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Neue Liniengrafiken S-Bahn
geschrieben von LH 
Ich scheine wohl irgendwie der einzige zu sein, der mit diesen neuen S-Bahn-Liniengrafiken nichts anfangen kann. Die bisherigen Perlenschnüre hatten den Vorteil, schnell und problemlos den Linienverlauf verfolgen zu können und mögliche Anschlüsse durch entsprechende Hinweise neben dem Haltestellennamen zu erkennen.
Die neuen Grafiken sind ziemlich "halbgar", denn sie stellen ein "Teilnetz" des HVV da. Nur hat das den Nachteil, dass die S-Bahn ja nicht in einem eigenen Universum unterwegs ist sondern im Verbund mit U-Bahnen und R-Bahnen - somit also Anschlüsse nicht sofort erkennbar sind, weil zunächst nur das S-Bahn-Netz wahrgenommen wird, auf andere Bahnen aber nur per Symbol hingewiesen wird. Für die Gesamtübersicht gibt es seit jeher die üblichen großen Netzpläne - und die reichen völlig. Welchen Vorteil bringt mir nun also so ein "Teilnetzplan". Ich finde ihn verwirrend - und optisch zudem nicht wirklich schön gestaltet.
Wenn es nach mir geht: Ich wünsche mir die Perlenschnüre zurück.
Die Umsteigestationen und Anschlüsse sind doch wie bisher dargestellt: Weißes Kästchen mit schwarzem Rand und der Schnellbahnlinie darunter und S-Bahninterne Umsteigebeziehungen sind viel besser erkennbar als vorher.
Der Linienverlauf ist finde ich genauso gut nachvollziehbar wie vorher, denn an den Farben hat sich ja nichts geändert.

Zudem wissen Fahrgäste in einem Zug der Linien S2 und S11 jetzt auch wo sie ankommen und müssen nicht wie bisher glauben mit einer Geisterlinie zu fahren.
Zitat
Arne
Ich scheine wohl irgendwie der einzige zu sein,

Also, ich stimme dir voll zu.
Zitat
Arne
Die neuen Grafiken sind ziemlich "halbgar", denn sie stellen ein "Teilnetz" des HVV da. Nur hat das den Nachteil, dass die S-Bahn ja nicht in einem eigenen Universum unterwegs ist sondern im Verbund mit U-Bahnen und R-Bahnen

Ich werde auch nie verstehen, warum man (besonders als ältester) Verkehrsverbund immer noch soooo starr in Unternehmensgrenzen denkt und nicht mehr auf den Service für den Fahrgast ausgerichtet ist. Von den Otto-Normal-Fahrern (damit sind Nutzer dieses Forum ausgenommen) interessiert es eigentlich nicht die Bohne ob er jetzt mit der S-Bahn oder U-Bahn (oder gar AKN) unterwegs ist. Ihn interessiert nur wie (und ob mit ÖPNV möglich ist) von A nach B zu kommen. Gerade da es in Hamburg sehr verwirrend ist das U-Bahnen hauptsächlich oberirdisch und S-Bahn teilweise unterirdisch verkehrt.
Leider interessiert sich die Hochbahn aber nur für die eigene U-Bahn(linien) und die DB nur für die eigenen S-Bahn(linien) sodass ja nicht mal Informationen zu Baustellen in den anderen Unternehmen hingewiesen wird. (Am Rathaus konnte man heute laut Ansage wieder fleißig zur S1 - S3 umsteigen).

Das alles für Hamburger und/oder Pendler kein Problem, aber es gibt genügend Tagesgeschäftsreisen und auch Touristen die im Netz unterwegs sind.
Zitat
flor!an
Zitat
Arne
Die neuen Grafiken sind ziemlich "halbgar", denn sie stellen ein "Teilnetz" des HVV da. Nur hat das den Nachteil, dass die S-Bahn ja nicht in einem eigenen Universum unterwegs ist sondern im Verbund mit U-Bahnen und R-Bahnen

Ich werde auch nie verstehen, warum man (besonders als ältester) Verkehrsverbund immer noch soooo starr in Unternehmensgrenzen denkt und nicht mehr auf den Service für den Fahrgast ausgerichtet ist. Von den Otto-Normal-Fahrern (damit sind Nutzer dieses Forum ausgenommen) interessiert es eigentlich nicht die Bohne ob er jetzt mit der S-Bahn oder U-Bahn (oder gar AKN) unterwegs ist. Ihn interessiert nur wie (und ob mit ÖPNV möglich ist) von A nach B zu kommen. Gerade da es in Hamburg sehr verwirrend ist das U-Bahnen hauptsächlich oberirdisch und S-Bahn teilweise unterirdisch verkehrt.
Leider interessiert sich die Hochbahn aber nur für die eigene U-Bahn(linien) und die DB nur für die eigenen S-Bahn(linien) sodass ja nicht mal Informationen zu Baustellen in den anderen Unternehmen hingewiesen wird. (Am Rathaus konnte man heute laut Ansage wieder fleißig zur S1 - S3 umsteigen).

Das alles für Hamburger und/oder Pendler kein Problem, aber es gibt genügend Tagesgeschäftsreisen und auch Touristen die im Netz unterwegs sind.

Ich denke das hat weniger mit starrem Denken in Unternehmensgrenzen zu tun. Es sind halt alle Linien auf denen diese Zuege fahren koennten. Waehrend dem Fahrgast wohl egal ist ob er/sie S-Bahn, U-Bahn oder AKN fahert, denke ich mal wir erwartet dass fuer jede Linie auf der der Zug faehrt solche Informationen da sind. Und die S-Bahn-Zuege fahren nun mal nur auf den S-Bahn-Strecken.

Mann kann dann entweder 6 Perlschnuere dahinkleben, wobei dann fast jede Haltestelle 2-3 daklebt, oder so ein Teilnetz. Da 6 Perlschnuere wohl ziemlich klein und unleserlich waeren, ist das Teilnetz wohl besser. Vielleicht sollte man auch irgendwo anders im Wagen das Gesamt-Schnellbahnnetz zeigen.
Zitat
christian schmidt
Da 6 Perlschnuere wohl ziemlich klein und unleserlich waeren,

Glaube ich nicht. Mit der jetzigen Schriftgröße müsste das gut passen. Im rechten Teil sind ja jetzt schon 3 Linien übereinander. Und in der Breite ist auch genug Platz für zwei nebeneinander (z. B. S1, S2, S3 links, S11, S21, S31 rechts).

Zitat
christian schmidt
wobei dann fast jede Haltestelle 2-3 daklebt,

Macht nichts. Der Fahrgast im Zug sucht ja sowieso erst die Linie und dann die Haltestelle. Sonst sucht er sich in beiden Varianten tot.
Zitat
christian schmidt
Mann kann dann entweder 6 Perlschnuere dahinkleben, wobei dann fast jede Haltestelle 2-3 daklebt, oder so ein Teilnetz. Da 6 Perlschnuere wohl ziemlich klein und unleserlich waeren, ist das Teilnetz wohl besser. Vielleicht sollte man auch irgendwo anders im Wagen das Gesamt-Schnellbahnnetz zeigen.

Das HVV-Gesamtschnellbahnnetz hängt ja in unmittelbarer Nähe an der Decke über dem wirren Teilnetzplan der S-Bahn. Diese Zick-Zack-Verknüpfungen nur eines Verkehrsträgers von mehreren im HVV helfen meines Erachtens dem Durchschnittsbahnnutzer überhaupt nicht weiter. Den Bahnfan freut ein solcher Plan vielleicht - aber der praktische Nutzen für die Allgemeinheit wird verfehlt. Die vorherigen Perlschnüre waren übersichtlich und völlig ausreichend.
Ich weiß, dass Köln im Stadtbahnnetz auch mit Teilnetzplänen arbeitet: Meines Wissens einmal für Hochflurbahnen in Nord-Süd-Richtung und einmal für Niederflur-Bahnen in Ost-West-Richtung. Mangels zwei paralleler City-Strecken und unterschiedlicher Querverbindungen der Linien wirken diese Pläne aber deutlich übersichtlicher.
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flor!an
Zitat
Arne
Leider interessiert sich die Hochbahn aber nur für die eigene U-Bahn(linien) und die DB nur für die eigenen S-Bahn(linien) sodass ja nicht mal Informationen zu Baustellen in den anderen Unternehmen hingewiesen wird. (Am Rathaus konnte man heute laut Ansage wieder fleißig zur S1 - S3 umsteigen).

Leider ist es ja so beim HVV, dass immer die Endhaltestelle anzeigt wird. Auch bei Bauarbeiten zählt ein Busersatzverkehr als Bahn. Es soll die Fahrgäste nicht verwirren heißt es. Ich würde lieber wissen, wo Baustellen / kurzfristige Sperrungen sind und bis wo der Zug fährt um ggf. eine andere Route planen zu können.
@zuückbleiben-bitte: das ist aber kein Zitat von mir, das da von Dir gepostet wurde...
Zitat
Arne
@zuückbleiben-bitte: das ist aber kein Zitat von mir, das da von Dir gepostet wurde...
Stimmt, Beschwerden bitte an die Forum Software :)
@Ingo Lange: OK, da haste recht. Was ich halt an den neuen S-Bahn-Anzeigen so viel besser finde ist dass sie endlich mal alle Linien ordentlich zeigen.
Zitat
zurückbleiben-bitte
Zitat
Arne
@zuückbleiben-bitte: das ist aber kein Zitat von mir, das da von Dir gepostet wurde...
Stimmt, Beschwerden bitte an die Forum Software :)
Bei dem ich angeblich zitiert wurde stimmt so auch nicht. Und die Foren Software ist sicher auch nicht schuld daran sondern ein klassischer Anwendungsfehler!
Zitat
zurückbleiben-bitte
Leider ist es ja so beim HVV, dass immer die Endhaltestelle anzeigt wird. Auch bei Bauarbeiten zählt ein Busersatzverkehr als Bahn. Es soll die Fahrgäste nicht verwirren heißt es. Ich würde lieber wissen, wo Baustellen / kurzfristige Sperrungen sind und bis wo der Zug fährt um ggf. eine andere Route planen zu können.

Die Schilderung der Endhaltestelle ist ja noch mit einer mäßig nachvollziehbarer Begründung erklärbar.

Warum man allerdings (wie aktuell) in der U3 am Rathaus einen Umstieg zur S1+S3 ansagt, der:
A) Momentan nicht nicht gegeben ist
b) kein SEV eingerichtet ist "um die S1 oder S3 mit dem Bus zu erreichen"
c) maximalste Alternative wäre mit eben genau dieser U3 weiter bis zu den Landungsbrücken zu fahren um sowohl die dazwischenliegende Station (Stadthausbrücke) via Rödingsmarkt zu erreichen ODER aber bis zu den Landungsbrücken zu fahren um dort wieder Anschluss an die S1 zu haben.
... macht absolut keinen Sinn!

In diesem Fall ist es ja auch keine kurzfristige noch spontane Sperrung.
Zitat
flor!an
Warum man allerdings (wie aktuell) in der U3 am Rathaus einen Umstieg zur S1+S3 ansagt, der:
A) Momentan nicht nicht gegeben ist
...

In der U2 hat vor Jungfernstieg vorhin der Fahrer auf die S-Bahn-Sperrung hingewiesen.
@florian Weil man nicht für eine Sperrung, die nur sokurze Zeit dauert, die Ansagen in allen U-Bahnfahrzeugen austauschen kann...

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
@florian Weil man nicht für eine Sperrung, die nur sokurze Zeit dauert, die Ansagen in allen U-Bahnfahrzeugen austauschen kann...
Aber man kann manuelle Ansagen machen. Wie Ingo schreibt, sogar erfolgreich. :-)
Zitat
LH
Zitat
Der Hanseat
@florian Weil man nicht für eine Sperrung, die nur sokurze Zeit dauert, die Ansagen in allen U-Bahnfahrzeugen austauschen kann...
Aber man kann manuelle Ansagen machen. Wie Ingo schreibt, sogar erfolgreich. :-)

Sicherlich kann (und sollte) man.

Florian hat sich hier aber eindeutig über die Tatsache der Ansage des Umstiegs beschwert, welche auch bei einer sich anschließenden manuellen Ansage erhalten bleibt.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
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Der Hanseat
@florian Weil man nicht für eine Sperrung, die nur sokurze Zeit dauert, die Ansagen in allen U-Bahnfahrzeugen austauschen kann...

Kann oder will?

Das Argument kann man sicher ungeprüft für DT3 und DT4 nachvollziehen. Sollte dies für den DT5 auch nicht möglich sein, dann muss man leider sagen, dass (IMO) am falschen Ende gespart wurde bei der Ausstattung.

Ich würde sogar soweit gehen und fordern, dass aktuelle Ansagen (sprich bei spontanen Unterbrechungen) dies möglich sein sollte. Aber das ist in diesem Zusammenhang nicht gemeint. Es handelt sich um eine geplante Sperrung und zwar nicht eine dass Neuwiedenthal nicht bedient wird, sondern die "wichtigsten" Linien mit vielen (auch nicht Hamburger) Fahrgästen. Das ganze über mehrere (zwei) Wochen!

Wie werden denn Ansagen(updates) in einen Zug übertragen? Es scheint ein komplexer Vorgang zu sein, aber komplexer als einen USB Stick in jeden Zug zu stecken, kann er ja eigentlich nicht sein und selbst dies würde ja mit einigen Tagen Vorlauf klappen, da ja jeder Zug mindestens nachts ein paar Stunden steht (in denen er u.a. gereinigt wird).
Zunächst einmal steht nicht jedes Fahrzeug in der Betriebswerkstatt, zum anderen ist es halt nicht damit getan, wie auf dem Heimcomputer mit einem USB-Stick eine .mp3-Datei zu übertragen.

Was sicherlich möglich wäre, wäre die Sondertexte mit entsprechenden Ansagen zu belegen, jedoch würde das "Übergang zur S1 und S3" weiter bestehen bleiben.

Rate mal, warum teilweise noch Monate nach dem Linientausch in Barmbek aus den 472ern auf die U2 verwiesen wurde...

Auch am beispielsweise Stephansplatz hängt noch ein Hinweisschild auf die Fahrkartenautomaten mit altem HVV-Logo. Dabei steht die Haltestelle nachts auch einfach ein paar Stunden in der Gegend rum, in denen man das Schild austauschen könnte (und komplizierter als eine 600px-GIF-Datei am heimischen Tintenstrahldrucker auszudrucken kann das ja auch nicht sein... (Und ja, dieser Absatz hier besteht aus Sarkasmus!)

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Ich finde ja die S1/S3-Ansage am Rathaus grundsätzlich falsch. Landungsbrücken und Hbf sind doch eigentlich immer besser?
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