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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
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Rotes Rathaus liegt ja wirklich gut im Zeitplan; wäre hier vielleicht sogar bereits eine Eröffnung Ende 2018 / Anfang 2019 möglich? Ursprünglich gab es diese Überlegungen schon einmal.
Danke für den Link.

Auch wenn die Projektgesellschaft das momentan noch dementiert, gehe ich damit erst von einer Eröffnung im Frühjahr 2021 aus. Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Zeitplan anders noch eingehalten werden könnte. Die Vereisung liegt im kritischen Zeitpfad. Der Bahnhof Museumsinsel liegt am weitesten in der Fertigstellung zurück. Alle Zeitreserven sind aufgebraucht. Alle folgenden Gewerke sind sind konsekutiv, aber nicht gleichzeitig abzuarbeiten. Die Vereisung brauch eine definierte zeit, erst danach kann der bergmännische Vortrieb beginnen, dann kommt die Betonauskleidung, dann der Rohbau, dann der Innenausbau, dann der technische Ausbau, dann die Inbetriebnahme. Einzig Innenausbau und bahntechnische Ausrüstung könnte man evtl. gleichzeitig durchführen. Alles andere schließt sich rein physisch aus. Das wird aber so in den Ablaufplänen schon eingearbeitet sein. Und so wurde das bis jetzt auch immer kommuniziert: eine Verzögerung bei Bohren oder Vereisen wirkt sich im selben Betrag auf die Verschiebung der Eröffnung aus. Alles andere wäre schon ein mittelgroßes Wunder.

Zu den anscheinend hinter den Kulissen diskutierten Optionen: da kann ich nur hoffen, dass die genau dort bleiben - hinter den Kulissen. Eine Verlängerung über den Alex bis Rotes Rathaus wäre verkehrlich Unsinn und wäre betrieblich schwierig (könnte man überhaupt zwischen Rotes Rathaus und Spree kehren?)
Eine vorzeitige Eröffnung von Unter den Linden wäre zwar schön, würde aber sofort an ihrem eigenen Erfolg sterben. Ein 10-Min-Takt mit einem Pendelzug wäre dann nicht mehr zu halten. Jetzt kann man ja schon froh sein, wenn von drei DTW einer funktioniert. Ist ja auch kein Problem bei einer Linie, die eigentlich keiner braucht. UdL würde aber signifikant Umsteiger anziehen. Das Chaos möchte ich dann gar nicht jeden Tag lesen.
Rotes Rathaus hat ja gerade den Charme, dass die Züge da zum Kehren eh hin fahren müssen. Und wenn sie das tun, dann können sie da auch einen Fahrgasthalt einlegen. Insofern wäre es eher Schade, wenn man das dann über betriebliche Belange abbügelt, um eine freie Wahl der Kehrgleise zu haben und dann die Züge am Alex endet, um irgendeins der dann 6 zum Kehren verfügbaren Gleise zu nutzen, statt sich weitestgehend auf die beiden oberen zu beschränken.

Die aus Fahrgastsicht unangenehmste Phase auf der U5 steht uns ja erst noch bevor. Zunächst folgt der Aufbau des ESTW mit dem wunderschön erprobten Doppelpendel Franfurter Allee - Frankfurter Tor - Strausberger Platz und (Ring-)SEV zum Alex. Und wenn dann das ESTW in Betrieb ist und die Kehranlage komplett gesperrt wird, fahren die Züge am Alex im 5er-Takt abwechselnd von beiden Bahnsteigen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Rotes Rathaus hat ja gerade den Charme, dass die Züge da zum Kehren eh hin fahren müssen. Und wenn sie das tun, dann können sie da auch einen Fahrgasthalt einlegen. Insofern wäre es eher Schade, wenn man das dann über betriebliche Belange abbügelt, um eine freie Wahl der Kehrgleise zu haben und dann die Züge am Alex endet, um irgendeins der dann 6 zum Kehren verfügbaren Gleise zu nutzen, statt sich weitestgehend auf die beiden oberen zu beschränken.

