Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Bauarbeiten BVG 2017
geschrieben von Tradibahner 
Das bedeutet, die Gesetze müssen endlich geändert werden, damit unsere öffentliche Daseinvorsorge-Infrastruktur nicht vollkommen zerfällt.
INW
Re: Bauarbeiten BVG 2017
05.01.2017 13:31
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
INW
Das Problem ist sicherlich nicht, daß kein Geld dafür da ist, sondern wohl -- wie auch in Hamburg -- die fehlenden Planungskapazitäten sowohl bei den beantragenden Unternehmen wie auch bei den zulassenden Ämtern. [...]

Was der selbe Grund dafür ist, das das Land Berlin 23 Mill.€ Bundesgelder für Straßensanierung nicht abgerufen hat-
so poltern die Busse weiterhin über Straßen, die seit Jahren mehr und mehr verfallen...

Soweit ich weiß, sucht allein der Hamburger LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer) 45 Architekten und Bauingenieure für die Bauplanung -- darin sind noch nicht mal die bei den Bezirken oder dem Land Hamburg Beschäftigten für die Genehmigungsverfahren berücksichtigt.

Bei der Hamburger Hochbahn werden meines Wissens auch mindestens 3 neue Leute für den Bereich gesucht.

Nur mal ein anderes Beispiel: Die Stadt Schenefeld am westlichen Stadtrand von Hamburg möchte ihren "Stadtkern" überplanen. Der wird derzeit von einer vierspurigen Landesstraße zerschnitten, die aufgrund des Ausbaus der Pinneberger Westumgehung in 2 Jahren doppelt soviel Verkehr verkraften werden muß wie jetzt. Während der Planungen kam die Idee auf, die Schnellstraße (mit 2 festen Blitzern am Ortsende!) in einen Trog zu verlegen, damit der Durchgangsverkehr nicht mehr den querenden Fußgängern und Radfahrern im Weg ist. Aufgrund der Vielzahl an zu beteiligenden Organisationen und Ämtern bei Stadt, Kreis Pinneberg, Land SH und Bund bräuchte die zuständige Abteilung 3 zusätzliche Leute. Eine Stelle ist derzeit unbesetzt und ausgeschrieben...

Gruß Ingo
Seit 09.02 ist der U Hansaplatz mit Aufzug im Liniennetz ausgewiesen. Gibt es von dem Aufzug Bilder?
Zitat
Ostkreuzi
Gibt es von dem Aufzug Bilder?

Ich bin davon überzeugt, er wird aussehen, wie jeder andere Fahrstuhl eines U-Bahnhofes auch.
Re: Bauarbeiten BVG 2017
03.08.2017 18:15
Zitat
bvg.de Pressemitteilung
Allein die Zahlen zur neuen Zugsicherungsanlage zeigen, wie umfangreich die Baumaßnahmen sind: Auf zwölf Kilometern Streckenlänge werden 214 Signa- le, 40 Geschwindigkeitsüberwachungen und knapp 200 Achszähler eingebaut. Zudem werden fast 50 Weichen erneuert. Die Informationen der Signale und Achszähler laufen im neuen elektronischen Stellwerk zusammen. So weiß die Betriebsleitstelle immer genau, wo sich welcher Zug befindet. Sollte etwas einmal nicht nach Plan laufen, greift das elektronische Stellwerk selbstständig ein und bringt die Bahnen zum Stehen.

Uwe Kutscher, Bauchef der BVG: „Der Einbau eines neuen Stellwerks ist eine sehr komplexe Angelegenheit mit vielen Arbeitsschritten. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit und bauen auch mehrere Gleiswechselanlagen ein. So können wir bei zukünftigen Bauarbeiten flexibler mit U-Bahnen pendeln und müssen dann seltener Ersatzverkehr mit Bussen fahren.“

Es geht im die Bauarbeiten U6/U7 Mehringdamm:
Wo sollen da 50 Weichen sein?
Gibt es Informationen, wo die Gleiswechselanlagen hinkommen?
Zitat
F123
Es geht im die Bauarbeiten U6/U7 Mehringdamm:
Wo sollen da 50 Weichen sein?
Gibt es Informationen, wo die Gleiswechselanlagen hinkommen?

Zum Glück geht es nicht um die Weichen an sich, sondern die Weichenantriebe, deren Steuerung auf das neue Elektronische Stellwerk umverlegt werden muss.

Neue doppelte Gleiswechsel sind zwischen den Bahnhöfen Kaiserin-Augusta-Straße und Alt-Tempelhof und zwischen Platz der Luftbrücke und Mehringdamm geplant. Auch der ursprünglich vorhandene doppelte Gleiswechsel zwischen Mehringdamm und Möckernbrücke soll wieder kommen, jetzt ist ja nur ein einfacher Wechsel mit zwei Weichen vorhanden. Die Frage ist nur, wann der Weicheneinbau erfolgen kann. Während der Inbetriebnahme der Stellwerkstechnik geht da nichts, bisher geplante Streckensperrungen mussten wegen Mangel an Kapazitäten für den Ersatzverkehr abgesagt werden. Immerhin ist mit der EStw-Anlagentechnik nach Weicheneinbau (nach einem Update der Software) der Wechsel zeitnah betrieblich nutzbar.

Mit der Abschaltung der Stellbereiche Alt-Mariendorf, Mehringdamm, Hallesches Tor (unten), Kochstraße und Möckernbrücke (unten) verschwinden nun die letzten Drucktastenstellwerke ohne Spurplantechnik aus den sechziger Jahren.

so long

Mario
Zum Thema hier die vollständige

Zitat
BVG Pressemeldung
Berlin, 3. August 2017

Stellwerk dich nicht so an!

Eineinhalb Millionen Fahrgäste bringen die U-Bahnen der BVG täglich ans Ziel. Dabei spielen die Stellwerke eine entscheidende Rolle: Sie sorgen dafür, dass der Betrieb rund um die Uhr zuverlässig und sicher rollt. Damit sie ihre Aufgabe auch in Zukunft erfolgreich erledigen, investiert die BVG in eine neue Zugsicherungsanlage für die U6 und U7 rund um den U-Bahnhof Mehringdamm. Ab dem 11. August 2017 wird dieses neue elektronische Stellwerk eingebaut. Pünktlich zum Ende der Sommerferien fahren alle Bahnen wieder planmäßig.

Allein die Zahlen zur neuen Zugsicherungsanlage zeigen, wie umfangreich die Baumaßnahmen sind: Auf zwölf Kilometern Streckenlänge werden 214 Signale, 40 Geschwindigkeitsüberwachungen und knapp 200 Achszähler eingebaut. Zudem werden fast 50 Weichen erneuert. Die Informationen der Signale und Achszähler laufen im neuen elektronischen Stellwerk zusammen. So weiß die Betriebsleitstelle immer genau, wo sich welcher Zug befindet. Sollte etwas einmal nicht nach Plan laufen, greift das elektronische Stellwerk selbstständig ein und bringt die Bahnen zum Stehen.

Uwe Kutscher, Bauchef der BVG: „Der Einbau eines neuen Stellwerks ist eine sehr komplexe Angelegenheit mit vielen Arbeitsschritten. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit und bauen auch mehrere Gleiswechselanlagen ein. So können wir bei zukünftigen Bauarbeiten flexibler mit U-Bahnen pendeln und müssen dann seltener Ersatzverkehr mit Bussen fahren.“
Von den Baumaßnahmen werden in verschiedenen Abschnitten sowohl die U6 als auch die U7 betroffen sein. Am 11. August beginnen die Baumaßnahmen auf der U6 zwischen S+U-Bahnhof Tempelhof und U-Bahnhof Alt Mariendorf. Bis zum 20. August wird hier ein Ersatzverkehr im Einsatz sein. Vom 21. August bis zum 24. August wird die U6 zwischen U-Bahnhof Hallesches Tor und U-Bahnhof Alt-Tempelhof unterbrochen und durch barrierefreie Busse ersetzt. Schließlich fahren vom 25. bis 31. August zwischen U-Bahnhof Französische Straße und U-Bahnhof Platz der Luftbrücke Busse statt der U-Bahn.

Gleichzeitig wird vom 25. August bis zum 3. September die U7 zwischen U-Bahnhof Hermannplatz und U-Bahnhof Yorckstraße unterbrochen und ebenfalls mit Bussen ersetzt. Der U-Bahnhof Möckernbrücke kann aufgrund der Straßenführung nicht angefahren werden. Zwischen U-Bahnhof Yorckstraße und U-Bahnhof Berliner Straße pendelt die U-Bahn im 15-Minutentakt.
Im Anschluss gehen die Bauarbeiten auf der U7 weiter. Dann zwischen den U-Bahnhöfen Grenzallee und Britz-Süd.
Alle weiteren Informationen und die detaillierten Linienänderungen finden sich wie gewohnt auf den Aushängen an den Haltestellen, auf BVG.de, im BVG-Navi sowie in der kostenlosen App BVG FahrInfo Plus.

Hier gibt es weitere Infos zum Thema Ersatzverkehr usw. zum Download:
[unternehmen.bvg.de]

Zu den Weichen hat Mario ja bereits das geschrieben, was auch Herr Kutscher auf der Pressekonferenz sagte. Für den tatsächlichen Weicheneinbau nannte er 2018/19 als Zeithorizont.

Besonders hob Herr Kutscher hervor, dass mit der Inbetriebnahme des Estw signalisierter Gleiswechselbetrieb möglich ist und im Störungsfall mit voller Zugsicherung auch das linke Streckengleis befahren werden kann. Auch wenn die volle Flexibilität erst nach Einbau der o.g. Weichenverbindungen eintreten wird, kann diese Möglichkeit bereits heute auf den vorhandenen Gleisanlagen genutzt werden und im Notfall die Betriebsabwicklung beschleunigen. Dies geht aus der PM nicht so deutlich hervor.

Auch diesmal werden zusätzliche Busspuren eingerichtet, allerdings nur in dem Maße, wie sie die Verkehrslenkung zugestanden hat. Zur Unterstützung des SEV der U7 wird der M19 zeitweilig bis zum Hermannplatz verlängert. Hoffentlich denkt man an Folgendes: da beide Kurfürstendammlinien in dieser Zeit "Hermannplatz" als Ziel haben, sollte man der Zielanzeige ein "via" hinzufügen, um z.B. Touristen nicht zu verwirren!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ich glaube nicht das der M19 schon in Grunewald Hermannplatz anzeigt. Wenn dann als Unterzeile. War beim 162er der als Tramersatz fuhr auch so.
M19 schildert höchstwahrscheinlich:

U Mehringdamm ->
U7 Hermannplatz
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen