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Bahn startet Bauarbeiten am Karower Kreuz
geschrieben von S9 
Guten Abend,

bitte entschuldigt, falls ich das Thema in einem anderen Thread übersehen habe. Die Bahn hat heute Details zu den Bauarbeiten für den zweigleisigen Ausbau der Stettiner Bahn am Karower Kreuz bekanntgegeben. Ein interessanter Beitrag findet sich dazu hier:
[www.rbb-online.de]
In der PDF-Datei ist die Rede davon, daß der RE3 über Lichtenberg umgeleitet wird. Ich frage mich, wie der restliche Laufweg mit den Unterwegshalten sein wird. Weiß jemand mehr?

Danke und viele Grüße
Zitat
S9

In der PDF-Datei ist die Rede davon, daß der RE3 über Lichtenberg umgeleitet wird. Ich frage mich, wie der restliche Laufweg mit den Unterwegshalten sein wird. Weiß jemand mehr?

Danke und viele Grüße

Innenring -> Gesundbrunnen -> regulärer Weg
Dann darf man wohl auch auf neue interessante Baustellen-Fotos hoffen, oder...? :-)

Viele Grüße
Arnd
Bei den Schienenverkehrswochen oder im Thema Fahrplan 2017 würde dazu schon einiges geschrieben. ;)

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Gibt es schon konkrete Skizzierungen wie die bauzeitliche Verbindungskurve von Blankenburg zum BAR aussehen wird?
Im PDF der DB gibt es eine Schemazeichnung, aber die sagt nichts über die konkrete Lage aus.

Viele Grüße,
Sebastian
Presseinformationen der DB zu den anstehenden Bauarbeiten:

Zitat
Umleitungen und Fahrzeitänderungen Berlin – Bernau – Stralsund vom 9. Februar 2017 bis 1. April 2018
Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr von den Bauarbeiten betroffen

Zwischen Berlin-Blankenburg und Berlin-Karow wird ein 3,1 Kilometer langer Abschnitt um ein zweites Fernbahngleis ergänzt. Dafür sind in den kommenden Jahren umfangreiche Gleis- und Oberleitungsarbeiten, Arbeiten an der Signal- und Sicherungstechnik sowie Brückenneubauten erforderlich. Nach Abschluss aller Bauarbeiten kann dieser Streckenabschnitt dann mit Geschwindigkeiten bis 160 Kilometern pro Stunde befahren werden. Der zweigleisige Ausbau der Fernbahn geht einher mit dem Neubau von 13 Brücken zwischen Berlin-Buch und Bernau. Deswegen wird der Streckenabschnitt Berlin-Blankenburg – Berlin-Karow, vom 9. Februar 2017 bis zum 1. April 2018, für den Zugverkehr gesperrt.

Fernverkehr
Die Fernzüge nach Stralsund/Binz werden über Berlin-Lichtenberg umgeleitet. In der Regel fahren die Züge 15-25 Minuten früher in Berlin Hbf ab und kommen aus Norden 15 Minuten später dort an. Auf dem Abschnitt Eberswalde – Stralsund/Binz bleiben die Fahrzeiten unverändert. Nur bei einzelnen Zügen am Wochenende verlängert sich die Fahrt planmäßig um bis zu 60 Minuten. Die veränderten Fahrpläne sind seit Oktober in der Reiseauskunft enthalten.

Vom 27. April bis 6. Juni müssen auch die Intercity-Züge Berlin–Rostock umgeleitet werden. In der Regel verlängert sich die Fahrzeit nur um wenige Minuten. Wegen einer zweiten Baustelle bei Oranienburg sind jedoch in Einzelfällen auch Verspätungen bis zu 45 Minuten möglich. Der Halt in Berlin-Gesundbrunnen entfällt. Die Züge kommen später in Rostock an und fahren dort früher ab. In Berlin Hbf gelten weiterhin die bekannten Fahrplanzeiten. Der genaue Bau-Fahrplan wird derzeit erarbeitet und ist noch nicht veröffentlicht.

Regionalverkehr

Die Linie RE3 Stralsund – Angermünde – Pasewalk – Bernau – Berlin –
Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg (Elster) wird in Berlin Hauptbahnhof geteilt. Im Norden werden die Züge zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen über Berlin-Lichtenberg umgeleitet und erhalten dort – bis auf einige Ausnahmen – einen zusätzlichen Halt.
Aufgrund der Umleitung benötigen die Züge eine bis zu 25 Minuten längere Fahrzeit. Sie fahren in Richtung Norden in Berlin Hbf und Berlin Gesundbrunnen früher ab bzw. kommen in der Gegenrichtung entsprechend später an.
Aufgrund der längeren Fahrzeit der Züge des RE3 im nördlichen Abschnitt wird in Berlin Hauptbahnhof nicht der gleiche Takt des RE3 zur Weiterfahrt erreicht.
Da sich die Bauzustände im Laufe des Jahres verändern, wird es mehrfach geringfügige Änderungen im Fahrplan geben.

RE66 Szczecin – Angermünde – Berlin
Die Züge dieser Linie werden im Raum Berlin umgeleitet und enden bzw.
beginnen in Berlin-Lichtenberg. Der Halt in Berlin Gesundbrunnen entfällt.

RE5 Rostock/Stralsund – Berlin – Wünsdorf-Waldstadt (- Elsterwerda)
Die Linie RE5 verbleibt während der Bauarbeiten am Karower Kreuz auf ihrer alten Linienführung. Möglich wird dies durch den Bau einer Ersatzkurve. Lediglich an einigen Tagen in den Monaten Januar bis März sowie in den Zeiträumen vom 27. April bis 5. Juni 2017 und vom 27. Oktober bis 27. November 2017 wird es auf dieser Linie zu Ausfällen zwischen Oranienburg und Gesundbrunnen kommen.

RB27 Klosterfelde - Basdorf – Berlin
Die Fahrten von und nach Berlin Gesundbrunnen enden bzw. beginnen
abweichend in Berlin-Karow. Dort bestehen Anschlüsse von und zur S2 Richtung Berlin Gesundbrunnen.

RB60 Wriezen - Eberswalde – Berlin
Die Fahrten werden im Raum Berlin umgeleitet und enden bzw. beginnen
in Berlin-Lichtenberg. Der Halt in Berlin Gesundbrunnen entfällt.
Alternative Fahrtmöglichkeiten

Da die Züge des RE3 nicht durchgängig verkehren und im Norden eine längere Fahrzeit benötigen, bieten sich im Raum Berlin zur Weiterfahrt die S-Bahn bzw. die Busse und Bahnen der BVG an. Hier können auch die Fahrmöglichkeiten, die sich bereits ab Berlin Gesundbrunnen und Berlin-Lichtenberg bieten, genutzt werden.

Nutzung der BVG-Angebote und der S-Bahn:
Fahralternativen mit BVG-Angeboten und S-Bahn gibt es bei den
Auskunftssystemen unter www.bahn.de und vbb.de. In der S-Bahn gelten sowohl alle VBB-Verbundfahrscheine als auch die Fahrscheine des allgemeinen Bahntarifes. In den Bussen und Bahnen der BVG gelten alle VBB-Verbundfahrscheine und das Brandenburg-Berlin-Ticket sowie das Schönes-Wochenende-Ticket.

Weitere Alternativen bieten:
– die Linie RB24 mit ihrem Laufweg von Eberswalde über Bernau – Berlin-
Hohenschönhausen – Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz – Berlin-Schöneweide – Königs Wusterhausen und weiter nach Senftenberg.
– die Linie RE5 auf dem Abschnitt zwischen Berlin Gesundbrunnen, Berlin Hbf, Berlin Südkreuz und Berlin-Lichterfelde Ost.
– die Linien RE4 und RB10 zwischen Berlin Hbf und Berlin-Lichterfelde Ost (RE4) bzw. Berlin Südkreuz (RB10).

S-Bahn-Verkehr
Die S-Bahn-Linien S2 und S8 sind durch die umfangreichen Baumaßnahmen am Karower Kreuz ebenfalls betroffen. Ziel ist es, einen eingleisigen Betrieb zu ermöglichen, jedoch sind aufgrund des Umfanges der Maßnahmen in 2017 vor allem Totalsperrungen an Wochenenden und teilweise unter der Woche erforderlich. Zum Jahresende wird auf den S-Bahn-Linien S2 und S8 zwischen Pankow, Karow und Mühlenbeck-Mönchmühle aufgrund einer mehrwöchigen Totalsperrung ein großräumiger Busersatzverkehr eingerichtet.
Informationen zu den Einschränkungen unter www.s-bahn-berlin.de.
Weitere Informationsmöglichkeiten

Reiseauskunft
In der Reiseauskunft der Deutschen Bahn (unter www.bahn.de) und des VBB (unter vbb.de) gibt es eine Broschüre mit den Fahrplänen.

Neue Streckenfahrpläne
Für die Linien RE3 und RE5/RB66 gibt es ab sofort die neuen Streckenfahrpläne im Reisezentrum, an der DB Information oder in den Zügen. Auch für den Streckenfahrplan der Linie RB24, auf dem die Züge der Linien RE3 und RB66 ebenfalls enthalten sind, ist eine Neuauflage geplant.
Zusätzlich werden Extra-Infos zur Baumaßnahme als Fahrplanheft auf den Bahnhöfen und in den Zügen ausliegen sowie im Internet unter www.deutschebahn.com/bauinfos und www.bahn.de/brandenburg online gestellt. Alle Fahrplanänderungen werden auch über die Reiseauskunft der DB AG unter www.bahn.de sowie in der Fahrplanauskunft des VBB unter vbb.de abrufbar sein.
NEB-Kundencenter
Telefon: 030 396011 344
per E-Mail unter info@NEB.de
Informationen der DB Netz AG zu den Bauarbeiten unter:
[bauprojekte.deutschebahn.com]


Zitat
Bahn setzt auf Integrierte Bündelung ihrer Bauvorhaben
Dieses Jahr 50 größere und eine Vielzahl kleiner Erneuerungsmaßnahmen erforderlich • Schlusspunkt auf der Stadtbahn • Pünktlichkeit der Züge im Aufwärtstrend

Die Deutsche Bahn wird dieses Jahr ihre Bautätigkeit konsequent nach den Auswirkungen auf ihre Kunden ausrichten. Damit können die Bauressourcen besser genutzt und die Fahrplaneinschränkungen minimiert werden. Diese „Integrierte Bündelung“ ist der Schritt weg von vielen einzelnen Baumaßnahmen mit unterschiedlichen verkehrlichen Auswirkungen hin zu einem zusammenhängenden Bauzeitraum. Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin: „Angesichts der rund 50 Streckenabschnitte oder Einzelpunkte, an denen wir dieses Jahr in größerem Umfang tätig werden müssen, ist die Integrierte Bündelung die richtige Antwort unserer Netzkollegen.

Wir eröffnen aber nicht nur ständig neue Baustellen. Dieses Jahr setzen wir beispielsweise den Schlusspunkt bei den Bauarbeiten auf der Stadtbahn und – nicht ganz unwichtig: Am Ostkreuz befinden wir uns auf der Zielgeraden. Dort nehmen wir den Bahnsteig E, den ersten Teil der historischen Fußgängerbrücke und die Brücke für die Südkurve in Betrieb.“ Trotz der Vielzahl der Baustellen konnte die Pünktlichkeit im vergangenen Jahr in der Region nochmals verbessert werden. Sie lag mit 94,4 Prozent im Regionalverkehr, 85 Prozent im Fernverkehr und 94,2 Prozent bei der S-Bahn über den Vorjahreswerten.
Ausgewählte wichtige Bauvorhaben für Berlin und Brandenburg:
– Beginn Großbauprojekt am Karower Kreuz am 9. Februar
– Großbauprojekt Ostkreuz einschließlich Rummelsburg
– Arbeiten zwischen Rummelsburg und Erkner
– Aufbau ZBS zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof
– Grunderneuerung S-Bahn Priesterweg–Blankenfelde
– Bauvorhaben Strausberg
– Ausbaustrecke Berlin–Dresden
– Streckenertüchtigung Berlin–Rostock
– Reisezeitverkürzung zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder)
– Austausch von Aufzügen und Fahrtreppen

Downloads zu Details hier: [www.deutschebahn.com]

Die Bauarbeiten haben zum Teil große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Fahrgäste müssen gegebenenfalls auf Busse oder andere Bahnen umsteigen und mit längerer Reisezeit rechnen. In den Fahrplänen sind die Bauarbeiten berücksichtigt. Aktuell ist die Internetseite [bauinfos.deutschebahn.com].

