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Der ÖPNV in der Presse (3)
geschrieben von micha774 
Hat das Auswirkungen auf die Berliner S-Bahn und die BVG-Flexitys?
Bombardier will Stellen streichen.

[www.tagesspiegel.de]

Kaum ist die Meldung raus gehen die Aktienkurse hoch. Verkehrte Welt!

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Ich spreche fließend ironisch und das mit sarkastischem Akzent.
Zitat
micha774
Hat das Auswirkungen auf die Berliner S-Bahn und die BVG-Flexitys?
Bombardier will Stellen streichen.

Eher umgekehrt: Hätte Bombardier die neuen S-Bahnen gebaut, würden sie vielleicht jetzt weniger Stellen abbauen. Aber ob diese nun in Hennigsdorf oder in Berlin gebaut werden, hat auf den regionalen Arbeitsmarkt insgesamt keine Auswirkungen. (Wenn man mal von möglichen regionalen Unterschieden bei den Zulieferern absieht.

Auf bestehende Aufträge sollte das eigentlich keine Auswirkungen haben, abgesehen von komplexeren unternehmensinternen Wegen, die sich durch Standortschließungen ergeben könnten.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Auftragslage für Schienenfahrzeuge derzeit sehr herstellerfreundlich und die Werke sind damit über Jahre ausgebucht.
Zitat
micha774
Kaum ist die Meldung raus gehen die Aktienkurse hoch. Verkehrte Welt!

Aktien bilden nie den Jetzt-Stand ab, sondern sind quasi eine Wette in die Zukunft. Die Tatsache, dass nun Stellen abgebaut werden, führt bei den Anlegern zur Erkenntnis, dass die Firma nun auch besser ihre Finanzprobleme in Griff bekommen könnte und von daher zukünftig wieder mehr wert sein sollte. Von daher sind steigende Aktienkurse nach solchen Meldungen nix ungewöhnliches ;)

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dem ist wohl nix hinzuzufügen:

Berlin verträgt keine neue Tram, der U-Bahn gehört die Zukunft

Der Platz auf der Straße ist begrenzt. In einer schnell wachsenden Stadt ist deshalb das U-Bahnnetz entscheidend,
meint Gunnar Schupelius.

Andreas Geisel (SPD) ist ein zupackender Mann. Als Senator für Stadtentwicklung schmiedet er viele gute Pläne.
Nur beim Bahnverkehr setzt er offenbar auf den völlig falschen Zug:
Er will die Straßenbahnlinien ausbauen, nicht aber die U-Bahn. [www.bz-berlin.de]

MfG Holger



[tradibahner.de]


Ich finde das beides sehr relevant ist.
Bei der U-Bahn haben wir ja schon alles durchgekaut. Aber die Straßenbahn mit ihren (dann auch entstehenden) besonderen Bahnkörpern und mehr Kapazität,
wäre eine enorme Entlastung für die Busse.
Zitat
micha774
Hat das Auswirkungen auf die Berliner S-Bahn und die BVG-Flexitys?

Natürlich nicht. Sonst muss man ja noch Vertragsstrafen zahlen. Mal abgesehen, was für S-Bahnen?
Stellen streichen heißt doch nicht, dass man seine Aufträge nicht erfüllen will.


Der Artikel vom Schupelius ist wieder mal dumm wie immer.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2016
Zum Artikel vom Schupelius:

Daß der die Autofahrerlobby vertritt, ist ja nichts neues.
Eben dumm, dümmer.....

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Zitat
Wollankstraße
Zum Artikel vom Schupelius:

Daß der die Autofahrerlobby vertritt, ist ja nichts neues.
Eben dumm, dümmer.....

Ja, dumm war Schupelius auch vorher schon. Den Schwachsinnsartikel kann man fast komplett streichen. Aus den letzten zwei Absätzen würde ich noch das Folgende machen:

Zitat
Vorlage B.Z.
Dass der BER nicht ans U-Bahnnetz angebunden wird, ist eine weitere große Fehlplanung im Zusammenhang mit diesem Pannen-Flughafen.

