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Umbau Schöneweide
geschrieben von Logital 
Re: Umbau Schöneweide
15.07.2017 11:42
Wir sind halt alt Alter Köpenicker :-)

Danke für die Korrektur (noch älterer) Harald ;-)
Zitat
Harald Tschirner
Die Zuggruppen E (Strausberg) und G (Mahlsdorf) waren nie mit einer anderen gekuppelt. Gekuppelt waren B/H (Erkner/KW) und C/F (Schönefeld/Friedrichshagen - Erkner)

Na hoffentlich waren die Viertel gekuppelt, du meinst bestimmt gekoppelt. :P

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Re: Umbau Schöneweide
17.07.2017 14:46
Zitat
Tradibahner
Zitat
micha774

Also Abo bei der S-Bahn kündigen und die kleinen Betriebe unterdtützen.

Das Predigt ja Tom regelmäßig

Wir haben auch schon mal darüber gesprochen, dass durch die Einnahmenaufteilung nach Betriebs- und Personenkilometer vermutlich nur eine Vertriebspauschale an die kleineren Betriebe fließen wird. Den Rest des Geldes bekommt die S-Bahn trotzdem. Wenn beispielsweise die SRS mehr einnimmt, ohne die Fahrgastzahlen zu steigern, muss sie eben mehr abgeben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2017 14:47 von Arec.
Re: Umbau Schöneweide
29.07.2017 13:07
Zum Hintergrund des zurückgezogenen Planfeststellungsantrags für den Straßenbahntunnel und zum weiteren Vorgehen siehe folgende Antwort auf eine Kleine Anfrage:

http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11701.pdf

André
Vielen Dank André, sehr interessant!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Re: Umbau Schöneweide
30.07.2017 22:28
Hallo,

eine neue kleine Galerie zeigt die "neuen" Kehrgleise 4 und 5 in Betrieb sowie den abgebrochenen letzten Überbau am Sterndamm:

http://baustellen-doku.info/berlin_goerlitzer-bahn/20170706/

Viele Grüße
André
Die Anstalt greift heute des Trauerspiel um Schweineöde erneut auf:
[www.rbb-online.de]

Viele Grüße
Arnd
Och...jetzt hab' ich doch ganz kurz gedacht, dass die Anstalt das Thema aufgreift...also "Die Anstalt" wieder kommt...nichts da, noch 'n Monat...

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
Philipp Borchert
Och...jetzt hab' ich doch ganz kurz gedacht, dass die Anstalt das Thema aufgreift...also "Die Anstalt" wieder kommt...nichts da, noch 'n Monat...

Gemeint war die nach dem Staatsvertrag der Länder Berlin und Brandenburg für lokale Berichterstattung zuständige Anstalt des öffentlichen Rechts. Von der Untätigkeit des Eisanbahninfrastrukturunternehmens des Bundes ist allerdings gleichwohl eine andere Anstalt des öffentlichen Rechts - die beschäftigt sich mit dem Bau und Betrieb von Straßenbahnen - durchaus nachteilig betroffen... :-)

Viele Grüße
Arnd
Re: Umbau Schöneweide
05.08.2017 17:12
Zitat
Arnd Hellinger
Gemeint war die nach dem Staatsvertrag der Länder Berlin und Brandenburg für lokale Berichterstattung zuständige Anstalt des öffentlichen Rechts. Von der Untätigkeit des Eisanbahninfrastrukturunternehmens des Bundes ist allerdings gleichwohl eine andere Anstalt des öffentlichen Rechts - die beschäftigt sich mit dem Bau und Betrieb von Straßenbahnen - durchaus nachteilig betroffen... :-)

Sehr schön formuliert!

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Marienfelde
Daher würde ich es für richtig halten, den DB-Konzern als handelnden Faktor bei der Berliner S-Bahn "auszuschalten". Politische Mehrheiten (u.a. für die erforderlichen Änderungen des Grundgesetzes) sind dafür im Moment leider nicht erkennbar.

Das Grundgesetz? Was sollte denn dort geändert werden müssen? Wenn der Senat (z.B.) beschließt, der DB AG die S-Bahn GmbH abzukaufen, gibt es Verhandlungen zwischen den beiden. Das hat mit dem Grundgesetz doch nix zu tun.

Liebe BVG,
zu unserer nervlichen Gesundheit möchten wir Sie bitten, uns während der Fahrt nicht vollzuplärren.
Zitat
Fahrgast1414
Wenn der Senat (z.B.) beschließt, der DB AG die S-Bahn GmbH abzukaufen, gibt es Verhandlungen zwischen den beiden.

Das wurde bereits geklärt, als auf dem Tiefpunkt der S-Bahnkrise das Land Berlin anbot, die GmbH käuflich zu erwerben. Der Bahnvorstand wollte das natürlich nicht, kein Bauer verkauft seine beste Kuh in Stall, die kaum Futter braucht und endlos gemolken werden kann.
Die einmalige Chance, zur Bahnreform 1994 die ganze S-Bahn in Landeseigentum zu überführen, als die BVG die Weststrecken rund 10 Jahre lang betrieb, wird sich nicht wiederholen.

so long

Mario
Re: Umbau Schöneweide
06.08.2017 19:21
Zitat
der weiße bim
Zitat
Fahrgast1414
Wenn der Senat (z.B.) beschließt, der DB AG die S-Bahn GmbH abzukaufen, gibt es Verhandlungen zwischen den beiden.

Das wurde bereits geklärt, als auf dem Tiefpunkt der S-Bahnkrise das Land Berlin anbot, die GmbH käuflich zu erwerben. Der Bahnvorstand wollte das natürlich nicht, kein Bauer verkauft seine beste Kuh in Stall, die kaum Futter braucht und endlos gemolken werden kann.

Es sei denn, es kommt ein überragendes Angebot, siehe Ibrahimovic oder Ronaldo. Wenn Berlin sehr viele Milliarden angeboten hätte, hätte auch die Bahn sicher zugestimmt ...

Mit besten Grüßen

phönix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2017 19:23 von phönix.
Re: Umbau Schöneweide
06.08.2017 19:36
Watt soll man denn mit der S-Bahn GmbH. Man muss das Streckennetz kaufen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
der weiße bim
Die einmalige Chance, zur Bahnreform 1994 die ganze S-Bahn in Landeseigentum zu überführen, als die BVG die Weststrecken rund 10 Jahre lang betrieb, wird sich nicht wiederholen.

Diese Chance gab es nicht. Im Einigungsvertrag war festgelegt, dass die Betriebsrechte zum 1. Januar 1994 wieder an die Deutsche Reichsbahn - die wäre ohne Bahnreform zum selben Datum in der Deutschen Bundesbahn aufgegangen - zurückfallen. Dass fünf Tage später durch notarielle Beurkundung und Eintrag im Handelsregister Charlottenburg dann die Deutsche Bahn AG gegründet wurde, änderte an dieser grundsätzlichen Bestimmung wenig.

Das Ganze war/ist aber auch nur konsequent, da in Deutschland S-Bahnen seit jeher von der Staatsbahn in ihrer jeweils gültigen Rechtsform betrieben wurden, ob sie nun KPEV, DRG, DRB, DR. DB oder DB AG hieß. Erst ein Gerichtsurteil (BGH 2012) zwingt leider zur europaweiten Ausschreibung...

Was diese Debatte hier aber mit dem Umbau des Bahnhofs Schöneweide zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht wirklich . der wäre nämlich nochmal komplizierter, wären für S- und Fernbahn zwei voneinander unabhängige Eisenbahninfrastrukturunternehmen zuständig. Das war (mit Blick auf den damals absehbaren Sanierungsbedarf) auch der Hauptgrund für die im Einigungsvertrag getroffene Regelung.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nemo
Watt soll man denn mit der S-Bahn GmbH. Man muss das Streckennetz kaufen.

Und dann? Viele (die meisten) Bahnanlagen werden in dieser Stadt irgendwie sowohl von der S-Bahn als auch von der "Fernbahn" genutzt. Teilt man die nun zwischen DB Netz und einem neu zu gründenden S-Bahn-EIU auf, erschwert man die Planung und Organisation von Baumaßnahmen nur noch weiter.

Du erreichst also mit Deiner Forderung exakt das Gegenteil dessen, was Du in Konsequenz aus Schöneweide eigentlich erreichen möchtest...

Viele Grüße
Arnd
Re: Umbau Schöneweide
06.08.2017 23:00
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
Watt soll man denn mit der S-Bahn GmbH. Man muss das Streckennetz kaufen.

Und dann? Viele (die meisten) Bahnanlagen werden in dieser Stadt irgendwie sowohl von der S-Bahn als auch von der "Fernbahn" genutzt. Teilt man die nun zwischen DB Netz und einem neu zu gründenden S-Bahn-EIU auf, erschwert man die Planung und Organisation von Baumaßnahmen nur noch weiter.

Du erreichst also mit Deiner Forderung exakt das Gegenteil dessen, was Du in Konsequenz aus Schöneweide eigentlich erreichen möchtest...

Ich habe eher den Eindruck, dass die S-Bahn- und Fernbahngleise mehr oder weniger separat instand gehalten werden. Die wenigen Punkte, wo es gemeinsame Berührungen gibt, könnte man sicher auch koordinieren, muss man derzeit auch ohnehin.
Re: Umbau Schöneweide
07.08.2017 00:19
Zunächst mal wäre ja eine Führung toll, die einen Nahverkehrsbetrieb nicht als Melkkuh, sieht, Personal und Wagen nicht als lästige Kostenfaktoren, und Fahrgäste nicht als Störenfriede. Und da ist der Unterschied zwischen den Bahnen mit dem rot-weißen Bonbon und denen mit dem schwarz-gelben in den letzten Jahren doch nur marginal gewesen. Und es ist auch kein großer Unterschied, ob nun der Finanzminister oder der -senator die Taschen zuhält.
Zitat
VvJ-Ente
Zunächst mal wäre ja eine Führung toll, die einen Nahverkehrsbetrieb nicht als Melkkuh, sieht, Personal und Wagen nicht als lästige Kostenfaktoren, und Fahrgäste nicht als Störenfriede. Und da ist der Unterschied zwischen den Bahnen mit dem rot-weißen Bonbon und denen mit dem schwarz-gelben in den letzten Jahren doch nur marginal gewesen. Und es ist auch kein großer Unterschied, ob nun der Finanzminister oder der -senator die Taschen zuhält.



MfG Holger



[tradibahner.de]



Zitat
VvJ-Ente
Zunächst mal wäre ja eine Führung toll, die einen Nahverkehrsbetrieb nicht als Melkkuh, sieht, Personal und Wagen nicht als lästige Kostenfaktoren, und Fahrgäste nicht als Störenfriede. Und da ist der Unterschied zwischen den Bahnen mit dem rot-weißen Bonbon und denen mit dem schwarz-gelben in den letzten Jahren doch nur marginal gewesen. Und es ist auch kein großer Unterschied, ob nun der Finanzminister oder der -senator die Taschen zuhält.

Das ist aber nicht nur in Berlin so, auch in München ist es z.B. nicht anders, so erlebte ich seit meiner Ankunft gestern Nachmittag in München gleich zwei Stellwerks- bzw. Signalstörungen bei der S-Bahn. Auch am heutigen Morgen wird die Stammstrecke gar nicht befahren und die S-Bahnen über Regio- und Ferngleise umgeleitet, so wird in München-Ost über den Bahnsteig, der eigentlich für die Nachtzüge vorgesehen ist, umgeleitet. Man möchte alles automatisieren, aber die Technik ist dafür wohl noch nicht ausgereift. Aber, was ich mich frage, warum passiert dies meist nur auf der Infrastruktur der Melkkühen, sprich, der meist befahrenen S-Bahn-Strecken?

MfG Holger



[tradibahner.de]


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