Die folgenden Dokumente enthalten umfangreiche und detailierte Pläne zu den Bauarbeiten:

[www.deutschebahn.com]

[www.deutschebahn.com]

[www.deutschebahn.com]


Folgende weitere Fakten wurden genannt:
- der Regionalbahnsteig Mahlsdorf soll noch 2017 in Betrieb gehen
- in Ostkreuz Ru ist nur der Halt für RE1, RE7 und RB14 festgelegt, wegen des angespannten Fahrplans des RE2 ist sein Halt noch nicht sicher.
- das Empfangsgebäude Warschauer Str. wird erst 2018 fertig
- für den Umbau des Bf. Köpenick mit Halt für Regionalzüge wird jetzt erst das Planfeststellungsverfahren eingeleitet
- für die Fertigstellung der S21 Nord gibt es wegen anhaltender Bauprobleme keinen Termin
- im Bf. Schöneweide muss die alte Signaltechnik bis 2025 in Betrieb bleiben, ein geplantes ESTW ist vorerst nicht realisierbar
- beim Umbau des Karower Kreuzes wird ein in ferner Zukunft zu realisierender Turmbahnhof baulich bereits berücksichtigt
- auf dem Nordring wird bereits ZBS eingebaut, die Fahrsperren bleiben daneben jedoch vorerst bestehen (Stichwort Einsatz von 480, 485)

Beste Grüße
Harald Tschirner
Es wird zwar mit Baustellen geklotzt, aber doch nur gekleckert.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Harald Tschirner
Die folgenden Dokumente enthalten umfangreiche und detailierte Pläne zu den Bauarbeiten:

Vielen Dank, Harald! Sehr informativ und nützlich.
Zitat
Harald Tschirner
Presseinformationen der DB zu den anstehenden Bauarbeiten:
...
[www.deutschebahn.com]
...

Und Wollankstraße muss seine schönen alten Brücken abgeben :-(
^^ schade drum, ist aber der Lauf der Zeit

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Angespannter Fahrplan RE2?
Das ist doch Schikane der ODEG gegenüber.
Zitat
Harald Tschirner
- in Ostkreuz Ru ist nur der Halt für RE1, RE7 und RB14 festgelegt, wegen des angespannten Fahrplans des RE2 ist sein Halt noch nicht sicher.

Man sollte den Halt am Ostbahnhof durch den am Ostkreuz ersetzen, dort erreicht man definitiv mehr Umsteiger.

Gruß w.
Zitat
willi79
Zitat
Harald Tschirner
- in Ostkreuz Ru ist nur der Halt für RE1, RE7 und RB14 festgelegt, wegen des angespannten Fahrplans des RE2 ist sein Halt noch nicht sicher.

Man sollte den Halt am Ostbahnhof durch den am Ostkreuz ersetzen, dort erreicht man definitiv mehr Umsteiger.

Gruß w.

Tut man das wirklich? Und passt es dann auch mit dem Fahrplan oder geht das gar nicht, weil sonst ein nachfahrender Zug behindert wird, der am Ostbahnhof ein anderes Gleis nutzt? Da Grundübel ist doch der auf Kante genähte RE2-Fahrplan, für den schon Halte zwischen Lübbenau und Cottbus "geopfert" wurden. Logische Schlussfolgerung wäre doch eher die Linie so anzupassen, dass mit den gegebenen Parametern alle geünschten Halte bedient werden können.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Ostkreuzi
Angespannter Fahrplan RE2?
Das ist doch Schikane der ODEG gegenüber.

Die lausige Kalkulation der ODEG (zu schwach motorisierter Triebzug) und des VBB (zu kleines Fahrzeug kalkuliert) ist Schikane den Fahrgästen gegenüber, und das wars dann auch. Wenn deswegen noch der Halt am Ostkreuz ausbleibt, umso mehr.
Zitat
les_jeux
Die lausige Kalkulation der ODEG (zu schwach motorisierter Triebzug) und des VBB (zu kleines Fahrzeug kalkuliert) ist Schikane den Fahrgästen gegenüber, und das wars dann auch. Wenn deswegen noch der Halt am Ostkreuz ausbleibt, umso mehr.

Eben. Die Lösung für beide Probleme wäre die Nachbestellung eines fünften angetriebenen Wagens. Leider gibt es dazu beim VBB keinerlei Bestrebungen, und die ODEG hält sich mit proaktiven Vorschlägen auch sehr zurück. Beiden Parteien ist die Situation (und die Fahrgast-Interessen) offensichtlich vollkommen egal.

André
Für den RE2 wäre ein zusätzlicher Umlauf zur Fahrplanstabilitat notwendig. Die Kurzwende in Cottbus ist nicht optimal.Vielleicht kann der RE2 tagsüber auf einen 30 Minuten Takt irgendwann verstärkt werden
Zitat
Stromschiene
Für den RE2 wäre ein zusätzlicher Umlauf zur Fahrplanstabilitat notwendig. Die Kurzwende in Cottbus ist nicht optimal.Vielleicht kann der RE2 tagsüber auf einen 30 Minuten Takt irgendwann verstärkt werden

Es gibt planmäßig keine Kurzwende in Cottbus. Wenn das passiert, dann fehlt bereits ein Umlauf.

