Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
IK17 - Icke fürs Großprofil
geschrieben von der weiße bim 
Bei der E3 lag das aber eher daran, das diese aus S-Bahn Fahrzeugen aufgebaut wurde, im vergleich zu allen anderen Baureihen der U-Bahn.
Zitat
Henning

Bei den bisherigen Großprofilzügen hat meines Wissens nur die Baureihe EIII vier Türen pro Wagen auf beiden Seiten. Sie besitzt bestimmt weniger Sitzplätze pro Wagen als ein D-, F- oder H-Zug. Habe ich Recht?

Nein du irrst. Natürlich ist zwischen den Türen etwas weniger Platz, aber es befinden sich nun mal mehr Plätze dazwischen. Der EIII liegt deutlich weiter vorne.

Zitat
Henning
Werden die F79 jetzt doch nicht für weitere acht Jahre fit gemacht?

Was würdest du denken?
Zitat
UndergroundBerlin
Man stelle sich den H-Zug ohne mittlere Tür vor.

So einfach ist die Sache nun auch wieder nicht.

Lässt man eine Tür weg, so erscheint es logisch, dass man die anderen Türen neu ordnen und sie dadurch gleichmäßig über die gesamte Wagen-/Zuglänge verteilen würde, um einen konstanten Abstand zwischen ihnen zu gewährleisten.

Wäre dies nicht der Fall, so hätten die in der Wagenmitte befindlichen Fahrgäste einen deutlich längeren Weg zur Tür als diejenigen, die in der Nähe der Wagenübergänge bzw. der Fahrerkabine(n) stehen/sitzen. Dies würde den Fahrgastfluss in der Tat stark beeinträchtigen.

Sowohl die Zwei- als auch die Dreitürlösung haben ihre Vor- und Nachteile.
Zwei Türen sind in Bezug auf den Fahrgastfluss sicherlich schlechter dran als drei Türen, dafür steht mehr Fläche für Sitzplätze zur Verfügung, bei drei Türen kehren sich die Verhältnisse entsprechend um.

Ein Ansatz, die Vorteile beider Konzepte miteinander zu vereinen, wäre etwas, was z.B. bei den in Potsdam eingesetzten Straßenbahnwagen vom Typ Siemens Combino Verwendung findet. Dort befinden sich an den Wagenenden einfache, also einflügelige Türen.

Natürlich ist so eine "halbe" Tür recht schmal und wirkt erstmal (wenn man sie zunächst isoliert betrachtet) der Menschenmenge beim Fahrgastwechsel nicht gewachsen. Auf den zweiten Blick hat eine solche Tür zusätzlich zu den zwei normalen Türen den Vorteil, das Kriterium der drei Ein-/ Ausstiegsmöglichkeiten zu erfüllen und zudem noch Platz für ein paar zusätzliche Sitze anzubieten, die es bei drei vollwertigen Türen nicht geben kann.
Kann einer der Admins den J/JK-Spekulatius mal bitte in ein neues Thema auslagern?
Danke.
Sind bei den Fahrten vom Ik eigentlich auch die Wochenenden mit inbegriffen?
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Spätestens bei bedarfsdeckender Fahrzeuganzahl, erst recht bei Vorhandensein einer stabiler Reserve, ist die ganze Kuppelei doch auch ökonomischer Unsinn.

Man braucht im Großprofil auch kürzere Züge als ein 6-Wagen-Zug.

Für was?

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Spätestens bei bedarfsdeckender Fahrzeuganzahl, erst recht bei Vorhandensein einer stabiler Reserve, ist die ganze Kuppelei doch auch ökonomischer Unsinn.

Man braucht im Großprofil auch kürzere Züge als ein 6-Wagen-Zug.

Für was?

Für die betriebliche Flexibilität. Flughafenanbindung, Tegel-Areal, als Shuttle zwischen den beiden Flughafenteilen in Schönefeld, im Spätverkehr, zur Taktverdichtung bei Einführung des automatischen Betriebs. Ok, das ist alles Zukunftsmusik, aber die Teile fahren ja auch in der Zukunft. Letzendlich bräuchte man die heute nur, um abends und am Wochende früh morgens kürzere Züge anbieten zu können oder zur Schwächung der Züge in den Außenbezirken (zur Zeit nicht sinnvoll)...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Spätestens bei bedarfsdeckender Fahrzeuganzahl, erst recht bei Vorhandensein einer stabiler Reserve, ist die ganze Kuppelei doch auch ökonomischer Unsinn.

Man braucht im Großprofil auch kürzere Züge als ein 6-Wagen-Zug.

Für was?

Letzendlich bräuchte man die heute nur, um abends und am Wochende früh morgens kürzere Züge anbieten zu können oder zur Schwächung der Züge in den Außenbezirken (zur Zeit nicht sinnvoll)...

Ding Ding Ding ... absolut richtig. Nicht sinnvoll. Ich hab bereits mehrmals Zugschwächungen bzw. -stärkungen in Hönow miterlebt. Noch dazu müssten die Züge auf den jeweiligen Linien immer gleich gekoppelt sein. Auf der U5 als Beispiel müsste der DTW immer Richtung Alexanderplatz vorne sein, denn es verlässt immer zuerst der Doppeltriebwagen, der den Zug schwächt, den Bahnhof.
Beim letzten Mal setzte der Zug aus und der Zug danach übernahm den Kurs davor und war demzufolge mit Verspätung unterwegs.
Noch dazu ist der Nachtverkehr ja nun bekanntlich nur in den Außenbezirken schwach belastet. Aber es gibt keine U-Bahnlinie die nur in den Außenbezirken fährt.
Was in den Randbezirken durchaus geltend gemacht werden kann, geht eben nicht in der Innenstadt.
Die 2-3 Stunden wo tatsächlich weniger los ist, dafür sollte man dann nicht seine Zeit verschwenden.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Spätestens bei bedarfsdeckender Fahrzeuganzahl, erst recht bei Vorhandensein einer stabiler Reserve, ist die ganze Kuppelei doch auch ökonomischer Unsinn.

Man braucht im Großprofil auch kürzere Züge als ein 6-Wagen-Zug.

Für was?

Wofür? Nun ja, wenn man die Takte an den Bedarf anpassen dürfte, eigentlich nicht.
Da diese jedoch vom Senat über den VBB fest vorgegeben werden, setzt man zu bestimmten Zeiten eben etwas kürzere Züge ein. Ist ja wohl so, dass ein Vierwagenzug Großprofil ein ähnliches Fassungsvermögen hat, wie ein Sechswagenzug Kleinprofil.

so long

Mario
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ein Ansatz, die Vorteile beider Konzepte miteinander zu vereinen, wäre etwas, was z.B. bei den in Potsdam eingesetzten Straßenbahnwagen vom Typ Siemens Combino Verwendung findet. Dort befinden sich an den Wagenenden einfache, also einflügelige Türen.

Natürlich ist so eine "halbe" Tür recht schmal und wirkt erstmal (wenn man sie zunächst isoliert betrachtet) der Menschenmenge beim Fahrgastwechsel nicht gewachsen. Auf den zweiten Blick hat eine solche Tür zusätzlich zu den zwei normalen Türen den Vorteil, das Kriterium der drei Ein-/ Ausstiegsmöglichkeiten zu erfüllen und zudem noch Platz für ein paar zusätzliche Sitze anzubieten, die es bei drei vollwertigen Türen nicht geben kann.

Klar, bei einem Massenverkehrsmittel wie der U-Bahn setzen wir auf einflügelige Türen...

Das die Berliner U-Bahn mehr Fahrgäste als die Woltersdorfer Straßenbahn hat, ist dir bekannt? Und auch in Potsdam verlängern die kleinen Türen den Fahrgastwechsel teilweise erheblich.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Werden die F79 jetzt doch nicht für weitere acht Jahre fit gemacht?

Was würdest du denken?

Ich bin mir da nicht sicher, weil zuerst die Ertüchtigung dieser Baureihe wie F74 und F76 vorgesehen war und dann nur noch für weitere acht Jahre fit machen. Daher weiß ich nicht genau, in welchen Zusammenhang die Aussage zum Verschleiß des Substanzes von F79 steht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.2017 22:09 von Henning.
Zitat
Henning
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Werden die F79 jetzt doch nicht für weitere acht Jahre fit gemacht?

Was würdest du denken?

Ich bin mir da nicht sicher, weil zuerst die Ertüchtigung dieser Baureihe wie F74 und F76 vorgesehen war und dann nur noch für weitere acht Jahre fit machen. Daher weiß ich nicht genau, in welchen Zusammenhang die Aussage zum Verschleiß des Substanzes von F79 steht.

Es sind sogut wie alle F74/76 bereits ertüchtigt und bei der Baureihe F79 war man sich von Anfang unsicher, ob das wirklich was wird.
Zitat
B-V 3313
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ein Ansatz, die Vorteile beider Konzepte miteinander zu vereinen, wäre etwas, was z.B. bei den in Potsdam eingesetzten Straßenbahnwagen vom Typ Siemens Combino Verwendung findet. Dort befinden sich an den Wagenenden einfache, also einflügelige Türen.

Natürlich ist so eine "halbe" Tür recht schmal und wirkt erstmal (wenn man sie zunächst isoliert betrachtet) der Menschenmenge beim Fahrgastwechsel nicht gewachsen. Auf den zweiten Blick hat eine solche Tür zusätzlich zu den zwei normalen Türen den Vorteil, das Kriterium der drei Ein-/ Ausstiegsmöglichkeiten zu erfüllen und zudem noch Platz für ein paar zusätzliche Sitze anzubieten, die es bei drei vollwertigen Türen nicht geben kann.

Klar, bei einem Massenverkehrsmittel wie der U-Bahn setzen wir auf einflügelige Türen...

Das die Berliner U-Bahn mehr Fahrgäste als die Woltersdorfer Straßenbahn hat, ist dir bekannt? Und auch in Potsdam verlängern die kleinen Türen den Fahrgastwechsel teilweise erheblich.

Zumal am Zugende - da, wo die meisten zusteigen! Die am wenigsten belasteten Türen sind stets in der Mitte.

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Werden die F79 jetzt doch nicht für weitere acht Jahre fit gemacht?

Was würdest du denken?

Ich bin mir da nicht sicher, weil zuerst die Ertüchtigung dieser Baureihe wie F74 und F76 vorgesehen war und dann nur noch für weitere acht Jahre fit machen. Daher weiß ich nicht genau, in welchen Zusammenhang die Aussage zum Verschleiß des Substanzes von F79 steht.

Es sind sogut wie alle F74/76 bereits ertüchtigt und bei der Baureihe F79 war man sich von Anfang unsicher, ob das wirklich was wird.

Immerhin werden sie noch acht weitere Jahre verkehren.
Heute auf dem Heimweg von Arbeit kam mir 1029+1031 entgegen,
der ab Frankfurter Allee einen Regelkurs ersetzt haben muss, da ein ganz normaler Takt laut DAISY angezeigt hat wurde.
Dadurch konnte man ein wenig erahnen, wie das später aussieht, wenn der Zug von Alexanderplatz fährt, zumindest wenn man
in Wuhletal ankommt, da die S-Bahn gleichzeitig einfuhr.

U2-Feeling ist da definitiv. Da er erst ab Frankfurter Allee fuhr, war heute das U2-Sonntagsfeeling ab Wuhletal zu sehen und zu merken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.2017 15:37 von Flexist.
Nur weil Daisy das anzeigt, muss es nicht so sein. Gibt auch sowas wie Unpünktlichkeit.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.2017 06:31 von 485er-Liebhaber.
Dazu könnte, wie ja schon fast täglich auf der U5, ein Kurs ausgefallen sein.
IK17 fährt heute definitiv als Regelkurs. z.B. 8:17 Elsterwerdaer Platz -> Frankfurter Allee.
Dazu gleich ein Belegbild von eben:

T6JP


Zitat
kuwe73
IK17 fährt heute definitiv als Regelkurs. z.B. 8:17 Elsterwerdaer Platz -> Frankfurter Allee.

Wenn Regelkurs, dann würde der Regelkurs ja zwischen Frankfurter Allee und Alex ausfallen. Gefällt das dem Auftraggeber?

MfG Holger



[tradibahner.de]


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen