Stationen, die nach den Stadtteilen benannt sind tendenziell besser als solche, die nach irgendwelchen Nebenstraßen benannt sind. Der Berner Herrweg ist für die Namensgebung zu weit entfernt und schlichtweg zu unpräzise, da sich der Berner Herrweg von der Hst. Farmsen fast bis zur Hst. Meiendorfer Weg entlang der U-Bahn erstreckt und "Am Knill" oder "Busbrookhöhe" sind Nebenstraßen die kein Mensch kennt.

Auch die Sache mit dem Sichtschutz ist in meinen Augen eine gute Planung im Sinne der Anwohner, auf der westlichen Seite stehen ein paar Reihenhäuser schon heute in direkter Nachbarschaft zur U-Bahn nur getrennt durch einen kleinen Trampelpfad zwischen den Grundstücken und der U-Bahneinzäunung und ein Stück weiter nördlich trennt auf der östlichen Seite nur die Nebenstraße "Am Knill" die Häuser von der Bahn.

Die Busanbindung wird sich sicherlich nicht groß ändern, ich vermute mal dass man die Haltestelle Busbrookhöhe in ihrer Lage etwas verändern wird und den 168/368 in Linienverlauf etwas anpassen wird.

Das Problem mit dem Spielplatz besteht darin, dass er in Teilen für ein Zugangsbauwerk abgerissen werden müsste. Die Station liegt geografisch nicht ganz einfach, von Farmen kommend befindet sie sich auf einem Damm und geht im Bereich der geplanten Station in einen Einschnitt über. Die Station liegt also in etwa auf Geländeniveau, Richtung Farmsen tendenziell auf einem leichten Damm und Richtung Berne tendenziell in einem Einschnitt. Auf der westlichen Seite ist dieser Einschnitt jedoch stark aufgeweitet, da sich dort früher der Güterbahnhof der Kleinbahn befand. Von der östlichen Seite (Am Knill) könnte man einfach eine Brücke mit Treppe zum Bahnsteig bauen, auf der westlichen Seite wäre dann noch eine weitere Treppe erforderlich und zusammen mit entsprechend ausgebauten Zuwegen und Fahrradstellplätzen könnte man dort den gesamten Spielplatz wieder abreißen.
Am Ende ist auch immer die Frage wieviel Geld man für eine Station mit einer doch eher lokalen Erschließungsfunktion ausgeben will und ich bin der Meinung, das Kosten und Nutzen bei diesem Projekt in einem guten Verhältnis stehen.
Zitat
Herbert

Die Anwohner wollten die bestehenden Busse weiter haben.

Na das kann ja noch heiter werden, denn wenn der Bahnhof da ist werden in der Gegend sicher weniger Leute Bus fahren.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Also ich finde den Namen Oldenfelde sehr gut, das namensgebende Gebiet ist nicht allzu weit weg und ein Vergleich mit Schulen die rein von der Geografischen Lage her eher "Gymnasium Alt-Rahlstedt/Stadtteilschule Alt Rahlstedt" heißen müssten ist da wenig zielführend.
Auf alten Karten kann man aber erkennen, das dort woo sich das Gymnasium befindet Ort Oldenfelde lag. Das Gebiet Gebiet von Oldenfelde geht sogar noch von dort noch ca. 2 km weiter nach Osten bis zur Landesgrenze. Da es in anderer Richtung jedoch bis zur neuen Haltestelle, wäre Oldenfelde-West vielleicht passend. Blöd ist aber, das sowohl die neue Haltestelle als auch die Haltestelle Berne auf der Grenze zwischen Oldenfelde und Berne liegen. Da könnte man dann die Haltestellennamen theoretisch auch umtauschen, zumal im Haltestellenumfeld der neuen Haltestelle die wesentlichere Bebauung auf der Berner Seite und im Umfeld der vorhandenene Haltestelle Berne die wesentlichere Bebauung auf der Oldenfelder Seite der Bahn und damit auf Oldenfelder Gebiet liegt.
Daher wäre vielleicht Berne-Süd die klarere Bezeichnung für die Lage der neuen Haltestelle.

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Auch die Sache mit dem Sichtschutz ist in meinen Augen eine gute Planung im Sinne der Anwohner.
Statt der häßlichen Wand sollte man da lieber eine Reihe Tannen oder Rhododendren (da immergrün) setzen.

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Von der östlichen Seite (Am Knill) könnte man einfach eine Brücke mit Treppe zum Bahnsteig bauen, auf der westlichen Seite wäre dann noch eine weitere Treppe erforderlich und zusammen mit entsprechend ausgebauten Zuwegen und Fahrradstellplätzen könnte man dort den gesamten Spielplatz wieder abreißen.
Ist es wirklich so schwer, ein paar Spielgeräte zu versetzen? Fahrradstellplätze müssen sich nur an einem Zugang befinden, da Radfahrer weniger entfernungssensitiv sind.
Du sagst es doch selber, das Gebiet "Oldenfelde" reicht bis an die geplante Station heran. Dann ist der Name Oldenfelde finde ich legitim und man sollte da nicht mit Berne Süd, Oldenfelde West, Berne Markt oder so die Sache verschlimmbessern. Da gibt es Stationen die deutlich unpassendere Namen haben.

Gut okay, Naturbegrünung wäre vermutlich der Königsweg.

Naja, in erster Linie ist dort ein Fußballfeld und das dort zu versetzten ist recht aufwendig, da dafür locker 40-50 Bäume gefällt werden müssten und dann hat man (zurecht) Naturschützer und dergleichen an den Hacken und es kostet eben deutlich mehr Geld und dass wo es ein Zugang genauso tut.

Karte von 1907: [greif.uni-greifswald.de]

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Du sagst es doch selber, das Gebiet "Oldenfelde" reicht bis an die geplante Station heran. Dann ist der Name Oldenfelde finde ich legitim und man sollte da nicht mit Berne Süd, Oldenfelde West, Berne Markt oder so die Sache verschlimmbessern. Da gibt es Stationen die deutlich unpassendere Namen haben.

Der Ursprung von Oldenfelde liegt an der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. Das Siedlungsgebiet hat sich seitdem in westliche Richtung bis an die U-Bahnstrecke ausgeweitet. Als aktuelle Verwaltungseinheit gibt es keinen Stadtteil mit dem Namen Oldenfelde. Die U-Bahnstrecke bildet die Grenze zwischen den Stadtteilen Farmsen-Berne im Westen und Rahlstedt im Osten. Die neue Station tangiert also beide Stadtteile. Mögliche Namen wie "Rahlstedt-West", Farmsen-Nord", "Berne-Süd" oder sogar "Bramfeld-Ost" könnte man rein formal natürlich nehmen, aber "Oldenfelde" ist nunmal noch nicht vergeben, und...

Zitat
Computerfeak
Warum muss die Station eigentlich "Oldenfelde" heißen und nicht "Busbrookshöhe"? (Nichts gegen den Namen "Oldenfelde", aber dieser könnte noch dringend für eine S4-Station gebraucht werden.)

...soweit ich mit den S4-Planungen vertraut bin, ist nördlich des bestehenden Bf Hamburg-Rahlstedt auf Hamburger Gebiet keine weitere Station angedacht oder gar geplant, die "Oldenfelde" genannt werden könnte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.2016 17:27 von Railjet.
Zitat
Railjet
...
Zitat
Computerfeak
Warum muss die Station eigentlich "Oldenfelde" heißen und nicht "Busbrookshöhe"? (Nichts gegen den Namen "Oldenfelde", aber dieser könnte noch dringend für eine S4-Station gebraucht werden.)

...soweit ich mit den S4-Planungen vertraut bin, ist nördlich des bestehenden Bf Hamburg-Rahlstedt auf Hamburger Gebiet keine weitere Station angedacht oder gar geplant, die "Oldenfelde" genannt werden könnte.

Hier genau ist der Knackpunkt an der Sache (ansonsten fände ich Oldenfelde für die neue U-Bahnstation auch optimal):

Nördlich von Rahlstdt, wäre eine Station am Höltigbaum (unter der Straßenbrücke) denkbar, welche eben diesen Namen tragen oder "Meiendorf" heißen könnte. Aber um diese Station geht es gar nicht.

Es geht um die Station mit dem Arbeitstitel "Am Pulverhof". Für diese gibt es leider keine vernünftige Flurbezeichnung, außer "Rahlstedt". Für die derzeitige Station "Rahlstedt" bietet sich als Alternative eben der Name "Oldenfelde" an.

Sonst haben wir später genau das Problem am Pulverhof, was wir sonst mit "Busbrookshöhe" an der neuen U-Bahn-Haltestelle hätten.

und da sehe ich "Busbrookshöhe", weil ein Wort (klingt auch iwie nach ÖPNV ;)), als weniger problematisch an, als "Am Pulverhof", wobei beide Stationen ungefähr gleich (un)wichtig sind.

Natürlch: Eh der Name "Oldenfelde" nachher gar nicht vergeben wird (worst case), dann lieber für diese U-Bahnstation.
Frage zur U3
25.07.2016 18:12
Weiß jemand warum auf der U3 nicht geplant wird die Bahnsteinglängen einheitlich zur verlängern?
Aktuell wird ja viel geplant was neue neue Linie angeht sowie zum Barrierefreien Ausbau (was ja auch richtig ist), aber es scheint das diesbezüglich keine Planungen bestehen. Oder irre ich mich da?
Re: Frage zur U3
25.07.2016 19:29
Zitat
flor!an
Weiß jemand warum auf der U3 nicht geplant wird die Bahnsteinglängen einheitlich zur verlängern?
Aktuell wird ja viel geplant was neue neue Linie angeht sowie zum Barrierefreien Ausbau (was ja auch richtig ist), aber es scheint das diesbezüglich keine Planungen bestehen. Oder irre ich mich da?

Da gibt es bei den Tunnelstationen massive Hürden soweit ich das noch in Erinnerung habe. Die waren glaube ich nicht nur baulich bedingt, sondern auch Denkmalschutz usw. Wäre das eine einfache Angelegenheit, dann hätte man das schon gemacht und sich nicht für den Linientausch in Berliner Tor entschieden.
Re: Frage zur U3
25.07.2016 19:58
Allein schon baulich bedingt gibt es, zum Beispiel an der Mönckebergstraße, zu große Hürden.

Und dann stellt sich die Frage: "Wozu?"

Klar könnte man dann längere Züge einsetzen. Aber das Kosten-/Nutzenverhältnis dürfte bei annähernd null liegen. Derzeit gibt es wichtigere Projekte, beispielsweise den barrierefreien Ausbau oder die Anbindung von Steilshoop, Bramfeld, den Osdorfer Born, Lurup und die M5-Achse mit einem Schienenverkehrsmittel.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Auf der anderen Seite wurden die Gängen Tumnelstationen auf der U3 auch schonmal verlängert, in den 20ern(?), von 60 auf 90m Bahnsteiglänge. Warum geht heute nicht, was vor hundert Jahren ging?

Glaube da sind wirklich die zu erwartenden hohen Kosten und as Chaos (Sperrungen) ausschlaggebend dafür, dass nichts passiert.
Re: Frage zur U3
25.07.2016 21:36
Zitat
Der Hanseat
Und dann stellt sich die Frage: "Wozu?"

Außerhalb der Ferien stehe ich schon des öfteren am Bahnsteig der U3 und muss 1-2 Züge durchfahren lassen weil niemand mehr reinpasst ;)
Die Taktfolge lässt sich wohl gerade in der HVZ nicht weiter erhöhen (Stichwort "nächster Zug folgt in 1min").
Re: Frage zur U3
25.07.2016 23:48
Zitat
flor!an
Zitat
Der Hanseat
Und dann stellt sich die Frage: "Wozu?"

Außerhalb der Ferien stehe ich schon des öfteren am Bahnsteig der U3 und muss 1-2 Züge durchfahren lassen weil niemand mehr reinpasst ;)
Die Taktfolge lässt sich wohl gerade in der HVZ nicht weiter erhöhen (Stichwort "nächster Zug folgt in 1min").

Das muss ich morgens auf der U1 auch öfters. Trotzdem wären die hier zu investierenden Millionen (ich schätze das mal auf 20 bis 30 Mio.) woanders besser aufgehoben.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
das mit dem Bahnsteigverlängern bringt aber nicht immer was

auf der Strecke Neugraben - HBF "passen" S-Bahn Züge mit 9 Wagen
selbst bei dichter Zugfolge "passen" oft nicht alle Fahrgäste in die Züge
Hier würde lediglich eine Verdichtung der Zugfolge mit 9 Wagen etwas "Luft" bringen
das gilt dann prinzipiell auch für die U-Bahn, auch wenn die nach Vorschrift dichteste Zugfolge
von 90 Sekunden mit derzeitiger Zugleittechnik nicht unterschritten werden könnte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.2016 15:19 von h_guenther.
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