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IK17 - Icke fürs Großprofil
geschrieben von der weiße bim 
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Jahreskarte
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Flexist
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dominator
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Flexist
Hk ist ja wohl aus einem ganz anderen Grund gescheitert.
Und aus welchem Grund?

Ursprünglich sollten die Hk eigentlich mal alle Stahl-A3 ersetzen.
Wenn man aber bedenkt, dass ursprünglich geplant war, dass bis 1997 bereits die Auslieferung von 25 Züge vereinbart worden ist und im Jahr 2000/01 gerade erstmal die Prototypen gekommen sind...
Dann kam hinten ran die Serie, welche zuerst einmal abgestellt werden musste, wegen Probleme an den Radsätzen. Das sollte eigentlich schon alles sagen. Ursprünglich waren auf jeden Fall mehr geplant.


Genau das ist der Punkt, wegen dem ich wirklich so langsam kein Verständnis mehr für die Schönfärberei der BVG habe. Baureihe J wird vor 2025/26 in keinen nennenswerten Stückzahlen einsatzbereit vorhanden sein.

zum Thema Sitze sollten wir uns alle nicht so kontaktscheu geben. Früher in den Doras wurde auch kräftigst gekuschelt, gerade im Winter und auf allen Linien. Auch wenn mir Quersitze besser gefallen, für den Fahrgastfluss sind Längsbänke besser. Und auch mehr Türen. Daher kann ich den Weg zu weniger Türen nicht nachvollziehen. Hier geht es doch nicht um Mehr Sitzplätze ( das ist lediglich ein gut zu verkaufender Nebeneffekt). Das dient einzig der Preissenkung beim Einkauf und bei der Wartung.

Die Idee mit den zwei Türen pro Wagen ist nicht blöd. (Funktion und Zuverlässigkeit mal vorausgesetzt, aber das sollte ja klar sein.)

Die AI/II und G hatten oder haben ja die Türen an den äußersten Wagenenden, diese erschließen den Innenraum zur Wagenmitte hin schlecht. Versetzt man die weiter in die Mitte, bekommt man unschöne 'Sackgassen' an den Wagenenden.
Mit den durchgehenden Zügen seit Hk ist das aber kein Problem mehr. Man kann die Türen weiter in die Wagenmitte versetzen, hat aber als Fahrgast auch am Wagenende immer zwei benachbarte Türen zur Auswahl, ist also nie 'eingeschlossen' (Fluchtfall, oder falls es sehr voll ist).
Ganz konsequent wurde diese Idee bei der AnsaldoBreda Driverless Metro verfolgt, die in vielen Städten der Welt verkauft wurde und zum Beispiel in Kopenhagen als U-Bahn fährt. Hier sind die Türen äquidistant über den ganze Zug verteilt. Heißt: der Abstand zwischen zwei Türen ist immer gleich, egal ob dazwischen eine Wagenmitte, oder Wagenübergang ist, nämlich genau 6 Meter (Mitte<>Mitte). Das hat auch den Vorteil, dass die Bahnsteigtüren, die bei diesem automatischen System verbaut sind, in einem fixen Raster installiert werden können.

Die Berliner Kleinprofilwagen sind mit 12,5 m ungefähr gleich lang, in Kopenhagen kommt man mit 2 Türen à 1,30 m Breite pro Wagen wunderbar aus.

Wikimedia Commons
https://en.wikipedia.org/wiki/AnsaldoBreda_Driverless_Metro
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?
Wenn das immer so im Wechsel geht, können sich die Fahrgäste ja garnicht dran gewöhnen.
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dominator
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?

Die Gisela wurde zu DDR-Zeiten geplant und produziert. HK und IK führ(t)en die Weststandard der A3 mit drei Türen fort.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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dominator
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?

Beim A3 hatte man drei schmalere Türen vorgesehen, die beiden Türen der G sind entsprechend breiter. Statt 3x 90cm beim A3 sind es 2x 120 cm beim G. Auf die Zeiten für den Fahrgastwechsel hat das nur bei Überfüllung einen Einfluss, daher sind ja auch die Umlaufzeiten auf der U2 für alle Fahrzeugtypen gleich und gleich gut einzuhalten.

so long

Mario
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dominator
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?
Wenn das immer so im Wechsel geht, können sich die Fahrgäste ja garnicht dran gewöhnen.

Lustige Argument. Ich stell mir grad bildhaft den ungewöhnten Fahrgast vor, der einen kompletten Tag lang immer wieder von innen gegen die Wand rennt, weil er dort die Mitteltür vermutet.
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dominator
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?
Wenn das immer so im Wechsel geht, können sich die Fahrgäste ja garnicht dran gewöhnen.

Vergiss nicht, dass der A3L92 noch nach der Gisela produziert und nach der Wiedervereinigung produziert worden ist und von daher auch schon der Beschluss war, an Wagen mit drei Türen festzuhalten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 19:57 von Flexist.
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Flexist
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dominator
Was ist denn der Grund dafür gewesen, bei den A3 wieder drei Türen zu verbauen, dann bei der Giselas nur zwei und bei den Hk und Ik wieder drei?
Wenn das immer so im Wechsel geht, können sich die Fahrgäste ja garnicht dran gewöhnen.

Vergiss nicht, dass der A3L92 noch nach der Gisela produziert und nach der Wiedervereinigung produziert worden ist und von daher auch schon der Beschluss war, an Wagen mit drei Türen festzuhalten.

Genau dieser Beschluss hat zum Konzept der HK und IK mit drei breiten Türen geführt, was für das Kleinprofil eher weniger passt.
Die A3L92 waren aber keine Neuentwicklung, sondern eher ein Mittel, um schnell an neue Wagen zu kommen, ohne großartig Entwicklungskosten zu haben, aber auch ohne vollkommen veraltete Technik zu verbauen. Das grundsätzliche Konzept entstammt aber der Entwicklung aus den 50er/60er Jahren.
Die A3L92 haben Drehstromantriebe. Das war damals erstmals bei einem Kleinprofilzug.
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Henning
Die A3L92 haben Drehstromantriebe. Das war damals erstmals bei einem Kleinprofilzug.

Trotzdem geht die Konstruktion auf den A3L 82 zurück. Man hat die Erfahrungen z.B. aus dem Großprofil in die neue Serie einfließen lassen. Daher war die Ansteuerung der Drehstrommotoren kein Problem (mehr).
Das ist vom Fakt her richtig Henning, aber Drehstrom-Motoren sind nun kein Bestandteil einer "grundsätzlichen Neukonstruktion". Ich meinte eher, dass man die Abmaße des Wagenkastens, die Tür- und Raumaufteilung usw. usf. seit den 60er Jahren nicht verändert hat. Damit verbunden dürfte auch die Anordnung einiger technischer Aggregate unterflur quasi unverändert sein. Dass man andere Türantriebe sowie andere Fahrmotoren verbaut hat und an den Wagenkasten eine andere Front "rangeklebt" hat, ändert nichts an der Grundkonstruktion.

Nicht umsonst wurde der "92er" ja der A3-Familie zugeordnet - wie auch damals schon der "A3.60".
heute sind zwei 8-Wagenzüge als regulärer Umlauf unterwegs. Erkennen konnte ich nur 1034. Mit dem Weihnachtszug sind heute somit fünf Einheiten unterwegs.
Ich habe insgesamt drei Kurse mit IK gesehen. Wobei zu 1027+1028, früh als Kurs 11 gesehen, erwähnt werden sollte, dass dieser bereits in der 5-Uhr-Stunde 5 defekte Türen hatte und in Wuhletal strandete, wo eine der bereits rot leuchtenden Türen rumzickte und immer wieder versuchte zu öffnen. Sah ganz witzig aus. Abends nutzte ich die U5 erneut, da war 1027+1028 dann auf Kurs 5, da strandete er an der Schillingstraße und die nächste Tür machte Ärger.

Mit dem neuen Türenlieferanten hat man sich keinen großen Gefallen getan, oder? Oder sind es nur ganz viele unglückliche Zufälle bisher gewesen, dass ich - und das ist wirklich nicht übertrieben - keinen einzigen IK17 ohne Türstörung gesehen habe?
Das liegt an den unfreundlichen Fahrgästen, die die schließenden Türen ständig blockieren.
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182 004
Oder sind es nur ganz viele unglückliche Zufälle bisher gewesen, dass ich - und das ist wirklich nicht übertrieben - keinen einzigen IK17 ohne Türstörung gesehen habe?

Das muss kein Ik-Problem sein. In den letzten Wochen und Monaten konnte ich auch keinen einzigen H-Zug ohne Türstörungen finden.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
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Philipp Borchert
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182 004
Oder sind es nur ganz viele unglückliche Zufälle bisher gewesen, dass ich - und das ist wirklich nicht übertrieben - keinen einzigen IK17 ohne Türstörung gesehen habe?

Das muss kein Ik-Problem sein. In den letzten Wochen und Monaten konnte ich auch keinen einzigen H-Zug ohne Türstörungen finden.

Vermute ich auch nicht. Meiner hatte gleich drei Störungen. Das ist gerade bestimmt sone Sache, wie mit dem Graffiti. Solange es sich in Grenzen hält, fährt der Zug.
Heute sind wieder alle Züge unterwegs. Der Zug der mir Alexanderplatz entgegenkam (1034+1033) nahm gleich zwei Züge mit. Aber man kann wenigstens sagen, dass er es geschafft hat. :)
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Henning
Die A3L92 haben Drehstromantriebe. Das war damals erstmals bei einem Kleinprofilzug.

Die A3L82 hatten aber auch schon fortgeschrittenere Technik, immerhin waren dort bereits Gleichstromsteller als Vorstufe zur Drehstromtechnik verbaut. Äußerlich und abseits der Technik dürften die Unterschiede zwischen den 82ern und 92ern doch recht gering sein.

Dennis
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drstar
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Henning
Die A3L92 haben Drehstromantriebe. Das war damals erstmals bei einem Kleinprofilzug.

Die A3L82 hatten aber auch schon fortgeschrittenere Technik, immerhin waren dort bereits Gleichstromsteller als Vorstufe zur Drehstromtechnik verbaut. Äußerlich und abseits der Technik dürften die Unterschiede zwischen den 82ern und 92ern doch recht gering sein.

Ganz im Gegenteil. Die Unterschiede zw. A3L82 und A3L92 sind technisch betrachtet sehr groß. Vor vielen Jahren sollte eine technische Angleichung der A3L82 an die A3L92 erfolgen, womit diese dann untereinander kuppelbar gewesen wären. Dieses Projekt ist gescheitert. Schlimmernoch. Mit diesem Halbumbau konnte nun der A3L82 nicht mehr mit den alten A3L71 und älter gekuppelt werden, womit die A3L82 seitdem nur noch untereinander typenrein gekuppelt fahren dürfen.

War das bei der 2. HU, dieser gescheiterte Umbau?

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.12.2017 21:00 von Untergrundratte.
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schallundrausch
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Jahreskarte
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Flexist
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dominator
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Flexist
Hk ist ja wohl aus einem ganz anderen Grund gescheitert.
Und aus welchem Grund?

Ursprünglich sollten die Hk eigentlich mal alle Stahl-A3 ersetzen.
Wenn man aber bedenkt, dass ursprünglich geplant war, dass bis 1997 bereits die Auslieferung von 25 Züge vereinbart worden ist und im Jahr 2000/01 gerade erstmal die Prototypen gekommen sind...
Dann kam hinten ran die Serie, welche zuerst einmal abgestellt werden musste, wegen Probleme an den Radsätzen. Das sollte eigentlich schon alles sagen. Ursprünglich waren auf jeden Fall mehr geplant.


Genau das ist der Punkt, wegen dem ich wirklich so langsam kein Verständnis mehr für die Schönfärberei der BVG habe. Baureihe J wird vor 2025/26 in keinen nennenswerten Stückzahlen einsatzbereit vorhanden sein.

zum Thema Sitze sollten wir uns alle nicht so kontaktscheu geben. Früher in den Doras wurde auch kräftigst gekuschelt, gerade im Winter und auf allen Linien. Auch wenn mir Quersitze besser gefallen, für den Fahrgastfluss sind Längsbänke besser. Und auch mehr Türen. Daher kann ich den Weg zu weniger Türen nicht nachvollziehen. Hier geht es doch nicht um Mehr Sitzplätze ( das ist lediglich ein gut zu verkaufender Nebeneffekt). Das dient einzig der Preissenkung beim Einkauf und bei der Wartung.

Die Idee mit den zwei Türen pro Wagen ist nicht blöd. (Funktion und Zuverlässigkeit mal vorausgesetzt, aber das sollte ja klar sein.)

Die AI/II und G hatten oder haben ja die Türen an den äußersten Wagenenden, diese erschließen den Innenraum zur Wagenmitte hin schlecht. Versetzt man die weiter in die Mitte, bekommt man unschöne 'Sackgassen' an den Wagenenden.
Mit den durchgehenden Zügen seit Hk ist das aber kein Problem mehr. Man kann die Türen weiter in die Wagenmitte versetzen, hat aber als Fahrgast auch am Wagenende immer zwei benachbarte Türen zur Auswahl, ist also nie 'eingeschlossen' (Fluchtfall, oder falls es sehr voll ist).
Ganz konsequent wurde diese Idee bei der AnsaldoBreda Driverless Metro verfolgt, die in vielen Städten der Welt verkauft wurde und zum Beispiel in Kopenhagen als U-Bahn fährt. Hier sind die Türen äquidistant über den ganze Zug verteilt. Heißt: der Abstand zwischen zwei Türen ist immer gleich, egal ob dazwischen eine Wagenmitte, oder Wagenübergang ist, nämlich genau 6 Meter (Mitte<>Mitte). Das hat auch den Vorteil, dass die Bahnsteigtüren, die bei diesem automatischen System verbaut sind, in einem fixen Raster installiert werden können.

Die Berliner Kleinprofilwagen sind mit 12,5 m ungefähr gleich lang, in Kopenhagen kommt man mit 2 Türen à 1,30 m Breite pro Wagen wunderbar aus.

Wikimedia Commons
https://en.wikipedia.org/wiki/AnsaldoBreda_Driverless_Metro

Ach ja, eine komplett neue U-Bahn.... werden wir so leider nicht bekommen. Vorerst auch nicht ohne Fahrer. Wenn ich mir den Innenraum dieser Fahrzeuge und seine Schlichtheit ansehe, werde ich das nächste Mal neidisch.

Was aber eben nicht übersehen werden sollte ist, das hier zum Teil gleich so viel Züge für das Systems angeschafft werden, die je nach Bedarf einen Takt von 2-3 Minuten ermöglichen. Damit schrumpft das Gedränge und somit klappt es dann auch mit weniger Türen. Wer keine Fahrer einstellen, ausbilden und einplanen muss der ist viel flexibler bei der Aufgabenerfüllung.

Ich will jetzt aber keine Diskussion zum System vom Zaun brechen.

Allen einen schönen Tag!
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