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Bauprojekte Pankow - Information und Beteiligung
geschrieben von TomB 
Warum sollten sich mehrere Äste der M2 gegenseitig ausschließen? Der 5min.-Takt reicht für 2 Äste. Und spätestens bei Realisierung von Prenzlauer Promenade u n d Neumannstr. dürften zusätzliche Nachfrage und eine Verknüpfung mit den anderen Pankower Linien Mehrverkehr rechtfertigen.
Verhältnisse, die auf den anderen Radialen alltäglich sind. Die Zeiten von Stillegungen sollten endlich vorbei sein!

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
[www.morgenpost.de]
M1 soll wie 50 F8 werden aber "vorerst" nicht öfter fahren.
Und noch eins:
[www.prenzlberger-stimme.de]
Aus der Veranstaltung letzter Woche wird berichtet, dass die
Fläche der Elisabethaue seit 1969 "Bauland" sei sowie dass
eine TVN ins MV geplant sei :)

Edit: Typo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2016 17:41 von TomB.
Zitat
TomB
Und noch eins:
[www.prenzlberger-stimme.de]
Aus der Veranstaltung letzter Woche wird berichtet, dass die
Fläche der Elisabethaue seit 1969 "Bauland" sei sowie dass
eine TVN ins MV geplant sei :)

Edit: Typo

Damit hat er ja auch ein Stück weit recht: Die Fläche war seit dem Generalbebauungsplan 1969 als Wohnbaufläche vorgesehen und wurde als solche auch in den Flächennutzungsplan übernommen. Die "Tangentialverbindung Nord" war auch 1969 schon geplant, wenn auch natürlich nicht bis ins Märkische Viertel. Im Bereich der Elisabethaue hat sich seitdem aber wenig an der vorgesehenen Streckenführung geändert. Nur für die nord/westliche Weiterführung ab hier gab es deutliche Änderungen. Zu DDR-Zeiten ging es einfach nach Norden raus aus der Stadt, erst nach der Wende gab es Planungen für eine westliche Weiterführung: erst entlang des Nordgrabens, später bis heute mit einer Trasse weiter nördlich.

Nur resultierte daraus kein unmittelbares Baurecht. Die planerische Absicht, diese Fläche als Bauland zu entwickeln, ist dagegen tatsächlich schon fast 50 Jahre alt.
Zitat
Lopi2000
Die "Tangentialverbindung Nord" war auch 1969 schon geplant, wenn auch natürlich nicht bis ins Märkische Viertel.

Auch die bauliche Umsetzung der TVN begann schon zur DDR-Zeit.
Die Darßer Straße wurde ab Hansastraße - Falkenberger Chaussee vierstreifig ausgeführt, ab Ribnitzer Straße zweistreifig mit Flächenfreihaltung für die zweite Fahrbahn. Dazu die niveaufreie Querung der Bundesstraße B2. Der Übergang in die Roelckestraße am Schwarzelfenweg (Endstelle des 255ers) ist nur übergangsweise, sollte über die Malchower Straße, Querung Stettiner Bahn und A114 / B109 die B96A erreichen.

so long

Mario
Seit heute liegen im Bezirksamt Pankow von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Straßen- und Grünflächenamt, Zi. 219, Darßer Straße 203, 13088 Berlin, die Pläne des EBA für den Lärmschutz entlang der Stettiner Bahn (Esplanade bis Bf Blankenburg) einen Monat lang aus. Auf der Webseite der Senatsverwaltung gibt es einen Link zum Download der Unterlagen. [www.stadtentwicklung.berlin.de]

so long

Mario
Die Lärmschutzmafia macht nun auch Berlin kaputt.
Ohne Frage, sehe ich genau so.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Dazu noch ein Artikel aus dem TSP:
[www.tagesspiegel.de]
Kurz: Da noch kein B-Plan vorläge, würden die Altbauten
an der Granitzstraße maßgebend sein für Bahnlärm statt
der Neubauten von Krieger - ergo Lärmschutz auch auf
der Seite der Brache.
Ich frage mich mittlerweile, warum damals die Berliner Mauer überhaupt abgerissen wurde. Die hätte doch gleich stehenbleiben sollen.
Sollte nicht moderne Ingenieurkunst in der Lage sein solche Monster, wie sie z.B. östlich Ostkreuz angelegt werden, zu vermeiden? Dämpfen diese Dinger wirklich den Schall oder füllen die nur die Börsen der Hersteller?

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Sollte nicht moderne Ingenieurkunst in der Lage sein solche Monster, wie sie z.B. östlich Ostkreuz angelegt werden, zu vermeiden? Dämpfen diese Dinger wirklich den Schall oder füllen die nur die Börsen der Hersteller?

Moderne Ingenieurkunst ist in der Lage, so etwas zu vermeiden. Aber dagegen sprechen die Kosten und die Gesetzgebung.

Die Wände dämpfen in der Tat den Lärm. Wie hoch die Dämpfung ist hängt u.a. von der Frequenz des Schalls ab.
Wenn die selben Behörden, die so was verlangen mal etwas gegen den Straßenlärm für die Anwohner tun würden.
Ich denke da an Verbote von LKWs über 7,5 t in Wohnkiezen.
Das nächtliche Tempo 30 auf Hauptstraßen ist Augenwischerei und erzeugt bei vielen Autos höhere Motor- und Rollgeräusche
Aktuelle Infos zum "Pankower Tor"
[www.berliner-woche.de]


"In einem nächsten Schritt sind im Rahmenplan für das Gebiet Abwägungsentscheidungen für die vorbereitende Bauleitplanung und damit auch für eine Änderung des Flächennutzungsplanes zu treffen. Unter anderem muss geklärt werden, wie die Anbindung zum bestehenden Pankower Hauptzentrum erfolgen soll. Weiterhin ist die Verkehrserschließung, unter anderem der Bau einer Straßenbahnstrecke zu klären."
Ich verlinke Mal die neuen Threads (ggf. hier zusammenführen)

Straßenbahn und Bus nach Elisabeth-Aue
[www.bahninfo-forum.de]

Straßenbahn und Bus nach Blankenburger Pflasterweg/Heinersdorf
[www.bahninfo-forum.de]
Zu Elisabethaue:

Aus [www.bahninfo-forum.de]
Hervorhebungen von mir.
Zitat
222
Warum muss denn unbedingt die M1 auch noch zur Elisabeth-Aue verlängert werden? Die 50 ist unmittelbar am Gelände und eine Strecke reicht, um das gesamte Gebiet gut zu erschließen. Zwei Linien wären außerhalb der absoluten HVZ totaler Überfluss und wären halbleer. Man sollte lieber eine Stichstrecke zum Bhf Blankenburg bauen und dann eine (HVZ-) Linie Elisabeth-Aue-S Blankenfelde einführen.

M1 ist 1 km also 15 - 20 % kürzer bis zum S+U Bahnhof Pankow. Das wäre eine mögliche Antwort.

Die Frage ist immer, wo wollen die Leute hin. Die arbeitende Bevölkerung könnte ein- oder auspendeln.
Ich wage die Annahme, dass niemand, der z. B. bei Rolls Royce in Dahlewitz arbeitet, nach Pankow
Elisabethaue ziehen wird, sondern eher jemand, der z. B. bei Bombardier in Hennigsdorf, im Klinikum
Buch, bei Stadler Pankow oder im Clean Tech Park Marzahn arbeitet.

Es könnten arbeitsplatztechnisch generell die Richtungen
- Reinickendorf/Tegel
- City West/Wilmersdorf
- Mitte/Schöneberg
- City Ost/Friedrichshain
- Wartenberg/Marzahn
- Adlershof/Schönefeld
- oder Oranienburg, Hennigsdorf bzw. Buch/Bernau
interessant sein.

Wenn der Modal Split aus ökologischer und städtebaulicher Sicht gut sein soll
(wenig MIV), dann muss man den Leuten eine schnelle oder besser mehrere
schnelle Anbindungen an die nächsten Schnellbahnen bieten.

Wenn ich mir das auf dem Stadtplan neutral ansehe, könnten - in Bezug auf
die oben genannten, in der (auch aus der Perspektive der Arbeitsplätze gesehen)
polyzentrischen Stadt Berlin - mehrere Schnellbahnhöfe für die Bewohner
interessant sein:

  • S+U Wittenau (U8, U9 mit Umsteigen, S1 -- 5,4km via Rosenthaler Weg/Nordgraben)
    vmtl. nur mit Bus zu erreichen, hoffentlich direkt z. B. mit einer geänderterten Linienführung des 124
  • S Schönholz (S25 -- 5,2km via Pastor-Niemöller-Platz)
    vmtl. auch nur mit Bus zu erreichen
  • S+U Pankow (U2, S2, S8 -- 5,6km via Pastor-N.-Pl.) - wäre direkt mit Tram zu erreichen (ob M1 oder 50 erst Mal egal)
  • S Blankenburg (S2, S8 -- 3,3km via Blankenburger Str.)
  • zukünftig: Karower Kreuz (S2? REs? RBs? -- 3,5km Luftlinie) - z. B. gute Anbindung an BER, Schöneweide, Lichtenberg,
    HBF, Potsdamer Platz etc. Bei Weiterbau der S75 gute Anbindung nach Marzahn.
    -> gestaltet sich auf Grund der Autobahn und fehlender Brücken schwierig, das direkt anzubinden, obwohl
    deutlich näher als z. B. Pankow und einziger (späterer) Regionalzughalt in näherer Umgebung!

Es erscheint mir die Ausrichtung auf den Bahnhof Pankow als zu einseitig, da die Wege nur einer
Minderheit der arbeitenden Bevölkerung diesen Schnellbahnhof tangieren.

Komfortabel gegenüber dem Bus wäre z. B. eine Anbindung per Straßenbahn an den Bahnhof Wittenau,
um die City West schneller erreichen zu können.

Der Bus 107 nach Schildow sollte durch das neue Wohngebiet fahren und evtl. den S-Bahnhof Mühlenbeck-
Mönchmühle erreichen.

Die Anbindung an wichtige Arbeitsplatzregionen wie Hennigsdorf, Wilhelmsruh, Buch, Marzahn (z. B. Clean
Tech Park) wird auch zu wenig thematisiert. Niemand gondelt bis Pankow, um sich dann in den Schleich-
Expressbus 54 zu stopfen, um nach Marzahn zu kommen. Auch wird niemand die 50 bis Pankow-Heinersdorf
nehmen, um von dort wieder nach Buch "zurück"zufahren.

Langfristig halte ich eine gute Anbindung an den geplanten S + RB/RE Bahnhof Karower Kreuz für unerlässlich.
Weiß jemand, ob es schon Planungen gibt zur ÖPNV-Integration des geplanten Bahnhofs?

Eine Anbindung per U-Bahn (U2 oder U8 oder U9) wäre sicher auch nett, aber ebenfalls zu einseitig, was
die Verkehrsströme der Bewohner anginge (meine Meinung aus soziologischer Sicht) und auch nicht ganz
billig :)

PS: Nicht vergessen - Bürgerdienste.
Das Sozialamt Pankow ist in der Fröbelstraße (Nähe S Prenzlauer Allee), das Jobcenter in der
Storkower Straße (Nähe S Landsberger Allee). Eine direkte und schnelle Anbindungan die S8 ist also nicht verkehrt.
Mit der M1 käme man zum nächstbesten Bürgeramt (Rathaus Pankow). Neben dem kürzeren Weg
spricht auch das für M1 und gegen 50 ;)
Mir erschließt sich zwar nicht, warum du hier geantwortet hast, aber gut:

Zitat
TomB
M1 ist 1 km also 15 - 20 % kürzer bis zum S+U Bahnhof Pankow. Das wäre eine mögliche Antwort.

Abhängig von eigenen Trassen und Anzahl der Haltestellen/Aufenthaltszeit an Haltestellen kann sich der Kilometer aber nur sehr wenig auf die Fahrzeit auswirken. Und da ist die M1 im aktuellen Ausbaustandard eher hinten dran.

Zitat

Es erscheint mir die Ausrichtung auf den Bahnhof Pankow als zu einseitig, da die Wege nur einer
Minderheit der arbeitenden Bevölkerung diesen Schnellbahnhof tangieren.

Deshalb hält die 50 auch am Bahnhof Heinersdorf und ich habe die Stichstrecke nach Blankenburg vorgeschlagen.

Zitat

Komfortabel gegenüber dem Bus wäre z. B. eine Anbindung per Straßenbahn an den Bahnhof Wittenau,
um die City West schneller erreichen zu können.

Das wäre aber ebenfalls ein deutliches Überangebot. Da sollte man lieber den 124 verdichten und die Straßen etwas ausbauen, das ist auch realistisch weil es den Autofahrern was bringt.

Zitat

Der Bus 107 nach Schildow sollte durch das neue Wohngebiet fahren und evtl. den S-Bahnhof Mühlenbeck-
Mönchmühle erreichen.

Ist schon offiziell in Planung.

Zitat

Die Anbindung an wichtige Arbeitsplatzregionen wie Hennigsdorf, Wilhelmsruh, Buch, Marzahn (z. B. Clean
Tech Park) wird auch zu wenig thematisiert. Niemand gondelt bis Pankow, um sich dann in den Schleich-
Expressbus 54 zu stopfen, um nach Marzahn zu kommen. Auch wird niemand die 50 bis Pankow-Heinersdorf
nehmen, um von dort wieder nach Buch "zurück"zufahren.

[...]

PS: Nicht vergessen - Bürgerdienste.
Das Sozialamt Pankow ist in der Fröbelstraße (Nähe S Prenzlauer Allee), das Jobcenter in der
Storkower Straße (Nähe S Landsberger Allee). Eine direkte und schnelle Anbindungan die S8 ist also nicht verkehrt.

Auch hier wieder: Stichstrecke zum Bhf Blankenburg!

Zitat

Mit der M1 käme man zum nächstbesten Bürgeramt (Rathaus Pankow). Neben dem kürzeren Weg
spricht auch das für M1 und gegen 50 ;)

Ja, das ist ein Argument für die M1. Ich sag ja auch nicht, dass die gar keine Vorteile hätte. Ich sage nur, dass für mich die Vorteile nicht ausreichen. Und ganz langfristig soll die 50 ja über Rathaus Pankow und Wollankstraße verlängert werden (was zusätzlich die S1, S25 und S85 anbindet).
Ihr vergesst die Heidekrautbahn.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ihr vergesst die Heidekrautbahn.

Die Heidekrautbahn wird aber in Gesundbrunnen, wenn nicht eher Schönholz/Wollankstraße enden. Daher ist die S2 mit durchgehender City-Anbindung attraktiver.
Was Aktuelles vom Pankower Güterbahnhof:

[mobil.berliner-zeitung.de]

Ein Fehler in einem Gutachten von Krieger wirft wohl alles 2 Jahre zurück. Zudem sind sich Senat und BVV grundsätzlich nicht einig, z. B. in Bezug auf die Größe des Shopping Centers (30.000 vs 15.000 qm).

Fortschritte sehen wohl anders aus.
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