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Fährt die S3, S21 oder S31 nach Pinneberg?
geschrieben von LH 
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Das die S11 statt Berliner Tor "Altona" schildert, ist dem Umstand geschuldet, dass die FIS kein näherliegendes Ziel kann.

Berliner Tor ist doch ein "offizieller Endhalt" einer Linie (S31). Warum kann dann nicht bei allen Zügen auch dieses Ziel ausgewählt werden? Ist das System etwa so unflexibel, dass Berliner Tor nur im Zusammenhang mit der S31 funktioniert, aber nicht mit der S11 ?

PS: Gibt es eine Auflistung welches Modell welche Ziele schildern kann?
Das FIS bestimmt ja nicht nur die Anzeige vorne am Zug, sondern beispielsweise auch die Anordnung von Haltestellenansagen. Und ein dafür erforderlicher Linienweg von Poppenbüttel zum Berliner Tor ist nicht hinterlegt.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Warum behilft man sich hier nicht mit proivisorischen Schildern aus dem Drucker die man in die Führerstandsscheibe legt?
Wurde ja schon oft bei anderen Sperrungen gemacht. Zu letzt als der City Tunnel dicht war und die S2 bis Stadthausbrücke fuhr.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Wurde ja schon oft bei anderen Sperrungen gemacht. Zu letzt als der City Tunnel dicht war und die S2 bis Stadthausbrücke fuhr.

Da fuhren da aber nicht noch zwei weitere Linien in beide Richtungen durch ;-)

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.2017 08:04 von Der Hanseat.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Das einige Tf statt dem Planziel bei der S1 nur "Altona" reindrehen ist aus Fahrgastsicht eigentlich garnicht so schlecht, denn so werden die Fahrgäste (insbesondere Leute vom Flughafen) zweisprachig aus dem Zug komplimentiert.

Nur einige Tf? Warum nicht alle?

Für die S1 aus Richtung Airport/Poppenbüttel ist doch "Altona" das Planziel.

Oder meinst du die S1 aus Richtung Wedel/Blankenese? Da wäre "Othmarschen" das Planziel.
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Sascha Behn
Wurde ja schon oft bei anderen Sperrungen gemacht. Zu letzt als der City Tunnel dicht war und die S2 bis Stadthausbrücke fuhr.

Da fuhren da aber nicht noch zwei weitere Linien in beide Richtungen durch ;-)

Ich meine die Sperrung wo Jungfernstieg nicht angefahren wurde ;) Da fuhr nur die S2 durch den Tunnel.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Sascha Behn
Wurde ja schon oft bei anderen Sperrungen gemacht. Zu letzt als der City Tunnel dicht war und die S2 bis Stadthausbrücke fuhr.

Da fuhren da aber nicht noch zwei weitere Linien in beide Richtungen durch ;-)

Ich meine die Sperrung wo Jungfernstieg nicht angefahren wurde ;) Da fuhr nur die S2 durch den Tunnel.

Ich weiß. Aber da fuhr eben nur die S2 durch den Tunnel.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Ich weiß. Aber da fuhr eben nur die S2 durch den Tunnel.

Gings bei der Diskussion nicht eigentlich um das hier:

Zitat
Durchgangszug
Warum behilft man sich hier nicht mit proivisorischen Schildern aus dem Drucker die man in die Führerstandsscheibe legt?

?
Achso, ich dachte, dass sich das noch auf die Frage bezieht, warum die S2 nicht zu den Landungsbrücken fährt.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
@flor!an
Die FIS Trasse setzt sich bei der S-Bahn aus einer Linie, Start- und Zielbahnhof zusammen. Einen Linienweg mit Berliner Tor als Ziel gibt es nur für die S31, aber eben mit dem Laufweg Altona - Berliner Tor was bedeutet, dass der Tf die FIS nicht starten kann, da sonst gänzlich falsche Stationen angesagt werden. Alternativ muss er die Stationen selber Ansagen und kann nur die letzte Station mit der automatischen Ansage ankündigen. Allerdings ist er selbst dann noch als S31 Berliner Tor angezeigt, was also immer noch eine falsche Beschilderung wäre.

Tendenziell ist es so, dass der 472 mehr Trassen hinterlegt hat als der 474. Da man beim 472 ein neues System "on top" eingebaut hat und so die Parameter bestimmen konnte. Beim 474 ist der Speicher begrenzt, weshalb es nur eine bestimmte Anzahl an hinterlegten Trassen gibt, mit denen man haushalten muss. In wieweit sich das mit der neuen FIS bzw. dem Fahrgastfernsehen ändert, wird sich dann zeigen.

Der 490 wird wohl das rundum sorglos Paket haben, inkl. S32 und S4.

@Computerfreak
Angezeigt werden die Züge am Bahnsteig ja mit dem "normalen" Endziel, wie bei der Hochbahn ja auch. Gerade auf der S1 mit dem Flughafen hat Altona als Ziel halt den charmanten Vorteil, dass die Leute am Endbahnhof zweisprachig zum aussteigen gebeten werden und man so weniger Verwirrte hat, die im Zug sitzen bleiben. Die anschließende Ansage vom Tf, klärt dann den Rest. Da in Altona am Bahnsteig gewendet wird wäre es zwar auch nicht so schlimm, aber bei Wendungen durch die Kehre wie in Hasselbrook oder Barmbek, etwa bei der Brückenbaustelle hinter Barmbek 2016, nimmt man regelmäßig ein halbes Dutzend Leute mit weil "Nix verstehen". Von gezogenen Notbremsen -Mehrzahl wohlgemerkt- (wenn man zum wenden die Türen geschlossen hält) bis "Ich lauf mal eigenmächtig durch die Gleise zurück zum Bahnsteig - Stromschiene was ist das?" (wenn man die Türen freigibt) erlebt man da echt alles. Ohne die automatische Ansage in zwei Sprachen auszusteigen, wären es wohl nochmal mehr Leute die man mit in die Kehre nimmt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.2017 10:01 von HOCHBAHN-Fan.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
@flor!an
Die FIS Trasse setzt sich bei der S-Bahn aus einer Linie, Start- und Zielbahnhof zusammen. Einen Linienweg mit Berliner Tor als Ziel gibt es nur für die S31, aber eben mit dem Laufweg Altona - Berliner Tor was bedeutet, dass der Tf die FIS nicht starten kann, da sonst gänzlich falsche Stationen angesagt werden. Alternativ muss er die Stationen selber Ansagen und kann nur die letzte Station mit der automatischen Ansage ankündigen. Allerdings ist er selbst dann noch als S31 Berliner Tor angezeigt, was also immer noch eine falsche Beschilderung wäre.
Das stimmt, es ist aber schon ein bisschen erbärmlich, dass es die S-Bahn bis heute nicht geschafft hat, ein besseres System einzuspielen. Selbst die seitliche Beschilderung Richtung Airport/Poppenbüttel ist ja immer noch nicht dem tatsächlichen Ziel angepasst. Bei der Hochbahn und der VHH lässt sich im Busbereich jede Zwischenstation einer Linie aus als Endhaltestelle schildern (Es gab während des Halbmarathons eine 15 bis Parkallee) und auch bei der U-Bahn soll es mittlerweile möglich sein, jede Zwischenstation als Endhaltestelle zu schildern.
Zitat
PAD
Das stimmt, es ist aber schon ein bisschen erbärmlich, dass es die S-Bahn bis heute nicht geschafft hat, ein besseres System einzuspielen. Selbst die seitliche Beschilderung Richtung Airport/Poppenbüttel ist ja immer noch nicht dem tatsächlichen Ziel angepasst. Bei der Hochbahn und der VHH lässt sich im Busbereich jede Zwischenstation einer Linie aus als Endhaltestelle schildern (Es gab während des Halbmarathons eine 15 bis Parkallee) und auch bei der U-Bahn soll es mittlerweile möglich sein, jede Zwischenstation als Endhaltestelle zu schildern.

Es ist so, dass Unternehmen den Regelfall programmieren und das für "Addons" nichtso gerne Geld ausgeben. Da bei der S-Bahn die Eingabe anhand der Trasse funktioniert und damit verkettet ist, hat man die "unnormalen" Trassen gespart. Das dafür benötigte Geld wurde schlicht nicht bewilligt und aus der Kostenstelle heraus sicher auch nachvollziehbar, auch wenn es jetzt an anderen "Kostenstellen" hakt.

Bei der U-Bahn konnte man über Jahrzehnte nicht jede Haltestelle mit Kehrmöglichkeit schildern, an die ganzen Zwischenhaltestellen dachte man nicht im Traum. Die U-Bahn ist ja zieltechnisch etwas einfacher gestrickt, es gibt keine Linienübergänge - mit einer Ausnahme, die U3 von und nach Farmsen.

Entsprechend reicht es die Zahlenkombinationen von 01 bis 99 als Code für Ziel und Start zu nutzen, alles was dazwischen liegt ist eh abgelegt. Eine U2 über den Hafen kann man auch nicht schildern und jeder Linienwechsel an Knotenbahnhöfen ist betriebstechnisch immer ein Schnitt (wer T-Wagenfahrten über Linienwechsel kennt, sieht dass es dort immer wieder gerne kurz hakt).

Beide Systeme habe ihre Stärken, beide Systeme haben ihre Schwächen. Aber ein System zu entwickeln, was jeden Fall abdeckt, kostet nicht wenig Geld. Geld was einer bereitstellen muss und dass auch mit der Maßgabe, dass alle Fälle abgedeckt werden müssen. Gleichzeitig muss aber auch einer da sein, der explizit dafür (Sonderfälle mit allen Nuancen) das Geld bewilligt.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
In der heutigen Zeit müsste es eigentlich möglich sein (falls ich nicht falsch liege), das eine Software entwickelt werden kann, wo die Zugnummer sich nicht auf die FIS auswirkt. Dann könnte der Fahrer zuerst die Zugnummer eingeben. Anschließend Die Beschilderung und Ansage über eine extra Nummer eingeben.

