Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Bauarbeiten BVG 2017
geschrieben von Tradibahner 
Re: Bauarbeiten BVG 2017
09.12.2016 20:12
Zitat
Henning
Zitat
der weiße bim
Die Stammstrecke zwischen Nollendorfplatz und Gleisdreieck ist ein gutes Beispiel. Zu Mauerzeiten 20 Jahre stillliegend konnte man sie nicht schnell genug wieder in Betrieb nehmen. Keine gute Idee. Ein Neubau des ganzen Abschnitts, am besten unterirdisch wie noch in den 1930er Jahren geplant wäre erheblich nachhaltiger gewesen. Sollte aber nicht sein und möglichst nix kosten. Jetzt bezahlt man dieselbe Zeche über Jahre verteilt und mit Einschränkungen im Betrieb. Nur gut, dass die Altvorderen nicht auf die ewigen Spar-Rufer hörten und zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz eine zweite Strecke parallel gebaut haben ...

Die Stammstrecke zwischen Nollendorfplatz und Gleisdreieck war seit 1972 außer Betrieb. Bis zum Mauerfall 1989 waren es 17 Jahre.

Klar und gleich nach dem Mauerfall fuhr die U2 auch wieder durch? Ich kann mich erinnern, daß es längere Zeit zwei U2-Linien gab in den Netzspinnen. Kann mich irren, aber ich habe 1993 als Wiederinbetriebnahme im Kopf, damit wären es etwa 21 Jahre, sollte sie 1992 wieder durchgehend in Betrieb genommen worden sein, paßt doch die Aussage 20 Jahre sogar perfekt.

Dennis
1993 ist richtig, allerdings gab es zwischen Nollendorfplatz und Bülowstr. bis 1989 noch Pendelverkehr mit der Straßenbahn.
;-)
Zitat
VvJ-Ente
1993 ist richtig, allerdings gab es zwischen Nollendorfplatz und Bülowstr. bis 1989 noch Pendelverkehr mit der Straßenbahn.
;-)

Von 1978 bis 1991 fuhr der TM dort. ;-)

Am Gleisdreieck fuhren noch eine zeitlang die SELTRAC-Versuchszüge.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
VvJ-Ente
1993 ist richtig, allerdings gab es zwischen Nollendorfplatz und Bülowstr. bis 1989 noch Pendelverkehr mit der Straßenbahn.
;-)

Von 1978 bis 1991 fuhr der TM dort. ;-)

Am Gleisdreieck fuhren noch eine zeitlang die SELTRAC-Versuchszüge.

Du meinst die M-Bahn, oder? SELTRAC war doch auf der U4...
Re: Bauarbeiten BVG 2017
09.12.2016 21:20
Zitat
schallundrausch
Zitat
B-V 3313
Zitat
VvJ-Ente
1993 ist richtig, allerdings gab es zwischen Nollendorfplatz und Bülowstr. bis 1989 noch Pendelverkehr mit der Straßenbahn.
;-)

Von 1978 bis 1991 fuhr der TM dort. ;-)

Am Gleisdreieck fuhren noch eine zeitlang die SELTRAC-Versuchszüge.

Du meinst die M-Bahn, oder? SELTRAC war doch auf der U4...

U4 ist richtig, und die SELTRAC-Züge sind meines Wissens nach bereits vor einiger Zeit ausgemustert worden. Das Thema M-Bahn ist dann eins für sich - sind die Teile der Brückenkonstruktion eigentlich immer noch eingelagert oder hat man sich davon endlich mal getrennt?

Dennis
Zitat
schallundrausch
Du meinst die M-Bahn, oder? SELTRAC war doch auf der U4...

Nein, erst wurde das SELTRAC-System am Gleisdreieck erprobt. Die Züge kam erst später auf die Linie 4.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
drstar
U4 ist richtig, und die SELTRAC-Züge sind meines Wissens nach bereits vor einiger Zeit ausgemustert worden.

Erst Gleisdreieck, dann U4.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Wieder was gelernt!
Von den M-Bahn-Resten existiert nichts mehr, die Fahrwegteile wurden irgendwann Mitte der 1990er Jahre verschrottet. Zwei Fahrzeuge überleben noch im Museum.
Re: Bauarbeiten BVG 2017
27.12.2016 23:22
Ausschreibung der BVG

Die BVG sucht für April-Oktober Busfahrer für die Ersatzverkehre.
6000 Stunden pro Monat werden benötigt.(ca. 45 Fahrer würde ich schätzen)
Welche Aufzüge sind 2016 eigentlich fertig geworden?
Und welche sollen 2017 dazukommen?
Re: Bauarbeiten BVG 2017
30.12.2016 21:39
Für die Straßenbahn-Bauvorhaben Bölschestr. und Gleisschleife Gehrenseestr. ist eine Anhörung zu den Planfeststellungsverfahren in der nächsten Woche geplant. Es gibt also Fortschritte.
Zitat
Ostkreuzi
Welche Aufzüge sind 2016 eigentlich fertig geworden?
Und welche sollen 2017 dazukommen?

Zitadelle an der U7, sowohl als auch und Haselhorst.

--------------------------------------
Gruß Ronny

besser keine Strassenbahn als keine U-Bahn



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.12.2016 21:59 von Ronny_Sommer.
Zitat
Ostkreuzi
Welche Aufzüge sind 2016 eigentlich fertig geworden?

Das steht in diesem Thema [www.bahninfo-forum.de] im ersten Beitrag, der von mir aktuell gehalten wird.

Prognosen für die Zukunft sind schwierig, will man sich nicht dem Vorwurf einer Lüge aussetzen.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.12.2016 00:17 von der weiße bim.
Zitat
Ostkreuzi
Und welche sollen 2017 dazukommen?

Hallesches Tor U6 ist ja im Bau.
Es wird wohl noch Parchimer Alle und Siemensdamm werden.

Gruß Giebelsee
Zitat
Ostkreuzi
Welche Aufzüge sind 2016 eigentlich fertig geworden?
Und welche sollen 2017 dazukommen?

Für 2017 sind vorgesehen:
- Mohrenstraße (U2),
- Hallesches Tor (U1/U6),
- Zitadelle (U7),
- Altstadt Spandau (U7),
- Jannowitzbrücke (U8),
- ...

Viele Grüße
Arnd
Wenn ich mir das so anschaue, ist das doch ganz schön hinter Plan oder?
Pro Jahr sollten doch ca. 10 Stationen ganz neu mit einem Aufzug ausgerüstet werden.
Warum dauert das alles so lange?
INW
Re: Bauarbeiten BVG 2017
04.01.2017 12:05
Zitat
Ostkreuzi
Wenn ich mir das so anschaue, ist das doch ganz schön hinter Plan oder?
Pro Jahr sollten doch ca. 10 Stationen ganz neu mit einem Aufzug ausgerüstet werden.
Warum dauert das alles so lange?

Das Problem ist sicherlich nicht, daß kein Geld dafür da ist, sondern wohl -- wie auch in Hamburg -- die fehlenden Planungskapazitäten sowohl bei den beantragenden Unternehmen wie auch bei den zulassenden Ämtern. Die Bauantragsverfahren sind mittlerweile so umfangreich, daß diese nicht mehr nur von einem Architekten oder Bauingenieur erstellt werden können -- damit die eingereichten Unterlagen auch einigermaßen "wasserdicht" sind, sind an der Zusammenstellung nicht mehr nur Baufachleute, sondern vor allem auch Rechtsverdreher beteiligt. Je mehr Klagansatzpunkte man von vornherein ausschließen kann, desto schneller ist das Verfahren behördenseitig zu bearbeiten und wird genehmigt und rechtssicher planfestgestellt.

Gruß Ingo
Also wieder Bürokratie?

Ist ja wie bei mir vor der Tür wo die Straße saniert wurde und bis 5.12.16 fertig sein sollte. Bis dahin lief zumindest das beidseitige Halteverbot.

Sie ist es bis heute nicht, wodurch es weiterhin Absperrungen und fehlende Parkplätze gibt.
Zitat
INW
Zitat
Ostkreuzi
Wenn ich mir das so anschaue, ist das doch ganz schön hinter Plan oder?
Pro Jahr sollten doch ca. 10 Stationen ganz neu mit einem Aufzug ausgerüstet werden.
Warum dauert das alles so lange?

Das Problem ist sicherlich nicht, daß kein Geld dafür da ist, sondern wohl -- wie auch in Hamburg -- die fehlenden Planungskapazitäten sowohl bei den beantragenden Unternehmen wie auch bei den zulassenden Ämtern. Die Bauantragsverfahren sind mittlerweile so umfangreich, daß diese nicht mehr nur von einem Architekten oder Bauingenieur erstellt werden können -- damit die eingereichten Unterlagen auch einigermaßen "wasserdicht" sind, sind an der Zusammenstellung nicht mehr nur Baufachleute, sondern vor allem auch Rechtsverdreher beteiligt. Je mehr Klagansatzpunkte man von vornherein ausschließen kann, desto schneller ist das Verfahren behördenseitig zu bearbeiten und wird genehmigt und rechtssicher planfestgestellt.

Was der selbe Grund dafür ist, das das Land Berlin 23 Mill.€ Bundesgelder für Straßensanierung nicht abgerufen hat-
so poltern die Busse weiterhin über Straßen, die seit Jahren mehr und mehr verfallen...

T6JP
Zitat
micha774
Also wieder Bürokratie?

Ist ja wie bei mir vor der Tür wo die Straße saniert wurde und bis 5.12.16 fertig sein sollte. Bis dahin lief zumindest das beidseitige Halteverbot.

Sie ist es bis heute nicht, wodurch es weiterhin Absperrungen und fehlende Parkplätze gibt.


Das kann Dir auch mit "Deinem" Mietshaus passieren: Aus einem halben Jahr Fassadensanierung wurden zwei, mit Winterpause, Gerüstab-
und Wiederaufbau, Insolvenz einer Firma, Halteverbot vor der Tür für Container, Nachbesserung usw. Abstimmung unter den Firmen war ein
Fremdwort. Aber immer fleißig jede Kleinigkeit ausschreiben.

Niemand will dann bei Beschwerden Schuld dran sein. Traurig sowas.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen