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Weniger Fernzüge am Ostbahnhof ab Dezember 2015
geschrieben von B-V 3313 
Guten Morgen!

Die Bahn plant die ICE-Linie 10 von der Stadtbahn zu nehmen und sie im Tunnelteil des Hauptbahnhofs enden zu lassen. Man käme mit der RB14 sonst in Trassenkonfilkte:
Berliner Zeitung - Am Ostbahnhof halten künftig noch weniger Fernzüge

Langsam aber sicher wird der Ostteil der Stadt vom Fernverkehr abgehangen. Andererseits sind es vom Zoo nur die berühmten "drei S-Bahnstationen zum Hauptbahnhof". Vom Ostbahnhof sind es auch nur fünf.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2015 01:51 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313


Langsam aber sicher wird der Ostteil der Stadt vom Fernverkehr abgehangen. Andererseits sind es vom Zoo nur die berühmten "drei S-Bahnstationen zum Hauptbahnhof". Vom Ostbahnhof sind es auch nur fünf.

Wieso abgehangen? Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.
Im Allgemeinen stört mich aber vor allem das Dogma, ob ein Bahnhof nun vor der ehemaligen Mauer oder dahinter liegt, denn das ist kein verkehrsplanerisches Prinzip, sondern nur ein populärer Meinungsfänger.
Interessanter wäre eine Gesamtreisezeit aller Berliner in Abhängigkeit vom Fernverkehrshaltekonzept.

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Logital bei Twitter.
Zitat
Logital
Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.

Mag sein, aber das ist ein Standpunkt aus Sicht heutiger Beschränktheit. Schöneweide war früher auch ein Fernbahnhof, zeitweise sogar Baumschulenweg. Es gab Zeiten, da konnte man sich aussuchen, ob man mit dem Fernzug von irgendwoher nach Berlin Ostbahnhof, Lichtenberg oder Schüneweide wollte. Wenn man mal auf der rein schlichen Ebene bleibt und deshalb davon absieht, dass man natürlich nicht nach Zoo konnte, ist der heutige Zugang zum Fernverkehr für die Bewohner der östlichen Stadtbezirke ein deutlicher Rückschritt.

Gruß
Micha
Zitat
Micha
Zitat
Logital
Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.

Mag sein, aber das ist ein Standpunkt aus Sicht heutiger Beschränktheit.

Beschränktheit lag vor allem damals, bei den befahrbaren Schienenwegen, vor. Das ist dch klar, dass heutige Fernzüge nicht in Schöneweide oder Baumschulenweg halten. Und was ist genau der Ostteil. Gesundbrunnen Hauotbahnhof und Südkreuz liegen auf einer recht zentralen Achse in der Mitte der Stadt, Gesundbrunnen eher schon östlich. Der Ostteil kann den Fernverkehr genausogut erreichen wie der Westteil. Lediglich die Spandauer haben das Glück am Tor der SFS zu liegen.

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Logital bei Twitter.
Warum muss es dann unbedingt der Hbf tief sein-
wenns schon via Jungfernheide geht, warum dann nicht Gesundbrunnen und dann Lichtenberg als Endstation-
von da aus gehts dann via VnK nach Rummelsburg zum reinigen etc...?!
Wer vom/zum Zoo/Hbf will oder muß kann ja dann Spandau oder Gesundbrunnen umsteigen
T6JP



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2015 10:37 von T6Jagdpilot.
Nun,wenn der BER,endlich mal,funktionieren würde, dann könnte man aus der Not eine Tugend machen,in dem man diese ICE-Verbindung
vom Hbf,über Südkreuz, nach Flughafen Schönefeld bzw BER verlängert,und schon hat man eine interessante Flughafenanbindung für
Fahrgäste aus dem Raum Niedersachsen.Mir ist, im Moment, der Flugplan von Hannover, nicht bekannt.Aber mit Werbung, könnte man da einige Passagiere auf unseren Airport bewegen.
Umgekehrt schickt man uns Berliner nach Köln,Frankfurt,Amsterdam und München.
Und wir haben das Glück,in unsere ICE-Werkstatt kommt man von allen Seiten.
Umgekehrt wäre der Beginner-Bahnhof,eben, in Schönefeld.
Beibt nur das enge Teil im Bereich Genshagener Heide.
Aber es soll, teuer, bezahlte Fahplan-Experten geben,die so was aus-bzw einarbeiten arbeiten können.
Mir ist bewußt, das ich mir mit diesen Text,den Zorn einiger selbsternannten Verkehrs-Experten zuziehe.
Ich nehme es in Kauf.
Zitat
Demaxberg
Nun,wenn der BER,endlich mal,funktionieren würde, dann könnte man aus der Not eine Tugend machen,in dem man diese ICE-Verbindung
vom Hbf,über Südkreuz, nach Flughafen Schönefeld bzw BER verlängert,und schon hat man eine interessante Flughafenanbindung für
Fahrgäste aus dem Raum Niedersachsen.Mir ist, im Moment, der Flugplan von Hannover, nicht bekannt.Aber mit Werbung, könnte man da einige Passagiere auf unseren Airport bewegen.
Umgekehrt schickt man uns Berliner nach Köln,Frankfurt,Amsterdam und München.
Und wir haben das Glück,in unsere ICE-Werkstatt kommt man von allen Seiten.
Umgekehrt wäre der Beginner-Bahnhof,eben, in Schönefeld.
Beibt nur das enge Teil im Bereich Genshagener Heide.
Aber es soll, teuer, bezahlte Fahplan-Experten geben,die so was aus-bzw einarbeiten arbeiten können.
Mir ist bewußt, das ich mir mit diesen Text,den Zorn einiger selbsternannten Verkehrs-Experten zuziehe.
Ich nehme es in Kauf.

Ist doch gar nich so abwegig...so der Flughafen wirklich mal in Betrieb geht...
es gibt doch heututage schon etliche IC/ICE Ein- und aussetzfahrten von und nach Südkreuz über Großbeeren/Gängsterheide, Schönefeld, Wendenheide von/nach Rummelsburg.
Die fährt man dann halt Fahrgastwirksam bis SXF...
Ein zweigleisiger Ausbau der Verbindungskurve bei Großbeeren wäre allerdings dann höchste Zeit.

T6JP
In den Artikel steht:
"Auch nach dem Fahrplanwechsel halten ICE-Züge am Ostbahnhof, denn die Linie 11 Richtung Frankfurt (Main) wird auch künftig dort beginnen."

Sollen nicht ab Dezember auch einige der ICE nach Frankfurt über die NBS Halle-Erfurt verkehren, und somit nicht mehr ab Ostbahnhof? Oder werden das zusätzliche Züge unabhängig von der ICE Linie Berlin-Frankfurt-Basel sein?
Ich begrüße es, wenn die Stadtbahn vom Fernverkehr entlastet wird.
Meiner Meinung nach ist vor allem für den Zustieg der obere Bahnsteig gar nicht für die Masse an Fahrgästen ausgelegt.
Viele Reisende sind frühzeitig am Gleis/auf dem Bahnsteig und warten. Kurz vor dem Fernzug kommen dann noch 1-2 Regionalzüge und der ICE kommt direkt dahinter. Da will ich nicht auf dem Bahnsteig sein.
Im Tiefbahnhof hat man 4 Bahnsteige, wo man die Bahnsteigauslastung besser verteilen kann. Meine Meinung: Da stören auch Verzögerungen im Betriebsablauf weniger.
Außerdem finde ich es auch für Reisende leichter, wenn man es einheitlich führt. Sämtliche Züge in eine Richtung auch von einer Ebene, wenn nicht sogar alle Fernzüge [außer bestimmte, wie der nach Warschau] von einer (der unteren). Der eine Zug nach Frankfurt (Main) fährt aktuelle von oben, der andere ein paar Stunden später dann von der unteren - und dann auch nicht Richtung Süden, sondern über Berlin-Spandau. Aber es steht ja alles drauf, wo man wann zu sein hat (da ist die Richtung des Zuges ja auch egal).
Wenn die Stadtbahn dann nahezu nur vom Regionalverkehr bedient wird, dann ist das doch auch gut für Berlin und die Region.
Die Züge sind auf der Stadtbahn kaum noch abhängig vom Fernverkehr und durch die freien Trassen wäre es sogar möglich mehr Regionalverkehr anzubieten.
Da denke ich an die RB21/22, die ja aktuell wegen der Trassenkonflikte ab Friedrichstraße nicht zum Ostbahnhof fahren soll.

