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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab August 2016)
geschrieben von manuelberlin 
Nur die inhaltlichen Fehler im Text sind dem Autor anzulasten. Bildauswahl, Überschrift und Teaser macht die Onlineredaktion. So kommt es beim Tagesspiegel auch häufiger mal vor, dass im Text das Gegenteil von dem steht, was die Überschrift aussagt.

Und nein Heidekraut, nicht der Bahnhof Gleisdreieck soll gebaut werden, sondern lediglich Vorleistungen für den späteren Bau erbracht werden. Entsprechende Grafiken gab es hier bereits im Forum zu sehen.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Nur die inhaltlichen Fehler im Text sind dem Autor anzulasten. Bildauswahl, Überschrift und Teaser macht die Onlineredaktion. So kommt es beim Tagesspiegel auch häufiger mal vor, dass im Text das Gegenteil von dem steht, was die Überschrift aussagt.

Tja, wenn sogar direkt auf der Startseite des Berlin-Teils steht: "Vom Nordring zum Hauptbahnhof: Sie ist die zentrale neue Strecke unter der Stadt. Jetzt stehen die Kosten fest: fast eine Milliarde Euro. Von Klaus Kurpjuweit ", dann wird er sich den Schuh wohl auch selbst mit anziehen müssen. Alles kein Aushängeschild für eine Tageszeitung, die seriös rüberkommen möchte, sowie für deren Mitarbeiter und Redakteure.

Viele Grüße
André
Am nördlichen Teil der Baustelle tut sich mal was, es wurde ein Kran aufgestellt sowie eine tempöräre(?) Betonplatte gegossen die Schablonenlöcher für Großbohrpfähle enthält.


Oh, toll!!! Dann wäre ja in absehbarer Zeit eine Teilinbetriebnahme mit Pendelzügen zur Perleberger Brücke (dort provisorische Bahnsteige) oder gar bis vor die Tunnelrampe an der Döberitzer Straße (mit zwei provisorischen Außenbahnsteigen und Behelfskehranlage in Richtung Tunnel) möglich! ;-)) Ich weiß, der 1. April ist schon ein paar Tage her, aber an vielen Stellen hilft einfach nur noch Galgenhumor...

Gruß
Die Ferkeltaxe



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.04.2017 16:15 von Ferkeltaxe.
Wobei die Platte vermutlich eher die Auflast durch das Großbohrgerät verteilen soll, Schablonen sind (bei den heutigen Bohrverfahren) zum erreichen der gewünschten Präzision eigentlich nicht mehr notwendig...
Moin!

Sehe ich das richtig, dass es für die Inbetriebnahme, auch des Provisoriums, keinen Zeitplan gibt?

iGEL
Zitat
iGEL
Moin!

Sehe ich das richtig, dass es für die Inbetriebnahme, auch des Provisoriums, keinen Zeitplan gibt?

iGEL

Nach der sehr schwammigen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, die Thomas hier neulich gepostet hatte, kann man diese Frage eindeutig bejahen.
Ich hab inzwischen völlig die Übersicht verloren, wann diese Baustelle mal fertig werden soll. In meinen Kopf geistert die Zahl 2021 herum, aber ich kann spontan nicht sagen ob da was wahres dran ist. In der Tegeler Straße hat sich ja bis heute so gut wie nichts getan.
Zitat
Slighter
Ich hab inzwischen völlig die Übersicht verloren, wann diese Baustelle mal fertig werden soll. In meinen Kopf geistert die Zahl 2021 herum, aber ich kann spontan nicht sagen ob da was wahres dran ist. In der Tegeler Straße hat sich ja bis heute so gut wie nichts getan.

...daher ja auch der Name: "S21"

lol
Zitat
angus_67
Zitat
Slighter
Ich hab inzwischen völlig die Übersicht verloren, wann diese Baustelle mal fertig werden soll. In meinen Kopf geistert die Zahl 2021 herum, aber ich kann spontan nicht sagen ob da was wahres dran ist. In der Tegeler Straße hat sich ja bis heute so gut wie nichts getan.

...daher ja auch der Name: "S21"

lol

Ich dachte, es geht hier mehr um das 21. Jahrhundert, so wie damals alles xxx2000 hieß. Also noch reichlich Zeit.
Zitat
DerMichael

Ich dachte, es geht hier mehr um das 21. Jahrhundert, so wie damals alles xxx2000 hieß. Also noch reichlich Zeit.

Gaaanz so schwarz wollte ich es denn doch nicht sehen...Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt
Hallo,

anscheinend hat Die Bahn die angekündigten Untersuchungsergebnisse bzw. die Planung für den zweiten Bauabschnitt der Presse zur Verfügung gestellt:

Zitat

Berliner Zeitung online vom 22.4.2017 um 12.09 Uhr (wann gedruckt?):

Neue S-Bahn-Trasse

Vor dem Brandenburger Tor wird gebuddelt

[...] In der fast 70 Seiten umfassenden "Hintergrundinformationen", die der Senat und die Deutsche Bahn (DB) herausgegeben haben, geht es um die S 21. [...]

Peter Neumann

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
^
Ich habe den Artikel gestern auch gelesen und ich finde 900 Mio klingt für den 2. BA erst mal ganz schön teuer, aber man sollte den verkehrlichen Nutzen vor allem für den Süden Berlins, hier speziell die S1 nicht vergessen. So starten doch viele Fernzüge erst am Hauptbahnhof und nicht bereits am Südkreuz. Und dass der Bahnhof Friedrichstraße unbedingt entlastet werden muss steht ausser Frage.

Günstiger als für den Preis wird man die Strecke jedenfalls nicht mehr bekommen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
^
Ich habe den Artikel gestern auch gelesen und ich finde 900 Mio klingt für den 2. BA erst mal ganz schön teuer, ...


@ Stefan: der aktuelle Artikel ist im Punkt Kosten etwas missverständlich. Die 900 Mio sind die aktuelle Abschätzung für alle drei BA der S21 insgesamt.

Thomas Krickstadt verwies hier im Thread am 01.04. auf einen Artikel des Tagesspiegel. Auch dieser ist zwar mit mehreren Fehlern behaftet bzw. missverständlich, doch tauchen hier diese 900 Mio für die Gesamtstrecke erstmalig in einer öffentlichen Erwähnung auf.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Im Grunde bleibt das ein Drama mit Geldverschwendung. Was hätten wir uns erspart, wenn die S21 damals gleich mitgebaut worden wäre mit den Gesamtbauten zum Pilzkonzept. Immerhin war die Mitte ja jahrelang vollständig aufgerissen. Ein teilweise gemeinsamer Tunnel mit der U-Bahn und ein Kombibahnhof S- und U-Bahn am Bundestag hätte uns das alles erspart. Die jetzige Streckenführung birgt nicht nur enorme neue Risiken, sie ist auch nochmal viel teurer. Wenn denn diese S-Bahn so wichtig ist für Berlin, dann wäre halt der Hauptbahnhof eben noch 5 Jahre später in Betrieb gegangen. Was ist das schon aus heutiger Sicht.

Warum muss die S-Bahn gesperrt werden, wenn der Heuboden angeschlossen wird? Der ist doch lang genug. Das Untertunneln der Spree wird sehr spannend. ;-) Der dritte Bauabschnitt wird also wohl bei der Errichtung des neuen Quartiers Gleisdreieck gleich mitgebaut?

Heidekraut zum Hauptbahnhof



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.04.2017 16:08 von Heidekraut.
Zitat
Heidekraut
Warum muss die S-Bahn gesperrt werden, wenn der Heuboden angeschlossen wird? Der ist doch lang genug.

Isser nicht. In einem älteren Thread zum Thema hatte ich mal Bilder vom nördlichen Ende des Heubodens gepostet. Wie man sieht, endet der Heuboden noch „im“ Tunnel der Betsandsstrecke, sodass man für die Anbindung an die Neubaustrecke über den Gleisen der Bestandsstrecke arbeiten muss.

Am Ende der verlinkten Seite gibt es dann auch noch ein von Thomas Krickstadt zusammengesetzes Panorama, das das Ende des Heubodens in voller Breite zeigt.
Natürlich wäre es vernünftiger gewesen, alle mit dem Hauptbahnhof verbundenen Bauwerke in einem Rutsch herzustellen, allerdings wollte man den Einkaufsbahnhof ja aus Prestigegründen schnellstmöglich, und das noch vor der Fußball-WM 2006, eröffnen, alle weiteren Verzögerungen wären diesem Ziel ja nicht dienlich gewesen :-)

Außerdem wäre die S21 dennoch nicht so schnell möglich gewesen, da die Linie damals als nicht primär notwendig erachtet und die Finanzierung abgelehnt wurde, falls ich mich recht entsinne.

Selbst die Trassenfreihaltung und die Errichtung der Bauvorleistungen in Form von Ausfädelungsbauwerken am Ring war mit erheblichem Hin und Her der Politik verbunden.


Zum 3. Bauabschnitt: ich denke, dass es nicht nur mit der Entwicklung des neuen Quartiers am Gleisdreieck zusammenhängt. Aufgrund der größtenteils oberirdischen Streckenführung ist der Bau m.M.n. einfach weniger problematisch, günstiger und schneller zu bewerkstelligen.

Zudem ist die Ausfädelung aus dem Bestandstunnel der Nord-Süd-Bahn sowie die Tunnelausfahrt am Mendelssohn-Bartholdy-Park bereits vorhanden und die auf der Strecke befindlichen Gebäude (wie das Scandic-Hotel oder das gerade im Bau befindliche High-Park-Hochhaus am Kanalufer) verfügen über bereits in ihrer Konstruktion integrierte "Aussparungen" /Einhausungen für die Trasse.

Imgrunde müssen jetzt "nur" die Viaduktbauwerke, die Station am Gleisdreieck und die Verknüpfung mit der Bestandsstrecke an der Yorckstr. errichtet werden.

Somit teile ich ebenso die Überzeugung, dass dieser Abschnitt womöglich noch vor dem Zweiten in Betrieb gehen könnte :-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.04.2017 16:56 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
J. aus Hakenfelde

Zum 3. Bauabschnitt: ich denke, dass es nicht nur mit der Entwicklung des neuen Quartiers am Gleisdreieck zusammenhängt. Aufgrund der größtenteils oberirdischen Streckenführung ist der Bau m.M.n. einfach weniger problematisch, günstiger und schneller zu bewerkstelligen.

Somit teile ich ebenso die Überzeugung, dass dieser Abschnitt womöglich noch vor dem Zweiten in Betrieb gehen könnte :-)

Wenn ich den Artikel in der Berliner Zeitung richtig gelesen habe sieht die Planung genau das vor.
Moin!

Es stand als Möglichkeit drin, nicht als Plan. Wir können ja wetten, in welcher Reihenfolge die Abschnitte fertig werden. Mein aktueller Tipp wäre 3, 2, 1 ;-)

Im Ernst: Die finale Station Hauptbahnhof wird vermute ich wohl erst mit dem 2. Abschnitt fertig.

iGEL
Zitat
krickstadt
Zitat

Berliner Zeitung online vom 22.4.2017 um 12.09 Uhr (wann gedruckt?):

...
Vor dem Brandenburger Tor wird gebuddelt

Gruß, Thomas

Finde ich etwas missverständlich formuliert. Für meine Begriffe wird nicht vor, sondern hinter dem Brandenburger Tor gegraben.

Die genannten 900 Millionen Gesamtbaukosten stammen aus der Antwort des Verkehrssenators auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema S21: [pardok.parlament-berlin.de]

Für die standardisierte Bewertung war seinerzeit von 350 Millionen die Rede, was kein Mensch geglaubt hat. Nur so konnte der Nutzen-Kosten-Faktor von knapp über 1 errechnet werden. Somit fließen Bundesmittel in den Eisenbahnbau, der ansonsten vom Land Berlin zu bezahlen wäre.

so long

Mario
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