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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BVG
geschrieben von def 
Zitat
def
Wobei sie das ja schon an der Wartezeit auf die U-Bahn erkannt haben dürften, in richtigen, funktionierenden Großstädten wartet man jedenfalls nicht in der Hauptverkehrszeit 5 min auf einen Zug.

Auf den wichtigsten Linien sind es ja nur 4 Minuten ;-)

Wenn aber der 5 Minuten-Takt ausreicht, warum sollte man dann öfter fahren?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Gut, die Theorie ist durchaus legitim, dass der Trend nicht mehr da ist, die Scheiben zu zerkratzen.
Ich war vor einigen Jahren in Berlin auch auf die Straßenbahn angewiesen und erinnere mich noch die GT-Bahnen, die im hinteren Teil immer übelst zugerichtet waren. Die Folien waren zerkratzt und runtergerissen. Das war vermutlich der Höhepunkt. Wenn ich heute manchmal im östlichen teil unterwegs bin und mit der Straßenbahn fahre, fällt mir bei den Flexity-Zügen aus, dass der Vandalismus doch stark zurückgegangen ist.

Doch was wäre mit folgendem Szenario: Man macht einen Testlauf, ob die bedruckten Folien noch erforderlich sind. Es wird festgestellt, dass bei den getesteten Waggons kein Vandalismus an den Scheiben auftritt. Anschließend entfernt man die bedruckten Folien und ersetzt diese durch transparente Folien. Nach drei Jahren kehrt der Trend der dauerhaft Gelangweilten zurück und man muss wieder ausbessern, ausbessern, ausbessern. Wer als Entscheidungsgeber würde hierfür die Verantwortung übernehmen wollen?

Wenn ich so weiter drüber nachdenke: Durch die Smartphones ist eh kaum einer mehr derart gelangweilt, dass er sich während der U-Bahnfahrt an etwas anderem auslassen muss. Da könnte man es wirklich auf den Versuch ankommen lassen.

Ob es schon eine Auswertung zum Aufkommen von Smartphones und Vandalismus im Nahverkehr gibt?
Zitat
Trittbrettfahrer
Wenn ich so weiter drüber nachdenke: Durch die Smartphones ist eh kaum einer mehr derart gelangweilt, dass er sich während der U-Bahnfahrt an etwas anderem auslassen muss. Da könnte man es wirklich auf den Versuch ankommen lassen.

Ob es schon eine Auswertung zum Aufkommen von Smartphones und Vandalismus im Nahverkehr gibt?

Ob es schon eine entsprechende (wissenschaftliche) Untersuchung gibt, ist mir nicht bekannt. Der Trend wird aber bei den Verkehrsunternehmen durchaus gesehen.

Allerdings gibt es ein gewisses Klientel, dem es einfach um den Nervenkitzel an der Sache geht. Denen ist das Scratchen aber im Augenblick viel zu aufwendig. Trend ist nun auch schon länger die Verwendung von Paketaufklebern, die sich wunderbar vorab mit einem Tag versehen lassen, sowie ganz generell das Anbringen von Aufklebern - in Einzelfällen auch mit Rasierklinge versehen. Außerdem haben die Schmierereien mit Fasermalern deutlich zugenommen, wobei natürlich ein "einfacher Edding" nicht ausreicht, sondern weitere Stoffe hinzugemischt werden, die die Oberfläche beschädigen (sollen). Auch darauf hat die BVG ja schon vor Jahren reagiert, indem sie die helle Innenverkleidung der GT6 durch eine (dunkel)graue Farbgebung ersetzt hat.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Trittbrettfahrer
Man macht einen Testlauf, ob die bedruckten Folien noch erforderlich sind. Es wird festgestellt, dass bei den getesteten Waggons kein Vandalismus an den Scheiben auftritt.

Genau der Testlauf geschieht permanent mit den oben schon genannten HK 1012 und A3 710.
Dass die Fenster dieser Wagen so prima durchsichtig sind, während die meisten Torfolien aufgrund ihres Alters schon leicht milchig wurden, liegt vor allem am noch immer häufiger erforderlichen Austausch.
Auf Linie U55 klappt das bestens, null Vandalismus also durchsichtige Fenster und um das Brandenburger Tor zu sehen, steigt man einfach am gleichnamigen Bahnhof aus ;-)

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.2016 17:02 von der weiße bim.
Zitat
Trittbrettfahrer
Die Vermutung ist wohl schon alter Käse:
Smartphone-Daddler machen BVG glücklich

Na Prima, dann kann die Ik-Serie ja dann doch weiche Sitze bekommen. :P
Zitat

Stell dir folgende Frage: Warum hat man einige Jahre zuvor nur Blanko-Folien benutzt, um dann am Ende doch eine andere Lösung zu finden? Ich sage dir warum: Die bedruckten Folien musst du nicht auswechseln, weil die zerkratzt werden. Nur, weil die Scheiben keinen Schaden nehmen, war nicht der überflüssige Arbeitsaufwand behoben. Mit den bedruckten Folien müssen diese jedenfalls mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nicht mehr so oft wie zerkratzte Folien ausgewechselt werden.

Stell Dir folgende Frage: Wo siehst Du noch Scratching (insbesondere auf den S-Bahnfolien)? Ich ehrlich gesagt nirgendwo. Das Scratching war in der Szene eine Modeerscheinung. Die BVG sollte darauf mal reagieren.

"Zielverzeichnis Berlin 2016 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"
Zitat
GraphXBerlin
Zitat

Stell dir folgende Frage: Warum hat man einige Jahre zuvor nur Blanko-Folien benutzt, um dann am Ende doch eine andere Lösung zu finden? Ich sage dir warum: Die bedruckten Folien musst du nicht auswechseln, weil die zerkratzt werden. Nur, weil die Scheiben keinen Schaden nehmen, war nicht der überflüssige Arbeitsaufwand behoben. Mit den bedruckten Folien müssen diese jedenfalls mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nicht mehr so oft wie zerkratzte Folien ausgewechselt werden.

Stell Dir folgende Frage: Wo siehst Du noch Scratching (insbesondere auf den S-Bahnfolien)? Ich ehrlich gesagt nirgendwo. Das Scratching war in der Szene eine Modeerscheinung. Die BVG sollte darauf mal reagieren.

Habe vorhin erst ein Scratching in einem Zug der U-Bahn am Fenster der Tür zwischen zwei Brandenburger Toren gesehen. Vielleicht ist es nur ein Problem der U-Bahn?
Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern bevor die Tatras die dunklen Folien hatten. Dort war es in Köpenick bei den T6-Pärchen meist so, dass der hintere Wagen übelst zerkratzt war, während der vordere frei oder fast frei von Kratzern war.

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Logital bei Twitter.
Bemerkenswerter Weise werden selbst abgängige Folien lieber zerkratzt, als das man sich dem Glas dahinter zuwendet.

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
Auf bvg.de ploppt wieder eine Umfrage auf zu neuen Werbemotiven für die Tageskarte.

Manchmal denke ich wirklich die nehmen da
irgendwas zu sich was ihnen nicht bekommt.

Hauptsache Aufsehen erregen. Respekt gewissen Menschen gegenüber? Nö.
Zitat
micha774
Auf bvg.de ploppt wieder eine Umfrage auf zu neuen Werbemotiven für die Tageskarte.

Manchmal denke ich wirklich die nehmen da
irgendwas zu sich was ihnen nicht bekommt.

Hauptsache Aufsehen erregen. Respekt gewissen Menschen gegenüber? Nö.

Was hat Werbung für das Unternehmen mit angeblich Respektlosigkeit gegenüber gewissen Menschen (wer auch immer das sein soll) zu tun?
Blinde, Schwangere und Türken dafür benutzen finde ich zuviel des guten.
#weilwirdichlieben gibt es sogar in Paris...

Süßes Video, leider nur auf französisch.
Hat aber mehr Stil als die BVG-Geschichte.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Logital
Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern bevor die Tatras die dunklen Folien hatten. Dort war es in Köpenick bei den T6-Pärchen meist so, dass der hintere Wagen übelst zerkratzt war, während der vordere frei oder fast frei von Kratzern war.

In Köpenick wurde genau deshalb immer darauf geachtet, frisch folierte Wagen möglichst nur immer als Steuerwagen fahren zu lassen...

T6JP
Das soll witzig sein? Ansichtssache.


Best of "Weil wir dich lieben"
[www.buzzfeed.com]
Zitat
micha774
Das soll witzig sein? Ansichtssache.

Ich finde schon, die Kommentatoren bei Buzzfeed auch, die Jurys zahlreicher Preisverleihungen ebenfalls. Aber jedem kann man es mit einer solchen Kampagne offenbar nicht Recht machen.
Ich versteh den Sinn dahinter nicht ganz.

Dadurch kommen die Busse und Bahnen nicht pünktlicher und der ein oder andere Kunde kommt sich angesichts der Sprüche dann verarscht vor.

Das beste Image der BVG wäre ein sauberer und pünktlicher Betrieb, dann braucht man keine Imagekampagne.

Wer kennt denn noch die Sprüche von früher als es sowas schon mal gab?

"Netter gehts besser"
"Wer anderen auf der Tasche liegt...."
Und die Sprüche waren besser?

Natürlich muss sich die BVG heute in den sozialen Medien präsentieren. Und da ist Humor der beste Weg. Was oder wie soll man denn sonst auf Kommentare wie der Wartezeit auf die Straßenbahn am Rathaus Schöneberg antworten?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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