Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Weniger Fernzüge am Ostbahnhof ab Dezember 2015
geschrieben von B-V 3313 
Wieso ist die Stadtbahn eigentlich "überlastet"? Bis 2006 fuhren da viel mehr Linien entlang. Vielleicht sollte man lieber mal die Zugsicherungstechnik erneuern oder die Desinvestitionen rückgängig machen.

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Ohne es wirklich zu wissen, vermute ich dass die Blockdichte auf der Stadtbahn schon das mit der Höchstgeschwindigkeit maximale erreicht hat. Andere Zugsicherungssysteme haben nur dann Sinn, wenn die entsprechenden Fahrzeuge ausgerüstet werden (was unbezahlbar sein dürfte für die hiesigen Aufgabenträger)... Man kann aber sicherlich an der ein oder anderen Stelle zusätzliche Weichenverbindungen ergänzen um etwas mehr Stabilität in die Sache zu bekommen.
Hm, aber ehrlich: Fuhren nicht bis 2006 mehr Züge / pro Stunde über die Stadtbahn? Das waren doch sämtliche REs (RE 1 - 5) stündlich sowie die stündlichen ICEs ins Ruhrgebiet, nach Hamburg, dann noch weitere ICEs Richtung Frankfurt/Main, der IC nach Amsterdam, EC nach Warschau, etc. Davon ist doch einiges im Tunnel gelandet.

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Logital
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Logital
Für mich und vermutlich jeden anderen der im südöstlichen Berlin mit Zugang zu den Bahnhöfen südlich Baumschulenweg wohnt, ist jede Abfahrt ab Südkreuz besser als eine ab Ostbahnhof.

Allerdings ist im ganzen Artikel nicht von Südkreuz die Rede! Bereits jetzt enden/beginnen bei Bauzuständen auf der Stadtbahn diese Züge in Hbf tief, ohne nach Südkreuz weiter zu fahren, denn das würde zusätzliche Kilometer als Leeerzüge nach/von Rummelsburg bedeuten.

Wenn das Gerät nicht in Südkreuz hält ist das natürlich großer Bockmist.

Der Tagesspiegel schreibt dazu:
Zitat
Tagesspiegel
Doch die Tage dieser Einkehr vor der Auskehr sind gezählt: Zum Fahrplanwechsel im Dezember lässt die Bahn die ICEs zwischen Berlin und Rheinland nicht mehr über die Stadtbahntrasse fahren. Stattdessen rollen sie von Norden ins Untergeschoss des Hauptbahnhofs und auch nordwärts wieder raus zur Werkstatt nach Rummelsburg. Entweder unbemannt oder mit Halt in Gesundbrunnen, wie der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel sagt. Bei elf Zügen pro Stunde und Richtung auf der Stadtbahntrasse sei ein knapp 500 Meter langer ICE nicht mehr unterzubringen, ohne den Fahrplan zu ruinieren.
Zitat
DerMichael


Der Tagesspiegel schreibt dazu:
Zitat
Tagesspiegel
Doch die Tage dieser Einkehr vor der Auskehr sind gezählt: Zum Fahrplanwechsel im Dezember lässt die Bahn die ICEs zwischen Berlin und Rheinland nicht mehr über die Stadtbahntrasse fahren. Stattdessen rollen sie von Norden ins Untergeschoss des Hauptbahnhofs und auch nordwärts wieder raus zur Werkstatt nach Rummelsburg. Entweder unbemannt oder mit Halt in Gesundbrunnen, wie der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel sagt. Bei elf Zügen pro Stunde und Richtung auf der Stadtbahntrasse sei ein knapp 500 Meter langer ICE nicht mehr unterzubringen, ohne den Fahrplan zu ruinieren.

Ich hab´s geahnt! Und das ist dann tatsächlich eine erhebliche Verschlechterung!

Beste Grüße
Harald Tschirner
^
Das klingt so als müsse man zusätzliche Züge unterbringen. Muss man doch gar nicht. Verstehe deshalb nicht warum das nun so ein Problem sein soll das Angebot so beizubehalten wie es ist. Der größte Teil aller Züge kommt hier pünktlich am Ostbahnhof an. Äußere Einwirkungen wie Wetter und Personenunfälle etc. lassen die ICEs auch in Hbf. tief zu spät ankommen.

