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Flexity F8Z Serienlieferung (III)
geschrieben von S4289 
Zitat
der weiße bim
Seit letzten Freitag ist der Wagen 9056 im Einsatz.

Danke, wurde aber schon auf Seite 2 im vorletzten Beitrag von Ostkreuzi gemeldet :)
Zitat
der weiße bim
Seit letzten Freitag ist der Wagen 9056 im Einsatz.

Spannend wäre jetzt die Frage, wie viele Flexity derzeit nicht einsatzfähig sind. GT auf der M10 oder der M4 sollten eigentlich nicht mehr vorkommen. Kurze Flex auf der M4 auch nicht.

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Entweder liegt es wirklich an einer mangelnden Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, was ich mir aber ehrlich gesagt nur schwer vorstellen kann, so zuverlässig wie die überwiegend laufen, oder aber es liegt an fehlenden Berechtigungen des Fahrpersonals. Es ist ja bei der BVG so, dass man für jeden einzelnen Flexi-Typ eine extra Berechtigung braucht. Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf. Also was macht früh der Rangierer? 2GT müssten erstmal gekuppelt werden, 2KT stehen vielleicht gerade nicht zur Verfügung, also geht halt ein F6Z auf die M4.
Und auf der M10 war dann eben - wenn es so war - ein Kutscher eingeteilt, der entweder F8E und/oder F8Z fahren darf, oder er darf gar keine Flexi fahren, also muss für ihn ein GTZ(o) auf die M10 geschickt werden.

Dass ich das hier beschreibe, heißt nicht, dass ich diese Vorgehensweise gut finde. Im Gegenteil, drei verschiedene Berechtigungen für unsere Flexis, wie bescheuert ist das denn? Bloß weil Sicherungen woanders sitzen (so hat es ein Straßenbahnfahrer mir gegenüber mal wirklich begründet)? Da schreibe ich in die Fahrzeugbeschreibung und ins Entstörheftchen rein "Leitungsschutzschalter 7 umlegen (bei F6Z hinter Klappe 4, bei F8E hinter Klappe 11, bei F8Z hinter Klappe 13)" - fertig ist der Lack. Oder sind die Fahrer so doof, dass sie mit einem Schalter "Federspeicher 4 notlösen" in einem F8E oder F8Z nichts anfangen können, weil sie nur den F6Z mit nur drei Federspeicherbremsen kennen und bei Federspeicher 4 völlig hilflos und überfordert sind??? Ich glaube - und hoffe - das natürlich nicht, selbst wenn man bedenkt, dass es überall Deppen gibt.
Es ist ja fast schon eine revolutionäre Vorgehensweise, dass man für den GTZo keine neue Lizenz braucht. Da wird gesagt: wer GTZ und mindestens ein OBU-Fahrzeug (also GT6U, F6Z, F8E oder F8Z) fahren darf, darf automatisch GTZo fahren.

Ich arbeite bei der DB. Da ist es anders: wenn ich eine in einem Dienst enthaltene Baureihe nicht fahren darf, kann ich für diesen Dienst nicht eingeteilt werden. Es wird kein IC-Ersatzzug losgeschickt, bloß weil ein Kutscher keinen ICE fahren darf, sondern dann werden Dienste durchgetauscht. Natürlich haben beide Varianten Vorteile: wenn es niemand anderen für die M4 gab, der F8E/F8Z darf, fuhr mit dem F6Z immerhin IRGENDETWAS - besser als nichts. Eine Bestückung der Dienste mit ausschließlich ausreichend geschultem Personal dagegen verhindert solche Einsätze und entlastet den Rangierer/die Wagenzuteilung.

Und außerdem gibt es so etwas beklopptes wie bei der Straßenbahn mit den Flexis bei der DB auch nicht. Wer die BR 401 fahren darf, darf automatisch auch die schweiztauglichen 401, 402, Doppel-402 und die neu mit ETCS ausgestatteten 401 fahren (für letztere gibt es lediglich eine kurze Nachschulung, die eine Stunde dauert). Wer BR 110/115 (E10) fahren darf, darf automatisch auch BR 139/BR 140 (E40) und BR 141 (E41) fahren, BR 150 (E50) und BR 151 sind extra (aber auch beide in einem Paket). 112, 114, 143 - ebenfalls alles eins. 411 (und 4011)/415 ist eins, auch alle möglichen Doppeltraktionen sind enthalten. Und das funktioniert alles wunderbar.
Zitat
182 004
Entweder liegt es wirklich an einer mangelnden Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, was ich mir aber ehrlich gesagt nur schwer vorstellen kann, so zuverlässig wie die überwiegend laufen, oder aber es liegt an fehlenden Berechtigungen des Fahrpersonals. Es ist ja bei der BVG so, dass man für jeden einzelnen Flexi-Typ eine extra Berechtigung braucht. Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf. Also was macht früh der Rangierer? 2GT müssten erstmal gekuppelt werden, 2KT stehen vielleicht gerade nicht zur Verfügung, also geht halt ein F6Z auf die M4.
Und auf der M10 war dann eben - wenn es so war - ein Kutscher eingeteilt, der entweder F8E und/oder F8Z fahren darf, oder er darf gar keine Flexi fahren, also muss für ihn ein GTZ(o) auf die M10 geschickt werden.

Dass ich das hier beschreibe, heißt nicht, dass ich diese Vorgehensweise gut finde. Im Gegenteil, drei verschiedene Berechtigungen für unsere Flexis, wie bescheuert ist das denn? Bloß weil Sicherungen woanders sitzen (so hat es ein Straßenbahnfahrer mir gegenüber mal wirklich begründet)? Da schreibe ich in die Fahrzeugbeschreibung und ins Entstörheftchen rein "Leitungsschutzschalter 7 umlegen (bei F6Z hinter Klappe 4, bei F8E hinter Klappe 11, bei F8Z hinter Klappe 13)" - fertig ist der Lack. Oder sind die Fahrer so doof, dass sie mit einem Schalter "Federspeicher 4 notlösen" in einem F8E oder F8Z nichts anfangen können, weil sie nur den F6Z mit nur drei Federspeicherbremsen kennen und bei Federspeicher 4 völlig hilflos und überfordert sind??? Ich glaube - und hoffe - das natürlich nicht, selbst wenn man bedenkt, dass es überall Deppen gibt.
Es ist ja fast schon eine revolutionäre Vorgehensweise, dass man für den GTZo keine neue Lizenz braucht. Da wird gesagt: wer GTZ und mindestens ein OBU-Fahrzeug (also GT6U, F6Z, F8E oder F8Z) fahren darf, darf automatisch GTZo fahren.

Ich arbeite bei der DB. Da ist es anders: wenn ich eine in einem Dienst enthaltene Baureihe nicht fahren darf, kann ich für diesen Dienst nicht eingeteilt werden. Es wird kein IC-Ersatzzug losgeschickt, bloß weil ein Kutscher keinen ICE fahren darf, sondern dann werden Dienste durchgetauscht. Natürlich haben beide Varianten Vorteile: wenn es niemand anderen für die M4 gab, der F8E/F8Z darf, fuhr mit dem F6Z immerhin IRGENDETWAS - besser als nichts. Eine Bestückung der Dienste mit ausschließlich ausreichend geschultem Personal dagegen verhindert solche Einsätze und entlastet den Rangierer/die Wagenzuteilung.

Und außerdem gibt es so etwas beklopptes wie bei der Straßenbahn mit den Flexis bei der DB auch nicht. Wer die BR 401 fahren darf, darf automatisch auch die schweiztauglichen 401, 402, Doppel-402 und die neu mit ETCS ausgestatteten 401 fahren (für letztere gibt es lediglich eine kurze Nachschulung, die eine Stunde dauert). Wer BR 110/115 (E10) fahren darf, darf automatisch auch BR 139/BR 140 (E40) und BR 141 (E41) fahren, BR 150 (E50) und BR 151 sind extra (aber auch beide in einem Paket). 112, 114, 143 - ebenfalls alles eins. 411 (und 4011)/415 ist eins, auch alle möglichen Doppeltraktionen sind enthalten. Und das funktioniert alles wunderbar.

Die Fahrschule muss doch auch ihre Daseinberechtigung aufrechthalten... :-)
Zitat
Triebfahrzeugführer
Zitat
182 004
[...]

Die Fahrschule muss doch auch ihre Daseinberechtigung aufrechthalten... :-)

Für diese 8 Worte mußte nun das Forum mit einem Vollzitat von 30 Zeilen vollgemüllt werden?

Soweit ich weiß, wird BahnInfo ehrenamtlich betrieben, die Kosten für den Traffic müssen durch die (zum Glück) wenigen Werbeanzeigen und Spenden erwirtschaftet werden.
Solche Vollzitate erzeugen Traffic und damit Kosten...

Gruß Ingo
Zitat
Triebfahrzeugführer
Zitat
182 004
Entweder liegt es wirklich an einer mangelnden Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, was ich mir aber ehrlich gesagt nur schwer vorstellen kann, so zuverlässig wie die überwiegend laufen, oder aber es liegt an fehlenden Berechtigungen des Fahrpersonals. Es ist ja bei der BVG so, dass man für jeden einzelnen Flexi-Typ eine extra Berechtigung braucht. Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf. Also was macht früh der Rangierer? 2GT müssten erstmal gekuppelt werden, 2KT stehen vielleicht gerade nicht zur Verfügung, also geht halt ein F6Z auf die M4.
Und auf der M10 war dann eben - wenn es so war - ein Kutscher eingeteilt, der entweder F8E und/oder F8Z fahren darf, oder er darf gar keine Flexi fahren, also muss für ihn ein GTZ(o) auf die M10 geschickt werden.

Dass ich das hier beschreibe, heißt nicht, dass ich diese Vorgehensweise gut finde. Im Gegenteil, drei verschiedene Berechtigungen für unsere Flexis, wie bescheuert ist das denn? Bloß weil Sicherungen woanders sitzen (so hat es ein Straßenbahnfahrer mir gegenüber mal wirklich begründet)? Da schreibe ich in die Fahrzeugbeschreibung und ins Entstörheftchen rein "Leitungsschutzschalter 7 umlegen (bei F6Z hinter Klappe 4, bei F8E hinter Klappe 11, bei F8Z hinter Klappe 13)" - fertig ist der Lack. Oder sind die Fahrer so doof, dass sie mit einem Schalter "Federspeicher 4 notlösen" in einem F8E oder F8Z nichts anfangen können, weil sie nur den F6Z mit nur drei Federspeicherbremsen kennen und bei Federspeicher 4 völlig hilflos und überfordert sind??? Ich glaube - und hoffe - das natürlich nicht, selbst wenn man bedenkt, dass es überall Deppen gibt.
Es ist ja fast schon eine revolutionäre Vorgehensweise, dass man für den GTZo keine neue Lizenz braucht. Da wird gesagt: wer GTZ und mindestens ein OBU-Fahrzeug (also GT6U, F6Z, F8E oder F8Z) fahren darf, darf automatisch GTZo fahren.

Ich arbeite bei der DB. Da ist es anders: wenn ich eine in einem Dienst enthaltene Baureihe nicht fahren darf, kann ich für diesen Dienst nicht eingeteilt werden. Es wird kein IC-Ersatzzug losgeschickt, bloß weil ein Kutscher keinen ICE fahren darf, sondern dann werden Dienste durchgetauscht. Natürlich haben beide Varianten Vorteile: wenn es niemand anderen für die M4 gab, der F8E/F8Z darf, fuhr mit dem F6Z immerhin IRGENDETWAS - besser als nichts. Eine Bestückung der Dienste mit ausschließlich ausreichend geschultem Personal dagegen verhindert solche Einsätze und entlastet den Rangierer/die Wagenzuteilung.

Und außerdem gibt es so etwas beklopptes wie bei der Straßenbahn mit den Flexis bei der DB auch nicht. Wer die BR 401 fahren darf, darf automatisch auch die schweiztauglichen 401, 402, Doppel-402 und die neu mit ETCS ausgestatteten 401 fahren (für letztere gibt es lediglich eine kurze Nachschulung, die eine Stunde dauert). Wer BR 110/115 (E10) fahren darf, darf automatisch auch BR 139/BR 140 (E40) und BR 141 (E41) fahren, BR 150 (E50) und BR 151 sind extra (aber auch beide in einem Paket). 112, 114, 143 - ebenfalls alles eins. 411 (und 4011)/415 ist eins, auch alle möglichen Doppeltraktionen sind enthalten. Und das funktioniert alles wunderbar.

Die Fahrschule muss doch auch ihre Daseinberechtigung aufrechthalten... :-)

Nicht nur Dasein"berechtigung" die Fahrschule ist eine eigne Macht im Staate der Straßenbahn und führt sich auch so auf.
Da ist auch kein rankommen, mit dem eisernen Besen durchzufegen, die sind hartnäckiger als Schimmel.

Daher kommen solch irre Dinge wie eben Ausbildung gründlicherweis für jeden Wagentyp, obwohl Logik was anderes ist.
Da führte kein Weg hinein, allen Kutschern die T6/B6mod bzw T6/T6mod Berechtigung hatten,
den Großzug auch zu erteilen ohne Ausbildung, neeeiiin dafür muß extra ausgebildet werden= Kosten, fiel also aus,
auf der Rhintrasse die Züge von Köp/SW als Großzug zu fahren...Schwachsinn hoch3 !! Die B6 gingen in die Ecke obwohl für Millionen ertüchtigt.
Da führte nicht mal ein Weg rein dem Werkstattpersonal, was T6mod und KTmod hatte, den KTt-mod zu erteilen,
obwohl grad die Leute es sind, die die Technik besser kannten als die Fahrschule..und im Störfall eben zu diesen Bahnen hingeschickt werden.
Da ist es nicht möglich, den Frischlingen nicht mal alle Gt Berechtigungen oder eben Flex zu erteilen,
dafür sind dann solch irre Sachen nötig, einen GT6"Altbau" von einem Hof zum anderen zu überführen,
nur weil der Frischling kein GTU hatte und ZR Wagen eben für bestimmte Umläufe gebraucht werden,
den der Frischling eben an diesem Tag nicht hatte..usw,usw.
Und Nachschulungen dauern eben nicht ein paar Stunden wie in anderen Betrieben, sondern Tage...

Allerdings was bei der DB vllt. unkonventioneller Diensttausch oder dergl.möglich macht,
ist dann wieder die Krux der Streckenkenntnis-wer eben einige Jahre nicht irgendwo lang ist, darf dann nicht mehr..
Und wer bei der BVG halt nicht Flex darf,aber Reserve hat und ne M10 ist offen, da kommt dann halt der GTZ angekullert,
weil andere Dienste in diese Reservezeit grad nicht reinpassen.
Aber richtig, es kommt dann wenigstens irgendetwas-besser schlecht gefahren als gut gelaufen;-)
T6JP
Zitat
INW
Zitat
Triebfahrzeugführer
Zitat
182 004
[...]

Die Fahrschule muss doch auch ihre Daseinberechtigung aufrechthalten... :-)

Für diese 8 Worte mußte nun das Forum mit einem Vollzitat von 30 Zeilen vollgemüllt werden?

Soweit ich weiß, wird BahnInfo ehrenamtlich betrieben, die Kosten für den Traffic müssen durch die (zum Glück) wenigen Werbeanzeigen und Spenden erwirtschaftet werden.
Solche Vollzitate erzeugen Traffic und damit Kosten...

Ein von mir zeitweise frequentiertes Motorradforum bat da einfach mal um Spenden..

T6JP
Zitat
182 004

Ich arbeite bei der DB. Da ist es anders: wenn ich eine in einem Dienst enthaltene Baureihe nicht fahren darf, kann ich für diesen Dienst nicht eingeteilt werden.

Stell dir vor, genauso arbeitet das System der BVG auch. Das System kann Fahrern ohne erforderliche Berechtigung den Dienst gar nicht zuteilen.
Warum es teilweise zu abweichendem Fahrzeugeinsatz kommt wurde bereits beantwortet.
Zitat
tramfahrer
Zitat
182 004

Ich arbeite bei der DB. Da ist es anders: wenn ich eine in einem Dienst enthaltene Baureihe nicht fahren darf, kann ich für diesen Dienst nicht eingeteilt werden.

Stell dir vor, genauso arbeitet das System der BVG auch. Das System kann Fahrern ohne erforderliche Berechtigung den Dienst gar nicht zuteilen.
Warum es teilweise zu abweichendem Fahrzeugeinsatz kommt wurde bereits beantwortet.

Einspruch: Dabei hat das System ( IVU ) bereits mehrfach versagt.

T6JP
Zitat
182 004
Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf.

Doch genau das tut es. Wer nur den Einrichter gelernt hat, muss auch wissen wie man den Zweirichter bedient.
Wer bisher nur die F8x gelernt hat, muss wissen was er mit der Fehlermeldung beim F6Z tun muss, wenn er die 5. Tür in dem Zug vermisst.
Abgesehen davon bekommt jeder Fahrer 3 Tage hintereinander die Einführung in jedes einzelne Fahrzeug. Von daher müsste jeder Fahrer, der das Teil fahren kann,
von automatisch alles fahren können.
Zitat
Flexist
Zitat
182 004
Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf.

Doch genau das tut es. Wer nur den Einrichter gelernt hat, muss auch wissen wie man den Zweirichter bedient.
Wer bisher nur die F8x gelernt hat, muss wissen was er mit der Fehlermeldung beim F6Z tun muss, wenn er die 5. Tür in dem Zug vermisst.
Abgesehen davon bekommt jeder Fahrer 3 Tage hintereinander die Einführung in jedes einzelne Fahrzeug. Von daher müsste jeder Fahrer, der das Teil fahren kann,
von automatisch alles fahren können.

Nein eben nicht. Das wird vielleicht bei den Neuen so gemacht, aber nicht bei Leuten, die schon länger bei der BVG sind.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Nope. Ich kenne einen Alt-BVGer (schon weit über 30 Jahre im Dienst), der hat alle drei Typen in drei Tagen gelernt
und ihm geht es nicht alleine so.

Muss allerdings anmerken, dass es ein Marzahner ist. Vielleicht mag das in dem einen oder anderen Betriebshof anders gehandhabt werden.
Wenn das so ist, dann darf man mich gerne eines besseres belehren.
Und du schließt von den paar auf alle? Es wird für jedes Fahrzeug einzeln geschult und nicht hintereinander.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Zitat
485er-Liebhaber
Und du schließt von den paar auf alle? Es wird für jedes Fahrzeug einzeln geschult und nicht hintereinander.

Natürlich einzeln. Für jeden Zug einen Tag.
Ja, es wird pro Tag nur ein Typ nachgeschult.

Ja, es werden alle Flextypen in drei aufeinander folgenden Tagen geschult.

Ja, das ist seit mehreren Jahren so.

Ja, wenn jemand nur einen Typen fahren kann, dann ist das eine sehr große Ausnahme (möglicherweise durch Krankheit während der Fahrschultage verursacht).

Und ja, in meinen Augen könnte zumindest einen Tag einsparen. Einmal ZRK und einmal ERL und fertig!
Zitat
Flexist
Zitat
182 004
Jetzt wird also jemand für die M4 eingeteilt, der nur F6Z fahren darf - das bedeutet nämlich entgegen jeder Logik NICHT automatisch, dass man auch F8E und/oder F8Z fahren darf.

Doch genau das tut es. Wer nur den Einrichter gelernt hat, muss auch wissen wie man den Zweirichter bedient.
Wer bisher nur die F8x gelernt hat, muss wissen was er mit der Fehlermeldung beim F6Z tun muss, wenn er die 5. Tür in dem Zug vermisst.
Abgesehen davon bekommt jeder Fahrer 3 Tage hintereinander die Einführung in jedes einzelne Fahrzeug. Von daher müsste jeder Fahrer, der das Teil fahren kann,
von automatisch alles fahren können.


Da widersprichst Du Dir ja schon selbst. Wenn man die drei Lehrgänge zeitlich direkt hintereinander legt, ist das noch lange nicht nur ein Lehrgang. Und nach der von mir beschriebenen Logik wäre es halt so, dass man auf dem F8Z lernt und dann sofort auch den F8E und den F6Z (und den F6E) fahren dürfte, ohne im Lehrgang jemals etwas anderes außer den F8Z gesehen zu haben (natürlich halte auch ich es für vorteilhaft, alle drei (vier) Typen mal gesehen zu haben, aber daraus extra Lehrgänge zu machen finde ich halt übertrieben).
Nach der BVG-Straßenbahn-Logik bräuchte man auch drei verschiedene Berechtigungen für die BR 101 bei der Bahn: normal, mit ETCS und mit MET-Ausrüstung. Ich hatte damals das Glück, von jeder Sorte eine Maschine gerade in Rummelsburg dagehabt zu haben, aber theoretisch hätten die drei Sätze in den Theoriestunden gereicht, um alles bedienen zu können, auch wenn man nur eine Art gesehen hat. (Ansonsten im Praxistraining: "Das habt ihr hier so; hättet ihr jetzt eine MET-Lok, wäre noch das und das zusäzlich vorhanden/zu bedienen.")
Wenn ich das richtig verstanden habe, bekommt ein Fahrer/Fahrerin bei der BVG für F8x und F6Z JE einen Tag EINZELSCHULUNG! Das sind doch alles ausgebildete Fahrer mit Berufserfahrung. Ob ich jetzt einen vollbesetzten F6Z oder einen leeren F8x fahre, haben die zumindest eines gemeinsam: sie "schieben" beim bremsen. Außerdem hat ja fast jeder Wagen geringfügig andere Laufeigenschaften (mit Nockenfahrschalter - siehe SRS - noch viel ausgeprägter). Ich selbst habe das Strassenbahn-Fahren in 30 Tagen gelernt, mit Theorie und Praxis. Und wenn es da was Neues gab, gab es die Theorie dazu in Kleingruppen. Außerdem hat man ja heute Betriebsfunk und kann sich (hoffentlich) bei einem kleinen Mangel zur Servicestelle durchschalten lassen, wie es bei PC´s etc. ja auch gang und gäbe ist. Für die Fahrer aus Mainz scheint es ja auch kein Problem gewesen zu sein hier in Berlin zu fahren, obwohl man sich zur Zeit in Mainz durch die Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf, wie in Berlin fühlt. Das scheint alles typisch für Berlin zu sein. In anderen Betrieben macht man es halt "schlanker" und es geht trotzdem. Und ich erinnere noch mal an die Diskussionen um Studenten als Aushilfsfahrer. Von wegen nur kurz dabei und so. Die "Festangestellten" werfen bei dem Lohnniveau doch viel eher hin und außerdem ist ein Student für den Arbeitgeber ja auch noch ca. 20% bei den Lohnnebenkosten billiger.Dort, wo es Aushilfskräfte gibt, läuft der Betrieb, weil man flexibler ist. Da fährt auch mal ein Mitarbeiter aus der Werkstatt oder der Verwaltung. Oder Familienangehörige in Teilzeit. Schönes Beispiel ist hier die Mutter von Hannelore Kraft, heute MP in NRW.
Zitat
HermannDuncker
Da fährt auch mal ein Mitarbeiter aus der Werkstatt oder der Verwaltung.

Das wird auch hier praktiziert mit dem Egbenis, dass die Arbeit in den Werkstätten liegen bleibt....

Zitat
HermannDuncker
Oder Familienangehörige in Teilzeit. Schönes Beispiel ist hier die Mutter von Hannelore Kraft, heute MP in NRW.

Dufte, aber was will man heute mit Schaffnerinnen? "Ehegattenturnus" ist übrigens auch in Berlin in jenen Jahren ein bekannter Begriff gewesen. Da freute sich dann auch das Gespann des nachfolgenden Wagens/ Zuges. Dann Vati hatte gerne etwas Vorsprung vor der Uhr, damit Mutti nicht zu schwer ackern musste...

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Heute konnte der neue Flexity 9057 im Einsatz auf der Linie M5 beobachtet werden.

so long

Mario
Und heute auf der M13.
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