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So viele Fahrgäste steigen täglich an den Haltestellen der U-Bahn ein und aus...
geschrieben von Herbert 
Urheber: NordNordWest bei Wikimedia, Lizenz: CC-BY SA 3.0, weitere Informationen: [commons.wikimedia.org]


Und hier in Zahlen:

[dt5online.de]

Platz Haltestelle Ein- und Aussteiger
1 Berliner Tor 123.430
2 Hauptbahnhof Süd 121.268
[...]
90 Ahrensburg Ost 998
91 Kiekut 790
Wieso wird Kiekut dann nicht geschlossen? Die Wartungs- und Instandhaltungskosten dürften den Nutzenfaktor weitgehend überschreiten. Zumal Kiekut auch niemals einen Aufzug erhalten wird, weswegen das U-Bahnnetz nie zu 100% barrierefrei werden wird.
Zitat
Stara Gamma
Wieso wird Kiekut dann nicht geschlossen?
Weil 790 Fahrgäste am Tag für schleswig-holsteinische Verhältnisse
immer noch eine Menge Holz sind.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
Ist doch auch ein schöner Zug, wenn, gerade in der heutigen Zeit, mal nicht nur an Kosten und Nutzen gedacht wird, sondern auch mal an die Menschen vor den Stadtgrenzen, die vielleicht seit vielen Jahren von dort mit der U-Bahn in die Stadt fahren und eh schon viel längere Wege haben als die Stadt-Bewohner. Außerdem, wer weiß, wie sich die Aufkommen an den Stationen vor den Stadtgrenzen entwickeln, bei der aktuellen Lage mit den Mieten in den Städten. Sicherlich wird so ein Schnellbahn-Anschluss auch vor der Stadtgrenze die Mieten und Kaufpreise erhöhen, dennoch wird es wahrscheinlich noch den Einen oder Anderen hierher verschlagen.
Die Zahlen haben für mich ein wenig den Anschein, dass nicht "Bahnhofs-Ein-/Aussteiger" gezählt werden, sondern "Zug-Ein-/Aussteiger" (also auch Umsteiger). Andernfalls kann ich mir weder erklären, dass Berliner Tor auf Platz 1 liegt, noch die hohen Zahlen von Kellinghusenstraße und Wandsbek-Gartenstadt.
SH Zahlen von 2012 finden sich auf Seite 26. Garstedt liegt demnach so ungefaehr auf Platz 5!
Zitat
christian schmidt
SH Zahlen von 2012 finden sich auf Seite 26. Garstedt liegt demnach so ungefaehr auf Platz 5!

Nicht umsonst fährt dort morgens die U1 im 5-Minutentakt, gleiches gilt für Norderstedt Mitte (man vergleiche die Ein- und Ausstiegszahlen der U-Bahn mit denen der A2)...

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Fette Beute
Zitat
Stara Gamma
Wieso wird Kiekut dann nicht geschlossen?
Weil 790 Fahrgäste am Tag für schleswig-holsteinische Verhältnisse
immer noch eine Menge Holz sind.

Wenn ich richtig gezählt habe, gibt es Mo-Fr 155 Halte der U1 in Kiekut.
79 nach Großhansdorf, 76 in die Gegenrichtung.

Das wären 5 pro Zug.
Zitat
Der Hanseat
Zitat
christian schmidt
SH Zahlen von 2012 finden sich auf Seite 26. Garstedt liegt demnach so ungefaehr auf Platz 5!

Nicht umsonst fährt dort morgens die U1 im 5-Minutentakt, gleiches gilt für Norderstedt Mitte (man vergleiche die Ein- und Ausstiegszahlen der U-Bahn mit denen der A2)...

Leider nur hat sie den 5min-Takt nur in der HVZ, sinnvoll wäre er ganztägig und auch am WE.
Zitat
micha774
Zitat
Fette Beute
Zitat
Stara Gamma
Wieso wird Kiekut dann nicht geschlossen?
Weil 790 Fahrgäste am Tag für schleswig-holsteinische Verhältnisse
immer noch eine Menge Holz sind.

Wenn ich richtig gezählt habe, gibt es Mo-Fr 155 Halte der U1 in Kiekut.
79 nach Großhansdorf, 76 in die Gegenrichtung.

Das wären 5 pro Zug.

Naja, ich vermute mal das Kiekut ein echter Pendlerbahnhof ist, d.h. außerhalb der HVZ ist dort quasi nichts los, zur HVZ für die Gegend gut frequentiert.
Zitat
Pommes Schranke
Zitat
micha774
Zitat
Fette Beute
Zitat
Stara Gamma
Wieso wird Kiekut dann nicht geschlossen?
Weil 790 Fahrgäste am Tag für schleswig-holsteinische Verhältnisse
immer noch eine Menge Holz sind.

Wenn ich richtig gezählt habe, gibt es Mo-Fr 155 Halte der U1 in Kiekut.
79 nach Großhansdorf, 76 in die Gegenrichtung.

Das wären 5 pro Zug.

Naja, ich vermute mal das Kiekut ein echter Pendlerbahnhof ist, d.h. außerhalb der HVZ ist dort quasi nichts los, zur HVZ für die Gegend gut frequentiert.

Nun 790 Ein- und Aussteiger sind wahrscheinlich 2x die gleichen Fahrgäste, also etwa 400 Stück. Diese könnte man mit einem gut gefüllten 4-Wagen-Zug wegschaffen. Gut frequentierte Pendlerbahnhöfe sind Stadthausbrücke oder Hammerbrook...

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Moin,

Schleswig-Holstein (oder der Kreis/Gemeinde) zahlt für den Streckenast nach Großhansdorf. Das ist die Bedingung dafür, dass die Hochbahn hier überhaupt eine Leistung anbietet. Die Stillegung wurde in der Vergangenheit schon erwogen, wäre für den ÖPNV aber ein völlig falsches Signal. Ich bin dort Anfang der Achtziger regelmäßig unterwegs gewesen. Für Menschen ohne Auto war es die einzige Verbindung zur Außenwelt. :-) ...und nein, die Busverbindung nach Ahrensburg reicht auch heute nicht !
Zitat
Djensi
Moin,

Schleswig-Holstein (oder der Kreis/Gemeinde) zahlt für den Streckenast nach Großhansdorf. Das ist die Bedingung dafür, dass die Hochbahn hier überhaupt eine Leistung anbietet. Die Stillegung wurde in der Vergangenheit schon erwogen, wäre für den ÖPNV aber ein völlig falsches Signal. Ich bin dort Anfang der Achtziger regelmäßig unterwegs gewesen. Für Menschen ohne Auto war es die einzige Verbindung zur Außenwelt. :-) ...und nein, die Busverbindung nach Ahrensburg reicht auch heute nicht !

Das ist "denen oben" doch egal. Vor ein paar Jahren wurde das Busnetz in Ahrensburg zerpflückt, Schwimmbad und das benachbarte Altenheim waren seitdem ohne jeden Busanschluß am Sonntag. Hier faselte jemand, daß das am "Besteller" liege. No comment.

Fest steht jedenfalls, daß die Billstedter U-Bahn durch die Verlängerung nach Mümmel enorm aufgewertet wurde.
Kenne viele, die sagen: "Das ist zuverlässiger als die S-Bahn, die fährt wie sie will, nicht wie sie soll." Recht haben sie.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Das Problem vom Großhansdorfer Ast ist doch das er wenig gute Ziele bietet. Insbesondere wird Ahrensburg nicht angefahren und zur Innenstadt dauert es viel länger als z.B. P&R via Ahrensburg.

Ich denke ein S-Bahnhof Ahrensburg-West würde für Kiekut und die anderen schon einen Unterschied machen. (Noch besser wäre die U-Bahn ab A-West nach Ahrensburg zu führen, und die Strecke nach Großhansdorf zur S-Bahn zu machen, mit Kopf machen in Ahrensburg und scharfer Kurve nach A-Ost.)
Zitat
christian schmidt
Noch besser wäre die U-Bahn ab A-West nach Ahrensburg zu führen, und die Strecke nach Großhansdorf zur S-Bahn zu machen, mit Kopf machen in Ahrensburg und scharfer Kurve nach A-Ost.

Warum?

Ich halte es für erstrebenswert aus Ahrensburg-West einen Turmbahnhof zu machen und den U-Bahnsteig in Richtung S-Bahn umzuklappen.
Ansonsten ist der Weg zwischen S- und U-Bahn einfach zu lang.
Um wieder OT zu werden: sollte der Großhansdorfer Ast durch einen direkten S-Bahn-Übergang aufgewertet werden und stärker frequentiert werden, würde mich interessieren, ob nach Großhansdorf eine Rechts-Kurve und Autobahnunterführung mit anschließendem neuen Endbahnhof in Hoisdorf interessant wäre.

Der Großhansdorfer-Ast als Zubringer zur S-Bahn.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2018 16:53 von Boombastic.
Zitat
christian schmidt
(Noch besser wäre die U-Bahn ab A-West nach Ahrensburg zu führen, und die Strecke nach Großhansdorf zur S-Bahn zu machen, mit Kopf machen in Ahrensburg und scharfer Kurve nach A-Ost.)
Das wäre eine Neubaustrecke!
Es würde nicht reichen, die Stromversorgung umzubauen und neu zu schottern,
man müßte auch die Viadukte ersetzen. Von Planfeststellung mal nicht zu reden.
Die Kosten wären, bis auf den Grunderwerb, auf dem Niveau
einer innerstädtischen Viaduktstrecke.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
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