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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
Es geht ja nur darum, dass der Balkon auch meistbietend vermietet wird. Unter meinem Balkon ist ein Restaurant und da ist jeden Abend ne Menge los. Auch Odessa ist nicht weit (musikalisch) mit immer den gleichen Songs. Was also ist schlimm an einer Bushaltestelle unterm Balkon? Sind die Wege kürzer. ;-) Was die R2G betrifft, so sind sie abgelenkt, denn die Grünen fordern das Pissoire für Frauen... Dass nicht gesamt Berlin geschlossen inzwischen AfD wählt ist ein Wunder.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Was die R2G betrifft, so sind sie abgelenkt, denn die Grünen fordern das Pissoire für Frauen... Dass nicht gesamt Berlin geschlossen inzwischen AfD wählt ist ein Wunder.

Womit hast Du denn wieder hier ein Problem?
Das Thema ist weder besonders neu, noch originell - auch wenn einige Medien daraus einen Aufreger machen.
Und in immer mehr Ländern üblich.
Und mir ist nicht bekannt, dass irgendeines davon dadurch plötzlich rechtspopulistische Mehrheiten deswegen gewählt hat...

Ich habe hier mal dazu den englischsprachigen Wikipediaartikel geteilt - der ist ausführlicher als der Deutsche:
[en.wikipedia.org]

Aber dieses Thema hat zwar mit öffentlichen Orten - aber weniger mit öffentlichem Verkehr zu tun...

Ingolf
Zitat
Ingolf
Aber dieses Thema hat zwar mit öffentlichen Orten - aber weniger mit öffentlichem Verkehr zu tun...

Na aber immerhin mit "Mitteln des Verkehrs". ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Muß mal Heidekraut zustimmen, R2G befasst sich eher mit Gendersachen und gendergerechter Sprache und Toiletten, anstatt die Probleme in der Stadt zu lösen. RsG ist eigentlich nur zum Selbstzweck da.

Bekundungen zum Ausbau des ÖPNV sollen doch nur beruhigen, mit dem Kugelschreiber Malemale auf Stadtplänen machen ist doch einfacher als konkret etwas zu tun und billiger....

das Betrifft nicht nur den ÖPNV, sondern auch andere Bereiche, siehe Charité, gut ist wieder OT

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Zitat
Wollankstraße
Muß mal Heidekraut zustimmen, R2G befasst sich eher mit Gendersachen und gendergerechter Sprache und Toiletten, anstatt die Probleme in der Stadt zu lösen. RsG ist eigentlich nur zum Selbstzweck da.

Bekundungen zum Ausbau des ÖPNV sollen doch nur beruhigen, mit dem Kugelschreiber Malemale auf Stadtplänen machen ist doch einfacher als konkret etwas zu tun und billiger....

Aha, der neue Senat soll innerhalb weniger Monate alles das, was bisher in Jahrzehnetn verschlampt und einer Windschutzscheibenpolitik geopfert wurde, verbessern und gerade biegen? Und wenn er auch nur etwas von Verbesserungen im ÖPNV denkt und sagt schlägt ihm sofort der Hass und der Widerstand der Autolobby entgegen? Was soll das erst werden, wenn er VERSUCHT wirklich etwas dafür zu tun? Auch hier gibt es einige Kommentatoren, die bei dem kleinsten Anzeichen eines Planes von möglichen Einschränkungen für das heilige Blächle anfangen zu routieren!

Beste Grüße
Harald Tschirner
@Harald Tschirner

Da hast Du Recht, ich hoffe da passiert mal was in die Richtung.
Ich sehe da eher schwarz, viel Geplänkel und keine Taten. Und in Richtung Verkehrspolitik ist das Fahrrad ja Liebling, egal ob einige nicht radfahren können, wollen oder es nicht zum Arbeitsplatz passt, also durchgeschwitzt ins Büro, Krankenhaus, zum Arzt mit Publikumsverkehr.