Das sind doch alles nur Scheinargumente, besonders mit der RB14, bei der es am verkraftbarsten sein dürfte den Fahrplan anzupassen. Der ist imm Zusammenspiel mit dem RE7 sowieso suboptimal, 20/40 Takt. Es gibt manchmal auch Lücken da kommt 15 Minuten lang gar kein Zug über die Stadtbahn.
Die DB ist im hochtechnisierten Ingenieurland Deutschland also nicht in der Lage Züge im 5 Minuten Abstand (bei angenommenen 12 Zügen pro Stunde) über eine Innenstadttrasse mit 5 Überholstellen bei einer Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h fahren zu lassen? Hut ab. Das schreit nach Zukunft.

Nun ja, ab Dezember dürfen sich die ICE ins Ruhrgebiet dann auch noch den ohnehin schon gut ausgelasteten Ostring mit Güterzügen teilen

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
DerMichael
Der Tagesspiegel schreibt dazu:
Zitat
Tagesspiegel
Doch die Tage dieser Einkehr vor der Auskehr sind gezählt: Zum Fahrplanwechsel im Dezember lässt die Bahn die ICEs zwischen Berlin und Rheinland nicht mehr über die Stadtbahntrasse fahren. Stattdessen rollen sie von Norden ins Untergeschoss des Hauptbahnhofs und auch nordwärts wieder raus zur Werkstatt nach Rummelsburg. Entweder unbemannt oder mit Halt in Gesundbrunnen, wie der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel sagt. Bei elf Zügen pro Stunde und Richtung auf der Stadtbahntrasse sei ein knapp 500 Meter langer ICE nicht mehr unterzubringen, ohne den Fahrplan zu ruinieren.

Herr Leuschel dreht sich die Welt auch so, wie er sie gerade braucht. Ich musste schon mehrfach feststellen, dass er eine sehr eigene Wahrnehmung der Realität hat. Ein ICE ist nicht "knapp 500 Meter lang", sondern knapp über 400 Meter, und das weiß er ganz genau. Zudem ist die Zuglänge für die Trassenbelegung weitgehend irrelevant (400 Meter sind in 24 Sekunden zurückgelegt, ein RE braucht 10 Sekunden für seine Länge, das ist wohl kein relevanter Unterschied).

Auch ist es sehr interessant, was er NICHT sagt: Nämlich, ob die Züge nun in Gesundbrunnen halten oder nicht. Wissen tut er es ganz bestimmt schon, denn der Fahrplan ist ja bereits konstruiert. Dass er sich hier nicht festlegt, kann eigentlich nur eins bedeuten...

André
Ich habe vorhin über die konzerneigene Facebook-Seite der DB angefragt, warum man nicht statt der ICE einen Teil der Regionalzüge über den nördlichen Innenring leitet bzw. sich mit dem VBB hierauf verständigt. Da ab Dezember 2015 ja Ostkreuz (Ro), Schöneweide und die Görlitzer (Fern-)Bahn dafür zur Verfügung stehen, sollte derlei machbar sein. So ließen sich jedenfalls behauptete Trassenkonflikte auf der Stadtbahn vermeiden...

Sobald die DB antwortet, werde ich das hier posten.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Ich habe vorhin über die konzerneigene Facebook-Seite der DB angefragt, warum man nicht statt der ICE einen Teil der Regionalzüge über den nördlichen Innenring leitet bzw. sich mit dem VBB hierauf verständigt. Da ab Dezember 2015 ja Ostkreuz (Ro), Schöneweide und die Görlitzer (Fern-)Bahn dafür zur Verfügung stehen, sollte derlei machbar sein. So ließen sich jedenfalls behauptete Trassenkonflikte auf der Stadtbahn vermeiden...

Sobald die DB antwortet, werde ich das hier posten.

Die DB wird darauf wahrscheinlich nicht antworten.

Das Problem daran ist, ist dass die EÜ Wiesenweg auf dem Ostring noch nicht saniert wurde.
Man muss vom südöstlichen Aussenring also über Lichtenberg auf den Ostring um zum Gesundbrunnen/Nordring zu gelangen.
Hierfür kämen dann nur RB14 und RE2 in Frage. Wobei der RE2 dann gar nicht mehr durch das Stadtzentrum fahren würde, bei der RB14 wäre es verkraftbar, vielleicht mit Spitzkehre zum Hauptbahnhof tief.

