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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
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B-V 3313
Zitat
Heidekraut
Wer sagt, dass es nicht doch noch U-Bahnträume gibt in BVG-Kreisen

Dieser Prüfungs-Auftrag kam aber noch vom alten Senat aus SPD und CDU. R2G sollte da weiter sein.

Damit ist diese Altlast wohl endlich abgearbeitet und die Planungskapazität steht dann für tatsächliche Projekte zur Verfügung. Es sei denn die SPD setzt dann nächste Woche den Koalitions- (und Partei-)frieden aufs Spiel.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Heidekraut
Wer sagt, dass es nicht doch noch U-Bahnträume gibt in BVG-Kreisen

BZ

"Die U1 könnte von der Uhlandstraße bis Adenauerplatz verlängert werden.", steht im verlinkten Artikel. Nun liegt der 1. Juli 1954 (Einstellung der Kurfürstendammlinien 76 und 79) heute ja noch nicht einmal 63 Jahre zurück. Die Zeit war einfach zu knapp, um diese kurze U-bahnwürdige Erweiterung fertigzustellen,

meint Marienfelde.
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Marienfelde
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Heidekraut
Wer sagt, dass es nicht doch noch U-Bahnträume gibt in BVG-Kreisen

BZ

"Die U1 könnte von der Uhlandstraße bis Adenauerplatz verlängert werden.", steht im verlinkten Artikel. Nun liegt der 1. Juli 1954 (Einstellung der Kurfürstendammlinien 76 und 79) heute ja noch nicht einmal 63 Jahre zurück. Die Zeit war einfach zu knapp, um diese kurze U-bahnwürdige Erweiterung fertigzustellen,

meint Marienfelde.

Gebaut werden muss "nur noch" der Streckentunnel, der U-Bf. ist im Rohbau bereits vorhanden und müsste "nur" ausgestaltet werden.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
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Marienfelde
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Heidekraut
Wer sagt, dass es nicht doch noch U-Bahnträume gibt in BVG-Kreisen

BZ

"Die U1 könnte von der Uhlandstraße bis Adenauerplatz verlängert werden.", steht im verlinkten Artikel. Nun liegt der 1. Juli 1954 (Einstellung der Kurfürstendammlinien 76 und 79) heute ja noch nicht einmal 63 Jahre zurück. Die Zeit war einfach zu knapp, um diese kurze U-bahnwürdige Erweiterung fertigzustellen,

meint Marienfelde.

Gebaut werden muss "nur noch" der Streckentunnel, der U-Bf. ist im Rohbau bereits vorhanden und müsste "nur" ausgestaltet werden.

Und das soll die Kleinigkeit von "nur" 150 Mio Euro kosten. Spannend wäre die Frage, ob da auch eine Variante ohne Zwischenhalt gerechnet wurde.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Harald Tschirner
Gebaut werden muss "nur noch" der Streckentunnel, der U-Bf. ist im Rohbau bereits vorhanden und müsste "nur" ausgestaltet werden.

Aber der Bahnhof ist noch nicht komplett vorhanden.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Aber der Bahnhof ist noch nicht komplett vorhanden.

Am östlichen Ende fehlt noch ein Stück, da die Vorleistung als Rohbau nur soweit errichtet wurde, wie die ohnehin nötigen Baugruben für die Linie 7 und den Autotunnel reichten.
Hier wäre in der letzten Planungsvariante ohnehin eine größere Grube erforderlich, um einen doppelten Gleiswechsel in der Einfahrt unterzubringen. Damit spart man sich zunächst die Kehranlage westlich des Endbahnhofs. Die U1 verfügt mit den Wagenhallen am Warschauer Platz über ausreichend Aufstellgleise.

Zwischenhalte sind sinnvoll und bei Ausführung in der Form wie der U-Bahnhof Kurfürstendamm (oben) nicht allzu teuer.

so long

Mario
Habe gerade noch ein passenderes Thema für diese Neuigkeit gefunden. Siehe Thema zur U7-Verlängerung zum BER.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.2017 19:50 von VBB/HVV.
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Marienfelde
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Heidekraut
Wer sagt, dass es nicht doch noch U-Bahnträume gibt in BVG-Kreisen

BZ

"Die U1 könnte von der Uhlandstraße bis Adenauerplatz verlängert werden.", steht im verlinkten Artikel. Nun liegt der 1. Juli 1954 (Einstellung der Kurfürstendammlinien 76 und 79) heute ja noch nicht einmal 63 Jahre zurück. Die Zeit war einfach zu knapp, um diese kurze U-bahnwürdige Erweiterung fertigzustellen,

meint Marienfelde.

63 Jahre ist eine sehr lange Zeit.
In Berlin für größere Bauprojekte augenscheinlich oft nicht so lang, wie die Zahl vermuten lässt...
Gibt es eigentlich schon eine bekannte Priorisierung, welche der fünf im Koaltionsvertrag benannten Straßenbahnausbauten, deren Bau noch bis 2021 beginnen soll, als erste in die Planung geht? Zur Erinnerung: das sind die Verlängerungen Alexanderplatz – Kulturforum (– Kleistpark – Rathaus Steglitz) ; Turmstraße – Mierendorffplatz ; S- + U-Bahnhof Warschauer Straße – Hermannplatz ; Erschließung des Neubaugebiets Blankenburger Pflasterweg und die Tangentialstrecke Pankow-Heinersdorf-Weißensee.
Oder wird gleichzeitig an allen fünf Projekten geplant? Ich gebe zu, dass ich skeptisch bin, ob es angesichts des Berliner Tempos und der wohl bekannten Probleme, genug "planendes" Personal zu finden, gelingt, wirklich alle der benannten Vorhaben bis zur regulären nächsten Abgeordnetenhauswahl in Bauvorleistung zu schicken. Von daher meine Nachfrage, denn ich nehme an, die realen Chancen steigen zumindest für die 2 oder 3 Projekte, die unmittelbar als nächstes geplant werden.

Grüße!
Thomas
Bei Turmstr.-Mierendorffplatz hat man die Vorplanung vor einigen Monaten ausgeschrieben. Von daher gehe ich davon aus, dass das dié erste der genannten Strecken ist. Wobei Alexanderplatz-Kulturforum schon vor einigen Jahren so weit war. Jedenfalls dürfte die Hermannplatz-Strecke eher später kommen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ah okay, Danke für die Info!
Bevor es in den einzelnen Strängen untergeht, hier nochmal der bereits im Wista-Strang geteilte Link zum Artikel in der "neues Deutschland" zum Tram-Ausbau in Berlin.

[www.neues-deutschland.de]

Interessant vor allem, dass die Ringschließung zur Seestraße wieder aus der Versenkung gehoben wurde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.2017 17:56 von hansaplatz.
Zitat
hansaplatz
Bevor es in den einzelnen Strängen untergeht, hier nochmal der bereits im Wista-Strang geteilte Link zum Artikel in der "neues Deutschland" zum Tram-Ausbau in Berlin.

[www.neues-deutschland.de]

Interessant vor allem, dass die Ringschließung zur Seestraße wieder aus der Versenkung gehoben wurde.

Eigentlich genau andersrum. Sie wurde nicht rausgehoben, sondern dient hier als Mittel zum Zweck um die Strecke westwärts zu realisieren, die im Vergleich dann die bessere Bewertung erhält. So muss man damit nicht warten, bis der neue Nahverkehrsplan verabschiedet ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Mein Beitrag kam daher, dass alle Ideen zur Verlängerung von Turmstraße I in letzter Zeit entweder das Ziel Mierendorffplatz, Luisenplatz oder Bahnhof Jungferndheide hatten. Von einem Ringschluss via Beusselstraße war zuletzt zumindest in den Medien nicht mehr die Rede, daher meine Formulierung mit der Versenkung.
Ringschluss? Welcher Ringschluss?
Vielleicht nicht der passendste Begriff, aber gemeint ist das Schließen der Lücke zwischen Seestraße (M13, 50) und U Turmstraße (M10) via Beusselstraße.
Zitat
hansaplatz
Mein Beitrag kam daher, dass alle Ideen zur Verlängerung von Turmstraße I in letzter Zeit entweder das Ziel Mierendorffplatz, Luisenplatz oder Bahnhof Jungferndheide hatten. Von einem Ringschluss via Beusselstraße war zuletzt zumindest in den Medien nicht mehr die Rede, daher meine Formulierung mit der Versenkung.

Korrekt, aber da die genannten Strecken eben nicht im Nahverkehrsplan stehen, hat man eben das genommen, was man hat und die "Alternative" mit aufgenommen. Somit muss man den NVP (bis zur Anpassung) nicht umgehen. Das Problem tritt bei den anderen Projekten nicht auf, weil die so bereits drin stehen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Den Naturfreunden Berlin ist das geplante Ausbautempo unter Rot-Rot-Grün zu lahm, berichtet das Neue Deutschland:
Zitat
Artikel Neues Deutschland
»Wenn das Tempo beim Ausbau der Straßenbahn so fortgeführt wird, wie bisher angekündigt, werden wir erst im Jahr 2070 ein Netz haben, wie wir es für sinnvoll halten«, sagt Uwe Hiksch. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Umweltverbands Naturfreunde Berlin. »Wir werden ausgebremst wie die Radfahrer.« Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) habe wohl den Eindruck, er müsse »bei der Verkehrswende zurückrudern, um seine Wählerinnen und Wähler zu beruhigen«, vermutet Hiksch.
Unter anderem auf Kurfürstendamm und Unter den Linden wollen die Naturfreunde Straßenbahnstrecken haben.
bz-berlin.de

Zitat

Bushaltestelle vor dem Balkon

Fast sieht es so aus, als hätte die Degewo ihr neues Gebäude um die Station Cecilienstraße/Wuhle herumgebaut. „Die Bushaltestelle liegt direkt vorm Balkon“, heißt es aus dem Büro der Bezirksbürgermeisterin, Dagmar Pohle (63, Linke), die zurzeit in Urlaub ist.
Die Lösung: Das Wartehäuschen wird bis Ende des Jahres in östlicher Richtung verlegt.

Jetzt müssen die Fahrgäste dauerhaft weiter laufen, da die Architekten nicht vernünftig planen können. Schade, dass die BVG sich sowas gefallen lässt.
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