Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Umbau Schöneweide
geschrieben von Logital 
Re: Umbau Schöneweide
13.12.2017 19:27
Neues zum Umbau.
[www.berliner-woche.de]

Wenn der bisherige Durchgang vom Cajamarcaplatz aus dicht ist sollen die Straßenbahnen provisorisch im Sterndamm am anderen Eingang halten.
Da die Barrierefreiheit für Schöneweide wegfällt ist ein Shuttlebus zum Baumschulenweg im Gespräch.
Re: Umbau Schöneweide
13.12.2017 23:37
Der nächste barrierefreie Bahnhof und schneller zu erreichen dürfte Betriebsbf. Schöneweide sein. Oberspree und Baumschulenweg wären mit 165er und 265er zu erreichen. Trotzdem ist der Shuttle von/nach Baumschulenweg für die meisten vermutlich sinnvoller, da der Verkehr stadteinwärts öfter genutzt werden dürfte. Hauptsache man fährt dann auch und verweist nicht einfach auf die genannten Linien...
Re: Umbau Schöneweide
14.12.2017 00:12
Zitat
nicolaas
Die Fußgängerunterführung unter der Michael-Brückner-Straße wird frühestens Ende 2018 wieder nutzbar sein, das ergibt die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des FDP-Abgeordneten Stefan Förster:

Zitat
Antwort Schriftliche Anfrage
...
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen nach einer groben Kostenschätzung ca. 50.000 €.
...

"Beeindruckend", dass man mehrere Jahre braucht, um ganze 50 TEuro auszugeben. Und so lange bleibt bestehende Infrastruktur eben einfach nicht nutzbar. Berliner Verwaltungs-Versagen at it's best.

André
Hallo zusammen!

Zitat
andre_de
Zitat
nicolaas
Die Fußgängerunterführung unter der Michael-Brückner-Straße wird frühestens Ende 2018 wieder nutzbar sein, das ergibt die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des FDP-Abgeordneten Stefan Förster:

Zitat
Antwort Schriftliche Anfrage
...
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen nach einer groben Kostenschätzung ca. 50.000 €.
...

"Beeindruckend", dass man mehrere Jahre braucht, um ganze 50 TEuro auszugeben. Und so lange bleibt bestehende Infrastruktur eben einfach nicht nutzbar. Berliner Verwaltungs-Versagen at it's best.

André

Warum will man diese Unterführung überhaupt wiederherstellen? Bestehende Infrastruktur hin oder her.

In diesem Fall sehe ich es ähnlich wie bei der früheren weitläufigen Fußgängerunterführung unter der Kreuzung Alexanderstraße/Karl-Liebknecht-Straße, die im Zuge der Alex-II-Strecke und des Tiefgaragenbaus unter der Alexanderstraße größtenteils beseitigt wurde. Was für ein grauenhaftes Teil! Da ist es m.E. nicht wert, einer schlechten Sache auch "nur" 50.000 Euro an gutem Geld hinterherzuwerfen.

Die heutige Ampelquerung ist in meinen Augen zehnmal besser.

Viele Grüße
Manuel



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.2017 01:35 von manuelberlin.
Re: Umbau Schöneweide
14.12.2017 06:54
Zitat
manuelberlin
Die heutige Ampelquerung ist in meinen Augen zehnmal besser.l
Die Ampelquerung in Schöneweide ist so gut, dass ständig Leute an der 4. Fußgängerampellosenkreuzungsseite (tolles Wort, gibt es das? Jedenfalls die Straßeneinmündung, die keine Fußgängerampel hat, weil da ja die Unterführung ist) herüberlaufen, unter lautem gehupe der Autos und gebimmel der Straßenbahnen ;-)
Zitat
Manuel
Die heutige Ampelquerung ist in meinen Augen zehnmal besser.

Welche denn? Die auf der anderen Seite, die man nur mit weiteren Ampelquerungen erreichen kann? Selbstverständlich laufe ich auch auf der von Chep87 genannten Nichtampelquerung rüber, angehupt wurde ich allerdings dafür noch nicht. Es gibt ja Momente, in denen frei ist. So kann man immer gut im Windschatten der Straßenbahn mitgehen. Man muss vorher schauen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Re: Umbau Schöneweide
14.12.2017 09:02
Man fragt sich natürlich schon, wie man auf die Idee kommen kann, die Zuwegung von Schnellerstr. und Spreestr. zum Bahnhof derartig umständlich zu gestalten. Zumal ja der Durchgangsverkehr angeblich durch die A113 abgeleitet werden sollte, müsste hier doch eigentlich der querende Verkehr Priorität haben.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
def
Re: Umbau Schöneweide
14.12.2017 09:08
Zitat
Nemo
Man fragt sich natürlich schon, wie man auf die Idee kommen kann, die Zuwegung von Schnellerstr. und Spreestr. zum Bahnhof derartig umständlich zu gestalten. Zumal ja der Durchgangsverkehr angeblich durch die A113 abgeleitet werden sollte, müsste hier doch eigentlich der querende Verkehr Priorität haben.