Aber vielleicht würde das Beenden dieses dummen Kopf gemaches von RB21/22 in Friedrichstraße schon für mehr Fahrplanstbilität sorgen. Denn die sind immer unpünktlich, ich habe sie noch nie pünktlich erlebt.
Es ist schon sehr grotesk dass man von Friedrichstraße Richtung Westen über Potsdam, Golm, Schönefeld nach KW fährt und damit von Westen her die Stadtbahn verstopft.
Auch diese Verbindung zeigt dass die weiter oben schon angesprochene Stammbahn eigentlich fehlt.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Tagesspiegel
[...] wie der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel sagt. Bei elf Zügen pro Stunde und Richtung auf der Stadtbahntrasse sei ein knapp 500 Meter langer ICE nicht mehr unterzubringen, ohne den Fahrplan zu ruinieren.

Ach, und ein Standardlinienbus ist demnach 16m lang... (1/3 länger)

Der längste ICE -- der Ur-ICE1 -- war mit 14 Mittelwagen etwas über 400m lang. Seit die Dinger planmäßig nur noch mit 12 Mittelwagen verkehren, ist der Zug 358m lang.

Gruß Ingo
Sind die ICE2-Doppeltraktionen nicht 410m lang?
Zitat
Arnd Hellinger
... warum man nicht statt der ICE einen Teil der Regionalzüge über den nördlichen Innenring leitet ...

Persönlich wäre ich ja von der Führung von Regionalzügen über den Nordring nach Lichtenberg oder später auch nach Ostkreuz sehr froh. Da ich aber den RE 2 regelmäßig von Norden kommend nutze, weiß ich, dass sehr viele Fahrgäste gerade in Alex und Friedrichstraße aus- und einsteigen. Und das dieser Zug von vielen Spandauern als Ersatz-S-Bahn genutzt wird. Die wären sicher über den Nordring nicht ganz so froh. Dennoch, ich finde schon, dass die Fernbahnanbindung des Ostens von Berlin verbesserungswürdig ist. Und diese Amkündigung macht es nur noch schlimmer.

Gruß
Micha
Zitat
Stefan Metze
Das Problem daran ist, ist dass die EÜ Wiesenweg auf dem Ostring noch nicht saniert wurde.

Das Vorhaben EÜ Wiesenweg befindet sich laut Auskunft des Projektleiters noch im Planfeststellungsverfahren. Die Fertigstellung des Brückenbaus ist erst für 2017 zu erwarten.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Zitat
Micha
Zitat
Arnd Hellinger
... warum man nicht statt der ICE einen Teil der Regionalzüge über den nördlichen Innenring leitet ...
Persönlich wäre ich ja von der Führung von Regionalzügen über den Nordring nach Lichtenberg oder später auch nach Ostkreuz sehr froh. Da ich aber den RE 2 regelmäßig von Norden kommend nutze, weiß ich, dass sehr viele Fahrgäste gerade in Alex und Friedrichstraße aus- und einsteigen. Und das dieser Zug von vielen Spandauern als Ersatz-S-Bahn genutzt wird. Die wären sicher über den Nordring nicht ganz so froh. Dennoch, ich finde schon, dass die Fernbahnanbindung des Ostens von Berlin verbesserungswürdig ist. Und diese Amkündigung macht es nur noch schlimmer.

Die RE-Linien leben ja gerade davon, dass sie die Berliner Innenstadt direkt und ohne zusätzliche Umsteigezwänge erreichen. Ein großer Teil der Fahrgäste in den RE-Zügen aus Brandenburg hat selbstverständlich ein Auto zur Verfügung und kennt sich kaum im Berliner ÖPNV-System aus - zusätzliches Umsteigen wirkt hier als deutlich stärkere Abschreckung, als bei dem typischen Berliner ÖPNV-Nutzer.
Hier irgendwelche Änderungen im Sinne der Führung über tangenziale Strecken (z.B. Nordring statt Stadtbahn) oder Umwegführungen (RE2 über Nord-Süd-Tunnel statt über Stadtbahn) wären ein exzellentes Fahrgastabschreckungsprogramm. Die Folge wären etliche Autofahrten mehr aus dem Umland nach Berlin - und sicher nicht ein ausgeweitetes Zugangebot im Berliner Raum...

Ingolf
Zitat
andre_de
Zudem ist die Zuglänge für die Trassenbelegung weitgehend irrelevant (400 Meter sind in 24 Sekunden zurückgelegt, ein RE braucht 10 Sekunden für seine Länge, das ist wohl kein relevanter Unterschied).