Und das Argument, der Ostbahnhof sei wichtig für Neukölln und Kreuzberg:
Gibt es da nicht eine Metrobuslinie (M41) die eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof hat *?*
Die Nachtbuslinie vom Hermannplatz direkt zum Hauptbahnhof wurde ja schon gestrichen. *hust* verdächtig *hust* ;)

Und wer am Ostbahnhof wohnt und immernoch als Erster im Zug sein will, der fährt einfach mit der Linie 248 zum Südkreuz. :P



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2015 12:46 von Nahverkehrsplan.
Kommt es mir eigentlich so vor, oder wird Gesundbrunnen im Vergleich zu Spandau und Südkreuz unterirdisch schlecht von Fernzügen bedient?

Ich denke nämlich, dass das Hauptproblem ist, dass man lange Wege aus dem Nordosten Berlins zu Fernbahnhöfen hat.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Kommt es mir eigentlich so vor, oder wird Gesundbrunnen im Vergleich zu Spandau und Südkreuz unterirdisch schlecht von Fernzügen bedient?

Ich denke nämlich, dass das Hauptproblem ist, dass man lange Wege aus dem Nordosten Berlins zu Fernbahnhöfen hat.

Das liegt auch daran, dass das Betriebskonzept im Fernverkehr noch nicht den Endzustand erreicht hat. Es fehlen noch die Neubaustrecken Halle-Erfurt und weiter Richtung Nürnberg. Ursprünglich waren auch mehr Fernzüge nordwärts nach Rostock/Warnemünde, Stralsund und Stettin angedacht. Das alles fehlt derzeit am Gesundbrunnen.

Wie Interbev richtig feststellt, soll mit der Eröffnung der Strecke Halle-Erfurt auch eine der beiden ICE-Linien über Frankfurt in den Tunnel gelegt werden, was selbstverständlich auch Herr Leuschel weiß, der da gestern die Zuschauer bewusst in die Irre geführt hat. Die Züge dieser Linie werden dann entweder ab Hbf über Spandau nach Hamburg durchgebunden oder beginnen/enden am Gesundbrunnen. Da wird es also definitiv einen Zuwachs an ICE geben.

Die Trassenargumentation ist absolut scheinheilig. Züge, die am Ostbahnhof enden, haben einen kurzen Weg zum Bw Rummelsburg. Dafür steht nach Abschluss der Ostkreuzbauarbeiten wieder das 3. Gleis zur Verfügung, denn gemäß der Planungen zum Pilzkonzept sollten die ICE ins Ruhrgebiet über die Stadtbahn fahren und neben Ostbahnhof und Hauptbahnhof auch am Zoo halten. Und genau der Zoo ist letztenlich Grund für dieses geplänkel, denn nur wenn die Züge da nicht mehr lang fahren, ist die Forderung nach dem Halt obsolet.

Im Tunnel sieht es keinesfalls besser aus. Wer sich den Fahrplan der RB19 anguckt wird feststellen, dass die zwischen Hbf und Gesundbrunnen keine feste Lage hat und dies durch Wartezeit (bis zu 10 Minuten) am Hbf ausgeglichen wird. Und jetzt soll der Nordkopf vom Hbf mit 4 Zügen zusätzlich pro Stunde belastet werden. Auf dem Ostring zwischen Gesundbrunnen und Frankfurter Allee sieht es auch nicht besonders gut aus. Zuletzt musste der RE1 bei Stadtbahnstörungen über Hohenschönhausen und Karower Kreuz zum Gesundbrunnen umgeleitet werden. Hinter Frankfurter Allee kommt dann das Herzstück der (Ring-)Probleme, denn da wird die Strecke von Lichtenberg zum Ostkreuz (oben) ebenerdig gekreuzt. Ab Fahrplanwechsel soll dort mindestens eine Regionalbahnlinie aus Lichtenberg verlängert werden, also mindestens 2 zusätzliche Fahrten pro Stunde.
Südwärts ists noch dünner. Hinterm Südkreuz fehlt die Dresdener Bahn als Fortführung für 2 der 4 Gleise, die zudem am Glasower Damm kreuzungsfrei (zum Außenring) mit dem BER verbunden werden soll. Die Fahrt über Anhalter Bahn hat also nicht nur die Anhalter Bahn selbst und den vom Güterverkehr gut genutzten Außenring als Engpass, sondern als KO-Kriterum das "Schweineohr" Genshagener Heide, das nur 8 Zugfahrten pro Stunde (insgesamt) zulässt. 2x RE3, 4x RE9, 1x IC/EC nach Dresden sollen da eigentlich 7 der 8 Trassen belegen. Stattdessen soll die RB19 (als RE9-Vorlauf) "geopfert" werden, um der verfehlten Fernverkehrstaktik Leerzugtrassen zu verschaffen.

Es geht hier also bei weitem nicht um die beste betriebliche Lösung, sondern im die Befriedigung der persönlichen Befindlichkeiten einzelner Personen, die dafür nun einen (Pseudo-)Trassenkonflikt mit der RB14 als Strohhalm gefunden haben.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Mehr Umsteiger am Hauptbahnhof von der oberen Ebene zu den Fernzügen auf der Tiefebene = mehr Laufkundschaft durch die Ebenen im Shoppingcenter Hauptbahnhof.

Da die ICEs gen Köln besonders gut genutzt werden ist das eine gern gesehene Laufkundschaft.

Das Argument mit der stündlich verkehrenden RB14 kann ja wohl nicht der Ernst dieser Planung sein.
Da gibt es wohl andere Lösungen um die Trasse wieder der Stadtbahn flüssiger zu machen.
So könnte der RE2 zum Beispiel ab KW via Schönefeld durch den Tunnel geführt werden.
Mit Ostbahnhof gibt es auf 5 Bahnhöfen der Stadtbahn Überholmöglichkeiten für ICE, im Ostbahnhof selbst wäre im Bereich der Durchfahrgleise Platz für eine weitere Bahnsteigkante.


Das s.g. Pilzkonzept, für das in Berlin Milliarden von Euro verbaut wurden, ist als gescheitert zu erklären.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Logital
Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.

Allerdings ist im ganzen Artikel nicht von Südkreuz die Rede! Bereits jetzt enden/beginnen bei Bauzuständen auf der Stadtbahn diese Züge in Hbf tief, ohne nach Südkreuz weiter zu fahren, denn das würde zusätzliche Kilometer als Leeerzüge nach/von Rummelsburg bedeuten.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Stefan Metze
Mehr Umsteiger am Hauptbahnhof von der oberen Ebene zu den Fernzügen auf der Tiefebene = mehr Laufkundschaft durch die Ebenen im Shoppingcenter Hauptbahnhof.

Da die ICEs gen Köln besonders gut genutzt werden ist das eine gern gesehene Laufkundschaft.

Das finde ich auch nicht viel wahrscheinlicher. Es könnte eine Rolle gespielt haben, wird aber nicht der Hauptgrund sein.

Zitat

Das Argument mit der stündlich verkehrenden RB14 kann ja wohl nicht der Ernst dieser Planung sein.
Da gibt es wohl andere Lösungen um die Trasse wieder der Stadtbahn flüssiger zu machen.
So könnte der RE2 zum Beispiel ab KW via Schönefeld durch den Tunnel geführt werden.

Das geht wegen den Engpässen in der Genshagener Heide nur eingeschränkt. Es muss nicht nur eine Trasse verfügbar sein, sondern auch noch die zeitliche Lage passen. Man kann schließlich nicht alle aufgebauten Umsteigeverbindungen über den Haufen schmeißen.

Zitat

Mit Ostbahnhof gibt es auf 5 Bahnhöfen der Stadtbahn Überholmöglichkeiten für ICE, im Ostbahnhof selbst wäre im Bereich der Durchfahrgleise Platz für eine weitere Bahnsteigkante.

Die Bahnhöfe müssten (außer Hbf) dafür aber mit zusätzlichen Signalen ausgerüstet werden, um parallele Zugfahrten zu ermöglichen. Das wurde mir zumindest vor ein paar Jahren hier erklärt.

Zitat

Das s.g. Pilzkonzept, für das in Berlin Milliarden von Euro verbaut wurden, ist als gescheitert zu erklären.

Kannst du diese Behauptung begründen? Ich denke, dass es grundsätzlich funktioniert. Es fehlt halt noch an den Zuführungen (Dresdener Bahn, Kremmener Bahn, vllt. Stammbahn) und der Anbindung des Hbf (S21, U5 und Tram). Zumindest der zweite Punkt dürfte sich "bald" erledigt haben. Dann halte ich die Fernverkehrsanbindung aber für leistungsfähig und bedarfsgerecht.
Wie genau kann es im Nord-Süd-Fernbahntunnel denn zu Engpässen kommen? Der Tunnel ist viergleisig und bedient im Süden nur eine zweigleisige Strecke, da muss doch eigentlich Platz sein?
Zitat
Thommy
Wie genau kann es im Nord-Süd-Fernbahntunnel denn zu Engpässen kommen? Der Tunnel ist viergleisig und bedient im Süden nur eine zweigleisige Strecke, da muss doch eigentlich Platz sein?

Na da hast du das Problem doch schon erkannt. Nicht der Tunnel selbst, sondern die Zuführungsstrecken sind das Problem.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Berliner Zeitung

Berliner Zeitung - Am Ostbahnhof halten künftig noch weniger Fernzüge
[...]
Bereits 2012 und 2013 hatte die Bahn erwogen, den Fernverkehr auf der Stadtbahn auszudünnen. Dann könnten die übrigen Züge pünktlicher fahren, und es würden weniger ICE-Züge den Zoo passieren, was die Diskussion um die Wiedereröffnung des Fernbahnhofs überflüssig machen würde.
[...]

Diesen Punkt sollte man auch beachten, denn er würde meiner Meinung nach, der "DB" gerade recht kommen.
(So nach dem Motto: Wegen der paar Züge/ICE's brauchen wir doch denn Bhf. Zoo nicht wieder zu einem Fernverkehrshalt aufwerten.)
Zitat
Stefan Metze
Da gibt es wohl andere Lösungen um die Trasse wieder der Stadtbahn flüssiger zu machen.
So könnte der RE2 zum Beispiel ab KW via Schönefeld durch den Tunnel geführt werden.

Ich schreib das nur ungern, aber: bist du irre???

Weißt du was das für eine Fahrzeitverlängerung bedeutet? Abgesehen davon wollen die Leute, die den RE2 benutzen nur nachrangig zum Hauptbahnhof sondern zum Ostbahnhof, Alex und Friedrichstraße!

Ich will jetzt kene Diskussion starten "die Linie ist viel besser geeignet von der Stadtbahn genommen zu werden". Ich denke, sollte man zu dem Shcluss kommen, dass man bei der Stadtbahn Fahrten wegrationalisierne muss (was ich ehrlich gesagt noch nicht glauben kann), ist der Fernverkehr am ehesten dafür geeignet.
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Logital
Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.

Allerdings ist im ganzen Artikel nicht von Südkreuz die Rede! Bereits jetzt enden/beginnen bei Bauzuständen auf der Stadtbahn diese Züge in Hbf tief, ohne nach Südkreuz weiter zu fahren, denn das würde zusätzliche Kilometer als Leeerzüge nach/von Rummelsburg bedeuten.

Wenn das Gerät nicht in Südkreuz hält ist das natürlich großer Bockmist.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
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Zitat

Das s.g. Pilzkonzept, für das in Berlin Milliarden von Euro verbaut wurden, ist als gescheitert zu erklären.

Kannst du diese Behauptung begründen? Ich denke, dass es grundsätzlich funktioniert. Es fehlt halt noch an den Zuführungen (Dresdener Bahn, Kremmener Bahn, vllt. Stammbahn) und der Anbindung des Hbf (S21, U5 und Tram). Zumindest der zweite Punkt dürfte sich "bald" erledigt haben. Dann halte ich die Fernverkehrsanbindung aber für leistungsfähig und bedarfsgerecht.
Als die Stadtbahn in Betrieb genommen wurde, wurden auch erst alle Fernzüge auf die Stadtbahn als den virtuellen Zentralbahnhof von Berlin geschickt, aber bald hatte sich herausgestellt, daß dieser Verkehr doch nicht zu bewältigen war. Danach wurden dann wieder die Kopfbahnhöfe angefahren.

Für die jetzige Situation hieße es, die "Stammbahn" der Berlin-Potsdam-Magdeburger Bahn wieder aufzubauen...

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