Das kennen Grüne Politiker nicht, die fahren nur mit dem Rad zum Wannsee oder sonstwohin, zum Beispiel zum Bio-Laden um die Ecke....

Innerhalb weniger Monate ? R2G ist doch zur Zeit nur mit sich selbst beschäftigt, wo bleiben konkret einfache Sachen, wie ÖPNV-Beschleunigung durch Ampeln, die die VLB immer wieder blockiert ?

Und in wenigen Monaten will ich mal Taten sehen und nicht so ein Gewäsch wie Gender-Klos und gender Sprech*innen sondern was Konkretes, was die Probleme der Stadt löst, OT zum Beispiel Mieten...

R2G....sechs setzen

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Zitat
Wollankstraße
Und in Richtung Verkehrspolitik ist das Fahrrad ja Liebling, egal ob einige nicht radfahren können, wollen oder es nicht zum Arbeitsplatz passt, also durchgeschwitzt ins Büro, Krankenhaus, zum Arzt mit Publikumsverkehr.

Das kennen Grüne Politiker nicht, die fahren nur mit dem Rad zum Wannsee oder sonstwohin, zum Beispiel zum Bio-Laden um die Ecke....

Dieses trollmäßig Radfahrer-Gebashe nervt! Es werden immer mehr Radfahrer auf den Straßen und dem sollte auch Rechnung getragen werden. Niemand will Leute auf das Rad zwingen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Wollankstraße
Und in wenigen Monaten will ich mal Taten sehen und nicht so ein Gewäsch wie Gender-Klos und gender Sprech*innen sondern was Konkretes, was die Probleme der Stadt löst, OT zum Beispiel Mieten...

Gender-Klos und gendergerechte Sprache sind auch konkrete Lösungen für konkrete Probleme, auch wenn es vielleicht nicht Deine Probleme sind. Was die Mieten angeht: solange sich nicht bundespolitisch was tut und Wohnen mehr oder weniger als normales Wirtschaftsgut betrachtet wird, kann der Senat - welcher Couleur auch immer - da zwar versuchen gegen an zu subventionieren, aber für mehr fehlen ein Stück weit die Instrumente. Leider steuern wir eher auf eine Regierung zu, die eher die schwachen Instrumente abschaffen als neue Schaffen wird. Die Mietpreisbremse funktioniert zwar schlecht, aber geht wenigstens in die richtige Richtung. Eine neue schwarz-gelbe Koalition würde sie sicher abschaffen, die AfD sieht darin ein planwirtschaftliches abzuschaffendes Element.

Zitat
Wollankstraße
R2G....sechs setzen

R2G... ich wähle Euch gern wieder - auf Landes- und Bundesebene.
Gut, dann Einstellung des ÖPNV, wer sich kein Auto leisten kann fährt Rad, und wer nicht radfahren kann oder will, hat gefälligst zu hause zu bleiben und ist dann nur zu faul zum arbeiten...

schöner gruner mist

Viele Grüße aus der Wollankstraße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 00:50 von Wollankstraße.
ÖPNV wird doch ausgebaut :)
Zitat
Lopi2000
Was die Mieten angeht: solange sich nicht bundespolitisch was tut und Wohnen mehr oder weniger als normales Wirtschaftsgut betrachtet wird, kann der Senat - welcher Couleur auch immer - da zwar versuchen gegen an zu subventionieren, aber für mehr fehlen ein Stück weit die Instrumente. Leider steuern wir eher auf eine Regierung zu, die eher die schwachen Instrumente abschaffen als neue Schaffen wird. Die Mietpreisbremse funktioniert zwar schlecht, aber geht wenigstens in die richtige Richtung.

Das ist mir aber auch etwas zu einfach. R2G muss in einem gewissen politischen und wirtschaftlichen Umfeld agieren und reagieren - und wenn das nicht stimmt, um die eigenen Konzepte umzusetzen, müssen eben andere gefunden werden, um seine Ziele zu erreichen. Und gerade im Wohnungsmarkt befürchte ich auch ein Totalversagen des aktuellen Senats. Beispiele:

1. Wenn Wohnungen als normale Wirtschaftsgüter betrachtet werden (was ich in seiner Konsequenz auch nicht gut finde), gilt eben: höheres Angebot > niedrigere Preise. Leider sind gerade die Grünen und ihr Umfeld personalisierte NIMBYs - Wohnungen, ja bitte, aber doch bitte nicht auf der Elisabethaue, dem Tempelhofer Feld, in der Baulücke nebenan oder mittels Aufstockung. Im Zweifelsfall sind Wohnungen für 2 Kröten wichtiger als für 10.000 Menschen.

2. Man kann privaten Bauherren nicht vorwerfen, dass sie mit ihrem Investment Geld verdienen wollen und müssen (!). Und auch nicht, dass sie eine gewisse Rendite erwirtschaften müssen, um Finanziers zu finden. Berlin hat im Bundesvergleich auch noch relativ hohe Nebenkosten, z.B. eine der höchsten Grunderwerbssteuern, relativ hohe Maklergebühren (oft ab 5 % netto des Kaufpreises) und zum Teil sollen sogar Kindergärten mitfinanziert werden. Natürlich werden diese Kosten letztlich auf die Käufer und/oder Mieter umgelegt - oder eben gar nicht gebaut, wenn die zu erzielenden Einnahmen die Kosten oder Renditeerwartungen nicht erfüllen.

3. Schön wäre, wenn man auch mal vom Kampfbegriff "Luxuswohnungen" wegkäme, der inzwischen für alles zu gelten scheint, was mehr als 2,50 EUR/m² warm kostet. Außerdem werden diejenigen, die vielleicht 15,00 EUR oder 20,00 EUR kalt pro m² bezahlen können und wollen, sicher in ihrem Wunschviertel was finden. Wenn nicht im von heldenhaften Linken verhinderten Neubauapartment eben im Bestand, zulasten derer, die weniger bezahlen können.

4. Letztlich muss die Stadt, um all das zu umgehen, eben wieder selbst aktiver im Wohnungsbau werden, um für alle bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Hier sollte man aber keinesfalls die Fehler früherer Zeiten wiederholen und einfach nur in Massen Billigwohnungen hinstellen - sondern verschiedene Wohnungen für verschiedene Ansprüche (Familie, WG, Alleinstehende...) und Preisklassen mischen, also gern auch etwas hochpreisigere Apartments bauen. Aus mehreren Gründen: um eine Abwärtsspirale zu vermeiden, aber auch einfach, weil ich mich dagegen wehre, dass die sich finanziell lohnenden Projekte der Privatwirtschaft vorbehalten bleiben sollen, während der Staat nur dort zuschießt, wo es keinen Gewinn zu machen gibt. Idealerweise gibt es innerhalb eines stadteigenen Mehrfamilienhauses eine Quersubventionierung von teureren zu kostengünstigeren Apartments, so dass es (einschließlich Rücklagen für Instandsetzungen) mit einem Ergebnis von +/- 0 abschließt. Allerdings erfordert dieser Ansatz einen gewaltigen intellektuellen Schritt insbesondere von der Linkspartei - die Abkehr vom Dogma teuer = böse.

Ähnliches in der Verkehrspolitik (um mal vom OT zurückzukommen): anstatt immer wieder die gleichen U-Bahn-Strecken zu prüfen, sollte man die Planungskapazitäten doch eher für die beschleunigte Planung neuer Straßenbahnstrecken nutzen. Beim Radverkehr gehe ich davon aus, dass eine (vielleicht auch knappe) Mehrheit der Berliner dahinter steht: schließlich setzen vor allem die Grünen, aber auch die Linken, das um, was sie seit Jahren fordern, und die SPD stand dem zumindest nicht völlig ablehnend gegenüber - und dennoch wurden sie gewählt. Diejenigen, die sich nun aufregen, waren sicher keine Wähler von Grünen und Linken.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 09:33 von def.
Es gibt in Deutschland genügend Investoren, die durchaus bereit sind, Wohnungen mit Preisbindung zu bauen. Sinnvollerweise als Mischkalkulation. Ca. 40% gebunden und 60% frei. Und das rechnet sich durchaus, indem die Investitionskosten durch Überlassung preiswerter Grundstücke gemindert werden. Also eine win-win-Situation. Die Stadt erhält preiswerten Wohnraum, der noch nicht einmal subventioniert sein muss und der Investor hat eine sichere Wertanlage, ohne dass er nennenswerte Verluste macht. Derartige Investments sind natürlich in Berlin besonders problematisch umzusetzen, weil vor Allem lindgrüne NIMBYS gegen alles außer Radwegen etwas haben. Daher investieren die Anleger halt in Einkaufszentren. Das rechnet sich auf jeden Fall. Wie wäre es, wenn man in freier Natur - zum Beispiel auf dem ehemaligen Flugplatz in Sperenberg- eine grüne Wohnsiedlung bauen würde. Natürlich mit Fahrradautobahn nach Berlin.
Zitat
HermannDuncker
Wie wäre es, wenn man in freier Natur - zum Beispiel auf dem ehemaligen Flugplatz in Sperenberg- eine grüne Wohnsiedlung bauen würde. Natürlich mit Fahrradautobahn nach Berlin.

Ob das noch so unproblematisch gehen würde? Immerhin steht schon ein Teilbereich unter Naturschutz, der Rest dürfte mit Munition dreier Armeen von Kaiserzeit bis GUS gut verseucht sein. Nicht mal Windkraftanlagen sind auf dem Gelände noch zulässig.
[kleineanfragen.de]
[www.rbb-online.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
Zitat
HermannDuncker
Wie wäre es, wenn man in freier Natur - zum Beispiel auf dem ehemaligen Flugplatz in Sperenberg- eine grüne Wohnsiedlung bauen würde. Natürlich mit Fahrradautobahn nach Berlin.

Ob das noch so unproblematisch gehen würde? Immerhin steht schon ein Teilbereich unter Naturschutz, der Rest dürfte mit Munition dreier Armeen von Kaiserzeit bis GUS gut verseucht sein. Nicht mal Windkraftanlagen sind auf dem Gelände noch zulässig.
[kleineanfragen.de]
[www.rbb-online.de]

Ich habe auch überlegt, darauf zu antworten. Aber durch den Zusatz mit der Radautobahn nach Berlin habe ich es dann als Sarkasmus verstanden. :)
Zitat
def
Aber durch den Zusatz mit der Radautobahn nach Berlin habe ich es dann als Sarkasmus verstanden. :)

Ach, eine gehörige Portion Iromie und Sarkasmus schadet schon nicht! Das braucht der menschliche Intellekt ab und zu.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
B-V 3313
Dieses trollmäßig Radfahrer-Gebashe nervt! Es werden immer mehr Radfahrer auf den Straßen und dem sollte auch Rechnung getragen werden. Niemand will Leute auf das Rad zwingen.

Danke, sehe ich auch so.

Zumal sich noch nicht einmal etwas in der Praxis verbessert hat im Sinne des Radverkehrs. Selbst die acht Parkplätze in der Straße von Michael Müller sind nur aus nachrangigen Gründen einer Verbesserung für Radfahrer zum Opfer gefallen.
Zitat
hvhasel
Zitat
B-V 3313
Dieses trollmäßig Radfahrer-Gebashe nervt! Es werden immer mehr Radfahrer auf den Straßen und dem sollte auch Rechnung getragen werden. Niemand will Leute auf das Rad zwingen.

Danke, sehe ich auch so.

Zumal sich noch nicht einmal etwas in der Praxis verbessert hat im Sinne des Radverkehrs. Selbst die acht Parkplätze in der Straße von Michael Müller sind nur aus nachrangigen Gründen einer Verbesserung für Radfahrer zum Opfer gefallen.

Zumal eine vernünftige Radfahrerpolitik schlussendlich auch eine Politik für Autofahrer ist. Denn für jedes Auto, was durch ein Fahrrad ersetzt wurde, ist auf den Straßen mehr Platz für Berufskraftfahrer und diejenigen, die auf ein Auto angewiesen sind.

Mehr ÖPNV und Radverkehr sollte also gerade im Interesse der Autofahrer sein.
Wenn das mit Sperenberg so schlimm ist, wie konnte man da je auf die Idee kommen, dort einen Hauptstadtflughafen zu bauen? Eine Kampfmittelberäumung wäre in jedem Fall notwendig.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Wenn das mit Sperenberg so schlimm ist, wie konnte man da je auf die Idee kommen, dort einen Hauptstadtflughafen zu bauen? Eine Kampfmittelberäumung wäre in jedem Fall notwendig.

Genau. Dafür wären die Grundstücke billiger gewesen, als in Schönefeld. Was man sich bei einer anderen Entscheidung vor mehr als 20 Jahren (Entscheidung Minister Wissmann/Diepgen, Stolpe 1996!) gespart hätte: Zuwuchern/ Zuwachsen der vormals militärisch genutzten Flächen, da sie jetzt nicht mehr genutzt werden (die Natur holt sich alles zurück). Ein großer Teil war freilich damals schon gut bewaldet - u.a. aus Sicht der Mitte 1990er ein Grund für Befürchtungen, dass dort aus Naturschutzgründen kein ziviler Flughafen errichtbar war.

Dazu folgender Artikel aus dem Spiegel aus 1995 - so manche damals geäußerte Gedanken erscheinen uns heute doch etwas abstrus: [www.spiegel.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Wollankstraße
Gut, dann Einstellung des ÖPNV, wer sich kein Auto leisten kann fährt Rad, und wer nicht radfahren kann oder will, hat gefälligst zu hause zu bleiben und ist dann nur zu faul zum arbeiten...

schöner gruner mist

Erstmal nur kurz:
1. Der Senat hat das Gesetz, was aufgrund des erfolgreichen Volksbegehrens "Fahrrad" nötig ist, an erster Stelle ein Vorrangnetz für den ÖPNV verankert.
2. Geht es im Gesetz mitnichten darum, ausschließlich das Grüne Klientel zu befriedigen. Es geht darum, mehr Leute wie den Banker, der gerade in der Berliner Zeitung stand, und täglich Velten - Wilmersdorf per Rad pendelt, oder die WISTA-Mitarbeiter, die Wedding - Adlershof fahren, regelmäßig auf das Rad zu bekommen. Und das geht eben nur, wenn auf AUSGEWÄHLTEN STRECKEN das Rad Vorrang hat. Bisher radeln viele Leute, weil Autobahn (A111, A100) und S-Bahn noch katastrophaler funktionieren.
3. Weil die Wohnungspolitik angesprochen wurde - es tut sich was und es wird eine Menge Geld in die Hand genommen. Aber im Bausektor braucht man einen langen Atem...
4. Darf man nicht vergessen, dass immer noch ein gewisser Müller den Vortänzer gibt, der schon seit 15 Jahren nichts für Rad und wenig für den ÖPNV tut. Siehe 8 Parkplätze für eine Radroute, die den ganzen nördlichen T-Damm entlastet. Vielleicht hätten die Leute, die gegen die A100 nach Treptow sind, nicht mit den 3 Wohnhäusern, die abgerissen werden, argumentieren sollen, sondern mit den 10 Parkplätzen, die wegfallen...
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