Ich denke, dass neben dem geringen Verkehrswert dieser Haltestelle (einziger Ausgang ist ja Richtung Alex - oder hat man da mittlerweile nachgebessert?) auch sowas wie Beleuchtungs- und vorallem Reinigungskosten entscheidend sind.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Jay
Rotes Rathaus hat ja gerade den Charme, dass die Züge da zum Kehren eh hin fahren müssen. Und wenn sie das tun, dann können sie da auch einen Fahrgasthalt einlegen. Insofern wäre es eher Schade, wenn man das dann über betriebliche Belange abbügelt, um eine freie Wahl der Kehrgleise zu haben und dann die Züge am Alex endet, um irgendeins der dann 6 zum Kehren verfügbaren Gleise zu nutzen, statt sich weitestgehend auf die beiden oberen zu beschränken.

Ich denke, dass neben dem geringen Verkehrswert dieser Haltestelle (einziger Ausgang ist ja Richtung Alex - oder hat man da mittlerweile nachgebessert?) auch sowas wie Beleuchtungs- und vorallem Reinigungskosten entscheidend sind.

Ausgänge gibt es auf beiden Seiten. "Gespart" wurde nur die vierte Treppe direkt vor dem Rathaus. Beleuchtung muss im Kehrbetrieb sowieso eingeschaltet sein. Reinigungspersonal ist für die Fahrzeugreinigung vorhanden, da käme also nur die Bahnsteigreinigung hinzu. Zudem Betriebskosten für Fahrtreppen und Aufzüge - das dürfte der größte Batzen sein. Dafür bekommt man die Erschließung des Nikolaiviertels, fußläufige Erreichbarkeit des Humboldtforums und Dom Aquaree sowie verkürzte Umsteigewege zum M48. Sicher nicht der große Wurf, aber auch nicht nichts.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
der weiße bim
Wie Herr Neumann hier [www.berliner-zeitung.de] berichtet, kommt die Vereisung im Bereich der künftigen Bahnhofshalle des U-Bhf Museumsinsel zu langsam voran.

Inzwischen werden auch schon Überlegungen angestellt, die gut im Terminplan liegenden Bahnhöfe Rotes Rathaus (mit Verlängerung der U5) und Unter den Linden (Erweiterung der U55) noch vor der Fertigstellung des Bahnhofs Museumsinsel in Betrieb zu nehmen. Vorsichtshalber hat der Finanzsenator mit dem Bundesfinanzminister rechtzeitig vor der Bundestagswahl die Verlängerung der Finanzierungszusage des Bundes für die zweckgebundenen Zuschüsse bis 2022 vereinbart.

Das wäre, toll, wenn nicht gewartet würde, bis der Bhf. Museumsinsel fertig wird, was dann die Gesamtinbetriebnahme des Lückenschlusses bis ca. 2021 oder gar 2022 verzögert.
Wie sinnvoll und großartig wäre es, evtl. schon Ende 2018 oder in 2019 den U-Bahnhof Unter den Linden zu haben, wo man endlich ohne weiteren Umstieg oder längeren Laufweg(zu U Franz. Str. oder Friedrichstr.) vom 100er, 200er und TXL in die U6 bzw. U55 umsteigen zu können!?Denn diese Verlängerung der U55 zum U UdL wäre auf jeden Fall schon vorher sinnvoll
Hoffentlich kommt s dazu, denn dann gäb s immerhin noch die Lücke UdL<> Rotes Rathaus, die man feierlich eröffnen kann....
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve. Das muss dann alles da runter. Oder könnte man dann dennoch ein Gleis in der noch unfertigen Anlage am U-Bahnhof Museumsinsel wenigstens zur Überführung anlegen und nutzen?

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
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BobV
Wie sinnvoll und großartig wäre es, evtl. schon Ende 2018 oder in 2019 den U-Bahnhof Unter den Linden zu haben, wo man endlich ohne weiteren Umstieg oder längeren Laufweg(zu U Franz. Str. oder Friedrichstr.) vom 100er, 200er und TXL in die U6 bzw. U55 umsteigen zu können!?

Nix wäre daran "großartig"! Vom Osten her kann man alle Ziele (Bundestag, Hauptbahnhof, Brandenburger Tor) auch heute mit einem Umstieg erreichen. Wirklich neu wäre nur die Verbindung U6-Süd <> U55. Den größten Nutzen hätte der U6-Bahnhof Unter den Linden - auch ohne U5(5).

