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Frage zur Reaktivierung der Heidekrautbahn zwischen Basdorf - Wilhelmsruh
geschrieben von Bahnfreund Schranke 
Zitat
chilldow
Vielleicht könnte man die Haltepunkte als Bedarfshalte mit aufnehmen.
Die Frage ist, ob der Talent und der Pesa Hai der NEB entsprechend ausgerüstet sind und Haltewunschtasten im Innenraum haben.

Die Nachrüstung dürfte an sich nicht das Problem sein. Eher die Frage, ob es was bringt - zwei Bedarfshalte kann man nicht sinnvoll in den Fahrplan einarbeiten, gerade nicht auf eingleisigen Strecken mit Kreuzungsmöglichkeiten. Und so dürften sie allenfalls zum Verspätungsausgleich dienen. Etwas mehr Sinn hat das z.B. zwischen Bautzen und Görlitz, wo es gleich acht Bedarfshalte gibt. Da kann man dann z.B. pauschal die Hälfte der Halte bei der Fahrplanerstellung berücksichtigen und die andere nicht (wie das konkret zwischen Bautzen und Görlitz der Fall ist, weiß ich aber nicht).

Zitat
Global Fish
Auffällig finde ich daneben auch den Verzicht auf den Halt in Mühlenbeck zugunsten des nördlich zur S-Bahn verschobenen Haltes in Mönchmühle.

M.E. böte gerade die bessere Anbindung von Mühlenbeck Dorf einen Mehrwert.

Den bietet der Umstieg zur S8 aber auch, zumindest wenn man etwas weiter denkt und sie nach Oranienburg verlängert: Nämlich eine vereinfachte und mit langen Betriebszeiten gesegnete Verbindung in die Kreisstadt Oranienburg. Das würde vielleicht auch etwas den zu erwartenden Fahrgastrückgang auf der S8 nach Durchbindung der Heidekrautbahn relativieren.

Nebenbei: hätte es nicht Sinn, bei der Verlängerung Richtung Gesundbrunnen einen weiteren Halt in Schönholz einzulegen? Auch entlang der nördlichen S25 arbeiten ziemlich viele Menschen, und das Potential kann durch die überfällige Modernisierung (neuer Halt Borsigwalde, optimierte Halte mit besseren Zugängen in Alt-Reinickendorf und an Bonnies Ranch, 10-min-Takt bis Tegel) sicher noch erheblich gesteigert werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2018 16:19 von def.
Zitat
Global Fisch
Zitat
def
In einem Kommentar der Linkspartei von 2015 ist zu lesen, dass der Halt in Blankenfelde nicht mehr vorgesehen ist. Ist das auch der aktuelle Planungsstand?

Auch nach den (älteren) Plänen der NEB ist das so:
neb.de

Auffällig finde ich daneben auch den Verzicht auf den Halt in Mühlenbeck zugunsten des nördlich zur S-Bahn verschobenen Haltes in Mönchmühle.

M.E. böte gerade die bessere Anbindung von Mühlenbeck Dorf einen Mehrwert.

In der Skizee in der Berliner Zeitung von neulich sind die beiden Halte dagegen drin.

Berliner Zeitung

Von der Landkarte her halte ich nach Schönwalde einen Halt in Höhe Mühlenbeck, Bahnhofstraße (!) für fast zwingend - natürlich auch wegen des Mehrwerts für den Ort selbst.

Will man keinen separaten Haltepunkt "Mühlenbeck, Berufsförderungswerk Brandenburg" einrichten, wäre die Einordung eines Hp Mühlenbeck-Mönchmühle nördlich des Außenrings nicht verkehrt, um in diesem Fall wenigstens die Fußwege zum BFW zu reduzieren.

Einen Hp "Schildow, Schillerstraße" könnte ich mir auch gut vorstellen.

Noch einen schönen Dienstag wünscht Euch
Marienfelde



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2018 17:10 von Marienfelde.
Zitat
def
Nebenbei: hätte es nicht Sinn, bei der Verlängerung Richtung Gesundbrunnen einen weiteren Halt in Schönholz einzulegen? Auch entlang der nördlichen S25 arbeiten ziemlich viele Menschen, und das Potential kann durch die überfällige Modernisierung (neuer Halt Borsigwalde, optimierte Halte mit besseren Zugängen in Alt-Reinickendorf und an Bonnies Ranch, 10-min-Takt bis Tegel) sicher noch erheblich gesteigert werden.

