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VBB veröffentlicht Preise ab 1.1.2017
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
micha774
Diese jährlichen Tariferhöhungen könnte man ein wenig abfedern, wenn die Abokunden so eine Art Pfand auf ihre Plastekarten zahlen würden.

Wieviele Abonnenten gibt es in Berlin/ Brandenburg?
800.000? Ein oder zwei Euro jährlich pro Kunde macht schon etwas aus.

Vertriebskosten waren schon immer ein Teil des Fahrpreises. Der Versand der Abomarken war ebenfalls aufwändig. Die Chipkarten wurden nicht aus reiner Technikgeilheit eingeführt, sondern um gerade den Vertriebsaufwand zu verringern. Zusätzlich dürften duch den Entfall der zusätzlichen Tage der Doppelnutzung am ersten und letzten Tages eines jeden Monats zusätzliche Mehreinnahmen generiert werden/ worden sein.
Ein Pfand würde dagegen einen erheblichen Mehraufwand nach sich ziehen. Aus meiner Sicht eine echte Schnapsidee! Das lohnt sich nicht für ein Stück Platsik.

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Logital bei Twitter.
Zitat
Lehrter Bahnhof

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Neue Angebote zum 1. Januar 2017
• Einführung Mitnahmemöglichkeit von bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahren (eine Person muss älter als 14 Jahre sein)
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Eine Pressemeldung ist aber noch kein Tariftext. Warten wir einfach mal auf die Aktualisierung der Tarifbroschüre.

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Logital bei Twitter.
Zitat
Logital
Zitat
Lehrter Bahnhof

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Neue Angebote zum 1. Januar 2017
• Einführung Mitnahmemöglichkeit von bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahren (eine Person muss älter als 14 Jahre sein)
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Eine Pressemeldung ist aber noch kein Tariftext. Warten wir einfach mal auf die Aktualisierung der Tarifbroschüre.

Ich hoffe ja, dass jemandem mein Beitrag auffällt, und das in der Tarifbroschüre weniger verwirrend steht.

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Nicht-dynamische Signatur
Hallo!
Es war zumindest nicht die jährliche Teuerungsrate, die die Preise weiter steigen lassen.
Der Termin der Veröffentlichung nach den Wahlen ist auch nicht schlecht gewählt.
Zitat
strolch
Hallo!
Es war zumindest nicht die jährliche Teuerungsrate, die die Preise weiter steigen lassen.
Der Termin der Veröffentlichung nach den Wahlen ist auch nicht schlecht gewählt.

Es gab aber schon vor den Wahlen eine Ankündigung der Erhöhung.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
strolch
Der Termin der Veröffentlichung nach den Wahlen ist auch nicht schlecht gewählt.

Sowas gibt man sicherlich auch ungern vor den Wahlen bekannt, aber das Grundprozedere der Tariferhöhungen ist ja vor ein paar Jahren längerfristig definiert worden. Außerdem wurde die vergangene Tariferhöhung zum 1.1.16 auch Ende September bekannt gegeben.
Zitat
der weiße bim
Vor zehn, fünfzehn Jahren ging die Landespolitik von ganz anderen Voraussetzungen aus. Die Öl- und Treibstoffpreise stiegen auf nie zuvor erreichte Höhen, so dass sich die Investitionen der Kommunen und ihrer Verkehrsbetriebe in elektrische Neufahrzeuge über deren Lebensdauer schon aus dieser Einsparung gerechnet hätten.
Stattdessen fiel zuletzt der Rohölpreis auf den Stand von 2000 zurück, während sich der Strom für den Verbraucher stark verteuerte. Nicht durch den börsennotierten Strompreis, sondern durch Steuern, Umlagen und vor allem Netzkosten, mit denen nun die Verbraucher die politisch beschlossene Energiewende bezahlen müssen.

Nun müsste eigentlich die Politik wieder eingreifen, um unerwünschte Folgen dieses Problems etwas einzudämmen. Sonst zahlt am Ende wieder der Verkehrskunde und wer die Wahl hat nimmt wieder öfter den eigenen Wagen.

Welche Umlagen denn? Von der EEG-Umlage sind BVG, S-Bahn, DB und sicherlich auch ViP befreit, und als Großkunden dürften auch andere Strompreise gelten, die sicherlich nicht in dem Maße gestiegen sind wie in privaten Haushalten. Was allerdings wohl auf die Unternehmen zukommt, dürfte die Netzgebühr sein, 50Hertz hat bereits angekündigt, diese drastisch zu erhöhen, ich meine etwas von 40 % gelesen zu haben. BNetzA hat das wohl bereits genehmigt, sodaß diese Erhöhung wohl zum 01.01.2017 kommt - übrigens auch für uns als private Haushalte.

Dennis
[m.tagesspiegel.de]

Mal sehen was davon übrig bleibt bei den Grünen und Linken. Sicherlich nur Geblubber.
Zitat
micha774
[m.tagesspiegel.de]

Mal sehen was davon übrig bleibt bei den Grünen und Linken. Sicherlich nur Geblubber.

Dass zumindest die Grünen auch nach der Wahl noch niedrigere bzw. zunächst gleichbleibende Fahrpreise fordern und die Linken das nicht völlig ablehnen, ist doch schonmal ein gutes Zeichen. Auch die SPD erscheint mir nicht mehr ganz so ÖPNV-feindlich eingestellt wie unter Wowereit und Sarrazin/Nußbaum. Ob die anstehende Tariferhöhung noch verhindert werden kann, sei dahingestellt. Aber wenigstens scheint eine Diskussion in Gang zu kommen.
Nach den vielen Preisrunden der letzten Jahre wäre es vielleicht auch mal an der Zeit das Tarifsystem zu überarbeiten.

3,40€ für ABC von Pankow nach Schönefeld ist absolut gerechtfertigt. 5,60€ für 2xAB von Schönhauser Allee zur Frankfurter Allee und zurück sind dagegen einfach zu viel. Wie lange kann ich mit dem Auto für 5,60€ im Parkhaus oder der Parkbewirtschaftungszone parken!?
Der öffentliche Nahverkehr sollte auch für Gelegenheitsfahrer attraktiv sein.

Anstatt die Gültigkeit einer Kurzstrecke oder Einzelfahrkarte an der Anzahl der Stationen oder Fahrtrichtung festzulegen, sollte man Zeitmodelle einführen, mit einer Gültigkeit von 30min, 60min oder 120min für beliebig viele Fahrten in diesem Zeitraum. Wobei sich die 30min Fahrkarte an dem Preis einer Kurzstrecke orientieren sollte.
Sehe ich auch so. Einzelfahrten sind potentiell sehr niedrigschwellige Angebote, um Nichtfahrer zum ÖPNV zu verleiten und womöglich "anzufixen" (so man dann eine einigermaßen gute Performance hinlegt). Unterm Strich dürfte das erfolgreicher sein als die ironisch verklärte Aussage, dass an der eigenen Unfähigkeit andere schuld sind.

Wenn man nicht nur Berlin ABC betrachtet, bringt der VBB ja noch ganz andere Skurilitäten hervor. Ein Beispiel hatte ich vor längerem mal genannt, die in etwa gleich langen Strecken Strausberg - Potsdam und Strausberg - Kostrzyn: erstere kostet 3,30 EUR, letztere 10,20 EUR. Und gerade erstere Strecke zeigt, dass der ÖPNV im VBB nicht per se zu teuer ist. Dafür lassen sich sicher viele Beispiele finden, gerade von Orten am Rande der Tarifzone C.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2016 10:11 von def.
Zitat
lkf
Anstatt die Gültigkeit einer Kurzstrecke oder Einzelfahrkarte an der Anzahl der Stationen oder Fahrtrichtung festzulegen, sollte man Zeitmodelle einführen, mit einer Gültigkeit von 30min, 60min oder 120min für beliebig viele Fahrten in diesem Zeitraum. Wobei sich die 30min Fahrkarte an dem Preis einer Kurzstrecke orientieren sollte.

Bei Zeitmodellen werden wieder die Leute bevorzugt, die ein dichtes Angebot vor der Tür haben. Wo Bus und Bahn seltener fahren, ist man angeschi**en. Da bleiben dann vielleicht bei ungünstigen Anschlüssen von 30 Minuten Gültigkeit dank Wartezeit nur noch 10 - 12 Minuten Fahrzeit übrig.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2016 10:31 von B-V 3313.
Zitat
lkf
Wobei sich die 30min Fahrkarte an dem Preis einer Kurzstrecke orientieren sollte.

Dann hätte man aber einen Großteil der Gelegenheitsfahrer in dieser Tarifstufe und müsste erhebliche Einnahmeausfälle irgendwie kompensieren. Zusätzlich hätte man das Problem, dass es auch ein Zeitkartenpendant dazu geben müsste, da ansonsten die Vertriebskosten in die Höhe gehen, wenn es in Größenordnungen für Pendler sinnvoll wird, Kurzstrecken zu nutzen statt Zeitkarten zu kaufen.

Wie dies dann aussehen würde, kann man z.B. in Hamburg sehen, wo die klassischen Einzelkarten für das gesamte Stadtgebiet im wesentlichen in zwei Tarifstufen aufgeteilt sind: Nahbereich (schwer zu vergleichen, aber würde grob in Richtung des 30-min-Tickets gehen, mit Tendenz zu 15 min) und Großbereich (Stadtgebiet und historisch bedingt ein bisschen mehr). Die Preise sind quasi rund um das Berliner Einzelticket gruppiert: 2,20 bzw. 3,20.

Dazu kommt in Berlin verstärkt das Problem, dass immer mehr Menschen mit geringem Einkommen an den Stadtrand ziehen (müssen) und somit diese zusätzlich belastet würden. Da wir weit davon entfernt sind, dass man sich den Wohnort frei aussuchen kann, finde ich die Beibehaltung des bisherigen Tarifmodells am sinnvollsten, selbst wenn das für mich, als jemand der zentral wohnt und arbeitet, bedeutet, dass ich Langstreckenfahrten quer subventionieren würde, wenn ich ein übliches VBB-Ticket nutzen würde.
Zitat
B-V 3313
Bei Zeitmodellen werden wieder die Leute bevorzugt, die ein dichtes Angebot vor der Tür haben. Da bleiben dann vielleicht bei ungünstigen Anschlüssen von 30 Minuten Gültigkeit dank Wartezeit nur noch 10 - 12 Minuten Fahrzeit übrig.

Mit einer Kurzstrecke darf man heute aber auch nicht umsteigen, hier hätte man wenigstens die Chance.

Zitat
Lopi2000
Zitat
lkf
Wobei sich die 30min Fahrkarte an dem Preis einer Kurzstrecke orientieren sollte.

Dann hätte man aber einen Großteil der Gelegenheitsfahrer in dieser Tarifstufe und müsste erhebliche Einnahmeausfälle irgendwie kompensieren.

Aber könnte man so nicht evtl mehr Gelegenheitsfahrer locken? Und somit durch das mehr an Fahrgästen diese Einnahmeausfälle kompensieren?
Zitat
lkf
Aber könnte man so nicht evtl mehr Gelegenheitsfahrer locken? Und somit durch das mehr an Fahrgästen diese Einnahmeausfälle kompensieren?

Nur wo sollen die hin? Die Kapazitäten sind teilweise mehr als ausgereizt. Es müssten also erst mehr Personal und Fahrzeuge beschafft werden und ein neuer Busbetriebshof wäre dann auch langsam mal nötig...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
drstar
Welche Umlagen denn? Von der EEG-Umlage sind BVG, S-Bahn, DB und sicherlich auch ViP befreit, ...

Schön wär´s ja. Einen Bonus gab es nur für Fahrstrom. Der sogenannte Industriestrom für Beleuchtung, Fahrtreppen, Aufzüge, Pumpen, Lüftung, Heizung, Klimatisierung, Informationsanlagen u.s.w. war noch nie begünstigt.
Die anfängliche Befreiung von Verkehrsunternehmen wurde und wird immer weiter zurückgefahren, insofern entfallen auf die Nutzung elektrischer Bahnen (und Busse) steigende Kostenanteile, die in Form von Fahrpreiserhöhungen umgelegt werden. Hier mal ein Zitat aus der Diskussion zur letzten Novellierung 2014:
Zitat
Deutscher Bundestag
"Höhere EEG-Umlage belastet Verkehrsbetriebe"
Durch die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und die dazu gehörende besondere Ausgleichsregelung kann es zu Preiserhöhungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte am Mittwoch, 4. Juni 2014, in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie unter Vorsitz von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) zu der von der Bundesregierung eingebrachten EEG-Novelle und die Ausgleichsregelung (18/1304, 18/1449, 18/1331), es seien Mehrkosten für die Schienenbahnen in Höhe von 80 bis 100 Millionen Euro zu erwarten. Verbraucherzentrale-Sprecher Holger Krawinkel erklärte, allein bei einem Unternehmen wie den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) bedeute dies zusätzliche Belastungen durch die höhere EEG-Umlage in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Zum Ausgleich müsste der Einzelfahrschein um zehn Cent teurer werden.
Nachzulesen unter [www.bundestag.de]

Inzwischen wird an der nächsten Novelle 2016 (für 2017) gearbeitet.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2016 16:08 von der weiße bim.
Zitat
lkf
5,60€ für 2xAB von Schönhauser Allee zur Frankfurter Allee und zurück sind dagegen einfach zu viel. Wie lange kann ich mit dem Auto für 5,60€ im Parkhaus oder der Parkbewirtschaftungszone parken!?

Die Parkraumbewirtschaftung erfolgt durch die Berliner Bezirke. Die Parkscheine kosten für jeweils 15 min zwischen 0,25 bis 0,75€.
In den teureren Zonen darf man sein Kraftfahrzeug für 5,60€ also genau 112 min hinstellen, das sind nicht mal 2 Stunden.

so long

Mario
2018 soll es keine Erhöhung geben meldet die Berliner Zeitung.

[mobil.berliner-zeitung.de]?
Hallo zusammen!

Darf ich mal eine kleine Bitte loswerden:

Wenn ein Thread-Titel völlig veraltet ist, dann würde ich es für sinnvoll halten, einen neuen Thread zu eröffnen. Dasselbe gilt für die Diskussion um den Regionalbahnhof Köpenick, das ist sehr irritierend.

Ein neuer Thread kostet nichts ;)

Danke und viele Grüße
Manuel
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