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Die S-Bahn Misere geht weiter...
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Jay
Im Dezember wird ja dann auch noch die S3 zum Ostkreuz zurückgezogen, sodass sich die Fahrgastströme im Raum Köpenick möglicherweise etwas verschieben.

Wo steht das denn? Das wusste ich garnicht. o.O
@Köpenicker

Die 45 bekommt die Lage der heutigen 47. Der Anschluss zur S8 ist dann weg. Da die 85 dann noch nicht fährt wird die Relation Spindlersfeld -Ostkreuz sehr unattraktiv.

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Logital bei Twitter.
Zitat
DMasters
Zitat
Jay
Im Dezember wird ja dann auch noch die S3 zum Ostkreuz zurückgezogen, sodass sich die Fahrgastströme im Raum Köpenick möglicherweise etwas verschieben.

Wo steht das denn? Das wusste ich garnicht. o.O

Aus der Berliner Zeitung: Vier Jahre lang heißt es: bitte umsteigen!


BVG = Alle meckern drüber, aber ohne geht es nicht !

Jut jemeinte Jrüße
Nico
Zitat
Berliner Zeitung
Vier Jahre lang heißt es: bitte umsteigen!

"Im Dezember wird am Ostkreuz der nördliche Teil des Bahnsteigs B mit dem Gleis 6, auf dem heute die Züge aus Lichtenberg ankommen, außer Betrieb gesetzt", sagte ein Bahnsprecher.

Ich dachte bislang, der Bahnsteig B sei schon in den 60er Jahren abgerissen worden.

Zitat
Berliner Zeitung
Mit Hilfe der Regionalzüge, die in Karlshorst und Erkner halten sowie mit S-Bahn-Tickets genutzt werden dürfen, können Fahrgäste Umsteigen vermeiden.

Wird der RE1 zusätzlich in Karlhorst halten oder meinen die die Regionalzüge, die in Karlshorst oder Erkner halten? Und was soll der Hinweis mit den S-Bahn-Fahrkarten? Wird der Tarifbereich B wieder bis nach Erkner ausgeweitet?
Eher nicht. Aber mit ner (wie nannte der nicht genug informierte Reporter die Karte) "S-Bahn Fahrkarte" (also ein VBB Fahrschein Berlin ABC) kann man selbstverständlich RE1 fahren. Ich glaube der denkt es gibt einen extra Schein für Bus, U-Bahn, S-Bahn und Regionalexpress/Regionalbahn.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Berliner Zeitung
Vier Jahre lang heißt es: bitte umsteigen!

"Im Dezember wird am Ostkreuz der nördliche Teil des Bahnsteigs B mit dem Gleis 6, auf dem heute die Züge aus Lichtenberg ankommen, außer Betrieb gesetzt", sagte ein Bahnsprecher.

Ich dachte bislang, der Bahnsteig B sei schon in den 60er Jahren abgerissen worden.

Nehmen wir dem B seinen Gürtel weg, dann stimmt's: Gemeint ist D :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

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aus dem Artikel der Berliner Zeitung: "Sonst gilt: "Augen zu und durch. Wir müssen akzeptieren, dass der nötige Umbau des Ostkreuzes solche Folgen mit sich bringt", sagte Wieseke."

Im Prinzip richtig. Vollsperrung wäre wohl schlimmer. Ich frage mich bloß, ob das Zurückziehen der Erkner-Verbindung mit wirklich unangenehmer (weil zeitaufwändiger) Umsteigeprozedur stadteinwärts wirklich für satte 4 Jahre notwendig ist. Wäre der Bauablaufplan nicht so gestaltbar, dass der Zeitraum verkürzt wird???
Ich habe das so verstanden, dass die Umsteigeprozedur nur solange bestehen soll, bis die Halle fertig ist und die Fahrstühle in Betrieb sind.

Aber es kann auch sein, dass ich das falsch verstanden habe ?
Das hast Du in der Tat falsch verstanden. Wenn die Halle und die Aufzüge fertig sind, können dort auch Rollstuhlfahrer umsteigen, die vorher aus Richtung Erkner kommend zunächst bis Nöldnerplatz fahren müssen, um dort in einen stadteinwärtsfahrenden Zug umzusteigen.
Genau so meinte ich das. Also war ja meine Vermutung richtig. Naja die Halle soll 2012 in Betrieb gehen. Mal schauen wie es dann wird.
Zitat
Alter Köpenicker
Das hast Du in der Tat falsch verstanden. Wenn die Halle und die Aufzüge fertig sind, können dort auch Rollstuhlfahrer umsteigen, die vorher aus Richtung Erkner kommend zunächst bis Nöldnerplatz fahren müssen, um dort in einen stadteinwärtsfahrenden Zug umzusteigen.

Welche Aufzüge? M.W. kommen 2012 nur Aufzüge vom Ringbahnsteig nach draußen. Zu den unteren Bahnsteigen werden erst welche kommen, wenn diese neugebaut sind, und das ist eben noch lange nicht. Soviel ich weiß, ist der Stand: Fertigstellung der unteren Bahnsteige bis 2014, bis 2016 dann das Überwerfungsbauwerk beider Strecke in Richtung Osten.
Warum dauert gerade der Bau des Überwerfungsbauwerks eigentlich so lange? Ketzerisch könnte ich ja sagen: damit könnte man doch jetzt schon anfangen!
Zitat
phönix1
Warum dauert gerade der Bau des Überwerfungsbauwerks eigentlich so lange? Ketzerisch könnte ich ja sagen: damit könnte man doch jetzt schon anfangen!

Weil da alles miteinander zusammenhängt! Es wird nicht nur das Ostkreuz selbst, sondern die komplette Strecken zwischen Nöldnerplatz bzw. Rummelsburg und Ostbahnhof unter laufendem Betrieb umgebaut. Zudem gelten strenge Richtlinien für den Lärmschutz der Anwohner und was passiert, wenn eine Ausnahmegenehmigung gerichtlich gekippt wird, haben wir sowohl am Ostkreuz, als auch auf der nördlichen U2 schon eindurcksvoll erfahren dürfen.

Da sich die Gleisachsen im Rahmen des Bahnsteigbaus verändern, kann das Überwerfungsbauwerk erst im späteren Verlauf gebaut werden, wenn auch die entsprechende Baufreiheit vorhanden ist. Es gibt über den gesamten Bauzeitraum mehr als 50 Zwischenzustände im Betriebsablauf der S-Bahn. Diese Zahl zeigt recht eindrucksvoll, wie kompliziert die gesamte Maßnahme ist und warum der Umbau über Jahrzehnte immer wieder verschoben wurde.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Heute muss gegen 10.30 Uhr ein fürchterlicher Schneesturm über Berlin getobt haben, der nicht nur dafür gesorgt hat, dass die Züge unregelmäßig fuhren, sondern auch das komplette Informationssystem lahmgelegt hatte. Am Bundesplatz stand minutenlang eine S41, die dann losfuhr, nachdem ca. 2/3 der Fahrgäste resigniert ausgestiegen waren, weil weder Fahrer noch Bahnsteigpersonal sagen konnten, wann es weitergeht. Dafür kroch dann auf der anderen Seite eine S42 im Schritttempo an den Bahnsteig. Die Anzeiger am Bahnsteig waren übrigens die absolute Härte, denn sie forderten die Fahrgäste dazu auf, sich "aus den Fahrplanaushängen am Bahnsteig zu informieren"! - und das in einer Situation, wo in beiden Richtungen nichts nach Fahrplan fuhr... Die Ansage am Bahnsteig sagte dann eine "Ringbahn nach Ostkreuz" an und dass Fahrgäste der S46 doch bitte bis Tempelhof vorfahren sollten. Ich bin dann gleich bis Neukölln, wo eine S46 in 10 min angezeigt wurde. Als unser Ringzug raus war, kam allerdings dahinter eine S47 nach Spindlersfeld. Mit der bin ich nach Schöneweide weiter, wo dann gleich 2 Züge nach Spindlersfeld standen. Als dann noch 3 Minuten für die S9 Richtung Schönefeld auf der Anzeige standen, wurde durchgesagt, dass die S46 vom anderen Bahnsteig fahren würde. Naja, wegen 1-2 Minuten braucht man nicht treppab-treppauf rennen, dachte ich - von wegen! In dem Moment, wo drüben die S46 abfahrbereit war, wurde die Anzeige auf unserem Bahnsteig von 2 auf 8 Minuten umgestellt, und tatsächlich dauerte es noch 14 Minuten, bis die S9 endlich zu kommen geruhte! Um die Wartezeit nicht so angenehm zu gestalten (immerhin waren es über 25°C und kein Regen oder Schnee) wurde natürlich das Rauchverbot wieder komplett ignoriert - vielleicht sollte man wirklich mal über einen Raucherzuschlag nachdenken. 1 Euro Zuschlag pro Fahrkarte und Tag (also z.B. 1 € pro Einzelfahrschein und 30 pro Monatskarte) klingt doch fair...
Zitat
VvJ-Ente
wurde natürlich das Rauchverbot wieder komplett ignoriert - vielleicht sollte man wirklich mal über einen Raucherzuschlag nachdenken. 1 Euro Zuschlag pro Fahrkarte und Tag (also z.B. 1 € pro Einzelfahrschein und 30 pro Monatskarte) klingt doch fair...

Für was denn? Dafür, daß man sich die lange Wartezeit durch das Rauchen einer Zigarette an frischer Luft etwas kurzweiliger gestaltet? Ebensogut können auch die einen Zuschlag zahlen, die auf dem Bahnsteig stehen und Maulaffen feilhalten.
Ja, wieder so ein typischer Fall wo man erstmal Dumm rumsabbelt anstatt sich über eventuelle Ursachen zu informieren oder im Forum oder so erstmal zu fragen was überhaupt war. Wie im Forum und auch auf der S-Bahn Homepage den ganzen Tag nachzulesen war hat im Bereich Wedding ein Streckenabschnitt eines Stellwerks den Geist aufgegeben, das war gegen 9.30. Es gab erst im Bereich Wedding <> Beusselstraße kein Verkehr, dann konnte ein Pendelverkehr eingerichtet werden.
Was hätte die S-Bahn machen sollen? Die DB sagt da ist was kaputt, muss erst nen Techniker holen der sagt ob und was man machen kann, es versucht notdürftig wieder in Gang zu bekommen und dann versucht man nen Pendel einzurichten. Zu dem Zeitpunkt um 10.30 kann halt die S-Bahn nicht sagen oder anzeigen was ist, weil sie selber nicht weiß und nichts sagen kann, alles war noch frisch. Die Züge fuhren soweit sie konnten, wurden operativ gewendet oder ausgesetzt und das ist halt keine Modelleisenbahn wo man einfach mal nen Knopf drückt und es fährt alles wieder. Die Züge standen auf dem Bahnhof und wenn was ging bekamen die Fahrer den Auftrag ne Station weiter zu fahren. Mehr kann man nicht machen. Da fallen halt auch einmal die Anzeiger aus oder zeigen was falsches an, die Anzeiger sind auf sowas nicht vorbereitet, können nicht hellsehen und die Einsatzstelle hat erstmal das wichtige zu tun (Züge in Fahrt bekommen) als sich darum zu kümmern das die Anzeiger das richtige anzeigen, was sie in dieser Situation auch nie hätten machen können..
Und die S9 Verspätung hing auch damit zusammen, das hing alles zusammen..
Also erst nachschauen, informieren, dann real sagen ob man was besser machen können und nicht gleich dumm meckern.

Zitat
VvJ-Ente
Heute muss gegen 10.30 Uhr ein fürchterlicher Schneesturm über Berlin getobt haben, der nicht nur dafür gesorgt hat, dass die Züge unregelmäßig fuhren, sondern auch das komplette Informationssystem lahmgelegt hatte.
Zitat
Schweinebacke
Also erst nachschauen, informieren, dann real sagen ob man was besser machen können und nicht gleich dumm meckern.

Oh, keine Sorge, ich lasse das "dumm meckern" gleich sein, wenn du kommst und die 45 Minuten für mich nacharbeitest, die mich der kleine Störfall heute gekostet hat. Dann kannst bei der Gelegenheit auch gleich meiner Chefin sagen, sie sollte es als Ehre sehen, wenn sie 12 Tische selbst durch die Gegend tragen kann, weil ihre Mitarbeiter auf diversen S-Bahnhöfen rumstehen. Das war heute übrigens Tag 8 oder 9 dieses Jahr, wo die S-Bahn so nett in mein Arbeitszeitkonto eingegriffen hat. Nicht zu reden von den weiteren Tagen, an denen ich mein Rad dabei hatte (was ja einige hier am liebsten verbieten würden) und so in Rekordtempo von Schöneweide aus über das Adlergestell jagen und zu-Spät-kommen gerade so vermeiden konnte...

@Köpenicker: Es ist RAUCHVERBOT auf den Bahnsteigen, die Ferkel nehmen Null Rücksicht auf Umstehende, und vor der einfahrenden S-Bahn fliegen die Kippen ins Gleisbett...
Zitat
VvJ-Ente
@Köpenicker: Es ist RAUCHVERBOT auf den Bahnsteigen, die Ferkel nehmen Null Rücksicht auf Umstehende, und vor der einfahrenden S-Bahn fliegen die Kippen ins Gleisbett...

Woraus sich dann die potentiell nächste Störung ergibt, weil die noch vorhande Glut in Interaktion mit Müll oder anderen Gegenständen im Gleis tritt. Daraus entwickeln sich dann die berühmt berüchtigten Schwellenbrände. Einige sind auch so clever und werfen den glühenden Rest in Papierkörbe, ohne die Glut vorher auszudrücken. Warum wohl verlegt die BVG kein Rasengleis mehr im Haltestellenbereich? Meine Heimathaltestelle hat noch welche und da war dann plötzlich mal ein mehrere Quadratmeter großer schwarzer Fleck im Rasen. Einen Mülleimer hab ich selbst schon mit nem Eimer Wasser gelöscht.

--- Signatur ---
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@Schweinebacke

Vvj ente hat seine Situation in unterhaltsamen Text zusammengefasst. Dass er über die Gesamtsituation sauer war kann man doch verstehen. In solchen Situationen sollte es außerdem immer Mitarbeiter geben, die nur Fahrgastinfo machen. Und wenn sie selbst keine Info haben dann sollen sie das auch zugeben. Wenn die automatischen Infosysteme Mist erzählen muss man eben nachbesser.

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Logital bei Twitter.
Zitat
Alter Köpenicker
Dafür, daß man sich die lange Wartezeit durch das Rauchen einer Zigarette an frischer Luft etwas kurzweiliger gestaltet?

Entweder willst du frische Luft oder rauchen, entscheide dich. Und um den Schmarotzern, die auf eine Kosten mitrauchen so richtig eines auszuwischen wäre es 'ne clevere Sache, ersteres vorzuziehen - zu deinem eigenen finanziellen Vorteil.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
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