Als Beispiel wie ich mir das vorstelle. Das ganze hatte ich mal im Buch über die Geschichte der Hamburger Hochbahn gelesen. Leider weiß ich nicht mehr, wie das heißt. Vielleicht hilft mir mal einer auf die Sprünge.

S1

01 Wedel
02 Blankenese
03 Othmarschen
usw.

Dabei wären auch die Kehrmöglichkeiten, wo ein Zug nicht regulär endet, aber eventuell bei Bauarbeiten.

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Zitat
blaueeisenbahn

Dabei wären auch die Kehrmöglichkeiten, wo ein Zug nicht regulär endet, aber eventuell bei Bauarbeiten.

Die Logik müsste man aber für Sonderfälle mit stricken und da greifst Du zu kurz.

Denn Du müssest unterscheiden, welche City-Linie befahren wird. Also naheliegenderweise schon einmal dreistellig, die erste Zahl für den Cityweg (0/1). Dann hast Du den Sonderfall von Poppenbüttel nach Stellingen/Elbgaustraße. Und identisch auch für alle anderen Wege mit Linienwechsel. Denn man "könnte es ja mal brauchen".

Das ganze musst Du dem Fahrzeug beibringen, also eine tiefgreifende Änderung der Fahrzeugsoftware (Änderung des Aufrüstverfahrens). Gibt es die Abschlatgeschwindigkeiten eigentlich noch in der Steuerung? Oh, tiefer Eingriff... Teuer... Sehr teuer.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
@HOCHBAHN-Fan: Danke für die Einblicke.

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Gerade auf der S1 mit dem Flughafen hat Altona als Ziel halt den charmanten Vorteil, dass die Leute am Endbahnhof zweisprachig zum aussteigen gebeten werden und man so weniger Verwirrte hat, die im Zug sitzen bleiben. [...] nimmt man regelmäßig ein halbes Dutzend Leute mit weil "Nix verstehen". Von gezogenen Notbremsen -Mehrzahl wohlgemerkt- (wenn man zum wenden die Türen geschlossen hält) bis "Ich lauf mal eigenmächtig durch die Gleise zurück zum Bahnsteig - Stromschiene was ist das?" (wenn man die Türen freigibt) erlebt man da echt alles. Ohne die automatische Ansage in zwei Sprachen auszusteigen, wären es wohl nochmal mehr Leute die man mit in die Kehre nimmt.

Dann sollte man vielleicht allgemein darüber nachdenken Ausnahmesituationen zweisprachig anzukündigen. Die Hochbahn hat für die U3 Sperrungen diesmal ja auch große Plakate in Englisch aufgehangen. Der Bedarf ist offenbar da.
Zitat
Jan Borchers

Entsprechend reicht es die Zahlenkombinationen von 01 bis 99 als Code für Ziel und Start zu nutzen, alles was dazwischen liegt ist eh abgelegt.
Aber das genau ist doch der Punkt. Es ist bei der S-Bahn eben nicht möglich aus Richtung Poppenbüttel ein S11 bis Berliner Tor zu schildern, obwohl diese Linie ihren Linienweg nicht verlässt, sondern einfach früher abkehrt. Keiner hier erwartet, dass Daten für eine unwahrscheinliche S21 nach Stade hinterlegt sind. Aber sobald es Baustellenverkehr gibt, ist die Information an den Fahrzeugen einfach unzureichend bis fehlerhaft. Und das ist im 21. Jahrhundert bei ein Unternehmen wie der S-Bahn Hamburg eigentlich nicht hinnehmbar.
@ Jan Borchers:

Da ich mich mit der ganzen Materie nicht so super auskenne, wollte ich das Ganze mal in die Runde schmeißen. Der Gedanke geistert schon länger bei mir herum, aber leider wusste ich nicht so ganz, was alles noch damit zusammen hängt.

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
erledigt
24.07.2017 12:22
x.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.2017 12:23 von Jan Borchers.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Angezeigt werden die Züge am Bahnsteig ja mit dem "normalen" Endziel, wie bei der Hochbahn ja auch. Gerade auf der S1 mit dem Flughafen hat Altona als Ziel halt den charmanten Vorteil, dass die Leute am Endbahnhof zweisprachig zum aussteigen gebeten werden und man so weniger Verwirrte hat, die im Zug sitzen bleiben.
Klingt für mich einerseits nachvollziehbar, dass man Altona schildert, um dort die zweisprachige Bitte-Alle-Aussteigen-Ansage zu haben.
Andererseits ist es halt unschön, dass am Bahnstieg etwas anderes (Blankenese) steht - auch das wirft nur Fragen auf.

Auf Grund der längeren SEV-Fahrzeit ist zudem ja eh fraglich, welche Anschluss-S-Bahn in Othmarschen erwischt wird - man könnte also auch immer (außer im Nachtverkehr) Wedel schildern.

Am Besten wäre wohl so etwas wie "S1 Altona (weiter mit Bus)"
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