Das erstaunt auch mich immer wieder. Der Propaganda der Autobahn-Fanatiker zufolge müsste ja die Schnellerstraße nun ein lauschiges Plätzchen sein.

Aber ich stimme Dir zu: die Unterführung gehört abgerissen, direkt darüber ein Ampel errichtet. Oder sind da noch irgendwelche Fördergelder von der Sanierung in den 90ern gebunden?
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Zitat
andre_de
Zitat
nicolaas
Die Fußgängerunterführung unter der Michael-Brückner-Straße wird frühestens Ende 2018 wieder nutzbar sein, das ergibt die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des FDP-Abgeordneten Stefan Förster:

Zitat
Antwort Schriftliche Anfrage
...
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen nach einer groben Kostenschätzung ca. 50.000 €.
...

"Beeindruckend", dass man mehrere Jahre braucht, um ganze 50 TEuro auszugeben. Und so lange bleibt bestehende Infrastruktur eben einfach nicht nutzbar. Berliner Verwaltungs-Versagen at it's best.

André

Warum will man diese Unterführung überhaupt wiederherstellen? Bestehende Infrastruktur hin oder her.

In diesem Fall sehe ich es ähnlich wie bei der früheren weitläufigen Fußgängerunterführung unter der Kreuzung Alexanderstraße/Karl-Liebknecht-Straße, die im Zuge der Alex-II-Strecke und des Tiefgaragenbaus unter der Alexanderstraße größtenteils beseitigt wurde. Was für ein grauenhaftes Teil! Da ist es m.E. nicht wert, einer schlechten Sache auch "nur" 50.000 Euro an gutem Geld hinterherzuwerfen.

Die heutige Ampelquerung ist in meinen Augen zehnmal besser.

Grundsätzlich hast Du ja völlig Recht, Manuel... :-)

Allerdings hat man die Anlage in Schweineöde Mitte der 1990er Jahre saniert und durch den Einbau von Aufzügen barrierefrei nutzbar gemacht, wofür GVFG- oder "Aufbau-Ost"-Fördermittel in Anspruch genommen wurden, die einer Zweckbindung über 26 Jahre unterliegen. Bei den Unterführungen rund um den Alex fand eine solche Grundsanierung hingegen nie statt, weshalb dieselben unproblematisch geschlossen werden konnten.

Es macht eben schon einen Unterschied, 50.000 oder 2.000.000 Euro ausgeben zu müssen...

Viele Grüße
Arnd
Re: Umbau Schöneweide
15.12.2017 00:46
Man könnte die Unterführung aber besser nutzen in dem man dort zum Beispiel regengeschütze Fahrradständer unterbringt das würde die Anlage etwas beleben. Und die Fahrradabstellsituation an diesem "Bahnhof" ist wirklich übel.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
Logital
Man könnte die Unterführung aber besser nutzen in dem man dort zum Beispiel regengeschütze Fahrradständer unterbringt das würde die Anlage etwas beleben. Und die Fahrradabstellsituation an diesem "Bahnhof" ist wirklich übel.

Dann wird das dann wohl eher von den dort lagernden Obdachlosen benutzt....
Insgesamt ist es doch bis jetzt nicht annähernd gelungen , das schmuddelige Gesamtumfeld des Bahnhofs in irgend einer Weise zu ändern...

T6JP
Re: Umbau Schöneweide
15.12.2017 09:50
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Logital
Man könnte die Unterführung aber besser nutzen in dem man dort zum Beispiel regengeschütze Fahrradständer unterbringt das würde die Anlage etwas beleben. Und die Fahrradabstellsituation an diesem "Bahnhof" ist wirklich übel.

Dann wird das dann wohl eher von den dort lagernden Obdachlosen benutzt....
Insgesamt ist es doch bis jetzt nicht annähernd gelungen , das schmuddelige Gesamtumfeld des Bahnhofs in irgend einer Weise zu ändern...

Dieser Zustand wird sich auch nicht in den nächsten Jahren ändern, Unterführung offen oder geschlossen. Alle Beteiligten (Senat, Bezirkm DB) warten nur auf das Ende der Bauarbeiten der Bahn ab. Danach will man ja den Vorplatz neu gestalten und bis dahin wird nur das nötigste gemacht (wenn überhaupt).
Re: Umbau Schöneweide
15.12.2017 10:54
So richtig schöne Plätze an stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen fallen mir jetzt gerade nicht ein. Von daher denke ich, dass man sich die Mühe sparen kann, sofern man den Autoverkehr nicht stark reduziert. Es gibt da sowas wie Verslummung durch Straßenlärm.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2017 10:55 von Nemo.
Wobei der Auto"lärm" dort wohl kaum zur Verslummung beiträgt...der "Binnenverkehr" ohne Anziehung der Autobahn ist da eh schon immer da.
Dort am und um den Bahnhof ist es nur einfach dreckig, abgeranzt und duster.
Woanders schafft man es Baustellen hinter halbwegs ansprechend gestalteten Bauzäunen bzw. Verkleidungen* ablaufen zu lassen.