Das würde ich durchaus hinterfragen. Die Fahrpläne von Netz sind auf 1/10 Minutenbasis. Das heißt, dass 14 Sekunden vermutlich sogar 3/10 Minuten (also sogar 18 Sekunden) bei der Fahrplangestaltung ausmachen. Bei einem engen Fahrplan ist das durchaus ein Quentchen das entscheidet! Hinzu kommt gegebenenfalls die Berücksichtigung eines schlechteren Beschleunigungsvermögens von 0 auf 60km/h, dass hier zusätzlich eine schwierigere Fahrplangestaltung resultiert.
Zitat
Blaschnak
Zitat
andre_de
Zudem ist die Zuglänge für die Trassenbelegung weitgehend irrelevant (400 Meter sind in 24 Sekunden zurückgelegt, ein RE braucht 10 Sekunden für seine Länge, das ist wohl kein relevanter Unterschied).

Das würde ich durchaus hinterfragen. Die Fahrpläne von Netz sind auf 1/10 Minutenbasis. Das heißt, dass 14 Sekunden vermutlich sogar 3/10 Minuten (also sogar 18 Sekunden) bei der Fahrplangestaltung ausmachen. Bei einem engen Fahrplan ist das durchaus ein Quentchen das entscheidet! Hinzu kommt gegebenenfalls die Berücksichtigung eines schlechteren Beschleunigungsvermögens von 0 auf 60km/h, dass hier zusätzlich eine schwierigere Fahrplangestaltung resultiert.

Im Gegenteil. Die schlechte Beschleunigung mit der etwas längeren Haltezeit im Fernverkehr sollte eigentlich die bessere Beschleunigung und kürzere Haltezeit, bei häufigeren Halten des Regionalverkehrs in etwa kompensieren. So funktioniert es jedenfalls meistens in der Realität. Hauptproblem auf der Stadtbahn ist eher die Überschreitung der Haltezeit in Hbf und das derzeit nicht vorhandene 3. Gleis zwischen Ostbahnhof und Rummelsburg, die zu Folgeverspätungen führen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
In der Realität wäre es aber doch besser, wenn alle die gleiche Haltestellensystematik hätten und das gleiche fahrdynamische Fahrverhalten. Dann kann man die Trassen optimal ausnutzen und muss bei der Gesamtstrecke nicht auf auflaufende Züge achten... Darauf wollte ich an sich hinaus.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Sind die ICE2-Doppeltraktionen nicht 410m lang?
Je ein Teil, laut Wikipedia: 205,36 Meter (Triebkopf, 6 Mittelwagen und Steuerwagen)

Wenn die mal Triebkopf an Triebkopf gekoppelt sind, dann gibts auf den standardmäßig 400 Meter langen Bahnsteigen ein Problem. Oder hat der Steuerwagen nur eine Tür?

He, ich hab doch mal ein Foto von einem Steuerwagen innen gemacht:


Also am "vorderen" Ende kann man im Steuerwagen nicht ein- und aussteigen. Als Fahrgast...

------------
Die Forumsleitung muß endlich persönliche Herabsetzungen und Pöbeleien unterbinden



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2015 17:27 von L.Willms.
Zitat
Arnd Hellinger
Ich habe vorhin über die konzerneigene Facebook-Seite der DB angefragt, warum man nicht statt der ICE einen Teil der Regionalzüge über den nördlichen Innenring leitet bzw. sich mit dem VBB hierauf verständigt. Da ab Dezember 2015 ja Ostkreuz (Ro), Schöneweide und die Görlitzer (Fern-)Bahn dafür zur Verfügung stehen, sollte derlei machbar sein. So ließen sich jedenfalls behauptete Trassenkonflikte auf der Stadtbahn vermeiden...

Sobald die DB antwortet, werde ich das hier posten.

Ich halte die Verlegung von Regionalzüge von der Stadt- auf die Ringbahn ebenfalls für unattraktiv (nicht jedoch die Verlegung von Stadtbahn in Tunnel). Aber dürfte das die DB (oder andere Verkehrsunternehmen) überhaupt alleine entscheiden? Muss soetwas nicht über den VBB als Auftraggeber geklärt werden?
Zitat
Nahverkehrsplan
[...] Da denke ich an die RB21/22, die ja aktuell wegen der Trassenkonflikte ab Friedrichstraße nicht zum Ostbahnhof fahren soll. [...]

Bitte, was?
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen