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Deutsche Bahn bremst Züge wegen Schnee und Eis
geschrieben von zurückbleiben-bitte 
Noch liegt in weiten Teilen Deutschlands kein Schnee. Doch die Bahn rechnet mit dem Wintereinbruch und ordnet ein Tempolimit an. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Bahnkunden.

[www.faz.net]
Ist diese pauschale Regelung mit Blick auf die reale Witterung doch wieder ausgesetzt worden? Zwar wird sie weiterhin auf der Bahnwebsite angezeigt, aber im RIS zeigen sich kaum Auswirkungen. Die Pünktlichkeit liegt im üblichen Rahmen.
"Alle reden vom Wetter - und wir sogar, bevor was passiert!"
Die Bahn ist wirklich unglaublich geworden, lieber schon mal langsam fahren, lieber die Kunden informieren, damit es am Ende ja keine Schadenersatzforderungen gibt.
Aber prinzipiell sehe ich die Schuld gar nicht bei der Bahn, sondern bei der europäischen Gesetzgebung zur Entschädigung von Reisenden.
Es macht mich traurig, was aus der zuverlässigen Bahn geworden ist, die früher sagen konnte: "Alle reden vom Wetter, wir nicht!" Oder auch "Alle Wetter, die Bahn!"

Viele Grüße,
Olaf
Jein:

Bahn.de meldet:

Reduzierte Geschwindigkeit aufgehoben

Angesichts der aktuellen Wetterlage hebt die Deutsche Bahn die gestern angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung im Fernverkehr ab 14 Uhr auf.
Zitat
Vielfahrer
Die Bahn ist wirklich unglaublich geworden, lieber schon mal langsam fahren, lieber die Kunden informieren, damit es am Ende ja keine Schadenersatzforderungen gibt.

Auch eine angekündigte Verspätung bleibt eine Verspätung und der Kunde hat Anspruch auf eine entsprechende Erstattung.

Sicher, dass du Vielfahrer bist? Bezieht sich das auf die Eisenbahn?
Denn wenn ja, dann bezweifel ich, dass du je mit Verspätungen und Erstattungen zu tun hattest - was ja schön für dich ist - nur solltest du trotzdem dich mit den Fahrgastrechten etwas auskennen - vor allem, wenn du dann irgendwo solchen Quark (siehe Zitat) äußerst. ;)
Zitat
Nahverkehrsplan

Sicher, dass du Vielfahrer bist? Bezieht sich das auf die Eisenbahn?
Denn wenn ja, dann bezweifel ich, dass du je mit Verspätungen und Erstattungen zu tun hattest - was ja schön für dich ist - nur solltest du trotzdem dich mit den Fahrgastrechten etwas auskennen - vor allem, wenn du dann irgendwo solchen Quark (siehe Zitat) äußerst. ;)

Ich würde mich nicht so nennen, wenn ich es nicht wäre. Ich bin täglich im Nahverkehr unterwegs, mit reichlichen Verspätungen.
Und natürlich weiß ich, daß der Fahrgast ab einer gewissen Verspätung immer das Recht auf eine Entschädigung hat. Aber allein durch die Ankündigung daß Züge langsamer und damit verspätet fahren werden, wird doch schon mal die (psychologische) Hemmschwelle zur Beschwerde gehoben. Das ist es, was ich gemeint hatte. Schade, daß das leicht ironische dabei nicht so herauskam.
Zitat
Vielfahrer
"Alle reden vom Wetter - und wir sogar, bevor was passiert!"
Die Bahn ist wirklich unglaublich geworden, lieber schon mal langsam fahren, lieber die Kunden informieren, damit es am Ende ja keine Schadenersatzforderungen gibt.
Aber prinzipiell sehe ich die Schuld gar nicht bei der Bahn, sondern bei der europäischen Gesetzgebung zur Entschädigung von Reisenden.
Es macht mich traurig, was aus der zuverlässigen Bahn geworden ist, die früher sagen konnte: "Alle reden vom Wetter, wir nicht!" Oder auch "Alle Wetter, die Bahn!"

Viele Grüße,
Olaf

Egal wie die Bahn es macht, sie macht es falsch.
Ja, soll die DB nun nicht bei sowas warnen/informieren?
Also das kommt dem Kunden sogar doppelt entgegen.
Einfach weil: Sich der Kunde eine alternative Fahrtroute raussuchen kann - also im Vorfeld eine mit mehr Umsteigezeit und einem Folgezug und doppelt, da man sich das Formular schon vor der Fahrt geben lassen kann und es in Ruhe ausfüllen kann.

Wer sich bei so einer Verspätung nicht traut sich den Fahrpreis entsprechend erstatten zu lassen, der darf sich dann auch nicht über die Umstände während der Fahrt beschweren.
Zitat
Vielfahrer
"Alle reden vom Wetter - und wir sogar, bevor was passiert!"
Die Bahn ist wirklich unglaublich geworden, lieber schon mal langsam fahren, lieber die Kunden informieren, damit es am Ende ja keine Schadenersatzforderungen gibt.
Aber prinzipiell sehe ich die Schuld gar nicht bei der Bahn, sondern bei der europäischen Gesetzgebung zur Entschädigung von Reisenden.
Es macht mich traurig, was aus der zuverlässigen Bahn geworden ist, die früher sagen konnte: "Alle reden vom Wetter, wir nicht!" Oder auch "Alle Wetter, die Bahn!"

Viele Grüße,
Olaf

Die Bahn fährt offensichtlich problemlos bis Tempo 200. Auch bei Eis und Schnee. Muss die Bahn denn schneller fahren? Auch bei normaler Wetterlage bedeutet hohes Tempo hoher Verschleiß.
Für Autofahrer werden Autobahnen gebaut, die für Tempi über 200 gebaut sind /z.B. Leitplankenstabilität, Bodenbeschaffenheit etc., trotzdem ein erhöhtes Tempo immer auch mit erheblichen Unfallgefahren verbunden ist, von der Umweltbelastung mal ganz abgesehen.
Warum ist es so schwer ein gesellschaftlich allgemein akzeptiertes "Down-sizing" bei der Reisegeschwindigkeit herzustellen?
Ich finde nicht, dass die Bahn "unglaublich" geworden ist, weil sie bei ungünstigen Witterungsverhältnissen eine Maximalgeschwindigkeit von Tempo 200 ankündigt, sondern deshalb weil sie es für erstrebenswert hält, schneller zu fahren als Tempo 200!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.2016 21:00 von Jules.
Zitat
Jules
Ich finde ... dass die Bahn "unglaublich" geworden ist, weil sie es für erstrebenswert hält, schneller zu fahren als Tempo 200!
Klar, Pkw, Flieger und Fernbus wollen auch ihren Marktanteil.

TTIP - damit der FC Bayern den Schiedsrichter stellt.
Zitat
Jules
Zitat
Vielfahrer
"Alle reden vom Wetter - und wir sogar, bevor was passiert!"
Die Bahn ist wirklich unglaublich geworden, lieber schon mal langsam fahren, lieber die Kunden informieren, damit es am Ende ja keine Schadenersatzforderungen gibt.
Aber prinzipiell sehe ich die Schuld gar nicht bei der Bahn, sondern bei der europäischen Gesetzgebung zur Entschädigung von Reisenden.
Es macht mich traurig, was aus der zuverlässigen Bahn geworden ist, die früher sagen konnte: "Alle reden vom Wetter, wir nicht!" Oder auch "Alle Wetter, die Bahn!"

Viele Grüße,
Olaf

Die Bahn fährt offensichtlich problemlos bis Tempo 200. Auch bei Eis und Schnee.

Genau. Letztendlich ist die Bahn eigentlich zuverlässiger geworden. Denn "früher" vor der ICE-Zeit galt die Langsamfahrbeschränkung auf Tempo 200 ganzjährig !!!! Jetzt nur noch im Winter !!!
;)

Tschö
UHM
Zitat
Fette Beute
Zitat
Jules
Ich finde ... dass die Bahn "unglaublich" geworden ist, weil sie es für erstrebenswert hält, schneller zu fahren als Tempo 200!
Klar, Pkw, Flieger und Fernbus wollen auch ihren Marktanteil.

PKW, Fliegen und Fernbus ist sowieso viel zu billig. Die Mineralölsteuer sollte drastisch erhöht werden und ein Tempolimit von 100 für PKW und Tempo 80 für Busse ist durchaus angemessen, nicht nur um die Umwelt besser zu schützen, sondern besonders wegen der Unfallgefahren. Dann gilt es noch den Missstand aufzuheben, dass Dieselkraftstoff im Vergleich zum Benzin viel zu schwach besteuert wird. Hier ist eine vergleichbare Steuer abhängig vom Energiegehalt zu erheben. Und für LKW's darf max. Tempo 60 gelten, auch auf Autobahnen!
Darüberhinaus ist für Kerosin, also Flugbenzin endlich eine saftige Steuerabgabe fällig. Und Flughäfen dürfen nicht mit staatlichen Subventionen errichtet werden!

Meinetwegen halten Sie das alles für utopisch und unrealistisch und nicht durchsetzbar. Tatsächlich ist es weitaus närrischer, immer weiter die Maximalgeschwindigkeiten der Verkehrsmittel erhöhen zu wollen auf Kosten von Gesundheit und Nachhaltigkeit!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.2016 19:10 von Jules.
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