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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (August 2016 - September 2017)
geschrieben von manuelberlin 
@Köpenicker:

Denen gehört das bundesweite überörtliche Hochspannungsnetz, das früher von Vattenfall, RWE, EnBW bzw. deren Vorgängern selbst betrieben wurde. Das Überlandnetz mussten sie irgendwann um die Jahrtausendwende aus kartellrechtlichen Gründen an 50 Hz Transmission abgeben...

Viele Grüße
Arnd
Immerhin der Betreiber der einzigen Hängebahn Berlins!

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zur Charité wird mit nichten vorwiegend mit dem Krankenwagen gefahren und ich bin ganz sicher, das Strömen kommt schon noch. Deswegen ist es ja auch sehr kurzsichtig mal wieder den Perleberger Bahnhof hinten an zu stellen. Zumal der ja wahrscheinlich viel weniger Ärger machen wird, als der gegenwärtige Tunnelbau.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Zur Charité wird mit nichten vorwiegend mit dem Krankenwagen gefahren und ich bin ganz sicher, das Strömen kommt schon noch. Deswegen ist es ja auch sehr kurzsichtig mal wieder den Perleberger Bahnhof hinten an zu stellen. Zumal der ja wahrscheinlich viel weniger Ärger machen wird, als der gegenwärtige Tunnelbau.

Zum S Perleberger Straße werde ich wohl evtl. in den kommenden Wochen einmal das Abgeordnetenhaus anschreiben, um die Zuständigen zur Abgabe einer entsprechenden Bestellung gegenüber DB Netz und DB Station&Service zu bewegen. Das sollte wirklich langsam einmal entschieden werden...

Und ja: Der wenigste Verkehr zur Charitê findet per KTW oder RTW statt - auch nicht der von Patienten... :-)

Viele Grüße
Arnd
Niemand hat behauptet, dass da nur mit dem Krankenwagen hingefahren wird. Trotzdem kommen mehr Menschen nicht mit dem ÖPNV, weil sie von Verwandten abgeholt/gebracht werden, mit einem Krankentransporter gebracht werden, sehr alt sind, sich vor/nach einem Krankenhausaufenthalt ein Taxi gönnen oder gar eins benötigen usw. Nicht umsonst wird beispielsweise das mittelgroße Humboldt-Klinikum nur von einer Linie (220) angefahren, die noch dazu nur im 20-Minutentakt verkehrt.

Stichwort Perleberger Straße: Ich fände es grandios, wenn die Schnell-Bahn mal auf Strecke auch schnell seien dürfte. (Dann müsste u. U. auch nicht jeder Zweite ein Fitnessstudio-Abo haben und sich jedes Neujahr aufs Neues vornehmen dort auch tatsächlich hinzugehen.)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2017 02:49 von peterl.
Moin!

Zitat
schallundrausch
Apropos, gerade wurde in einer Meldung 2020 als Eröffnungstermin für die Stummelstrecke von Gesundbrunnen bis zum Interimsbahnsteig genannt.

Zitat
Berliner Zeitung
In einem zweiten Bauabschnitt soll die S21 zum Potsdamer Platz verlängert werden. Der dritte Abschnitt führt zur Yorckstraße. Er soll am Gleisdreieck einen Umsteigebahnhof zur U1 bekommen. Noch 2017 soll die Vorplanung beginnen, so Kaczmarek. In den 2030er-Jahren könnte der Zugbetrieb starten.

Wow, erst in den 2030ern? Schneller geht es nicht? Ohne laufendes "wollen wir bauen oder nicht" seitens der Politik sollte man doch auch komplexe Bauvorhaben in 10 oder wenigstens 13 Jahren abschließen können.

iGEL
Zitat
peterl
Niemand hat behauptet, dass da nur mit dem Krankenwagen hingefahren wird. Trotzdem kommen mehr Menschen nicht mit dem ÖPNV, weil sie von Verwandten abgeholt/gebracht werden, mit einem Krankentransporter gebracht werden, sehr alt sind, sich vor/nach einem Krankenhausaufenthalt ein Taxi gönnen oder gar eins benötigen usw. Nicht umsonst wird beispielsweise das mittelgroße Humboldt-Klinikum nur von einer Linie (220) angefahren, die noch dazu nur im 20-Minutentakt verkehrt.

In Mitte wird generell wesentlich mehr mit den Öffentlichen gefahren als in Reinickendorf. Ich denke auch, dass es in Mitte im Gegensatz zu Reinickendorf eher wenig kostenlosen Parkraum gibt. Patienten fallen natürlich als ÖPNV-Kunden eher aus. Die Angestellten und die Besucher der Patienten jedoch nicht. Von daher glaube ich nicht, dass das Charité so irrelevant ist wie das Humboldt-Klinikum, und das nicht nur wegen der Größe des Charité.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
peterl
Niemand hat behauptet, dass da nur mit dem Krankenwagen hingefahren wird. Trotzdem kommen mehr Menschen nicht mit dem ÖPNV, weil sie von Verwandten abgeholt/gebracht werden, mit einem Krankentransporter gebracht werden, sehr alt sind, sich vor/nach einem Krankenhausaufenthalt ein Taxi gönnen oder gar eins benötigen usw. Nicht umsonst wird beispielsweise das mittelgroße Humboldt-Klinikum nur von einer Linie (220) angefahren, die noch dazu nur im 20-Minutentakt verkehrt.

Eine Universitätsklinik - insbesondere der Campus Mitte der Charitê - besteht allerdings nur zu weniger als der Hälfte der dort anwesenden Menschen aus (stationär ausgenommenen) Patienten, sondern zum größten Teil aus Mitarbeitenden, Studierenden, Besuchern etc., die ja auch alle jeden Tag irgendwie an- und abfahren müssen. Das kannst Du mit einem Stadteil-Akutkrankenhaus verkehrstechnisch nur sehr bedingt vergleichen.

Zitat
peterl
Stichwort Perleberger Straße: Ich fände es grandios, wenn die Schnell-Bahn mal auf Strecke auch schnell seien dürfte. (Dann müsste u. U. auch nicht jeder Zweite ein Fitnessstudio-Abo haben und sich jedes Neujahr aufs Neues vornehmen dort auch tatsächlich hinzugehen.)

Innerhalb des Stadtgebietes hat die S-Bahn allerdings durchaus auch kleinräumigere Erschließungsfunktion für verdichteten Siedlungsraum. Ansonsten könnten wir ja auch S-Bahnhöfe wie Stresow, Rummelsburg, Nöldnerplatz, Bellevue oder Storkower Straße außer Betrieb nehmen - keine wirklich gute Idee, oder...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Innerhalb des Stadtgebietes hat die S-Bahn allerdings durchaus auch kleinräumigere Erschließungsfunktion für verdichteten Siedlungsraum. Ansonsten könnten wir ja auch S-Bahnhöfe wie Stresow, Rummelsburg, Nöldnerplatz, Bellevue oder Storkower Straße außer Betrieb nehmen - keine wirklich gute Idee, oder...?

Das wäre wahrlich keine gute Idee. Nicht umsonst wurde ja so mancher S-Bahnhof erst nachträglich eingefügt (Plänterwald, Julius-Leber-Brücke etc.) und weitere sollen folgen.
Schau Dir die Karte an: Der Erschließungsraum möglichen Station ist sehr beschränkt. Im Osten hast Du den Kanal als Umgrenzung, im Norden umfangreiche Eisenbahnanlagen und im Westen einen Park und nochmals Gleisanlagen. Nur im Süden hast du eine "verdichtete Bebauung", welche aber schon über den Hbf gut erschlossen ist. Dazu ist das erreichbare Gebiet stark überwiegend durch Bürogebäude geprägt. Kurz: Du willst einen S-Bahnhof auf einer Bürogebäudeinsel bauen. Zudem erschließt der 142 auch noch das ganze Gebiet perfekt, für alle die nicht den Fußweg zu den umliegenden S- und U-Bahnstationen auf sich nehmen wollen.

Was die Charité angeht: Natürlich ist das kein HUK, aber der Verkehrsbedarf dessen ist ein Anhaltspunkt. Man darf auch nicht vergessen, dass anders als bei Einkaufszentren, Schwimmbädern etc. die Verweilzeit in einem Krankenhaus recht hoch ist, es kein "Kommen und Gehen" gibt. Aber damit wir nicht komplett abdriften: Ausgangspunkt war wie viele Fahrgäste für den "Westast" einer S21 zu erwarten sind. Und da bleibt - auch wenn wir der Charité ein (sehr) hohes Aufkommen unterstellen - nicht mehr viel übrig.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2017 17:18 von peterl.
@ Peterl: Guckst Du dir die Karte auch richtig an und warst Du auch schon mal vor Ort? Im 500m-Radius um den geplanten Bahnhof Perleberger Brücke (und 500m Radius ist für den Einzugsbereich einer Schnellbahn-Zugangsstelle sehr zurückhaltend angesetzt) liegt Etliches an Blockrandwohnbebauung und große Teile des Entwicklungsgebiets Europacity, zum Poststadion ist es nicht weiter als vom Hauptbahnhof und dann sind da noch ein paar schon vorhandene Arbeitsstätten und sonstige Anziehungspunkte (Polizei, Ausländerbehörde,...). Wieso sollten die Fahrgäste nicht auch zu Fuß den Nordhafen/-kanal überqueren? Das ist nicht besonders weit. Der Bahnhof Perleberger Brücke hat perspektivisch eine recht solide Nachfragebasis zu fast allen Tageszeiten.

Ebenso finde ich dein Kleinreden der ÖPNV-Nutzung an Krankenhausstandorten absurd. Neben Besuchern und Patienten, die durchaus schon auch mal mit den Öffentlichen kommen, gibt es da nämlich meist auch noch jede Menge Angestellte.
Der Bahnhof wird ja über die Perleberger Straße und Brücke angeschlossen und diese führt auch zu den Wohngebieten nach Westen Moabit und nach Osten zu Bayer-Schering. Nach Norden zum Ausländeramt nach Süden zu einem neuen großen Wohngebiet. Ebenso im Südwesten zu neuen Wohngebieten, die noch wachsen (ehemaliger Knast). Das ganze Gebiet würde durch eine S-Bahn-Anbindung aufgewertet und entsprechend Nachfrage nach Wohnraum generiert. Was die Charité betrifft, so gibt es dort einen erheblichen ambulanten Patientenverkehr von Studenten und Mitarbeitern abgesehen. Charité ist allerdings durch die Straßenbahn und Anbindung an Hbf sowie Bus und Friedrichstraße gut angeschlossen. Perleberger Brücke bringt da eher nix. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist ja eine neue Bewertung in Auftrag gegeben worden für den Bahnhof.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
peterl
Man darf auch nicht vergessen, dass anders als bei Einkaufszentren, Schwimmbädern etc. die Verweilzeit in einem Krankenhaus recht hoch ist, es kein "Kommen und Gehen" gibt.

Selbstverständlich gibt es in Krankenhäusern ein ständiges "Kommen und Gehen". Vielleicht solltest Du nicht immer nur die stationär aufgenommenen Patienten in den Mittelpunkt Deiner kritischen Betrachtung rücken, sondern auch Patienten, die dort ambulant behandelt werden, Besucher und Mitarbeiter. Im konkreten Fall Charité gesellt sich auch noch eine nicht unerhebliche Anzahl von Studenten hinzu.

Gut zu beobachten an unserem relativ kleinen aber feinen Krankenhaus Köpenick: Hier verkehren pro Stunde und Richtung bis zu 18 Busse und sechs Straßenbahnen, dennoch befinden sich praktisch immer Fahrgäste an den jeweiligen Haltestellen und man kann gut sehen, woher die Leute kommen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2017 19:55 von Alter Köpenicker.
Das ist in unserem schönen* Buch nicht anders - und hier steht ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Die namensrelevante Haltestelle wird allerdings auch nur von einer Buslinie im 20-Minuten-Takt bedient. Auf der anderen Seite fährt aber noch eine weitere - ab Montag wieder alle zehn Minuten. Auch das Humboldt-Krankenhaus ist nicht nur durch die namensrelevante Haltestelle angebunden, auch die einen halben Kilometer entfernte Station "Gorkistraße/Am Nordgraben" gehört dazu.

Zitat
Alter Köpenicker
Hier verkehren pro Stunde und Richtung bis zu 18 Busse und zwei Straßenbahnen (...)

Wieso nur zwei? Zwei Linien, aber doch nicht nur zwei Bahnen.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Alter Köpenicker
Hier verkehren pro Stunde und Richtung bis zu 18 Busse und zwei Straßenbahnen (...)

Wieso nur zwei? Zwei Linien, aber doch nicht nur zwei Bahnen.

Weiß ich nicht, manchmal ist halt komisch. Aber ich gelobe Besserung und korrigiere es gleich in sechs Fahrten.
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen:

Was wird denn konkret bei der Ringbahnsperrung ab Ende September gemacht?
Geht es da nur um die Sicherungstechnik oder werden da eventuell auch direkt Weichen zur Ausfädelung eingebaut?

Bei der letzten Sperrung des Nordrings kam man sich ja vereiert vor, da man so gut wie nie Bauaktivität feststellen konnte.

Gruß,
Sebastian
Zitat
chilldow
Was wird denn konkret bei der Ringbahnsperrung ab Ende September gemacht?
Geht es da nur um die Sicherungstechnik oder werden da eventuell auch direkt Weichen zur Ausfädelung eingebaut?

Laut einer Info von DB Netz werden Vorarbeiten für den Anschluss der S21 vollzogen:
- Kabeltiefbau, Kabelverlegung, Durchörterungen, Signale gründen und stellen, Anpassung Stromversorgung
- Aufbau und Inbetriebnahme ZBS-Technik mit Montage Balisen, Abnahmehandlungen an Außen- und Innenanlagen

Bei der Verlängerung der Sperrung bis Westend im Oktober geht es um die maschinelle Durcharbeitung der Gleise und den Tausch von Weichenschwellen in Westend.

so long

Mario
Danke für die Info.
Da hätte man doch durch Bündelung direkt noch mehr machen können.

Wer weiß wie lange DB Netz dann beim Gleisbau den Nordring unterbricht.
Oder steht dann eh wieder die turnusmäßige Durcharbeitung der Gleise zwischen Westhafen und Wedding an?

Gruß,
Sebastian
Zitat
chilldow
Danke für die Info.
Da hätte man doch durch Bündelung direkt noch mehr machen können.

Wer weiß wie lange DB Netz dann beim Gleisbau den Nordring unterbricht.
Oder steht dann eh wieder die turnusmäßige Durcharbeitung der Gleise zwischen Westhafen und Wedding an?

Während Inbetriebnahme- und Abnahmehandlungen an Leit- und Sicherungstechnik sowie Zugbeeinflussung können ganz logisch so gut wie keine anderen Arbeiten im Gleisbereich stattfinden. Auch beim Aufbau derartiger Technik ist es quasi unmöglich, zeitgleich Gleis- oder Oberbauerneuerungen durchzuführen. Entsprechend wird übrigens auch beim Neubau von kompletten Strecken vorgegangen - erst nach Fertigstellung der Gleisanlagen wird die LST und sonstige Ausstattung im Gleisbereich montiert und in Betrieb genommen.
Zitat
der weiße bim
Bei der Verlängerung der Sperrung bis Westend im Oktober geht es um die maschinelle Durcharbeitung der Gleise und den Tausch von Weichenschwellen in Westend.

Auch wenn dies sicherlich nicht geschehen wird, wäre es dennoch eine gute Idee (meiner Meinung nach), bei der Gelegenheit des Schwellentausches gleich die gesamte Gleisanlage südlich des Bahnhofs Westend umzugestalten. So wie die Lage jetzt aussieht, finde ich das Gleislayout absolut sinnlos und kaum anwendbar.

So ist es ohne Weiteres nicht möglich, Züge der Ringbahn gegen den Uhrzeigersinn am Bhf. Westend (w)enden zu lassen, da man vom äußeren Ringgleis nicht in die Abstellanlage gelangen kann.

Man müsste entweder (a) direkt am Bahnsteig wenden oder (b) über den nördlich des Bhfs befindlichen Gleiswechsel auf das Gegegengleis fahren, auf diesem an der östlichen Bahnsteigkante halten und erst dann in die Abstellanlage gelangen.

Beides ist nicht optimal und behindert den Regelbetrieb. Die Züge müssen somit bis Halensee fahren, was nicht immer möglich sein kann/wird (Notfall, Havarie).

Ich weiß nicht, ob Ihr meine Sichtweise teilt, aber ich sehe hier Handlungsbedarf, wenngleich nicht vordringlich, es muss aber trotzdem für die Zukunft vorgesorgt werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.2017 00:45 von J. aus Hakenfelde.
Dieses Thema wurde beendet.