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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zum ungünstigen Jahresergebnis der BVG-West im Jahre 1962 führte der Rechnungshof von Berlin u.a. aus:

"Die Ursachen für das ungünstige Jahresergebnis der BVG liegen vor allem in der vergleichsweise noch zu starken Personalintensität der U-Bahn und in dem Personaleinsatz bei den Oberflächenverkehrsmitteln, der gegenüber anderen großen Verkehrsbetrieben verhältnismäßig hoch ist.

Für einen modernen Straßenbahnzug mit 250 Plätzen sind 3 Fahrpersonen, für Busse der Berliner Type mit gleichem Platzangebot jedoch 6 Fahrpersonen nötig. Da es in den letzten Jahren nur in geringem Umfang gelungen ist, die Fahrgäste der stillgelegten Straßenbahnlinien auf die U-Bahn zu verweisen, hat sich der Bus-Betrieb ständig vergrößert und damit die Kostenlage laufend verschlechtert.

Eine Besserung ist erst dann zu erwarten, wenn die U-Bahn nach Vorbildern im In- und Ausland sowohl im Fahrdienst (Wegfall der Zugbegleiter) als auch im Bahnhofsdienst (Modernisierung des Zugabfertigungsdienstes) rationalisiert, das U-Bahn-Netz zügig ausgebaut und der Oberflächenverkehr entsprechend verringert wird."

Dies ergibt sich aus den Mitteilungen Nr. 18 des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin (IV. Wahlperiode) vom 23. Juni 1964, Tz. 400. Hier fehlt mir leider das Wissen, um Euch diesen Text (PDF-Datei) zugänglich zu machen.

Dennoch wünsche ich Euch eine gute Nacht,
Marienfelde
Weil für Kraftverkehr kein Platz mehr bleibt, fahren jetzt die Rikschas

Berliner Zeitung

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Nicht Platz, Dieselruß ist das Problem. Und das Lastenrad ist nur eine von vielen Möglichkeiten, um die alten Lieferwagen zu ersetzen.
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