Aus Fehlern kann man lernen und neue U-Bahnstrecken kann man bauen. Aber nur, wenn man es auch will und nicht, wenn man, wie Senator Geisel, die Pläne einfach zu den Akten legt. Was sinnvoll ist, da die Pläne aus den 70ern überholt und vor allem unbezahlbar sind.
Der glaubt halt noch das Berlin aus Westdeutschland, mit Geld zugeschüttet wie vor der Wende.
Zitat

Der glaubt halt noch das Berlin aus Westdeutschland, mit Geld zugeschüttet wie vor der Wende.

Der war gut. Hier gibt es eben noch einige, die noch in ihrem West-Berlin in den 70/80er leben.

Gibt ja noch Leute, die sagen, die nehmen uns alles weg und der Flughafen ist zukünftig in der Ostzone.....

Schupelius hat eben die Veränderungen seit 89 noch nichts mitbekommen.....

Aber der muß ja wohl, denke als freiberuflicher "Journalist", irgendwas schreiben, damit er sein Honorar bekommt, egal ob es Hand und Fuß hat. Demnächst erzählt er uns, der Schwanz wedelt mit dem Hund.....

Viele Grüße aus der Wollankstraße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2016 01:32 von Wollankstraße.
Wow. So reagiert man heute auf einen Artikel in der Zeitung, der nicht seiner eigenen Meinung entspricht ?
Ich habe hier nicht ein einziges Kommentar gelesen, was Sachlich, ohne emotionale Entgleisung seine Ansicht widerlegt hat.
Ohne Herrn Schupelius in Schutz nehmen zu wollen, es spiegelt hervorragend da, wie unsere Gesellschaft funzt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2016 04:38 von berliner.
Warum sollte man die übliche Straßenbahn - U-Bahn wieder einmal führen bei einem Artikel, der an sich nur Lobbyismus ist und jeder Grundlage entbehrt?
Das ist wie die 20.Diskussion über eine Zweisystem-S-Bahn.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2016
Sag ich ja nicht, würde ich auch nicht wollen. Aber so herablassend über jemanden zu schreiben, schon persönlich anzugehen, der einfach nur seine Meinung niederschreibt ist einfach schade.
Wenn jemand schreibt, die Erde wäre erwiesenermaßen eine Scheibe, erklärst du ihm ganz ruhig und sachlich und ausführlich die Erkenntnisse von Wissenschaftlern der letzten 2000 Jahren mit Verlinkungen?
Ab Dezember soll es wieder einen Weihnachtszug der S-Bahn geben....

[www.morgenpost.de]
Zitat
berliner
Wow. So reagiert man heute auf einen Artikel in der Zeitung [echt? "Zeitung"?], der nicht seiner [wessen?] eigenen Meinung entspricht ? [Was macht das Fragezeichen an diesem Aussagesatz?]
Ich habe hier nicht ein[en] einziges[n] Kommentar gelesen, was[der] Sachlich[sachlich], ohne emotionale Entgleisung[,] seine Ansicht widerlegt hat. [Präsens, bitte!]
Ohne Herrn Schupelius in Schutz nehmen zu wollen, es spiegelt hervorragend da ["daspiegeln"?], wie unsere Gesellschaft funzt.

Hier ein wenig sachliche Kritik zu deiner Ausdrucksweise.

Was Gunnar Schupelius angeht, der war eigentlich seit 2011 Chefredakteur, scheint es jetzt aber nicht mehr zu sein. Googeln hilft da: [www.google.de]

Da sieht man dann auch gut, was seine Aufgabe ist. Er soll eben keine sachlichen, gut recherchierten Artikel schreiben, sondern Meinung machen. Krawall-Journalismus für ein Krawall-Blatt. Die Leute sollen sich aufregen oder morgens mit der Bierflasche auf den Tisch schlagen und "Jawoll, endlich sagts mal einer!" ausrufen. Dass das seine Meinung tatsächlich widerspiegelt, ist eher fraglich. Denn dafür wechselt er diese zu häufig. Heute dafür, morgen dagegen. Und übermorgen wieder was ganz anderes.

Beim Thema Straßenbahn "poltert" und "lärmt" sie in dem einen Artikel durch die Straßen, im nächsten ist sie dann wieder "flüsterleise" und schleicht sich heimlich auf Spielplätze, nur um dort wehrlose Kinder hinterrücks zu überfahren.

Falls irgend jemand sachliche Gegenargumente benötigt, so findet er diese im Bahninfo-Forum, Seite 1 bis 9.999.999 und noch weiter.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2016 09:33 von DonChaos.
Nun ist es aber ne Sichtweise, die jetzt nicht Weltfremd, dumm, typisch Autolobby oder der gleichen ist.

Um auf deinen, die Erde ist ne Scheibe oder Kugel-Vergleich einzugehen, wenn jemand so denken würde, ja, würde ich es lieber erklären. Und mich wundern woher er das hat.
Irgendwo muss er sein wissen ja her haben.
Ich kann seine lieber U-Bahn Theorie schon nachvollziehen. Mit den Unfällen von Straßenbahnen habe ich eine andere Sicht.
Hey super, Danke. Darf ich Dir jetzt immer meine Beiträge schicken, damit du sie Korrekturlesen und ausbessern kannst, bitte?!
Zitat
berliner
Hey super, Ddanke. Darf ich Dir jetzt immer meine Beiträge schicken, damit du [Entscheide dich!] sie Kkorrekturlesen und ausbessern kannst, bitte?!

Passiert sowieso, wenn du das nicht selbst machst, bevor du auf "absenden" klickst. Und wenn du dir dabei nicht wenigstens ein ganz klein wenig Mühe gibst, wird man deine Postings hier noch weniger ernst nehmen, als den Wutschreiber der B.Z., den du ja so argumentativ vernünftig findest. Es muss auch nicht fehlerfrei sein, aber man sollte schon erkennen, dass der Schreiber sich Mühe gibt, und nicht einfach nur eine Whattsapp-Nachricht an den Schulfreund dahinrotzt.

Das Forum ist voll von Argumenten dagegen, im Grunde besteht es zu über 50 Prozent aus Argumenten gegen diesen Schupelius-Kommentar. Das Thema U-Bahn-Ausbau wird hier bis zum Erbrechen wiederholt, um dann immer wieder zum selben Schluss zu kommen: Wer jetzt anfängt, U-Bahnstrecken zu bauen, löst damit keine Verkehrsprobleme der kommenden Jahre, da diese Strecken erst in Dekaden zur Verfügung stehen, bindet aber das nötige Geld über den gesamten Zeitraum. Doch Schuppi hat richtig erkannt, dass JETZT Probleme gelöst werden müssen. Nur für die Schlussfolgerung hats leider nicht mehr gereicht. Die Straßenbahn bremst auch nicht den Verkehr aus, höchstens einige Autos. Wenn an einer Kreuzung 20 PKW mit jeweils 1,1 Personen stehen und eine Straßenbahn mit 60 bis 200 Fahrgästen, dann bremst der PKW den Verkehr, und nicht das Massentransportmittel. Die Straßenbahn ist spurgebunden, damit also nicht mehr, sondern weniger gefährlich, als Autos oder LKW, die sich unberechenbarer verhalten. Das zeigt auch jede Unfallstatistik.

Wenn du mehr brauchst, dann haben wir massenweise Threads, die sich ausschließlich um dieses Thema kümmern. Da ist dann eigentlich auch schon alles dazu gesagt. Bei Details kann man aber auch da themenbezogen nachfragen, falls da noch ein Schuppi-"Argument" unbeantwortet geblieben ist, was ich mir aber nur schwer vorstellen kann.
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