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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Philipp Borchert
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve. Das muss dann alles da runter. Oder könnte man dann dennoch ein Gleis in der noch unfertigen Anlage am U-Bahnhof Museumsinsel wenigstens zur Überführung anlegen und nutzen?

Oder man lässt einen 6-Wagenzug im 10-Minutentakt verkehren. Dann müssen halt mehrere Fahrer auf der U55 unterwegs sein, als nur einer, weil die Kehrzeit dann noch kürzer ist, wenn man aber bedenkt, wie lange der Zug an den jeweiligen Endbahnhöfen noch steht, obwohl DAISY seit Ewigkeiten blinkt, wäre dies machbar. Die Fahrzeit würde wahrscheinlich 3 Minuten betragen. Das sind immer noch zwei Minuten pro Endstation, wenn man die Fahrzeit so auslegt.
Zitat
Philipp Borchert
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve. Das muss dann alles da runter. Oder könnte man dann dennoch ein Gleis in der noch unfertigen Anlage am U-Bahnhof Museumsinsel wenigstens zur Überführung anlegen und nutzen?

Unmöglich ist es sicher nicht, nur sehr unwahrscheinlich.
Die Beiden Streckengleise Hbf <> UdL haben ihre einzige Verbindung nördlich vom Hbf. Der nächste Gleiswechsel ist erst wieder im Bärlinde-Startschacht *hinter* dem Bahnhof Museumsinsel. Ein Durchfahrt durch den halbfertigen Bahnhof ist nicht möglich (da keine Gleise) oder nicht sinnvoll (da das den Innnenausbau nur unnötig verzögert). Anyhow, wenn man durch den Rohbaubahnhof durchfahren könnte, dann könnte man ja gleich die Züge aus Hönow durchbinden. Das ist aber alles Utopie, wir reden ja von einer möglichen Inbetriebnahme UdL, währen MUI noch der Aushub stattfindet. Da ist eine Durchfahrt ausgeschlossen.

Die einzige denkbare Variante ist tatsächlich (Danke, ich bin da gar nicht drauf gekommen) ist ein 'Doppelter Pendel' mit jeweils einem Zug auf beiden Gleisen zwischen Hbf und UdL. Nur so könnte überhaupt wenigstens ein 10-Min.-Takt angeboten werden. Das könnte dann wie von Dir vermutet die kleine Werkstatt zusammenbrechen lassen. Bis jetzt wurde das zweite Gleis ja zum Rangieren genutzt, um Züge zu tauschen oder neu zusammenzustellen. Die Option fällt dann weg.
Zitat
Philipp Borchert
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve.

Na, die Fahrzeuge hätte man ohne die sich nun abzeichnende Verzögerung aber ohnehin gebraucht, und noch so einige mehr als für den diskutierten Doppel-Pendel.
Zitat
Flexist
Zitat
Philipp Borchert
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve. Das muss dann alles da runter. Oder könnte man dann dennoch ein Gleis in der noch unfertigen Anlage am U-Bahnhof Museumsinsel wenigstens zur Überführung anlegen und nutzen?

Oder man lässt einen 6-Wagenzug im 10-Minutentakt verkehren. Dann müssen halt mehrere Fahrer auf der U55 unterwegs sein, als nur einer, weil die Kehrzeit dann noch kürzer ist, wenn man aber bedenkt, wie lange der Zug an den jeweiligen Endbahnhöfen noch steht, obwohl DAISY seit Ewigkeiten blinkt, wäre dies machbar. Die Fahrzeit würde wahrscheinlich 3 Minuten betragen. Das sind immer noch zwei Minuten pro Endstation, wenn man die Fahrzeit so auslegt.

