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Ausbau Fernbahn Köpenick–Erkner
geschrieben von andre_de 
Zitat
SaroEngels
Hm, meinst du wirklich, dass du tauschen willst? Nur weil die Leute damals froh waren, wenn sie in dem neuen Haus "nur" mit dem Lärm der Bahn und vielleicht nicht mehr mit den Krankheiten und dem Dreck aus der Gosse zu tun hatten, muss das noch lange nicht unseren heutigen Ansprüchen genügen. Sonst müssten wir vielleicht auch mal ganz dringend deinen Wohnraum einschränken, weil mehr als 2 Zimmer hatten die Leute am Bahndamm damals für 6 Personen auch nicht...

Sollte dein Beitrag dazu gedient haben mich zum lachen zu bringen, dann hat es funktioniert!
Das Leute in Scharen an den Bahndamm zogen ist noch keine 20 Jahre her, schau dir die Eigenheim Siedlungen an. Das sind die Leute die heute mosern über die ach so lauten Züge und nicht die paar Hinterhofbewohner in den einstigen Mietskasernen am östlichen Innenring.

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Gruß Ronny

besser keine Strassenbahn als keine U-Bahn
Zitat
Wollankstraße
Da muß eine andere Lösung her, vielleicht Geschwindigkeitsbegrenzung, wenn eine Fahrt von Dresden, Hamburg usw. nach Berlin dann 5 Minuten länger dauert, was solls ?
Dem widerspreche ich. Es sind eben nicht nur 5 Minuten, die man mit Geschwindigkeitsbegrenzungen verliert, sondern eine halbe Stunde hier und ein halbe Stunde dort. Dann ist die Bahn wieder so langsam, dass mehr Auto gefahren wird und selbst Strecke wie Berlin-Hamburg geflogen werden. Damit konterkarierst du nicht nur die Bemühungen um einen Energie-effizienteren Verkehr, sondern auch die Vermeidung und Dämpfung von Verkehrslärm.
Zitat
Wollankstraße
Da muß eine andere Lösung her, vielleicht Geschwindigkeitsbegrenzung, [...]

Alle Bahnstrecken unterliegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Selbst auf Schnellfahrstrecken darf der Lokführer nicht machen, was er will; es ist schließlich keine Autobahn.
Paradox wäre es, die Geschwindigkeit zu reduzieren, da die Strecke ja gerade zugunsten einer höheren Geschwindigkeit hergerichtet wird.
Zitat

Neues zum Bahnhofsvorplatz und der Bölsche-Baustelle 2017

Genehmigungsfristen laufen

Wenn es nach der BVG geht, wird im Frühjahr mit den Arbeiten an der Trasse begonnen

Neuigkeiten gibt es zum Thema Bauarbeiten der BVG in der Bölschestraße zwischen Fürstenwalder Damm und Müggelseedamm. Wie wir auf Nachfrage bei der BVG erfuhren, sind die Bauanträge fristgerecht eingereicht worden.

Bis zum 25. März 2017 haben die zuständigen Stellen noch Zeit, zu prüfen und die Genehmigungen zu erteilen. Sollte diese Frist verstreichen, könnte sich der Baubeginn seitens der BVG ins Jahr 2018 verschieben.

Der Müggelseedamm östlich der Bölschestraße wird in der letzten Märzwoche gesperrt sein (Tram 60 mit betroffen). Von Ende März bis Ende Mai finden Bauarbeiten zur Barrierefreiheit an den Haltestellen Müggelseedamm/Spreestr. und Fürstenwalder Damm/Strandbad statt, was zu Einschränkungen bei der Linie 61 führen wird.

Bitte bachten Sie auch das PDF-Dokument: [www.friedrichshagen.net]

Der neue Friedrichshagener Bahnhofsvorplatz soll den Eingang zum Ortsteil Friedrichshagen bilden, der sich mit seinem Zentrum entlang der Bölschestraße erstreckt. Die Bahnhofsumgebung inklusive Siedungskern beiderseits der Straße und der nördlich der Bahnlinie gelegene Kurpark stehen unter Denkmalschutz.

Der neu zu schaffende Vorplatz soll einen direkten und ungehinderten Zugang zwischen Bahnhofshalle und Fußgängerüberweg am Fürstenwalder Damm bieten. Die zur Verfügung stehende Fläche soll eine barrierefreie Nutzung ermöglichen. Der gesamte Gehweg wird erneuert. Der Baubeginn ist für April 2017 vorgesehen.

Nach gegenwärtigem Stand erfolgt damit ein nahtloser Übergang zwischen den Arbeiten am Bahnhof (Deutsche Bahn AG) selbst und dem Vorplatzprojekt (Bezirksamt).

Quelle: [www.friedrichshagen.net]

GLG.................Tramy1



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.2017 22:59 von Tramy1.
Zitat
Tramy1
Zitat

Der neu zu schaffende Vorplatz soll einen direkten und ungehinderten Zugang zwischen Bahnhofshalle und Fußgängerüberweg am Fürstenwalder Damm bieten.

Wo soll denn da ein Vorplatz entstehen? Vor dem Bahnhof ist doch gar kein Platz für einen Platz, weshalb sich ja der Vorplatz hinter dem Bahnhof befindet.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Tramy1
Zitat

Der neu zu schaffende Vorplatz soll einen direkten und ungehinderten Zugang zwischen Bahnhofshalle und Fußgängerüberweg am Fürstenwalder Damm bieten.

Wo soll denn da ein Vorplatz entstehen? Vor dem Bahnhof ist doch gar kein Platz für einen Platz, weshalb sich ja der Vorplatz hinter dem Bahnhof befindet.

Mehr als ein etwas breiterer Bürgersteig ist/wird das in der Tat nicht. Die Bezeichnung "Vorplatz" dürfte ihren Grund auch eher in entsprechenden Bundes-/Landesförderkriterien haben - für normale Bürgersteiganpassungen gibt's keine Fördermittel, für "Bahnhofsvorplatzaufwertungen" dagegen sehr wohl...

Viele Grüße
Arnd
Laut Planung von DB Netz geht der Halt in Karlshorst ab Mai 18 außer Betrieb.
Zitat
TobiBER
Laut Planung von DB Netz geht der Halt in Karlshorst ab Mai 18 außer Betrieb.

Ab Mai 2018 endet die Möglichkeit dort Züge halten zu lassen. Gestrichen wird er aber bereits zum Fahrplanwechsel, wenn Ostkreuz in Betrieb geht. Hintergrund ist - wie immer beim VBB - das Thema Fahrplan/Haltezeit.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hallo,

"leicht" verzögert möchte ich noch zwei Foto-Galerien aus dem November nachreichen, als der Fernbahn-Überbau am Neuenhagener Mühlenfließ eingebaut sowie die Hilfsbrücken in Friedrichshagen ausgebaut wurden:

http://www.baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/

Viele Grüße
André
Hallo,

die Arbeiten zum Ausbau der Fernbahngleise, zunächst zwischen Hirschgarten und Rahnsdorf, kommen gut voran. Ebenfalls die "Einhausung" von Friedrichshagen. Östlich von Rahnsdorf haben die Rodungsarbeiten begonnen. Eine neue Galerie von Ende April zeigt den Baufortschritt sowie den umfangreichen Güterzugverkehr auf der Frankfurter Bahn:

http://baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/20170427/

Viele Grüße
André
Wann wird denn dann die Fahrzeit Ostbhf - Erkner endlich sinken?

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Zitat
andre_de
Hallo,

die Arbeiten zum Ausbau der Fernbahngleise, zunächst zwischen Hirschgarten und Rahnsdorf, kommen gut voran. Ebenfalls die "Einhausung" von Friedrichshagen. Östlich von Rahnsdorf haben die Rodungsarbeiten begonnen. Eine neue Galerie von Ende April zeigt den Baufortschritt sowie den umfangreichen Güterzugverkehr auf der Frankfurter Bahn:

http://baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/20170427/

Viele Grüße
André

Kleine Korrektur zu Bild 2: Das Stellwerk Köpenick bedient neben der Fernbahn auch noch die Kehranlage der S-Bahn, weswegen in deren Zufahrt auch für jede Richtung ein Signal steht.

und zu Bild 16: Das Stellwerk Friedrichshagen hat mitnichten ausgedient. Es ist noch viel perverser. Da es weiterhin als Blockstelle dient, hat der Fahrdienstleiter nun die Kameras auf Bild 17 erhalten, um weiterhin den Zugschluss prüfen zu können.

Ansonsten ein schöner Bilderbogen!

Ist dir zufällig etwas zu den Bauschäden am S-Bahnhof Friedrichsagen bekannt? Man kann deutliche Risse und Sicherungsmaßnahmen im Empfangsgebäude erkennen, die sicher Folge der Rammarbeiten für den neuen Zugang sind.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.2017 15:31 von Jay.
Diese Wände finde ich erschreckend.
Deshalb ist es legitim, von Lärmschutzterrorismus zu sprechen.
Wie geistig krank muss man sein, so einen Müll zu genehmigen.
Zitat
Ostkreuzi
Diese Wände finde ich erschreckend.
Deshalb ist es legitim, von Lärmschutzterrorismus zu sprechen.
Wie geistig krank muss man sein, so einen Müll zu genehmigen.

Dein letzter Satz ist mal wieder völlig unangebracht und hat hier im Forum nichts zu suchen.

Das Eisenbahnbundesamt handelt als Genehmigungsbehörde nach geltender Rechtslage. Sofern du mindestens 18 Jahre alt und hier sesshafter deutscher Staatsbürger bist, hast du in ein paar Monaten die Gelegenheit mit zwei Kreuzchen auf einem Zettel an der Bestimmung der Entscheidungsträger mitzuwirken.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Diese Wände sind wirklich schrecklich. Ab und zu ein paar Windgeräusche, oder permanent hässliche Wände - ich wüsste, wa sich besser fände.

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Ostkreuzi
Diese Wände finde ich erschreckend.
Deshalb ist es legitim, von Lärmschutzterrorismus zu sprechen.

Vor allem wird nur die Fernbahn eingehaust, während die S-Bahn außen vor bleibt und der Anrainerschaft weiterhin in den Ohren liegt. Besonders schön östlich von Friedrichshagen zu sehen.
Als Bewohner von Friedrichshagen kann ich nur folgenden sagen:

Fahrgeräusche der Bahn sind nicht gerade störend gewesen.
Die neuen Lärmschutzwände verschandeln die Optik.
Man hat bei der richtigen Windrichtung das Türschließsignal der S-Bahn gehört.
Das gequietsche der Straßenbahn an den Weichen Bölschestr/Fürstenwalder Damm, Bölschestr./Müggelseedamm und Schleife Altes Wasserwerk sind um einiges schlimmer.

Das getröte der Sicherrungssignale für die Bauarbeiter an der Strecke ist viel schlimmer, vorallem weil es auch nachts und am Wochenende in Betrieb ist, obwohl dort keiner am Arbeiten ist.

So und nun genug gemeckert :)
Zitat
Jay
Das Eisenbahnbundesamt handelt als Genehmigungsbehörde nach geltender Rechtslage. Sofern du mindestens 18 Jahre alt und hier sesshafter deutscher Staatsbürger bist, hast du in ein paar Monaten die Gelegenheit mit zwei Kreuzchen auf einem Zettel an der Bestimmung der Entscheidungsträger mitzuwirken.

Welche Partei setzt sich dafür ein, optisch ansprechendere Lärmschutzwände (näher am Gleis, dafür niedriger, Glas statt Mauer) gesetzlich vorzuschreiben? Welche Partei muss ich also wählen, damit das ein Ende hat?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.2017 08:31 von def.
Gibt keine, bedank dich bei der EU in Brüssel. :)
Zitat
def
Welche Partei setzt sich dafür ein, optisch ansprechendere Lärmschutzwände (näher am Gleis, dafür niedriger, Glas statt Mauer) gesetzlich vorzuschreiben? Welche Partei muss ich also wählen, damit das ein Ende hat?

Eine sehr schwierige Geburt, gebe ich zu. Da bleibt nur das übliche Programm:
Anfragen an die Parteien zum Spannungsfeld der 3 Problemfeldern: von Anwohnerschutz über Ästhetik bis zur Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Gelder - was präferieren diese Parteien und warum
Gewinnen von möglichst vielen Mitstreitern, die auf die die jeweiligen Bundestagsabgeordneten (möglichst mehrerer Parteien) zugehen und sie lobbymäßig "bearbeiten"

Mit besten Grüßen

phönix
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