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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Hallo zusammen!

Zitat
DerRicoberlin
Ausführlicher Artikel zum Thema

Wenn ich mir beide Artikel ansehe, scheint jeweils von ganz unterschiedlichen Dingen auf der Baustelle die Rede zu sein. Leider sind beide Artikel so reißerisch und unpräzise, dass man daraus leider kaum etwas Substanzielles entnehmen kann.

@Henner: Die Aushubarbeiten am U-Bahnhof Museumsinsel sind so frisch, da wird man noch nichts Ernsthaftes über den Fortschritt in Erfahrung bringen können. Ich denke, da sind noch mindestens zwei bis drei Monate Geduld nötig, um eine erste Zwischenbilanz ziehen zu können.

Viele Grüße
Manuel
^ Ich koennte mir vorstellen, dass die Energiekosten der Vereisung (auch nach dem Aufbau des Frostkoerpers) doch ziemlich hoch sind, sodass man versucht, mit dem Ausbruch moeglichst schnell voranzukommen. Hat jemand irgendwelche Zahlen/Faustformeln fuer diese Technik?
Henner
Nach dem Vorfall in Köln vor mittlerweile neun Jahren ist die Sicherheit wichtiger als jemals zuvor. Da sind die Energiekosten der Vereisung (die nur einen sehr geringen Teil der Gesamtbaukosten ausmachen) absolut nebensächlich.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2018 18:05 von B-V 3313.
Beim Vortrieb eines Tunnels im Eiskörper hatten wir doch vor weniger als neun Jahren einen markanten Vorfall in Deutschland. Hmm, wo und wann war das noch gleich, letztes Jahr irgendwo im Südwesten...? ;-) Im Übrigen auch im Sand-/Kiesgrund und mit viel Grundwasser wie hier in Berlin.
Ergo wird man hoffentlich nicht "zu schnell" buddeln.
Zitat
B-V 3313
Nach dem Vorfall in Köln vor mittlerweile neun Jahren ist die Sicherheit wichtiger als jemals zuvor. Da sind die Energiekosten der Vereisung (die nur einen sehr geringen Teil der Gesamtbaukosten ausmachen) absolut nebensächlich.

2004 gab es auch schon einen Vorfall beim Bau dieser Kölner Strecke, da ein Turm dadurch etwas schief wurde.

1994 gab es in München ebenfalls beim U-Bahnbau einen Vorfall von Wassereinbruch, bei dem der Boden unter einem Linienbus plötzlich absackte.

Anscheinend hat man aus diesen beiden vorherigen Ereignisse nicht genug Lehren gezogen.
Zitat
Henning
Anscheinend hat man aus diesen beiden vorherigen Ereignisse nicht genug Lehren gezogen.

Da seit dem genug Strecken ohne Zwischenfälle gebaut wurden, kann man das so nicht pauschal sagen. Aber auch beim Bau der U5 gab es ja schon Probleme, man denke an das Absacken der Unter den Linden...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2018 23:40 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313
Da seit dem genug Strecken ohne Zwischenfälle gebaut wurden, kann man das so nicht pauschal sagen. Aber auch beim Bau der U5 gab es ja schon Probleme, man denke an das Absacken der Unter den Linden...

Dafür wurde der U-Bahnhof Brandenburger Tor zwischen den beiden Schlitzwandkästen und direkt neben dem unterirdischen S-Bahnhof weitgehend problemlos hergestellt. Mängel traten dabei vor allem beim Bau der Schlitzwände auf, die heute die Zugangsbauwerke beherbergen. Die geringfügige Senkung einer Richtungsfahrbahn beim Erreichen der Endposition der Tunnelbohrmaschine "Bärlinde" resultierte genau aus einem dieser Mängel, nicht aus dem Aushöhlen des Frostkörpers für den Stollen, der die Bahnhofshalle beherbergt.

so long

Mario
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