Davon abgesehen hat dieser Umlauf aber nahezu keine stabilisierende Wirkung, weil der aus Berlin kommende Zug die Verspätung durch die Eingleisigkeit direkt überträgt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
andre_de
Zitat
les_jeux
Die lausige Kalkulation der ODEG (zu schwach motorisierter Triebzug) und des VBB (zu kleines Fahrzeug kalkuliert) ist Schikane den Fahrgästen gegenüber, und das wars dann auch. Wenn deswegen noch der Halt am Ostkreuz ausbleibt, umso mehr.

Eben. Die Lösung für beide Probleme wäre die Nachbestellung eines fünften angetriebenen Wagens.

Das wäre sicherlich aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Zumindest auf dem RE2 halte ich das für nachfragegerecht, und ein paar Sekunden Beschleunigung sind zur Fahrplanstabilisierung auch auf gar keinen Fall verkehrt.

Allerdings: wieviel Zeit könnte man durch die bessere Beschleunigung gewinnen, und wieviel wird dagegen an anderen Stellen (Trassenkonflikte, Eingleisigkeit.. ) verbraten oder ist nicht änderbar?

Insofern wäre es vielleicht besser, statt 9 (oder hab ich mich verzählt?) Wagen für 9 Umläufe mehr zu beschaffen, die Linie zu brechen und eine Linie Cottbus-Berlin Hbf und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit einem Umlauf mehr als jetzt oder eine Linie Cottbus-Nauen und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit zwei Umläufen mehr als jetzt zu bestellen, wobei Berlin-Nauen ggf. auch bei RB10 gekürzt werden könnte.
Zitat
Global Fisch
Das wäre sicherlich aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Zumindest auf dem RE2 halte ich das für nachfragegerecht, und ein paar Sekunden Beschleunigung sind zur Fahrplanstabilisierung auch auf gar keinen Fall verkehrt.

Allerdings: wieviel Zeit könnte man durch die bessere Beschleunigung gewinnen, und wieviel wird dagegen an anderen Stellen (Trassenkonflikte, Eingleisigkeit.. ) verbraten oder ist nicht änderbar?

Insofern wäre es vielleicht besser, statt 9 (oder hab ich mich verzählt?) Wagen für 9 Umläufe mehr zu beschaffen, die Linie zu brechen und eine Linie Cottbus-Berlin Hbf und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit einem Umlauf mehr als jetzt oder eine Linie Cottbus-Nauen und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit zwei Umläufen mehr als jetzt zu bestellen, wobei Berlin-Nauen ggf. auch bei RB10 gekürzt werden könnte.

Das ist eine valide Abwägung. Wobei das Brechen von Linien in Berlin ein Tabubruch beim vbb wäre, darüber darf man nicht mal leise flüstern ;-)

Bzgl. Beschleunigung: Ich denke, dass dies deutlich mehr als nur Sekunden sind. Beim RE7 brachte die Umstellung von dem Reichsbahn-Doppelstock-Schrott auf Talent 2 über eine Viertelstunde! (Die rund 30 km mit 160 statt 120 km/h haben natürlich auch ihren Anteil, aber nicht komplett.) Beim RE2 bin ich mir sicher, dass die beiden entfallenen Halte mit höherer Beschleunigung kompensiert werden könnten. Der Halt in Ostkreuz sollte spätestens rausspringen, wenn die Bauarbeiten im Bereich Rummelsburg beendet sind, dort bleiben derzeit mehrere Minuten liegen.

Viele Grüße
André
Zitat
Global Fisch
Insofern wäre es vielleicht besser, statt 9 (oder hab ich mich verzählt?) Wagen für 9 Umläufe mehr zu beschaffen, die Linie zu brechen und eine Linie Cottbus-Berlin Hbf und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit einem Umlauf mehr als jetzt oder eine Linie Cottbus-Nauen und eine Linie Ostbahnhof-Wittenberge-Wismar mit zwei Umläufen mehr als jetzt zu bestellen, wobei Berlin-Nauen ggf. auch bei RB10 gekürzt werden könnte.

Eine Brechung der Linie hat der VBB schon berechnet und ist 2,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr gekommen. Danach senkte der VBB den Daumen.
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