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Landkreis Uelzen kommt in den HVV
geschrieben von Koschi1988 
Kaum zu glauben, aber die Landkreis Uelzen wird ab Dezember 2017 mit im HVV aufgenommen. Ein Vorteil für viele Pendler sicherlich. :)

[hamburg.nahverkehraktuell.de]
Sicherlich eine schöne Sache für alle, die im Landkreis wohnen. Ich hoffe, dass die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten für den erweiterten Verbund nicht am Ende dazu führen, dass für alle Nutzer die Fahrkartenpreise erhöht werden müssen - denn 10 Prozent der Kosten dieser Erweiterung trägt laut Artikel der HVV.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.2016 07:58 von Arne.
Dann könnte man doch auch so eine Regelung für Lübeck und Neumünster treffen, oder?
will man aber nicht....
Das sind ja erfreuliche Nachrichten.
Hoffentlich wird man dem Zuwachs der Fahrgastzahlen dann auch Herr...

In dem Zusammenhang - was macht eigentlich der Beitritt des Kreis Steinburg? Gibt es da schon Neuigkeiten?
Ist Uelzen dann noch im Ring E oder gibts einen neuen Ring F?
Na, das wird ja ein schönes Gequetsche unten rechts auf dem USAR-Netzspinnenplan...


Allerdings gibt es ja schon einen offiziellen Plan, auf dem das alles mit drauf ist:

Regionalverkehrsplan der Metropolregion Hamburg (PDF)

Da müssen dann nur noch die Tarifgrenzen angepasst werden.
Zitat
Arne
Sicherlich eine schöne Sache für alle, die im Landkreis wohnen. Ich hoffe, dass die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten für den erweiterten Verbund nicht am Ende dazu führen, dass für alle Nutzer die Fahrkartenpreise erhöht werden müssen - denn 10 Prozent der Kosten dieser Erweiterung trägt laut Artikel der HVV.

Wäre doch nur gerecht. Die langen Strecken sind heute schon kaum bezahlbar. Die Preise für kürzere Strecken haben noch etwas Luft.
Zitat
BruceMcLaren
will man aber nicht....

Wer ist "man"?
Zitat
Computerfreak
Zitat
BruceMcLaren
will man aber nicht....

Wer ist "man"?

musst Du meinen Vorredner fragen :)

Ich denke mal die bisher im HVV befindlichen Gebiete sind gemeint.
Betrifft den Kreis Steinburg

[www.shz.de]

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Zeigt leider das, was bei der damaligen HVV-Erweiterung im Norden schon gesagt/vermutet wurde, dass man sich damit für lange Zeit die Türen verriegelt hat.
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 11:19 von Boris.
Es ist die Mehrheit der Politiker in der schleswig-holsteinischen Landespolitik, die nicht möchte, dass weitere Teile in Schleswig-Holstein wie der Kreis Steinburg und die Städte Lübeck und Neumünster in den HVV kommen, da der HVV ein preisgünstigeres Tarifsystem ist als der Schleswig-Holstein-Tarif.

Und leider gilt der Beitritt des Landkreises Uelzen nur für die Bahnstrecken, nicht für Buslinien. So wie wir es aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg kennen.
Bei Neumünster und Lübeck ist das Problem, dass sie Umsteigeknotenpunkte sind von Linien, die fast komplett im HVV sind.
Wer eine Fahrkarte HVV-Gesamtbereich besitzt, will sich nicht mit Tarifen auseinandersetzen. Der hat so'n Ding, dass er vorzeigen muss, wenn da solche Typen kommen und die Fahrkarten sehen wollen. Was das genau ist und wie das geht, interessiert ihn (zu recht) nicht. Und davon gibt es sehr viele (ProfiCard). Wenn so jemand von Ratzeburg (im HVV) nach Hamburg (Im HVV) will. Und wenn die App ihm anzeigt, dass dazu er über Lübeck fahren soll (geht halt manchmal am schnellsten), ist nicht zu verdeutlichen, warum diese Typen (oder auch nur ein son Typ) , der kurz vor Lübeck kontrolliert, mit seiner ProfiCard Gesamtbereich plötzlich nicht zufrieden ist, nur weil "Mehrheit der Politiker in der Schleswig-Holsteinischen Landespolitik" das "nicht möchte".
Zitat
Computerfreak
Zitat
Arne
Sicherlich eine schöne Sache für alle, die im Landkreis wohnen. Ich hoffe, dass die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten für den erweiterten Verbund nicht am Ende dazu führen, dass für alle Nutzer die Fahrkartenpreise erhöht werden müssen - denn 10 Prozent der Kosten dieser Erweiterung trägt laut Artikel der HVV.

Wäre doch nur gerecht. Die langen Strecken sind heute schon kaum bezahlbar. Die Preise für kürzere Strecken haben noch etwas Luft.

Nenn' es St. Florians-Prinzip... aber ich finde nicht, dass bei den Fahrpreisen für kurze Strecken noch viel Luft nach oben ist, um den Bahnverkehr in der Provinz querzufinanzieren. Für viele ist der Grund, IN die Stadt zu ziehen und nicht etwa eine preisgünstige Wohnung in Bad Bevensen oder Bienenbüttel zu mieten oder zu kaufen, dass sie bei den Fahrkosten massiv sparen. In der Gesamtrechnung finden die Fahrkosten bei denjenigen, die "weit draußen" wohnen, oft zu wenig Beachtung. Sie lassen sich von den günstigen Mieten oder Kaufpreisen blenden, beschweren sich aber anschließend, dass die Fahrkarten in die Großstadt utopisch teuer sind. Mich erinnert das an Leute, die supergünstig Bauland neben dem Flughafen kaufen und anschließend den Flughafen wegen des Lärms verklagen.

Derzeit zahle ich 53,30 für eine 2-Zonen-Abo-Monatskarte, die gerade mal im Hamburger Kernbereich und im Bereich Winterhude, Barmbek, Wandsbek gilt. 53,30 für Fahrtstrecken, die irgendwo zwischen 5 und 7 Kilometer liegen. Natürlich muss jemand deutlich mehr zahlen, der fast 100 km mit der Bahn zurücklegt - eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

In meinen Augen ist bei den aktuellen Preisen die Schmerzgrenze erreicht, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass der eine oder andere bei weiter überdurchschnittlich steigenden Preisen sein Abo kündigt und stattdessen lieber Auto oder Fahrrad fährt.
Zitat
blaueeisenbahn
Betrifft den Kreis Steinburg

[www.shz.de]


Danke schön.
Ich frag mich da nur wie Segeberg, Storman und Pinneberg das geschafft haben.
Naja. Schade ist's.
Zitat
Computerfreak
Bei Neumünster und Lübeck ist das Problem, dass sie Umsteigeknotenpunkte sind von Linien, die fast komplett im HVV sind.

Das stimmt.

Zitat
Computerfreak
Wer eine Fahrkarte HVV-Gesamtbereich besitzt, will sich nicht mit Tarifen auseinandersetzen.

Ich will auch vieles nicht. Danach geht es aber nicht.

Zitat
Computerfreak
Der hat so'n Ding, dass er vorzeigen muss, wenn da solche Typen kommen und die Fahrkarten sehen wollen.

Ersetze "Ding" durch "Fahrkarte" sowie "Typen" durch "Fahrkartenkontrolleure/Schaffner" und ich kann Deinen Beitrag (der prinzipiell nicht schlecht ist) auch ernst nehmen. So ist's typische Nörgelpeter-Wortwahl. Der normale Fahrgast weiß sehr wohl was was ist. Das ist kein SBT-Exklusivwissen.

Zitat
Computerfreak
Was das genau ist und wie das geht, interessiert ihn (zu recht) nicht. Und davon gibt es sehr viele (ProfiCard).

Siehe oben. Die Profi-Card fällt normalerweise nicht vom Himmel.
Der Fahrgast weiß sehr wohl was er da in der Hand hat und wo es gültig ist. Und deswegen ärgert er sich, und das allerdings durchaus zu recht.

Zitat
Computerfreak
Und wenn die App ihm anzeigt, dass dazu er über Lübeck fahren soll (geht halt manchmal am schnellsten), ist nicht zu verdeutlichen, warum diese Typen (oder auch nur ein son Typ) , der kurz vor Lübeck kontrolliert, mit seiner ProfiCard Gesamtbereich plötzlich nicht zufrieden ist, nur weil "Mehrheit der Politiker in der Schleswig-Holsteinischen Landespolitik" das "nicht möchte".

Naja, die App zeigt m.W. an dass ein Gebiet außerhalb des HVV-Tarifgebietes liegt. Die Leute werden schon die entsprechenden Tickets haben (so zumindest meine Erfahrung). Es ist eher der Umstand DASS sie ein weiteres Ticket brauche der sie verstimmt.
Abgesehen von der von mir oben mokierten Wortwahl stimme ich Dir allerdings zu - die Frage des "Warum" stellt sich in diesen Fällen wohl jeder betroffene Pendler.
Das Problem mit SH ist doch dass es überhaupt keine logische Grenze gibt wenn mn nicht wie früher Kreise aufteilen will. Zur Zeit is es Murks dass Lübeck und Neumünster von ihren südlichen Vororten getrennt sind. Nimmt man sie in den HVV sind sie von ihren nördlichen Vororten getrennt. Nimmt man die Kreise auch rein muss auch Kiel rein und nur noch der hohe Norden fehlt. Kreise zu teilen ist politisch nicht machbar, und zwar insbesondere wegen der Fahrpreisunterschiede.

Also mus entweder der HVV-Tarif bis Flensburg ausgedehnt werden - wozu er dann aber zumindest im Norden ziemlich umgestaltet werden muss, weg von einem Stadt-Vorort-Tarif (Ringe!) zu einem Flächentarif. Oder man dehnt den SH-Tarif bis auf die Landesgrenze aus und sorgt für einen sinnvollen Übergangstarif nach HH - inhaltlich würde das wohl dasselbe bedeuten deshalb halte ich die Idee eines Nordtarifes schon für ok.

Wie Wolf Tiefenseegang schon sagt, das echte Problem sind sowieso die Fahrpreise. Da eine starke Erhöhung im hamburger Umland wohl kaum durchzusetzen ist bedeutet ein SH-Tarif (Nordtarif, HVV-Tarif bis Flensburg, wie man es nennt halte ich für egal) eine starke Erhöhung der Zuschüsse. Freuen würde mich das, mal sehen was kommt.
Zitat
christian schmidt
Zur Zeit is es Murks dass Lübeck und Neumünster von ihren südlichen Vororten getrennt sind. Nimmt man sie in den HVV sind sie von ihren nördlichen Vororten getrennt.
Stimmt nicht, der SH-Tarif überlagert den HVV-Tarif.
Das Problem mit Lübeck ist, daß die Stadt auf dem Zahnfleisch geht,
während das Land natürlich nicht allein zubuttern kann.
Deshalb wird aus dem Hamburger Verkehrsverbund so bald kein
Hanseatischer Verkehrsverbund.
Was Neumünster betrifft, da müßte man erst eine Lösung für Wrist und
Brokstedt finden (jedenfalls im Schienenverkehr). Nur die AKN einbinden,
womöglich ohne NMS-Süd - NMS, würde ja noch mehr Verwirrung stiften.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
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