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IGA 2017
geschrieben von Harald Tschirner 
Re: IGA 2017
11.03.2017 14:28
Unverändert ist jetzt auch gelogen. Der Aufgang ist zumindest dem Rest angepasst. An der Brücke wird in der Tat nix weiter gemacht.
Aber die alten Lampen werden ersetzt.
Re: IGA 2017
13.03.2017 03:32
Hatte nicht mal jemand gemunkelt, zur IGA 2017 solle der EIII fahren? Ist da (noch) was dran?


D

In Bus und Bahn offenbaren sich die sozialen Abgründe unserer Mitbürger.
Re: IGA 2017
13.03.2017 11:08
Zitat
Stahldora
Hatte nicht mal jemand gemunkelt, zur IGA 2017 solle der EIII fahren? Ist da (noch) was dran?


D

Der befindet sich noch in Hennigsdorf bei FWM. Sein Einsatz ist noch nicht abgesagt, es besteht also noch Hoffnung. Wenn er ins Netz zurückkehrt, wird das sicher hier ausführlich gemeldet.

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2017 11:09 von Harald Tschirner.
Re: IGA 2017
13.03.2017 15:44
Stellt sich die Frage, was an dem EIII gemacht werden muss. Wie aufwendig ist das?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Re: IGA 2017
13.03.2017 23:53
An dem EIII muss nicht viel gemacht werden. Er braucht keine technische Ertüchtigung im Gegensatz zu den Stahldoras. Der Zustand dieses Zuges ist auch ziemlich gut, da er hauptsächlich als Museumszug in Hallen abgestellt war.
Re: IGA 2017
16.03.2017 23:07
Tja, man hätte ja jetzt noch 101 004-6. Aber die Unfähigkeit vieler Personen ist es zu verdanken, dass er jetzt Schrott ist... (Sorry, der Seitenhieb mußte jetzt sein) ;-)

"Zielverzeichnis Berlin 2016 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"
Re: IGA 2017
16.03.2017 23:44
Diese Einheit wäre aber nicht einsatzfähig gewesen, da die EIII-Züge nur an jedem zweiten Wagen einen Führerstand hat.
Re: IGA 2017
16.03.2017 23:49
Zitat
Henning
Diese Einheit wäre aber nicht einsatzfähig gewesen, da die EIII-Züge nur an jedem zweiten Wagen einen Führerstand hat.

Ohne da technisch bewandert zu sein, nehme ich an, mit viel gutem Willen hätte man den an den EIII/5 anpassen und so einen 6-Wagenzug bilden können.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Re: IGA 2017
08.04.2017 16:37
Hello!

Nächste Woche wird eröffnet - und ich habe gerade ein paar Fotos gefunden, die ich eigentlich genau vor einem Jahr hätte posten wollen. Äh, ja, hab ich dann wohl verpeilt. Also reiche ich jetzt noch eine kleine Baustellengalerie nach, die leider hoffnungslos veraltet ist. Weil man aber das Innenleben einer Seilbahn selten zu Gesicht bekommt (und in Berlin schonmal gar nicht), hoffe ich, dass es doch den ein oder anderen interessiert.

Es geht um die Stütze 9 der Kienbergseilbahn. Das ist die, die der Station "Kienberg" am U-Bahnhof am nächsten ist. Selbige war im April letzen Jahres die letzte der Stützen, die mittels Mobilkran errichtet wurde. Kurz vorher sah das dann so aus:

Das Fundament mit dem späteren Wartungszugang.


Oben drauf ist eine doppelte Reihe von Gewindebolzen einbetoniert...


... mit deren Hilfe man auch die fertige Stütze nachjustieren kann, sollten über die Jahre Setzungserscheinungen auftreten.


Oben drauf kommt dann das erste Rohrsegment mit dem passenden Flansch.


Die einzelnen Segmente der Rohrstütze sind konisch ausgeführt und haben einen Flansch, um sie miteinander verschrauben zu können.


Die Rohrstützen sind aus gebogenen Stahlblechen geschweißt und von einem Zulieferer gefertigt.


Innen verlaufen die Leitern um die innenliegenden Flansche für die Montage erreichen zu können.


Nach oben hin wird das aber ganz schön eng, deswegen gibt es zum Aufsteig auf die Spitze Leitern auf der Außenseite.


Die Stütze 9 ist eine Doppelstütze in Ypsilonform. Hier die Verzweigung und eines der beiden Stützenjoche (9A, marzahnseitig). Oder besser gesagt die Hälfte davon.


Hier das zweite Stützenjoch 9B (hellersdorfseitig) und hinten die andre Hälfte von 9A. 9B trägt nur eine Tragrollenbatterie...


...während 9A mit einer kombinierten Trag-/Niederhalterollenbatterie ausgerüstet wird. Die Tragrollen führen das Seil und definieren den Durchhang, die Niederhalterollen verhindern, dass das Seil Richtung Anstieg zum Kienberg nicht von den Tragrollen abhebt und aus der Führung springt.


Die Laufflächen der Rollen sind mir Gummi ausgelegt. Da die Seilklemme der Kabinen oben auf dem Seil aufliegt, ist eine Fahrt über Tragrollen nicht zu spüren, die Durchfahrt unter Niederhalterollen ist bei Einseilumlaufbahnen dagegen immer mit einem starken 'Rumpeln' verbunden.


Ich war nicht alleine, die Seilbahnfans sind überall.


Wenige Tage später war die Stütze dann fertig. Links neben der Stütze kann man schlecht einen provisorischen Mast für den Seilzug erkennen.


Außerdem kann man die Stütze gut mittig auf dem Webcambild der IGA sehen

Viele Grüße und bis bald auf dem Gartenfest,

Arian
Re: IGA 2017
08.04.2017 21:34
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Diese Einheit wäre aber nicht einsatzfähig gewesen, da die EIII-Züge nur an jedem zweiten Wagen einen Führerstand hat.

Ohne da technisch bewandert zu sein, nehme ich an, mit viel gutem Willen hätte man den an den EIII/5 anpassen und so einen 6-Wagenzug bilden können.

Solche Spielereien können aber den Verlust der Bestandszulassung zur Folge haben und dann müsste der Zug ähnlich nachgerüstet werden wie die Doras, bevor die TAB da irgendwas abstempelt. Da ist es mit "gutem Willen" heutzutage dann nicht mehr getan..

Die Zeiten, da BVG/BVB oder DB/DR ihre jeweiligen Bastelarbeiten an den Fahrzeugen selbst genehmigen und abnehmen durften, sind eben vorbei.

Viele Grüße
Arnd
Re: IGA 2017
08.04.2017 21:49
@schallundrauch:

Na komm', Arian. Solche Bilder haben immer noch hohen dokumentarischen Wert - schließlich wird hier in Berlin ja nicht jeden Tag oder jedes Jahr eine Seilbahn gebaut...

Also, herzlichen Dank fürs Posten trotz Verspätung. :-)

Viele Grüße
Arnd
Re: IGA 2017
08.04.2017 23:16
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Diese Einheit wäre aber nicht einsatzfähig gewesen, da die EIII-Züge nur an jedem zweiten Wagen einen Führerstand hat.

Ohne da technisch bewandert zu sein, nehme ich an, mit viel gutem Willen hätte man den an den EIII/5 anpassen und so einen 6-Wagenzug bilden können.

Guter Wille allein genügt nicht. Vor der Verschrottung des letzten EIII-4 wurde das geprüft und als aussichtslos verworfen. Wenn noch irgendwo ein kompletter EIII/5 Triebwagen existierte, wäre der Tausch der mit Fahrspannung 750V betriebenen Steuerung des EIII/4 gegen die mit 110V Bordspannung arbeitenden Komponenten irgenwie durchführbar gewesen.
Leider blieben von den 41 zwischen April 1986 und September 1990 gebauten EIII/5 nur die Wagen 1914 - 1917 erhalten. Der Rest wurde 1994/95 ausnahmslos bei SFH in Ferchland verschrottet. Ohne passende Ausrüstung gab es keine Chance. Ohnehin wäre ein fast 110 m langer Zug nun auch auf der U5 nicht mehr einsetzbar. Die Längen einiger Bahnsteig-, Aufstell- und Kehrgleise sind an die F- und H-Züge angepasst worden. Selbst für den nur 103 m langen IK17-Achtwagenzug müssen bauliche Änderungen durchgeführt werden.

so long

Mario
Re: IGA 2017
08.04.2017 23:31
An welche Stellen auf der U5 müssen für den IK-Achtwagenzug bauliche Veränderungen durchgeführt werden?

Wie lang ist ein F/H-Sechswagenzug?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.2017 23:31 von Henning.
Re: IGA 2017
08.04.2017 23:53
Zitat
der weiße bim
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Diese Einheit wäre aber nicht einsatzfähig gewesen, da die EIII-Züge nur an jedem zweiten Wagen einen Führerstand hat.

Ohne da technisch bewandert zu sein, nehme ich an, mit viel gutem Willen hätte man den an den EIII/5 anpassen und so einen 6-Wagenzug bilden können.

Guter Wille allein genügt nicht. Vor der Verschrottung des letzten EIII-4 wurde das geprüft und als aussichtslos verworfen. Wenn noch irgendwo ein kompletter EIII/5 Triebwagen existierte, wäre der Tausch der mit Fahrspannung 750V betriebenen Steuerung des EIII/4 gegen die mit 110V Bordspannung arbeitenden Komponenten irgenwie durchführbar gewesen.
Leider blieben von den 41 zwischen April 1986 und September 1990 gebauten EIII/5 nur die Wagen 1914 - 1917 erhalten. Der Rest wurde 1994/95 ausnahmslos bei SFH in Ferchland verschrottet. Ohne passende Ausrüstung gab es keine Chance. Ohnehin wäre ein fast 110 m langer Zug nun auch auf der U5 nicht mehr einsetzbar. Die Längen einiger Bahnsteig-, Aufstell- und Kehrgleise sind an die F- und H-Züge angepasst worden. Selbst für den nur 103 m langen IK17-Achtwagenzug müssen bauliche Änderungen durchgeführt werden.

Der einzig gängige Kompromiss zur langfristigen Rettung des EIII/4 hätte nur die Opferung einer der beiden EIII/5 Einheiten sein können, die ihre 110V-Ausrüstung dem 4er zur Anpassung hätte spenden müssen, um mit dem dann verbliebenen einzigen 5er im Zugverband fahren zu können. Aber da wäre wohl auch ein Aufschrei der Nietenzähler die Folge gewesen, da es eine solche Zugbildung im Original nie gegeben hat. Trotzdem schade um den EIII/4, der aus meiner Sicht eigentlich der verkehrshistorisch interessantere und repräsentativere war.
Re: IGA 2017
09.04.2017 13:08
Zitat
Tatra77
Trotzdem schade um den EIII/4, der aus meiner Sicht eigentlich der verkehrshistorisch interessantere und repräsentativere war.

Ja unbedingt, wenn auch die BVG nichts mehr mit dem Teil hätte anfangen können. Nichts gegen betriebsfähige Museumswagen, bei deren Einsatz Verkehrsgeschichte "erfahren" werden kann.
Standmodelle gehören jedoch in Museen und Sammlungen. Da in den ersten drei EIII-Einheiten der ersten Lieferung von 1962 noch die umgebauten Bodengruppen der Spenderwagen ET/EB 168 steckten, wären hier DDR-geschichtsbewahrende, verkehrstechnische und Berliner Sammlungen gefragt gewesen, zumal Trieb- und Beiwagen in recht gutem, wenn auch nicht im originalem Zustand waren.

Trostpflaster ist natürlich die frische HU und Zulassung für den EIII/5-Zug. Mal schauen wann FWM damit durch ist und ob er noch während der IGA für Sonderfahrten eingesetzt werden kann. Priorität für die BVG gegenüber der Firma FWM hat natürlich die DL-Einheit zum Wiedereinsatz auf der U55.

so long

Mario
Re: IGA 2017
09.04.2017 13:27
Was mich etwas wundert zum Liniennetz, das der VBB für die IGA zwar den U-Bahnhof umbenennt und auch entsprechend kennzeichnet, aber die Buslinien (aus nördlicher, östlicher) Richtung, die den Park kreuzen, nicht einzeichnet analog wie zum Flughafen Tegel und den Linien TXL X9 109 128.


Wer nicht so bewandert ist fährt aus Wartenberg/Ahrensfelde evtl.via Friedrichsfelde Ost und Wuhletal nach Kienberg.

Zur Buga 1985 gab es drei Sonderlinien die auch im Liniennetz zu sehen waren.
Re: IGA 2017
09.04.2017 14:06
Zitat
micha774
Was mich etwas wundert zum Liniennetz, das der VBB für die IGA zwar den U-Bahnhof umbenennt und auch entsprechend kennzeichnet, aber die Buslinien (aus nördlicher, östlicher) Richtung, die den Park kreuzen, nicht einzeichnet analog wie zum Flughafen Tegel und den Linien TXL X9 109 128.

Zur Buga 1985 gab es drei Sonderlinien die auch im Liniennetz zu sehen waren.

Im ÖPNV soll die Hauptanbindung ja auch über den umbenannten U-Bahnhof laufen, die Buslinien sind eher für die Anreise derjenigen Besucher gedacht, die ohnehin an diesen Linien wohnen. Der Haupteingang Kienbergpark liegt direkt an der U-Bahn und für die Weiterfahrt in den Teilbereich Gärten der Welt gibt es geländeintern die Seilbahn.

Der Haupteingang Gärten der Welt scheint eher für PKW-Besucher gedacht zu sein, zumindest fährt der Parkplatzshuttlebus dorthin. Eine besondere Buslinie zum IGA-Gelände gibt es also auch, allerdings keine ins Netz integrierte (weder tariflich noch räumlich, der Parkplatz ist am Stadtrand in der Nähe des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Straße). Weitere Sonderlinien sind angesichts der guten Integration ins Schnellbahnnetz nicht erforderlich.
Re: IGA 2017
09.04.2017 14:24
Von dem Parkplatzshuttle höre ich jetzt zum ersten mal.
Re: IGA 2017
09.04.2017 17:03
Zitat
micha774
Von dem Parkplatzshuttle höre ich jetzt zum ersten mal.

Hier gibt es weitere Infos dazu: [iga-berlin-2017.de]

Parkplatz und Shuttle kosten zusammen 7 Euro, die Fahrzeit wird mit 15 Minuten angegeben und für den Rückweg wird zusätzlich der zweite Haupteingang am Kienbergpark bedient. Was Fahrzeugeinsatz, Fahrpläne und Strecke angeht, wird man wohl die Eröffnung in der kommenden Woche abwarten müssen.
def
Re: IGA 2017
09.04.2017 18:39
Wäre es nicht sinnvoller gewesen, einfach die Parkscheine zur Fahrkarte für Louis-Lewin-Straße - Kienberg zu erklären und für die U5 und den 195er (dort schon bis/ab Eingang Eisenacher Straße) freizugeben? Gerade nördlich des Kienbergs dürfte es auf der U5 dafür auch genug Kapazitäten geben. Und gerade an schönen Tagen dürfte auch die Beförderungsqualität in der U-Bahn weit über der eines überfüllten Shuttle-Busses liegen.

Edit: Habe mich von der Louis-Lewin-Straße irritieren lassen. Der Parkplatz befindet sich auf Brandenburger Gebiet nördlich der B1 an der Einmündung Louis-Lewin-Straße, ein paar hundert Meter von der U-Bahn entfernt. Ist bei OSM sogar eingezeichnet.

Schade, wäre schon sinnvoll gewesen, die U-Bahn einzubinden. Aber wenigstens hält man so die Autos der mit dem Pkw anreisenden Besucher aus der Stadt raus. Bei mit dem Pkw anreisenden Berlinern bin ich gespannt, ob das angenommen wird. Man fährt ja auf der Landsberger Allee quasi an seinem Ziel vorbei, um sich dann in einen Bus zu quetschen. Hoffen wir mal, dass es nicht zu viele Unverbesserliche gibt und die meisten mit dem ÖPNV anreisen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.2017 18:57 von def.
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