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Neue Ausstiegsposition in Eidelstedt ab 19.12.2016
geschrieben von Bale1972 
Folgende Meldung der AKN habe ich heute beim stöbern im Internet gefunden:


Neue Ausstiegsposition in Eidelstedt ab 19.12.2016

In Eidelstedt ist die Zugdichte mit bis zu drei Fahrten innerhalb von 10 Minuten im Berufsverkehr ausgesprochen hoch. Geringfügige Störungen im Betriebsablauf ziehen Verspätungen in das ganze Netz hinein nach sich, die alle Beteiligten gerne auf ein Minimum reduzieren wollen.
Gemeinsam mit der S-Bahn Hamburg als Verantwortliche für den Bahnhof haben wir daher versucht, eine Optimierungsmöglichkeit zu finden. Wir sind an jeder Verbesserung interessiert, die ein zügiges Ein- und Ausfahren der Züge ermöglicht und die Pünktlichkeit erhöht.

Die Haltepositiont für die in Eidelstedt endenden Züge der Linie A1 ist nun am Bahnsteigende und damit außerhalb der Überdachung. Wir haben dem unter der Bedingung zugestimmt, dass es keine Komfort-Einschränkungen für unsere Fahrgäste geben darf. Konkret haben wir zur Bedingung gemacht, dass es für unsere Fahrgäste dort einen Witterungsschutz gibt. Umgesetzt ist die Maßnahme derzeit noch nicht, was wir sehr bedauern. Wir verstehen, wie ärgerlich die Situation ist und sind in laufenden Gesprächen mit der Eigentümerin.

Wir hoffen durch diese Maßnahme die Pünktlichkeitssituation insgesamt zu verbessern und danken herzlich für Ihr Verständnis.

Ihre AKN

Quelle: www.akn.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.12.2016 14:33 von Bale1972.
1. Warum wird nicht einfach das Dach bis zum Bahnsteigende verlängert?

2. Was soll die Halteposition an der Pünktlichkeit verändern?
1. Baust du da eine Bahnsteigdachverlängerung für lau hin?

2. Ich vermute, dass der LINT so kürzer das Gleis "blockiert" und die S3 schneller einfahren kann und so die Verspätung nicht übertragen wird.

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
1. Baust du da eine Bahnsteigdachverlängerung für lau hin?

Warum ich? Dafür ist DB Station und Service zuständig. Da die S-Bahn pünktlich sein will und die Bedingung der AKN lautet: "Wir haben dem unter der Bedingung zugestimmt, dass es keine Komfort-Einschränkungen für unsere Fahrgäste geben darf. Konkret haben wir zur Bedingung gemacht, dass es für unsere Fahrgäste dort einen Witterungsschutz gibt.", ist für das Bezahlen die S-Bahn Hamburg zuständig.

Zitat
Der Hanseat
2. Ich vermute, dass der LINT so kürzer das Gleis "blockiert" und die S3 schneller einfahren kann und so die Verspätung nicht übertragen wird.

Habe da gerade was erfahren, dass das mit der "Abräumgeschwindigkeit" (25 km/h für Rangierfahrten) zu tun haben soll. Für diese "Schleichfahrt" verkürzt sich der Weg und damit dann die "Blockierzeit". Das würde deine Vermutung unterstützen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2016 13:38 von Computerfreak.
Was wäre geplant?
Ein kleines Wetterhäuschen für die 100 Fahrgäste im LINT? "Keine Komfortverringerung" heißt dann auch, dass die S-Bahn weiter hinten hält - oder müssen die AKN-Fahrgäste auf Europas bestem Umsteigebahnhof ab Montag in der Schwachverkehrszeit 150 m von ganz vorn nach ganz hinten am Bahnsteig tigern?

Zitat

Habe da gerade was erfahren, dass das mit der "Abräumgeschwindigkeit" (25 km/h für Rangierfahrten) zu tun habhen soll.

Jo, man spart einige Sekunden.
Ja, zukünftig muss in Eidelstedt "gewandert" werden...

Ich finde es schade, das betriebliche Probleme auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Generell muss ich feststellen, dass die Zuverlässigkeit, die ich von der AKN bisher kannte, in der letzten Zeit deutlich nachgelassen hat. Die Züge sind selten pünktlich unterwegs, Verspätungen von bis zu 5 Minuten und Anschlußverluste an der Tagesordnung. Die LINT Züge sind aus meiner Sicht für den Einsatz auf dem "S-Bahn ähnlichen" Abschnitt auf der südlichen A1 absolut ungeeignet. Es wird höchste Zeit das die S21 nach Kaltenkirchen kommt, auch damit die Situation in Eidelstedt entschärft wird.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2016 10:16 von Bale1972.
Das bedeutet dann wohl Rollator in der Hand nehmen und schnell auf den anderen Ende des Bahnsteiges um nicht die S-Bahn zu verpassen und das bei Sturm und Regen.
Ja und bei der Rückfahrt kann man dann von Gleis 1 zu Gleis 2 wandern wenn der Zug dann mal dort Abfährt.
[akn.de]
Gleis 1 und Gleis 2 trennen ein paar Meter, das ist kein Problem.

Die Frage oben ist aber ernst gemeint:
Was für ein Wetterschutz war geplant in Eidelstedt?

Hält die S-Bahn weiter an ihrer alten Position, nützt ein Wartehäuschen am Ende des Bahnsteigs gar nichts. Dort halten ja nur die aussetzenden AKN-Züge, auf die natürlich - niemand wartet. Die umsteigenden Fahrgäste müssen die Strecke zurück zu den S-Bahn-Haltepositionen laufen. Da gibt es Dach bzw. Unterstand. Für die Laufstrecke bringt ein Unterstand natürlich nichts. Da hilft nur ein Dach.

Soll also das Dach auf 200 m verlängert werden oder halten auch die einsetzenden Züge der AKN fortan ganz hinten oder hat irgendwer bei der AKN nicht mitgedacht?



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2016 14:13 von Herbert.
Vielleicht bauen sie ein Deckungssignal, sodass die nachfolgende S-Bahn (welche meistens schon an der Einfahrt steht, während die AKN noch räumt) schon in das besetzte Gleis einfahren kann, während die AKN noch im Bahnsteig steht bzw aussetzt. Falls nicht, spart es auch Zeit, da man ab Bahnsteigende mit 20-25kmh schneller den Abschnitt freigefahren hat vom Bahnsteigende aus, und die S-Bahn so schneller Einfahrt bekommen kann.

Ich glaube die meisten Fahrgäste steigen eh in die S-Bahn um, müssen also nur paar Meter nach hinten laufen. Für den Rest ist natürlich blöd.
Zitat
LevHAM
Vielleicht bauen sie ein Deckungssignal, sodass die nachfolgende S-Bahn (welche meistens schon an der Einfahrt steht, während die AKN noch räumt) schon in das besetzte Gleis einfahren kann, während die AKN noch im Bahnsteig steht bzw aussetzt.

Es ist bei der S-Bahn nicht unüblich, dass Bahnsteiggleise in der Mitte eine Freimeldeeinrichtung haben. Wenn der Zug vorne zum halten kommt, kann der nachfolgende Zug bereits am Einfahrsignal vorbeifahren und zum Nachrücksignal aufrücken. Bis zum Bahnsteig wird der Zug aber kein Signal bekommen.

Könnte sein, dass man hier diese Lösung anwendet.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Beim Verstärken und in Ohlsdorf wird doch auch in ein besetztes Gleis eingefahren. Kann man das in Eidelstedt nicht ähnlich machen?
Zitat
christian schmidt
Beim Verstärken und in Ohlsdorf wird doch auch in ein besetztes Gleis eingefahren. Kann man das in Eidelstedt nicht ähnlich machen?

Zu bestimmten Zeiten trifft die A1 auf einen Langzug der S3. Der müsste halten und dann, wenn der Zug der AKN weg ist, komplett einfahren. Ob das so einfach geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf der anderen Seite würden die Fahrgäste gleich zur S-Bahn hin rennen und hoffen, dass sie reinkommen, was eventuell nicht gehen würde.

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Also meiner Meinung nach könnte man von einem S-Bahn-Fahrer schon erwarten dass er weis wie viele Wagen sein Zug hat, und wenn es ein Langzug ist nicht in den Bahnsteig einfährt.
Zitat
christian schmidt
Also meiner Meinung nach könnte man von einem S-Bahn-Fahrer schon erwarten dass er weis wie viele Wagen sein Zug hat, und wenn es ein Langzug ist nicht in den Bahnsteig einfährt.

Nach solchen Maßstäben funktioniert die Eisenbahn aber nicht.

Verstärken ist etwas anderes als Nachfahren zum Umsteigen. Kuppeln ohne einfahren in ein besetzes Gleis geht nicht. In Ohlsdorf ist für den flüssigen Betriebsablauf schon eine Sonderlösung gefunden worden, die es so wohl nirgendwo anders bei der DB gibt. Üblicherweise muss eine Zugfahrt vor einem Übergang in eine Rangierfahrt anhalten. Das ist in Ohlsdorf durch Örtliche Richtlinien anders gelöst, damit das ganze flüssiger geht.

In Eidelstedt gibt es solche Notwendigkeiten nicht von den verbindlich vorgeschriebenen Standards abzuweichen. Hier will man nur durch Nutzung der vorhandenen technischen Möglichkeiten eine bessere Zugfolge gewährleisten. Und wenn der LINT54 den mittigen Iso-Stoß freifährt (vermutlich nur als Kurzzug), kann die Signaltechnik den Streckenabschnitt bis zum letzten Nachrücksignal freigeben.

Auch wenn das doof klingt, ihr müsst Euch Gedanken des einfachen Bahnbetriebs freimachen. In Zeiten des einfachen Bahnbetriebs gab es keine PZB90, keinen Zwang der Einleitung der Türfreigabe erst bei Raddrehung = 0, ausfahren von Spaltüberbrückungen, etc..

Allerdings ist die These des freifahrens eines mittigen Isostoßes nur eine These von mir, die das ganz erklären würde. Vielleicht äußert sich ja noch ein Kollege der S-Bahn.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2016 01:08 von Jan Borchers.
Zitat
Der Hanseat
Ich vermute, dass der LINT so kürzer das Gleis "blockiert" und die S3 schneller einfahren kann und so die Verspätung nicht übertragen wird.

Ist möglicherweise dadurch der Durchrutschweg vor dem Einfahrsignal des Bahnsteiges neu berechnet worden und die S3 kann einen Block weiter aufrücken (also in das Weichenfeld der AKN-Einfädelung), wenn die A1 gerade über das Rangiersignal nach links abbiegt?

Immerhin geht das ja andersherum schon seit etlichen Jahren: Die AKN kommt schon aus dem Kehrgleis, wenn noch eine S-Bahn gerade abfährt. Aber die AKN ist da ja auch "nur" in Rangiergeschwindigkeit unterwegs. Ich habe auch schon erlebt, daß der AKN-Tf am Bahnsteiganfang nochmal abbremsen mußte, weil die S-Bahn zB wegen eines Türfehlers nicht wegkam.

Tante EDITh meinte, noch einen Kommentar ablassen zu müssen:
Nach dem Lesen von Jan Borchers' letztem Beitrag ist ein Teil meines ersten Absatzes natürlich Quatsch (das mit dem Durchrutschweg).
Der Rest ist natürlich insofern richtig, daß im Bahnsteiggleis ein Deckungssignal eingebaut sein könnte (dieses muß ja nur elektronisch, nicht aber physisch vorhanden sein).

Gruß Ingo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2016 01:51 von INW.
Leider muss ich als täglicher Nutzer der AKN auch bestätigen, dass sie leider absolut unzuverlässig geworden ist - aus dem Neumünsterraner Zweig kommende Züge können in der Hauptverkehrszeit schon mal auch bis knapp vor 10 Minuten Verspätung haben, so dass sie den in Kaltenkirchen Süd stehenden Zug nach Kaltenkirchen blockieren. Auch ein Zug der von Kaltenkirchen abfährt hat durchaus schon drei Minuten Verspätung in Eidelstedt. Ich finde das eher befremdlich aber nun ja - früher wäre ich Verfechter der AKN gewesen - heute sag ich mir - schlimmer kanns mit der S-Bahn nicht mehr werden als das, was zur Zeit da abläuft. Es sind einfach zu wenig Türen für den Fahrgastwechsel vorhanden. Ich fahre inzwischen lieber über Norderstedt - die Triebwagen sind zwar lauter aber dafür zuverlässiger.
Moin,
ich vermute, dass dann sehr viele Fahrgäste der AKN, die in Eidelstedt in die S-Bahn umsteigen, genau eine, nämlich die erste, Tür der folgenden S-Bahn nutzen werden.
Ob sich dass mit dem Wunsch der Verbesserung der Pünktlichkeit verträgt wird sich zeigen.
Gruß Jens
Zitat

Es sind einfach zu wenig Türen für den Fahrgastwechsel vorhanden.

Dafür sollten die LINT gegenüber den alten VTs doch über die größere Höchstgeschwindigkeit einige Sekunden herausfahren können. Und durch die ebenerdige Tür sollte es etwas schneller gehen beim Einstieg. Dauert der Fahrgastwechsel trotzdem so viel länger?
Zitat
StephanHL
Leider muss ich als täglicher Nutzer der AKN auch bestätigen, dass sie leider absolut unzuverlässig geworden ist - aus dem Neumünsterraner Zweig kommende Züge können in der Hauptverkehrszeit schon mal auch bis knapp vor 10 Minuten Verspätung haben, so dass sie den in Kaltenkirchen Süd stehenden Zug nach Kaltenkirchen blockieren. Auch ein Zug der von Kaltenkirchen abfährt hat durchaus schon drei Minuten Verspätung in Eidelstedt. Ich finde das eher befremdlich aber nun ja - früher wäre ich Verfechter der AKN gewesen - heute sag ich mir - schlimmer kanns mit der S-Bahn nicht mehr werden als das, was zur Zeit da abläuft. Es sind einfach zu wenig Türen für den Fahrgastwechsel vorhanden. Ich fahre inzwischen lieber über Norderstedt - die Triebwagen sind zwar lauter aber dafür zuverlässiger.


Warum hat man die Strecke nach Kaltenkirchen nicht wirklich durchgehend zweigleisig ausgebaut und kurz vor Kaltenkirchen eine Eingleisigkeit eingebaut. Dadurch besteht nicht nur ein Engpass, sondern die AKN fährt in Kaltenkirchen auch wie sien will, anstelle eines vernünftigen Richtungsbetriebes (Wozu gibt es das Kehrgleis?).

Auch bei der S-Bahn wird es nicht viel besser, wenn die 490er da fahren. (Ähnliches Türproblem, durch falsche Türanordnung)
Zitat
Jens aus Tornesch
Moin,
ich vermute, dass dann sehr viele Fahrgäste der AKN, die in Eidelstedt in die S-Bahn umsteigen, genau eine, nämlich die erste, Tür der folgenden S-Bahn nutzen werden.

Gruß Jens
Das besonders dann, wenn die Figur da vorne in der S-Bahn Fahrgästen die Türen vor der Nase zuhauen, wenn sie am Zug entlang weiter nach hinten gehen wollen, um andere Türen zu nutzen. Somit bleibt man lieber in der Schlange und hat ne garantiert offene Tür...
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