T6JP

*Und damit meine ich nicht Holzplatten die von irgendwelchen Spayern vollgesudelt werden wie Laternenpfähle ganz unten von Kötern...
Hallo,

heute wurden in der Abendschau ein paar Bilder vom "Einschwenken" einer der beiden letzten Brücken über dem Sterndamm gezeigt:



Webseite der Sendung: <https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180418_1930/nachrichten2.html> (1'30" - 1'57")
RBB-Mediathek: <http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Nachrichten-II/...>

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Hallo,

heute wurden in der Abendschau ein paar Bilder vom "Einschwenken" einer der beiden letzten Brücken über dem Sterndamm gezeigt:

Webseite der Sendung: <https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180418_1930/nachrichten2.html> (1'30" - 1'57")
RBB-Mediathek: <http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Nachrichten-II/...>

Mit viel Tücke passt die Brücke in die Lücke... :-)

Ein etwas gekürztes Video oder eine Zeitraffer-Aufnahme der gesamten Einbau-Prozedur des Überbaus wäre angesichts der beengten Platzverhältnisse allerdings noch interessanter, weil hier ja - anders als seinerzeit in Karlshorst - nicht mit Mobilkran gearbeitet werden kann. Ich verstehe nicht. warum die DB-Pressestelle zu solchen Aktionen keine Kameraleute engagiert und die Filme dann über die hauseigenen Kanäle (Website, Facebook, YouTube...) ins Netz stellt. Da ist die ÖBB schon weiter. :-(

Schön wiederum zu sehen, dass die Widerlager nicht in Sichtbeton verbleiben, sondern verklinkert werden. Schön auch, dass es an dieser Dauerbaustelle wieder sichtbaren Fortschritt gibt - den Glauben daran hatte ich schon verloren...

Viele Grüße
Arnd
Re: Umbau Schöneweide
19.04.2018 00:54
Zunächst Danke an Thomas für den Link zum Abendschau-Beitrag! Ich bereite gerade eine Galerie vor über die aktuellen Arbeiten. Leider ist es schwer, rechtzeitig solche Termine in Erfahrung zu bringen, und auf Verdacht kann ich da höchstens alle paar Tage mal hinfahren. Werde es morgen Mittag nochmal probieren, vielleicht erwische ich den zweiten Überbau.

Zitat
Arnd Hellinger
Ein etwas gekürztes Video oder eine Zeitraffer-Aufnahme der gesamten Einbau-Prozedur des Überbaus wäre angesichts der beengten Platzverhältnisse allerdings noch interessanter, weil hier ja - anders als seinerzeit in Karlshorst - nicht mit Mobilkran gearbeitet werden kann.
Das war allerdings bereits bei den Überbauten Gleis 2 und 3 vor zwei Jahren der Fall, dass die Überbauten mit Tausendfüßlern eingefahren wurden:
http://www.baustellen-doku.info/berlin_goerlitzer-bahn/20160530/
Leider war es damals schon so eng und unzugänglich, dass sich kaum Fotos der Aktion machen ließen.

Zitat
Arnd Hellinger
Ich verstehe nicht. warum die DB-Pressestelle zu solchen Aktionen keine Kameraleute engagiert und die Filme dann über die hauseigenen Kanäle (Website, Facebook, YouTube...) ins Netz stellt. Da ist die ÖBB schon weiter. :-(
Ja, da kann die DB tatsächlich noch viel lernen, auch wenn es bereits positive Ausnahmen gibt (siehe der Blog zum Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Dresden).

Zitat
Arnd Hellinger
Schön wiederum zu sehen, dass die Widerlager nicht in Sichtbeton verbleiben, sondern verklinkert werden.
Dank Denkmalschutz, nicht freiwillig ;-)

Viele Grüße
André
Zitat

"andre_de" am 19.4.2018 um 0.54 Uhr:

Leider ist es schwer, rechtzeitig solche Termine in Erfahrung zu bringen

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig sich die Bahn an die Öffentlichkeit wendet, um solche doch eigentlich spektakulären Ereignisse anzukündigen und somit Initiative zu zeigen. Man könnte den Eindruck bekommen, dass sie so etwas eher verheimlichen möchte ... ;-)

In der Lokalausgabe Treptow vom 4. April 2018 wurde in der Werbezeitschrift Berliner Woche auf Seite 7 folgende Anzeige geschaltet:



Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hinweis in der Treptower und Köpenicker Lokalausgabe der Berliner Woche vom 25.4.2018: Video vom Einhub der letzten Brücke auf YouTube.

Zitat

Arnd Hellinger am 19.4.2018 um 0.13 Uhr:

Ich verstehe nicht, warum die DB-Pressestelle zu solchen Aktionen keine Kameraleute engagiert und die Filme dann über die hauseigenen Kanäle (Website, Facebook, YouTube ...) in's Netz stellt.

Vielleicht haben sie das ja getan, dann aber angesichts der vielen Fotografen (im YouTube-Video zu sehen) darauf verzichtet? ;-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Re: Umbau Schöneweide
29.04.2018 19:18
Hat schon jemand die versteckte Nachricht auf dem Plakat entdeckt? :)
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen