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Bahn startet Bauarbeiten am Karower Kreuz
geschrieben von S9 
Zitat
nicolaas
Eine Brechung der Linie hat der VBB schon berechnet und ist 2,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr gekommen. Danach senkte der VBB den Daumen.

Traue keiner Rechnung, die du nicht selber geschönt hast ;-)
Dass da Mehrkosten entstehen, liegt auf der Hand, dennoch wird der VBB mittelfristig um dem 5. Wagen zwischen Berlin und Cottbus nicht mehr herumkommen können - der RE2 ist hier ja ganztägig ähnlich gut ausgelastet wie der RE1 -, jedoch braucht man den nördlich von Nauen leider so überhaupt nicht. Und eine halbe Linie dürfte deutlich günstiger mit neuen Mittelwagen auszustatten sein, als eine ganze.
Zitat
eiterfugel
Zitat
nicolaas
Eine Brechung der Linie hat der VBB schon berechnet und ist 2,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr gekommen. Danach senkte der VBB den Daumen.

Traue keiner Rechnung, die du nicht selber geschönt hast ;-)
Dass da Mehrkosten entstehen, liegt auf der Hand, dennoch wird der VBB mittelfristig um dem 5. Wagen zwischen Berlin und Cottbus nicht mehr herumkommen können - der RE2 ist hier ja ganztägig ähnlich gut ausgelastet wie der RE1 -, jedoch braucht man den nördlich von Nauen leider so überhaupt nicht. Und eine halbe Linie dürfte deutlich günstiger mit neuen Mittelwagen auszustatten sein, als eine ganze.

Aktuell sehe ich keine Chance für den 5. Wagen. Der derzeitige Verkehrsvertrag läuft bis Dezember 2022 und ich fürchte, bis dahin wird das Problem ausgesessen. Jetzt den 5. Wagen zu bestellen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, auch wenn die Option im Verkehrsvertrag für 5(?) Züge besteht. Ursache sind letztendlich die damaligen Ausschreibungskriterien, die eben eine solch untermotorisierten Zug zugelassen haben. Maßstab war DB Regio mit der 112 + 4 Doppelstockwagen und die Bedingungen erfüllt der Spar-KISS der ODEG. Eine Teilung der Linie lässt sich die ODEG natürlich fürstlich entlohnen und rechnet da alles rein, was sich irgendwie dieser Maßnahme zuweisen lässt. Einzige Alternative dürfte die Option zum Ast(rück)tausch sein, so dass der RE4 dann Rathenow - Cottbus und der RE2 Wismar - Ludwigsfelde (- Jüterbog) fährt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Aktuell sehe ich keine Chance für den 5. Wagen. Der derzeitige Verkehrsvertrag läuft bis Dezember 2022 und ich fürchte, bis dahin wird das Problem ausgesessen. Jetzt den 5. Wagen zu bestellen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, auch wenn die Option im Verkehrsvertrag für 5(?) Züge besteht. .

Na ja, viel schneller wäre das ja wohl eh nicht umgesetzt :-D Aber zumindest in der Vorabinformation (oder wie das vergaberechtlich genau heißt, steck da nicht so drin) war weiterhin von einer durchgehenden Linie Wismar - Cottbus die Rede - also scheint es bislang keine Einsicht zu geben.

Haben wir eigentlich noch eine Strecke, wo die Äste so unterschiedlich stark nachgefragt sind? Nach Elsterwerda ist es tendenziell doch auch eher dünn, oder?
[RE2 Wismar-Cottbus]

Zitat
eiterfugel
Haben wir eigentlich noch eine Strecke, wo die Äste so unterschiedlich stark nachgefragt sind? Nach Elsterwerda ist es tendenziell doch auch eher dünn, oder?

Naja, die Züge sind im Berliner Raum alle besonders stark ausgelastet. Ansonsten ist der Unterschied beider Äste zumindest bei den bis Wismar durchgebunden Zügen gar nicht so groß.

Da scheint mir der Unterschied zwischen RE3 und RE5 Nord und Süd schon deutlich größer zu sein.
Zitat
Jay
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eiterfugel
Zitat
nicolaas
Eine Brechung der Linie hat der VBB schon berechnet und ist 2,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr gekommen. Danach senkte der VBB den Daumen.

Traue keiner Rechnung, die du nicht selber geschönt hast ;-)
Dass da Mehrkosten entstehen, liegt auf der Hand, dennoch wird der VBB mittelfristig um dem 5. Wagen zwischen Berlin und Cottbus nicht mehr herumkommen können - der RE2 ist hier ja ganztägig ähnlich gut ausgelastet wie der RE1 -, jedoch braucht man den nördlich von Nauen leider so überhaupt nicht. Und eine halbe Linie dürfte deutlich günstiger mit neuen Mittelwagen auszustatten sein, als eine ganze.

Aktuell sehe ich keine Chance für den 5. Wagen. Der derzeitige Verkehrsvertrag läuft bis Dezember 2022 und ich fürchte, bis dahin wird das Problem ausgesessen. Jetzt den 5. Wagen zu bestellen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, auch wenn die Option im Verkehrsvertrag für 5(?) Züge besteht. Ursache sind letztendlich die damaligen Ausschreibungskriterien, die eben eine solch untermotorisierten Zug zugelassen haben. Maßstab war DB Regio mit der 112 + 4 Doppelstockwagen und die Bedingungen erfüllt der Spar-KISS der ODEG. Eine Teilung der Linie lässt sich die ODEG natürlich fürstlich entlohnen und rechnet da alles rein, was sich irgendwie dieser Maßnahme zuweisen lässt.

Die 2,5 Millionen kommen schlichtweg daher, wenn man 2x10 Zugkilometer 20x am Tag bestellt. Das ist nicht unplausibel, das wäre dann so beim Brechen in Zoo/Ostbahnhof und doppelter Führung über die Stadtbahn der entsprechende Mehrkilometeraufwand. Daran hat das Land Berlin natürlich kein Interesse, und Brandenburg ist ja nicht zuständig.

Sinn der Brechung an der Stelle wäre ja weniger auch das Fahrgastaufkommen sondern die Entzerrung der Zeitlagen durch die jeweiligen zeitlichen Fixpunkte auf beiden Ästen.

Prinzipiell wären andere Durchbindungen als die jetzige beim RE 2 denkbar, RB21/22 und RB10 haben ja keine ernsthafte Durchbindung nach Osten und wären disponibel anstückelbar. Dem stehen aber nun die Verkehrsverträge entgegen, weil es ja nun verschiedene Betreiber sind.


Zitat

Einzige Alternative dürfte die Option zum Ast(rück)tausch sein, so dass der RE4 dann Rathenow - Cottbus und der RE2 Wismar - Ludwigsfelde (- Jüterbog) fährt.

Wobei ich da wiederum nicht sehe, wie das mit den Nullknoten in Cottbus hier und Rathenow dort zu machen wäre
Zitat
Global Fisch
[RE2 Wismar-Cottbus]

Naja, die Züge sind im Berliner Raum alle besonders stark ausgelastet. Ansonsten ist der Unterschied beider Äste zumindest bei den bis Wismar durchgebunden Zügen gar nicht so groß.

Klar, bis Nauen sind die Züge wirklich voll, morgens in Stadt rein inzwischen durchaus unzumutbar (O-Ton meiner Mutter: Sowas schreckliches habe ich seit der DDR nicht mehr erlebt [und wir sind oft mit sehr gut ausgelasteten Zügen gefahren]), aber weiter nördlich leider oft recht leer. Durch die Fernbusse (und sicher auch den einen oder anderen günstigen Sparpreis) sind viele Durchgangsreisende nach Hamburg weggefallen, die Anschlusssituation in Bad Kleinen tut ihr übriges. Abgesehen von einigen Brücken-WE im Frühjahr braucht es hier keine 5 Wagen (und auch da ist es noch lange nicht vergleichbar mit dem RE3 Nord).
Zitat
Global Fisch
Zitat
Jay
Einzige Alternative dürfte die Option zum Ast(rück)tausch sein, so dass der RE4 dann Rathenow - Cottbus und der RE2 Wismar - Ludwigsfelde (- Jüterbog) fährt.

Wobei ich da wiederum nicht sehe, wie das mit den Nullknoten in Cottbus hier und Rathenow dort zu machen wäre

Na ja, wie in "Nordost" mit den Knoten umgegangen wird, können wir ja in Bad Kleinen und Falkenberg sehr schön beobachten. Da wäre ein Halbknoten in Rathenow - mit potentiellem Null-Knoten in Stendal - schon fast eine elegante Lösung. Der RB51 ist es egal, welchen RE1 sie in Brandenburg erreicht und so hoch ist der Anteil Umsteiger Magdeburg <> Rathenow nicht, wenn überhaupt kommen die aus Richtung Berlin.
Die MOZ hat einige Fahrgäste des umgeleiteten RE3 befragt und kommt zu dem Ergebnis „Pendler nehmen es gelassen“.
Hallo,

da ich da leider überhaupt nicht vorbeikomme: weiß jemand, wie der aktuelle Stand beim Ausbau der Stettiner Bahn ist?

Viele Grüße
Michael
...man sieht nicht viel, nur daß gefühlt die ganze Fläche des Karower Kreuzes mit Spundwänden zugestellt wurde.

Gruß O-37
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