Ich bin da skeptisch. Ein stabiler Fahrplan sieht anders aus. Die Kehrzeit dient ja nicht nur zum Vergnügen der Gewerkschaft, sondern auch als Puffer, um Verspätungen nicht in die Folgefahrt mitzuschleppen. Klar ist es denkbar, irgendwie mit nem Zug 'nach dem Mond' hin-und-herzufahren, aber ist das sinnvoll?
Jedes Szenario bindet mit Reserve mindestens 6 DTW. André hat recht, bei einer Gesamtfertigstellung wären die eh nötig, aber erneut dieselbe Frage: ist das sinnvoll, die dort auf der Insel zu parken?

Was mir gerade einfällt: Die U55 muss vor Lückenschluss eh nochmal komplett stillgelegt werden, um die LST einzubauen, an den Rest der Strecke anzubinden und in Betrieb zu nehmen. Das geht ja auch nicht über Nacht. Meines Wissens gibt es auf der Strecke gar kein Blocksignale, nur die Geschwindigkeitsbalisen jeweils vorm Prellbock. Wäre es dort überhaupt zulässig, mit mehr als einem Zug zu fahren, ohne einen neuen Zwischenzustand der LST aufzubauen?
Oder ganz konkret gefragt: wieviel Zeit könnte man durch eine vorzeitige Inbetriebnahme UdL gewinnen? Ein paar Monate? Ein Jahr? Diesen Monat soll der Rohbau abgeschlossen werden, aber wann kann der Bahnhof UdL frühestens fertiggestellt werden? Mit dem Rest der U55 verbunden werden? Oder verschiebt man dadurch nicht eher die Gesamtinbetriebnahme noch weiter nach hinten, weil die Errichtung und Beseitigung der Zwischenzustände auch Zeit kostet?
Man könnte bei der U55 zuerst das zur Zeit nicht genutzte Gleis mit LST ausstatten, dann den Verkehr auf dieses verlegen und dann das andere Gleis ausstatten. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass man geneigt ist, die Chance auf eine temporäre Stilllegung zu nutzen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Man könnte bei der U55 zuerst das zur Zeit nicht genutzte Gleis mit LST ausstatten, dann den Verkehr auf dieses verlegen und dann das andere Gleis ausstatten. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass man geneigt ist, die Chance auf eine temporäre Stilllegung zu nutzen.

Hat doch Mario hier schon verkündet. 2018 folgt eine längere Vollsperrung.

Und nein, die Idee funktioniert nicht, denn dafür müsste auch das zweite Gleis eine Flankenschutzweiche am Hbf für den Pendelbetrieb erhalten. Derzeit mündet das "Rangiergleis" direkt in die Abstellanlage.

Die Inbetriebnahme der Stellwerkstechnik ist logischerweise erst mit der Fertigstellung der Strecke möglich. Anderenfalls müsste man einen (teuren) Zwischenzustand schaffen.

--- Signatur ---
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B-V 3313
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BobV
Wie sinnvoll und großartig wäre es, evtl. schon Ende 2018 oder in 2019 den U-Bahnhof Unter den Linden zu haben, wo man endlich ohne weiteren Umstieg oder längeren Laufweg(zu U Franz. Str. oder Friedrichstr.) vom 100er, 200er und TXL in die U6 bzw. U55 umsteigen zu können!?

Nix wäre daran "großartig"! Vom Osten her kann man alle Ziele (Bundestag, Hauptbahnhof, Brandenburger Tor) auch heute mit einem Umstieg erreichen. Wirklich neu wäre nur die Verbindung U6-Süd <> U55. Den größten Nutzen hätte der U6-Bahnhof Unter den Linden - auch ohne U5(5).

Ich meinte ja auch in allererster Linie die Anbindung zur U6....ich wollte nur die U55 nicht unerwähnt lassen! :-)
Klar mit 100er und TXL kommt man ins Regierungsviertel und zum HBF, die U6 ist der springende Punkt! Aber von ihr kommt man dann direkt per U55 zum HBF
(besonders interessant für diejenigen, die aus dem Süden kommen und mit der U55 die erste Direktverbindung zum HBF kriegen, dann über Friedrichstr. mit der R-und S-Bahn,, dann über Naturkundemuseum mit der Tram)
Zitat
Philipp Borchert
Dann müsste sich aber bis dahin die Fahrzeugverfügbarkeit signifikant erhöhen. Denn wie schon angeklungen, würde für diese Verbindung der eine Zwei-Wagen-Pendel nicht mehr ausreichen. Man bräuchte womöglich zwei Kurse und die sollten doch schon vier Wagen haben. Und 'ne Reserve. Das muss dann alles da runter. Oder könnte man dann dennoch ein Gleis in der noch unfertigen Anlage am U-Bahnhof Museumsinsel wenigstens zur Überführung anlegen und nutzen?

