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Dora-Zug kehrt in den Liniendienst zurück
geschrieben von BahnInfo-Redaktion 
Zitat
B-V 3313
Zitat
Railroader
Auch dürften einige BTer den DL ja noch haben?

Der Drops ist durch den langen Zeitraum und die Umbauten eh gelutscht.

Richtig. Aber zumindest das U55-Personal hat die Berechtigung und die werden ja jetzt nicht alle mehrere Monate zu Hause sitzen. Ich könnte mir vorstellen, dass man den Dora-Zug bei allzu großem Wagenmangel doch mal 1-2 Runden auf der U5 einschert, sofern berechtigtes Personal verfügbar ist. Für mehr dürfte es aber kaum reichen, sofern der Zug überhaupt einsatzbereit ist. Auf der U55 wirken sich die Schwächen der Umbauten ja nicht so extrem aus, wie bei voller Auslastung auf der U5.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
B-V 3313
Zitat
Railroader
Auch dürften einige BTer den DL ja noch haben?

Der Drops ist durch den langen Zeitraum und die Umbauten eh gelutscht.

Richtig. Aber zumindest das U55-Personal hat die Berechtigung und die werden ja jetzt nicht alle mehrere Monate zu Hause sitzen. Ich könnte mir vorstellen, dass man den Dora-Zug bei allzu großem Wagenmangel doch mal 1-2 Runden auf der U5 einschert, sofern berechtigtes Personal verfügbar ist. Für mehr dürfte es aber kaum reichen, sofern der Zug überhaupt einsatzbereit ist. Auf der U55 wirken sich die Schwächen der Umbauten ja nicht so extrem aus, wie bei voller Auslastung auf der U5.

DAs U55-Personal wird dringend auf anderen Linien gebraucht. Derzeit hilft dort die BT aus den Personalmangel auszugleichen.

Nicht alle Großprofilfahrer haben auch die Berechtigung für die U5.

Um also mal so den Dorazug 1-2 Runden einzusetzen braucht man freies Personal, daß auf der U5 fahren darf und den Zug fahren darf. Dann muß der Fahrer auch noch von Leopoldplatz nach Friedrichsfelde fahren und nach den Runden wieder zurück.

Daher ist ein Einsatz eher unwarscheinlich.
Zumal darf man nicht vergessen, dass für den (sinnvollen) Einsatz auf der U5, die Dora-Züge mindestens im Doppelverband fahren müssen. Dazu müssen zu jeder Zeit mindestens zwei DTW verfügbar und betriebsbereit sein, was anhand der scheinbar nicht so rosigen Zuverlässigkeit der Fahrzeuge, eher scheitern würde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.2018 11:05 von RF96.
Zurückblickend stellt sich für mich der ganze (versuchte) Dora-Einsatz auf der U55 so dar, dass das eher eine "private" interne Spinnerei war, so was mal zu machen, als dass es am Ende auch nur halbwegs zum Nutzen des Unternehmens oder der Fahrgäste war. Und sauteuer ist es allemal gewesen, alleine der ganze logistische Aufwand. Kann man natürlich machen, so Museums-Spielereien, aber m.E. erst dann, wenn man als BVG sonst keine Probleme hat.

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.2018 21:01 von andre_de.
Glaubst du ernsthaft, man hat das aus Jux und Tollerei gemacht?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
andre_de
dass das eher eine "private" interne Spinnerei war, so was mal zu machen, als dass es am Ende auch nur halbwegs zum Nutzen des Unternehmens (...) war.
Man hat vier weitere Wagen für die übrigen Großprofil-Linien dadurch gewonnen. Angesichts der derzeitigen Wagenparksituation sind diese vier Wagen auch bei einem so großen Fuhrpark, wie die BVG ihn hat, sprichwörtlich Gold wert.

Genauso die IK17-Lieferung, mit denen hat Friedrichsfelde fünf neue Züge bekommen für die U5 (elf 4er-Einheiten, die fahren immer doppelt und einer ist Reserve und/oder zur Frist in der Werkstatt, also hat man effektiv fünf neue Züge), aber nur drei 6er-Züge der Baureihen F und H wurden nach Britz abgegeben. Somit hat man für die U6 bis U9 nochmal 18 Wagen gewonnen und auch für die U5 stehen zwei Züge mehr als vorher zur Verfügung. Ausgehend davon, dass ein IK17-Gespann auf der U5 ja im Prinzip sechs Großprofil-Wagen entspricht, hat man durch die IK17-Lieferung und die Aufarbeitung der Doras relativ kurzfristig 34 Wagen gewonnen. Und das war den Aufwand definitiv wert.

Die entsprechende Notwendigkeit der Maßnahme mit den Doras zeigte sich auch darin, dass es lange Zeit hieß, dass das Projekt mit der DL-Einheit steht und fällt. Ist der Wagen zu schlecht und nicht mehr fähig für eine Aufarbeitung, geht das ganze Projekt "Dora auf der U55" krachen, nur die beiden Stahldoras auf der U55 wird es nicht geben. Umso überraschender war es dann natürlich, als doch zunächst nur diese beiden Einheiten zur U55 abgesenkt wurden.

Die Anzahl der Kurzzüge auf U6 bis U9 hat spätestens seit der IK17-Lieferung etwas abgenommen, dazu ist man mit der F76-Ertüchtigung wohl durch, ganz so schlimm wie noch vor einem oder 1,5 Jahren ist es im Großprofil ja nun auch nicht mehr. Es gibt noch Kurzzüge, klar, aber nicht mehr so sehr viele wie im besagten Zeitraum.
Das nicht, es wirkte jedoch von Anfang an pragmatisch und gleichzeitig experimentell (was ich allerdings auch von Anfang an befürwortet habe). Und raus müssen die ja jetzt "nur" aufgrund von Bauarbeiten an der Strecke und nicht weil sie defekt sind, wenn ich das richtig verstanden habe. Von der einen Doppeleinheit abgesehen, die nie im Einsatz war.

Wenn nun die beiden einigermaßen einsatzbereiten D-Züge im Dezember wieder runter kommen (und man vielleicht auf den dritten Reservezug verzichten kann) haben sie doch eigentlich erreicht, was sie wollten. Mehr F-Züge für das restliche Streckennetz und die ohnehin noch recht unwichtige U55 kommt mit den alten Wagen aus und die können die geringen Anforderungen der U55 gerecht werden.

Weitaus "spinnerter" wirkte die Nummer mit der EII-Einheit auf der U5. Das schien mir konzeptloser und/oder war von Anfang an ein Museumsprojekt.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
182 004
Die Anzahl der Kurzzüge auf U6 bis U9 hat spätestens seit der IK17-Lieferung etwas abgenommen, dazu ist man mit der F76-Ertüchtigung wohl durch, ganz so schlimm wie noch vor einem oder 1,5 Jahren ist es im Großprofil ja nun auch nicht mehr. Es gibt noch Kurzzüge, klar, aber nicht mehr so sehr viele wie im besagten Zeitraum.

Seit einem dreiviertel jahr fährt die U7 jetzt aber auch in einem gestreckten Takt von 4,5 Minuten, das hat bei der langen Linie auch ein paar Wagen locker gemacht...
Zitat
B-V 3313
Glaubst du ernsthaft, man hat das aus Jux und Tollerei gemacht?

Ich habe mehrmals erlebt, wie Herr K. in kleiner Runde sehr frühzeitig, mit glänzenden "Kinderaugen" und verschmitzt von der Idee berichtet hat. Da war viel persönliche Emotion dabei und es machte nicht den Eindruck, dass dort eine sachliche Aufwands/Nutzen-Abwägung stattfand. Mein persönlicher Eindruck, wie gesagt.
Zitat
182 004
Man hat vier weitere Wagen für die übrigen Großprofil-Linien dadurch gewonnen. Angesichts der derzeitigen Wagenparksituation sind diese vier Wagen auch bei einem so großen Fuhrpark, wie die BVG ihn hat, sprichwörtlich Gold wert.

... hat man durch die IK17-Lieferung und die Aufarbeitung der Doras relativ kurzfristig 34 Wagen gewonnen. Und das war den Aufwand definitiv wert.

Die Kausalkette, wie aus vier aufgearbeiteten D-Wagen plötzlich 34 zusätzliche Wagen werden, erschließt sich mir nicht. Das sind doch grundverschiedene Dinge. Aus den 4 Wagen resultierten genau 4 freigesetzte Wagen, nicht 34. Wobei man bei der Aufwandsbewertung noch berücksichtigen muss, dass wohl eine F-Einheit entgegen der Planung doch auf der U55 blieb, und eine aufgearbeitete DL-Einheit nicht zum Einsatz (und damit zum Nutzen) kam.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das auch schön, wenn historische Züge wieder fahren. Man muss sich aber schon bewusst machen, dass die hier nicht vom Himmel gefallen sind, sondern die ganze Aktion erheblich Geld, Werkstattkapazität und weitere Ressourcen gekostet hat.

Viele Grüße
André
Zitat
Bd2001
Nicht alle Großprofilfahrer haben auch die Berechtigung für die U5.

Liegt es an den IK-Zügen oder hat dies andere Gründe?
Nur zur Information: 2000/2001 ist bereits heute wieder nach Friedrichsfelde zurückgebracht worden, morgen folgt dann 2246/2247!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
deejay
Seit einem dreiviertel jahr fährt die U7 jetzt aber auch in einem gestreckten Takt von 4,5 Minuten, das hat bei der langen Linie auch ein paar Wagen locker gemacht...
Das ist richtig, aber vorher hatte man den gestreckten Takt UND Kurzzüge, jetzt hat man nur noch den gestreckten Takt. Nicht der Soll-/Idealzustand, aber immerhin etwas.

Zitat
andre_de
... hat man durch die IK17-Lieferung und die Aufarbeitung der Doras relativ kurzfristig 34 Wagen gewonnen. Und das war den Aufwand definitiv wert.
Die Kausalkette, wie aus vier aufgearbeiteten D-Wagen plötzlich 34 zusätzliche Wagen werden, erschließt sich mir nicht.[/quote]
Die Antwort hast Du doch selbst schon mit zitiert: ich habe die Großprofil-IK mit hineingenommen in die Rechnung. Um die ging es nicht konkret zunächst, aber der Aufwand für die Großprofil-Anpassung war auch nicht gerade ohne. Aber gut, nur für Dich nochmal erwähne ich auch nochmal explizit das, was ich in dem Beitrag ebenfalls schon schrieb: selbst die vier gewonnenen Wagen sind schon sehr viel wert gewesen für das übrige Großprofil-Netz.
Und wenn sich da nebenbei ein Herr K. so "rührend" drüber freut - ja warum denn nicht? Solche Leute braucht es auch. Wer weiß, wie die Wagen ohne ein solches Engagement heute aussähen. Und das mit der Aufwand-/Nutzen-Rechnung - wenn diese negativ ausgefallen wäre, gäbe es dieses Projekt weiterhin nur als Idee und nicht in Wirklichkeit, so viel verspreche ich Dir. Die BVG weiß schon, was sie sich leisten kann und muss und was gar nicht geht, unnötig ist oder nichts bringt.
Zitat
Henning
Zitat
Bd2001
Nicht alle Großprofilfahrer haben auch die Berechtigung für die U5.

Liegt es an den IK-Zügen oder hat dies andere Gründe?

Die Sicherungstechnik auf dieser Strecke ist etwas anders. Dafür bedarf es einer gesonderten Schulung.
Zitat
182 004
[...] Und das mit der Aufwand-/Nutzen-Rechnung - wenn diese negativ ausgefallen wäre, gäbe es dieses Projekt weiterhin nur als Idee und nicht in Wirklichkeit, so viel verspreche ich Dir. Die BVG weiß schon, was sie sich leisten kann und muss und was gar nicht geht, unnötig ist oder nichts bringt.

Hätte die BVG vorher gewusst, was da auf sie zu kommt, dann hätte sie das Projekt sein lassen. Der Aufwand war deutlich größer als geplant und das Ergebnis ernüchternd - vorsichtig ausgedrückt.

Die Lage im Großprofil ist auch weiterhin extrem angespannt, wobei das Kleinprofil im Augenblick deutlich stärker betroffen ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
182 004
Genauso die IK17-Lieferung, mit denen hat Friedrichsfelde fünf neue Züge bekommen für die U5 (elf 4er-Einheiten, die fahren immer doppelt und einer ist Reserve und/oder zur Frist in der Werkstatt, also hat man effektiv fünf neue Züge), aber nur drei 6er-Züge der Baureihen F und H wurden nach Britz abgegeben.

Das stimmt aber nicht. Man hat 5 Züge abgegeben, es sind ja allein 3 H-Züge rübergegangen.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018
Zitat
Harald Tschirner
Nur zur Information: 2000/2001 ist bereits heute wieder nach Friedrichsfelde zurückgebracht worden, morgen folgt dann 2246/2247!

Danke für die Info! Damit sind dann bereits heute alle D/DL-Züge von der U55 weg, richtig?

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Damit sind dann bereits heute alle D/DL-Züge von der U55 weg, richtig?

Nicht ganz, 2020/2021 als der am besten funktionierende D-Zug wäre noch dort.
Und der zuverlässige F79 bleibt bis zum Schluss.

so long

Mario
Hmm, hiernach [www.bahninfo-forum.de]
ist aber 2020 heute raus! Bleibt nur noch 2658 für den Einsatz übrig.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ach, den haben sie bloß mal ans Licht gehoben, einfach so.

:p

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