Naja, aber in Bornholmer Straße würde man noch die Stettiner Bahn nach Pankow sowie die M13 und die 50 erreichen... *duckundweg*

Zu viele Halte sind eher kontraproduktiv.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Nebenbei: hätte es nicht Sinn, bei der Verlängerung Richtung Gesundbrunnen einen weiteren Halt in Schönholz einzulegen? Auch entlang der nördlichen S25 arbeiten ziemlich viele Menschen, und das Potential kann durch die überfällige Modernisierung (neuer Halt Borsigwalde, optimierte Halte mit besseren Zugängen in Alt-Reinickendorf und an Bonnies Ranch, 10-min-Takt bis Tegel) sicher noch erheblich gesteigert werden.

Naja, aber in Bornholmer Straße würde man noch die Stettiner Bahn nach Pankow sowie die M13 und die 50 erreichen... *duckundweg*

Zu viele Halte sind eher kontraproduktiv.

Die Stettiner Bahn ist bekanntlich bereits an die Heidekrautbahn angebunden (Karow) - und die Arbeitsplatzagglomeration entlang der S25 lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Die Frage ist doch: wieviele potentielle Fahrgäste werden durch die Wahl zwischen zweimaligen Umstieg innerhalb von 5 min oder einen deutlichen Umweg abgeschreckt - und wieviele durch eine 2 min längere Fahrzeit?

Und wenn man die 2 min längerer Fahrzeit als unzumutbar empfindet, sollte man fragen, ob Schönholz nicht ein höheres Potential als Wilhelmsruh hat. Auch wenn das natürlich eine Planänderung zur Folge hätte.

Außerdem dürften Bus und Bahn beim klassischen Pendlerweg Umland - Zentrum hinsichtlich der Fahrzeit bereits heute dem Auto deutlich überlegen sein. Das größte Verlagerungspotential sehe ich deshalb am Stadtrand, beiderseits der Stadtgrenze. Und da hilft es wenig, stupide möglichst schnell ins Zentrum zu fahren, wo ja angeblich alle hinwollen (im traditionell polyzentralen Berlin!), und alle anderen Potentiale links liegen zu lassen.
Zitat
Marienfelde
Einen Hp "Schildow, Schillerstraße" könnte ich mir auch gut vorstellen.

Das wäre ja genau der alte Haltepunkt Schildow-Mönchmühle, der sich nördlich des Bahnübergangs der Mühlenbecker Straße befand.
Zitat
def
Die Stettiner Bahn ist bekanntlich bereits an die Heidekrautbahn angebunden (Karow) - und die Arbeitsplatzagglomeration entlang der S25 lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Die Frage ist doch: wieviele potentielle Fahrgäste werden durch die Wahl zwischen zweimaligen Umstieg innerhalb von 5 min oder einen deutlichen Umweg abgeschreckt - und wieviele durch eine 2 min längere Fahrzeit?

Wer sowieso über Karow fährt, der kann auch ab Gesundbrunnen die S25 nehmen. Das dürfte schneller sein.

Zitat
def
Und wenn man die 2 min längerer Fahrzeit als unzumutbar empfindet, sollte man fragen, ob Schönholz nicht ein höheres Potential als Wilhelmsruh hat. Auch wenn das natürlich eine Planänderung zur Folge hätte.

Dann lieber Schönholz statt Wilhelmsruh. Schönholz hätte auch den Vorteil, dass dort die Regionalzüge der Kremmener Bahn halten könnten und man eine eventuelle Zuggruppe der S-Bahn vom Ostring nach Tegel/Hennigsdorf/Velten erreichen würde.

Ins "Zentrum" (Hbf, Potsdamer Platz, Südkreuz) - also weiter als Gesundbrunnen - dürfte die Heidekrautbahn doch eh nicht dieseln, oder?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Schönholz finde ich auch verlockend. Wilhelmsruh hat wahrscheinlich auch historische Gründe und weil man mit diesem Endpunkt des Plv_1 nicht in das Plv der Nordbahn eingreift. Also planungstechnisch.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Naja, man hat dann einen Endbahnhof, den man benützen könnte, ohne die DB zu fragen oder bezahlen zu müssen.

Wer weiß für welche Verkehre das nochmal wichtig sein könnte.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
S-Bahnberlin28
Naja wenn ich mir so die Brücke am Bahnhof Wilhelmsruh über die Kopenhagener Straße anschaue würde ich sagen die muss komplett erneuert werden. Glaube nicht das da noch eine Instandsetzung hilft.
Dann müsste auf jeden Fall ja noch eine neue Brücke über die Klemkestraße gebaut werden.

Die Brücke ist in meinen Augen nicht notwendig. Das neue Gleis aus Wilhelsmruh kommend müsste vom Dammniveau her abtauchen und dann am Gleis Richtung Miraustr. anschließen. Wäre ein bisschen eine Berg- und Talfahrt.

Zitat
Johannes S.
Hat man den Fernbahn-Überbau an der Wollankstraße letztes Jahr auch getauscht oder nur die S-Bahn?

Auf dem Satellitenbild ist eine Behelfsbrücke zu erkennen:
[goo.gl]
Zitat
Global Fisch
Zitat
def
In einem Kommentar der Linkspartei von 2015 ist zu lesen, dass der Halt in Blankenfelde nicht mehr vorgesehen ist. Ist das auch der aktuelle Planungsstand?

Auch nach den (älteren) Plänen der NEB ist das so:
neb.de

Auffällig finde ich daneben auch den Verzicht auf den Halt in Mühlenbeck zugunsten des nördlich zur S-Bahn verschobenen Haltes in Mönchmühle.

M.E. böte gerade die bessere Anbindung von Mühlenbeck Dorf einen Mehrwert.

In der Skizee in der Berliner Zeitung von neulich sind die beiden Halte dagegen drin.

Berliner Zeitung

So viel besser wäre die Anbindung ja auch nicht. Während ein Haltepunkt im nördlichen Bereich von Mühlenbeck eine bessere Erschließung dort verspricht, würden für die Bewohner im südlichen Bereich Verschlechterungen entstehen, wenn man im Gegenzug dafür den nächsten Halt erst südlich der S-Bahn einrichten würde.

Wenn man ohnehin also noch Busse zur weiteren Erschließung braucht, kann man sicher am Übergang NEB/S-Bahn eine gute Verknüpfungshaltestelle einrichten, von der aus man beispielsweise auch das östliche Schildow erschließen kann, ggf. als Halbring-Linie.

Ob der Ortsteil Blankenfelde einen Halt rechtfertigt, ist fraglich, zudem die Lage eher periphär wäre. Vermutlich erreicht man in Stadtrandsiedlung Blankenfelde mehr Bewohner.

Wo genau soll denn der Haltepunkt "Pankow Park" entstehen? Direkt im Gewerbegebiet oder noch nördlich der Lessingstraße mit der dichten Wohnbebaung im Einzugsbereich?
Zitat
Arec
So viel besser wäre die Anbindung ja auch nicht. Während ein Haltepunkt im nördlichen Bereich von Mühlenbeck eine bessere Erschließung dort verspricht, würden für die Bewohner im südlichen Bereich Verschlechterungen entstehen, wenn man im Gegenzug dafür den nächsten Halt erst südlich der S-Bahn einrichten würde.

Wenn man ohnehin also noch Busse zur weiteren Erschließung braucht, kann man sicher am Übergang NEB/S-Bahn eine gute Verknüpfungshaltestelle einrichten, von der aus man beispielsweise auch das östliche Schildow erschließen kann, ggf. als Halbring-Linie.

Seit Dezember fährt der 806er im tagsüber durchgehend bis Mühlenbeck Schule im 20 Minuten-Takt. Daher würde ich den Haltepunkt Schildow-Mönchmühle weglassen. Die Leute steigen dann eher am S-Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle um.

Zitat
Arec
Ob der Ortsteil Blankenfelde einen Halt rechtfertigt, ist fraglich, zudem die Lage eher periphär wäre. Vermutlich erreicht man in Stadtrandsiedlung Blankenfelde mehr Bewohner.

Ich glaube nicht, dass die Stadtrandsiedlung viel Potenzial hat. Der Motorisierungsgrad ist recht hoch und der Weg für das Gebiet östlich der B96a wäre zu weit.
Ein Haltepunkt könnte, wenn nur in unmittelbarer Umgebung der Brücke entstehen und der Standort wäre ähnlich wie Blankenfelde sehr ab vom Schuss.

Zitat
Arec
Wo genau soll denn der Haltepunkt "Pankow Park" entstehen? Direkt im Gewerbegebiet oder noch nördlich der Lessingstraße mit der dichten Wohnbebaung im Einzugsbereich?

Der Haltepunkt entsteht nördlich der Lessingstr. So ist es im Video an Sekunde 0:40 zu sehen: [youtu.be]
Ehemals war er südlich der Lessingstraße. Im Gewerbegebiet kann er nicht liegen, denn die Strecke liegt ja außerhalb.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Johannes S.

Hat man den Fernbahn-Überbau an der Wollankstraße letztes Jahr auch getauscht oder nur die S-Bahn?

Man hatte schon vor längerer Zeit eine der Brücken der "Fernbahn" durch eine Hilfsbrücke ersetzt (das einzige derzeit genutzte "Fernbahn"-Gleis) und letztes Jahr wurden die beiden S-Bahngleise durch Hilfsbrücken ersetzt. An der Wollankstraße gab es wohl mal 3 "Fernbahn" Gleise. Vermutlich war das eine ein Verbindungsgleis vom Güterbahnhof Schönholz zum BW Pankow über das "Nasse Dreieck".

Es gibt aber wohl Pläne oder es gab zumindest mal die Absicht, die Brücken in Wollankstraße im nächsten oder übernächsten Jahr zu ersetzen. Mal sehen, ob das dann gleich viergleisig gemacht wird.

Grüße
Michael
Zitat
chilldow


Die Brücke ist in meinen Augen nicht notwendig. Das neue Gleis aus Wilhelsmruh kommend müsste vom Dammniveau her abtauchen und dann am Gleis Richtung Miraustr. anschließen. Wäre ein bisschen eine Berg- und Talfahrt.

Wenn man es richtig machen will, müsste man das Überwerfungsbauwerk Nordbahn / Kremmener Bahn auch gleich ersetzen. Wird dann vermutlich wie in Gesundbrunnen durch eingleisige Tunnel ersetzt. Bei der letzten S1-Sanierung hat man schon ziemlich lange an den Widerlagern rumgebastelt. Ist die Frage, ob man dann beim "richtigen" Aufbau der Nordbahn nochmal alles anfassen will oder ob die Nordbahn tatsächlich eingleisig wieder aufgebaut wird und dann wie vorgeschlagen über den oben vorgeschlagenen Abzweig.

Bis Wilhelmsruh liegt die S-Bahn ja noch auf ihrer ursprünglichen Lage. Erst hinter Wilhelmsruh verschwenkt sie auf die Mitte des Bahndamms. Wenn die Fernbahn wieder zweigleisig aufgebaut wird, dann müsste der Damm dann bis Wilhelmsruh nur nach Osten verbreitert werden. Und da ist bis Wilhelmsruh genug Platz.
Zitat
DerMichael
Bis Wilhelmsruh liegt die S-Bahn ja noch auf ihrer ursprünglichen Lage. Erst hinter Wilhelmsruh verschwenkt sie auf die Mitte des Bahndamms. Wenn die Fernbahn wieder zweigleisig aufgebaut wird, dann müsste der Damm dann bis Wilhelmsruh nur nach Osten verbreitert werden. Und da ist bis Wilhelmsruh genug Platz.

Den Wiederaufbau der Nordbahn seh ich noch nicht, da es in Hermsdorf und Frohnau eine große Lobby dagegen gibt.

Da es durch die Elektrifizierung ein Neubau wird, müssen wie bei der Dresdner Bahn, meterhohe Schallschutzwände gezogen werden.
Wenn das realisiert werden sollte, dann sicherlich nicht vor 2040.
Allein die Vorlaufzeit für alle Genehmigungen könnte wie bei der Dresdner Bahn locker 10 Jahre dauern.
Zitat
chilldow
Zitat
DerMichael
Bis Wilhelmsruh liegt die S-Bahn ja noch auf ihrer ursprünglichen Lage. Erst hinter Wilhelmsruh verschwenkt sie auf die Mitte des Bahndamms. Wenn die Fernbahn wieder zweigleisig aufgebaut wird, dann müsste der Damm dann bis Wilhelmsruh nur nach Osten verbreitert werden. Und da ist bis Wilhelmsruh genug Platz.

Den Wiederaufbau der Nordbahn seh ich noch nicht, da es in Hermsdorf und Frohnau eine große Lobby dagegen gibt.

Da es durch die Elektrifizierung ein Neubau wird, müssen wie bei der Dresdner Bahn, meterhohe Schallschutzwände gezogen werden.
Wenn das realisiert werden sollte, dann sicherlich nicht vor 2040.
Allein die Vorlaufzeit für alle Genehmigungen könnte wie bei der Dresdner Bahn locker 10 Jahre dauern.

Anders als bei der Dresdner Bahn halte ich den Wiederaufbau der Nordbahn aber auch für weniger vordringlich:

1. Der Umweg über Karower Kreuz dürfte etwa 5 - 10 Minuten betragen, erscheint also vertretbar, und
2. ist die Streckenbelegung vermutlich geringer als die der Anhalter und Dresdner Bahn gemeinsam (korrigiert mich, wenn meine Einschätzung falsch ist).

Außerdem wären die Konflikte wohl in der Tat mit denen beim Ausbau der Dresdner Bahn vergleichbar.

Insgesamt würde ich in diesem Bereich zu einem schnelleren Ausbau der Kremmener Bahn neigen, weil ich die jetzige Bedienung (S-Bahn "nur" bis Hennigsdorf, "kopfmachende" RE nach Spandau) insgesamt für nicht sehr glücklich halte.

Selbstverständlich sollte man die "Option Nordbahn" aufrechterhalten. Generell würde ich mir in solchen Fragen eine stärkere "politische Beaufsichtigung" des DB-Konzerns wünschen, z.B. in der Frage etwaiger Grundstücksveräußerungen später für den Bahnausbau benötigter Grundstücke.

Noch einen schönen Mittwoch wünscht Euch
Marienfelde
Sehe ich auch so. Auf gar keinen Fall sollte man mit der Verlängerung der Kremmener Bahn (der Regionalzüge) und der Heidekrautbahn über Wilhelmsruh so lange warten, bis die Nordbahn gebaut wird. Sollte die eines Tages kommen, sind die Investitionen für Heidekrautbahn und den Prignitzexpress in diesem Bereich längst abgeschrieben.

Das Potential dürfte in der Tat auch geringer sein. Über die Anhalter Bahn werden derzeit u.a. Prag, Dresden, Leipzig, Halle/Saale, Erfurt, Nürnberg, Ingolstadt und München erreicht, über die Stettiner Bahn als einzige Großstädte Stettin und Rostock. Da besteht im Süden einfach ein größerer Bedarf, zumal dort ja dann auch noch der Flughafen liegt.
Zitat
DerMichael

Man hatte schon vor längerer Zeit eine der Brücken der "Fernbahn" durch eine Hilfsbrücke ersetzt (das einzige derzeit genutzte "Fernbahn"-Gleis) und letztes Jahr wurden die beiden S-Bahngleise durch Hilfsbrücken ersetzt. An der Wollankstraße gab es wohl mal 3 "Fernbahn" Gleise. Vermutlich war das eine ein Verbindungsgleis vom Güterbahnhof Schönholz zum BW Pankow über das "Nasse Dreieck".

Genauso war es nur nicht zum Bw Pankow, sondern zum Rangierbahnhof, denn dort wurden die Nahgüterzüge für die Kremmener Bahn und Nordbahn gebildet.

Den Wiederaufbau der Nordbahn zu fordern ist Unsinn, da die aktuelle Fahrzeit des RE5 nicht überlang ist und die mögliche Verkürzung der Gesamtfahrzeit nur sehr sehr teuer erkauft wird und eigentlich so in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Die aktuelle Auslastung der Züge verbietet neue Halte im Berliner Stadtgebiet zu erschließen.
Die Verbindung zum BW Pankow über das Dreieck wurde meines Wissens mit dem Dammbau aufgegeben.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Also in der Luftbildaufnahme von 1928 ist die Kurve nach Pankow noch da. Und man erkennt auch gut, dass die in Dammlage errichtet wurde.

Gruß Ralf
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