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500 Jahre Reformation: Deutsche Bahn wird Partner
geschrieben von Harald Tschirner 
[www.deutschebahn.com]

Zitat
DB Pressemeldung" vom 7.11.16

500 Jahre Reformation: Deutsche Bahn wird Partner


Ein ICE 4 mit dem Namen und Konterfei Martin Luthers symbolisiert den Auftakt zur Partnerschaft der Deutschen Bahn mit dem Reformationsjubiläum 2017. Den Schriftzug enthüllten heute im Berliner Hauptbahnhof Prof. Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, in Anwesenheit von Professor Gerhard Robbers, Vorsitzender des Leitungskreises „Reformationsjubiläum 2017“.

Dr. Rüdiger Grube: „Wie vor 500 Jahren steht die Welt auch heute vor tiefgreifenden Veränderungen. So bewegen uns die Chancen und Risiken der Digitalisierung und des technischen Fortschritts. Sie lösen Ängste aus und geben Grund zur Hoffnung. Das Reformationsjubiläum wird Menschen aus aller Welt zusammenbringen - auch, um eine Verbindung von den revolutionären Veränderungen von damals zu unserer heutigen Welt zu ziehen. Wo könnte man sich besser auf die Veranstaltungen einstimmen und danach das Erlebte in der Gemeinschaft vertiefen, als bei der Fahrt im Zug? Und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen gute Gastgeber sein - schließlich arbeiten bei der DB Menschen aller Konfessionen respektvoll zusammen.“

Prof. Dr. Margot Käßmann: „Die Überzeugungen der Reformatoren hatten ein grundsätzliches Ziel: Menschen denken und entscheiden selbstständig und übernehmen so Verantwortung. Martin Luther, Philipp Melanchthon und ihre Zeitgenossen hatten vor 500 Jahren noch nicht die Möglichkeit, anders als zu Fuß oder in einer Kutsche zu reisen. So blieb das Reisen oft wohlhabenden Menschen vorbehalten. Mit modernen Zügen oder anderen Verkehrsmitteln können Menschen auch über weite Räume zusammenkommen. Da ich selbst ständig mit der Bahn unterwegs bin, freue ich mich besonders, dass ein hochmoderner ICE nach Martin Luther benannt wird. Mit modernen Fortbewegungsmitteln kann das, was vor fünf Jahrhunderten von Wittenberg und anderen Zentren der Reformation ausgestrahlt hat, durch die Menschen von überall her wieder dorthin zurück gebracht werden und miteinander an dem Ort der Reformation diskutiert und gefeiert werden.“

Prof. Dr. Gerhard Robbers: „Wir freuen uns, mit der Deutschen Bahn AG für die großen Veranstaltungen im Jahr des Reformationsjubiläums einen starken Partner in allen Fragen der Mobilität gefunden zu haben. Dabei setzt die Bahn AG mit ihrem umweltfreundlichen Angebot einen grundsätzlichen Gedanken reformatorischer Überzeugungen um: Die Bewahrung der Schöpfung ist eine der wichtigen und zentralen Herausforderungen für die Zukunft. Wir wollen mit den Veranstaltungen des Reformationsjubiläums Wege in die Zukunft aufzeigen. Die Anreise auf der Schiene setzt dafür schon ein Zeichen.“

Höhepunkt des Reformationsjubiläums ist das Festwochenende am 27. und 28. Mai 2017 mit dem Festgottesdienst „Von Angesicht zu Angesicht“ auf den Elbwiesen südlich der Lutherstadt Wittenberg.

In den Festgottesdienst münden der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 24. bis 28. Mai in Berlin - Wittenberg und die sechs „Kirchentage auf dem Weg“ in Leipzig, Erfurt, Magdeburg, Halle/Eisleben, Jena/Weimar und Dessau.

Zum Festgottesdienst am 28. Mai werden in dichtem Takt mindestens 120 Shuttle-Züge auf folgenden Strecken fahren: Berlin–Wittenberg, Halle(Saale)–Bitterfeld–Dessau–Roßlau–Wittenberg, Magdeburg–Wittenberg, Dresden–Wittenberg, Jena–Leipzig–Pratau, Erfurt–Weimar–Leipzig–Pratau. Die Bahnsteige in Wittenberg und Pratau werden dazu temporär verlängert. Die DB wird auch für die Logistik und die Gepäckaufbewahrung sorgen.

„Zu unserer Unternehmensstrategie gehört es, Umweltvorreiter zu sein. Wir unterstützen die Nachhaltigkeitsziele des Jubiläums, in dem wir für eine umweltfreundliche An- und Abreise sorgen und in Wittenberg den ersten „Grünen Bahnhof“ in den neuen Bundesländern bauen“, so Dr. Rüdiger Grube.

Neben dem Kirchentag Ende Mai werden vor allem die „Kirchentage auf dem Weg“, die Konfi- und Jugendcamps in Wittenberg, der Europäische Stationenweg durch 67 Städte in 19 europäischen Ländern sowie die Weltausstellung Reformation in Wittenberg über 1 Million Besucher anziehen.

Für die An- und Abreise zum Festgottesdienst am 28. Mai 2017 in Lutherstadt Wittenberg wird ein Sonderticket aufgelegt, das in den Shuttle-Zügen für eine konkret gebuchte Zugverbindung gilt. Der Verkauf startet am 1. Februar 2017.

In Lutherstadt Wittenberg entsteht derzeit ein ganz neuer „Grüner Bahnhof“, der im Dezember 2016 eingeweiht wird. Er wird durch Geothermie und Photovoltaik energieautark versorgt und enthält eine Regenwasseraufbereitung.

Ein weiterer Höhepunkt der Partnerschaft wird eine gebrandete Lokomotive sein, die als Botschafterin des Jubiläums deutschlandweit unterwegs sein wird. Bei einem Wettbewerb für Schulen wird die Gestaltung der Lok ausgelobt. Eine Jury wählt den besten Entwurf, der dann auf Fahrt geht.

Wie schon bei anderen Großereignissen, wie der Fußball-WM 2006, wird die Deutsche Bahn ein Volunteer-Programm starten. Mitarbeiter können sich freiwillig melden, um in den Bahnhöfen und Sonderzügen sowie rund um die Veranstaltungen für die Betreuung der Besucher zu sorgen.

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.2016 00:59 von Harald Tschirner.
Bin zwar Katholik, aber die Idee mit dem Martin Luther Zug finde ich trotzdem gut!
Dazu passt dies hier:

[www.deutschebahn.com]

Zitat
DB Pressemitteilung
Der neue Bahnhof Lutherstadt Wittenberg:
freundliche Visitenkarte sorgt für gutes Klima

Neues Gebäude, Solarzellen, Geothermie, Regenwasseraufbereitung, ein luftiges Vordach: Der klimafreundlichste Bahnhof in Deutschland ist bereit für das Reformationsjubiläum 2017

(Berlin/Lutherstadt Wittenberg, 9. Dezember 2016) Solarzellen auf dem Dach, Wärme und Kühlung aus Geothermie, der Einsatz energieeffizienter regionaler Baustoffe, eine leistungsstarke Regenwasseraufbereitung und über allem ein luftiges Dach – in Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt wurde heute der neue Grüne Bahnhof der Stadt offiziell in Betrieb genommen.

„Lutherstadt Wittenberg verfügt jetzt über den klimafreundlichsten Bahnhof in Deutschland und einen der attraktivsten dazu. Die Stadt hat damit eine moderne Visitenkarte für das große Reformationsjubiläum 2017 und darüber hinaus. Der Bahnhof ist ein lichter Willkommensgruß für alle Reisenden, die hier ankommen“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Wirtschaft, Recht und Regulierung der Deutschen Bahn. „Als Mobilitäts- und Logistikdienstleister des Reformationsjubiläums 2017 freuen wir uns schon heute auf die Aufgabe, die umweltschonende Reise von hunderttausenden Besuchern zu gestalten.“

Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff: „Sachsen-Anhalt ist stolz, einen der ersten CO₂-freien Bahnhöfe zu haben. Der Grüne Bahnhof steht unserem Land, das führend bei der Umsetzung der Energiewende ist, gut zu Gesicht. Unseren Gästen präsentieren wir uns damit ganz im Sinne der Reformation: zeitgemäß und innovativ.“

Oberbürgermeister Torsten Zugehör: „Rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum bekommt Lutherstadt Wittenberg einen hochmodernen und sehr repräsentativen Bahnhof. 3.650 tägliche Pendler und die Besucher unserer Stadt nutzen künftig die moderne und besonders umweltfreundliche Station mit optimaler Verknüpfung aller Verkehrsträger.“

Der Grüne Bahnhof ist eine Entwicklung der DB. Schon beim Bau des Gebäudes wurden CO₂-Emissionen gegenüber anderen Baustellen reduziert. Verbaut wurden vornehmlich regionale Baustoffe. Im laufenden Betrieb ist der Grüne Bahnhof CO₂-neutral: Regenwasseraufbereitung, Solarzellen, Geothermie, eine begrünte Dachkonstruktion und der intelligente Einsatz von energieeffizienten Baustoffen schonen Umwelt und Energiebilanz. Das neue Bahnhofsgebäude ist hell, übersichtlich und bietet Bahnkunden zeitgemäßen Service und kundenorientierte Dienstleistungen. In Kerpen-Horrem in Nordrhein-Westfalen steht der erste Grüne Bahnhof der DB.

Für den Neubau des Bahnhofsgebäudes, die Modernisierung der Bahnhofsanlagen sowie die Neugestaltung des Umfelds haben die DB, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt knapp 15 Millionen Euro investiert.

Der Bahnhofsneubau ist Teil des Engagements der DB zum Reformationsjubiläum 2017. Allein zum Festgottesdienst des Kirchentages am
28. Mai auf den Elbwiesen werden mindestens 120 zusätzliche Züge Gäste nach Wittenberg bringen.

Für Klima- und Lärmschutz hat sich die DB klare Ziele bis zum Jahr 2020 gesetzt: 30 Prozent Reduktion spezifischer CO₂-Emissionen gegenüber 2006, 45 Prozent Erneuerbare Energien im DB-Bahnstrommix und Halbierung des Schienenverkehrslärms gegenüber 2000.
Mehr Informationen unter: www.deutschebahn.com/gruen2016.

Hinweis für Redaktionen:
Fotomotive von der Einweihung des Grünen Bahnhofs Lutherstadt Wittenberg stehen heute ab 13 Uhr unter www.deutschebahn.com/presse in der Mediathek zur Verfügung. Auf www.deutschebahn.com/presse finden Sie ebenfalls ein Medienpaket mit weiteren Informationen, Infografik, Bildern und Filmmaterial zum Herunterladen.

Kurios: mit keinem Wort wird auf die Umbenennung des Bahnhofes in "Lutherstadt Wittenberg Hbf" eingegangen, lediglich auf Bildern ist der Schriftzug "Hauptbahnhof" zu erkennen.

Beste Grüße
Harald Tschirner


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