Na ich denke, das 2 von den IK17ern(4-Wagenzügen) direkt zum HBF geliefert und nacheinander wie die Doras da hinabgelassen werden könnten? und die fahren dann abwechselnd(einer der beiden als Reserve) auf dem jetzt schon befahrenen Gleis zw. HBF und Unter den Linden?!
Zitat
Nemo
Zitat
Jay
Rotes Rathaus hat ja gerade den Charme, dass die Züge da zum Kehren eh hin fahren müssen. Und wenn sie das tun, dann können sie da auch einen Fahrgasthalt einlegen. Insofern wäre es eher Schade, wenn man das dann über betriebliche Belange abbügelt, um eine freie Wahl der Kehrgleise zu haben und dann die Züge am Alex endet, um irgendeins der dann 6 zum Kehren verfügbaren Gleise zu nutzen, statt sich weitestgehend auf die beiden oberen zu beschränken.

Ich denke, dass neben dem geringen Verkehrswert dieser Haltestelle (einziger Ausgang ist ja Richtung Alex - oder hat man da mittlerweile nachgebessert?) auch sowas wie Beleuchtungs- und vorallem Reinigungskosten entscheidend sind.

Wie @Jay schon schrieb, gibt es in Rotes Rathaus schon noch ein paar mehr Ausgänge. :-) Und wenn man es dann auch noch hinbekäme, z. B. nur mit den bis/ab Hönow laufenden Zügen im 10er-Takt bis zu Müllers Amtssitz zu fahren, bräuchte man auch nur einen Bahnsteig mit nur einem Aufzug etc. in Betrieb nehmen und hätte entsprechend weniger Betriebs- sowie Reinigungskosten...

Mir geht es vor allem um eine dadurch mögliche Entlastung der Aufzüge und Bahnsteige am Alex.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
BobV
Na ich denke, das 2 von den IK17ern(4-Wagenzügen) direkt zum HBF geliefert und nacheinander wie die Doras da hinabgelassen werden könnten?

Die "Werkstatt" am Hbf ist nicht wirklich auf die Inbetriebsetzung von Neufahrzeugen und den Zusammenbau von Gelenk-Wagenübergängen ausgelegt. Es hat schon seine Gründe, die Ik in Velten komplett in Betrieb zu nehmen und dann als "Eisenbahnwagen" im Ganzen zur BVG zu überführen...

Viele Grüße
Arnd
Und wenn hier nochsoviel Spekulatius produziert wird,das es die Weihnachtsauslage einer Kaufhalle überflügelt...
Eine Teileröfnnung der U55 über das bisher befahrene wird es nicht geben.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Und wenn hier nochsoviel Spekulatius produziert wird,das es die Weihnachtsauslage einer Kaufhalle überflügelt...
Eine Teileröfnnung der U55 über das bisher befahrene wird es nicht geben.

Aha, das sagt jetzt genau wer?

Wenn es nur um ein paar Wochen oder Monate geht, gebe ich Dir ja durchaus Recht, aber fertiggestellte Infrastruktur über ein, zwei oder mehr Jahre ungenutzt liegen zu lassen, macht dieselbe nun ja nicht wirklich besser. In dem Fall sollte man dann zumindest Rotes Rathaus sowie die U6-Bahnsteige UdL in Betrieb setzen und dafür den nicht barrierefreien Bahnhof Französische Straße verkehrlich vom Netz nehmen - geht auch ohne U55-Verlängerung.

Dass eine Erweiterung der U55 bis UdL technisch wie betrieblich eher schwierig und verkehrlich wenig vorteilhaft wäre, sehe ich übrigens durchaus ein. Daher plädiere ich ja ggf. für die von mir gerade genannten anderen Maßnahmen...

Viele Grüße
Arnd
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