Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Schwarzfahrer sollen nicht mehr ins Gefängnis
geschrieben von Marienfelde 
Zitat
VvJ-Ente
Das mussten wir vor Urzeiten mal berechnen. Wenn ein Autofahrer mit Tempo 100 auf die linke Spur will um einen mit 80 km/h fahrenden LKW zu überholen, muss er mindestens 300 Meter nach hinten freie Sicht haben, wenn er eine Kollision mit einem Schnellfahrer (250 km/h) ausschließen will. Heißt natürlich umgekehrt, wenn du mit Tempo 250 fährst und 200 Meter vor dir zieht einer auf deine Spur, dann knallt es. Zwingend. Außer du kannst die Physik außer Kraft setzen oder findest ein Wurmloch zum tunneln.

Scheint tatsächlich zu lange her zu sein oder Dein Lehrer hat versucht, Euch durch Desinformation zu instrumentalisieren. Deine Erinnerung gilt nur für den Fall, dass der Ausscherende im selben Moment auf der Stelle stehen bliebe - reichlich unwahrscheinlich. Selbst bei einm Reifenplatzer in diesem ungünstigen Moment wird er sich ja grundsätzlich, wenn auch eventuell unkontrolliert, vorwärts bewegen.

Trotzdem fahre ich auf einer zweispurigen Autobahn niemals mit 200+ an anderen Autos vorbei, da man sich nicht auf die Zurechnungsfähigkeit anderer verlassen kann. Auf dreispurigen Autobahnen kann man ja zur Sicherheit rechtzeitig auf die linke Spur wechseln, wenn rechts ein Pkw auf einen Truck aufzulaufen droht...

Das mit der letztinstanzlichen Haftstrafe für Leistungserschleicher geht meiner Meinung nach in Ordnung!

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2017 15:29 von Salzfisch.
Die detaillierte Rechnung bekomme ich nicht mehr zusammen, das ist zu lange her. Aber ich weiß, dass wir mit der Formel für den Anhalteweg, den man in der Fahrschule lernt, abgeschätzt haben für eine Geschwindigkeit von 150 km/h auf 0 statt von 250 auf 100, und dass der exakt berechnete Wert höher war. Der Anhalteweg nach der Formel war jetzt nicht so schwer zu finden, er beträgt 225 Meter.
Zitat
VvJ-Ente
[...], er beträgt 225 Meter.

Kann gut sein, ist aber nur bei stehenden Hindernissen relevant... ;-)

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Nein, denn dann müsstest du mit dem Anhalteweg von 250 km/h auf 0 rechnen! Der beträgt 700 Meter!
Zitat
VvJ-Ente
Nein, denn dann müsstest du mit dem Anhalteweg von 250 km/h auf 0 rechnen! Der beträgt 700 Meter!

Laut Bremsformel sind es bei einer normalen Bremsung 625m und bei einer Gefahrenbremsung rund 312m.

--------------------------------------
Gruß Ronny

besser keine Strassenbahn als keine U-Bahn
plus 75 Meter Reaktionsweg. Aber rasen ist geil, da kann man ein paar Tote schon mal in Kauf nehmen. Und MIR passiert das sowieso nicht, weil ICH beherrsche mein Auto ja viel besser als der Pöbel im restlichen Verkehr, nicht wahr?
Zitat
VvJ-Ente
plus 75 Meter Reaktionsweg. Aber rasen ist geil, da kann man ein paar Tote schon mal in Kauf nehmen. Und MIR passiert das sowieso nicht, weil ICH beherrsche mein Auto ja viel besser als der Pöbel im restlichen Verkehr, nicht wahr?

Bla ... Bla ... Bla ... halt DU dich lieber an den StVO auf dem Fahrrad!

--------------------------------------
Gruß Ronny

besser keine Strassenbahn als keine U-Bahn
Bitte ignoriert diesen Beitrag!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.2017 12:02 von Nemo.
Zitat
Ronny_Sommer

Bla ... Bla ... Bla ... halt DU dich lieber an den StVO auf dem Fahrrad!
Oh, jetzt wird es spannend - wo halte ich mich denn nicht an die StVO?
Wenn man sich den Leserbrief auf Seite 2 des neuen "Signal" zu Gemüte führt erschrickt man. Unglaublich das die BVG so mit ihren Kunden umgeht. Auf jeden Fall wieder ein sehr gutes Beispiel sein Abo woanders abzuschließen.

Kurzform:
BVG verschickte neue Abocard obwohl alte noch gültig. Karte kam aber nie an, der Kunde dafür aber in eine Kontrolle der S-Bahn die die Fahrcard einzog weil ungültig.

Der Kunde hatte von einer neuen Fahrcard keine Ahnung weil die BVG ihn nicht zuvor darüber informierte.

Auch auf Seite 30 des Magazins kommen die S-Bahn-Kontrolleure (zurecht) schlecht weg.
Es muss schon mehr Möglichkeiten als die paar stationären Lesegeräte geben, sich von der Gültigkeit seiner Karte zu überzeugen. Ist es z.B. möglich, durch die Eingabe der Kartennummer (sollte es eine geben) auf einer Internetseite ohne Kartenlesetechnik die Gültigkeit zu prüfen?

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Soweit ich weiß nicht.
Zitat
Philipp Borchert
Es muss schon mehr Möglichkeiten als die paar stationären Lesegeräte geben, sich von der Gültigkeit seiner Karte zu überzeugen. Ist es z.B. möglich, durch die Eingabe der Kartennummer (sollte es eine geben) auf einer Internetseite ohne Kartenlesetechnik die Gültigkeit zu prüfen?

Uns selbst wenn an jeder Haltestelle davon zwei rumstehen würden, was soll das bringen?

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
Philipp Borchert
Ist es z.B. möglich, durch die Eingabe der Kartennummer (sollte es eine geben) auf einer Internetseite ohne Kartenlesetechnik die Gültigkeit zu prüfen?
Das löst das Problem allerdings nicht. Wenn ich einen Fahrausweis vom Verkehsunternehmen überreicht bekomme, gehe ich davon aus, dass der bis zur aufgedruckten Gültigkeit auch zur Mitfahrt berechtigt. Wenn man keine Gültigkeit aufdruckt, wohl mindestens bis zum aktiven Widerruf. Dabei ist eigentlich der Widerrufende verpflichtet, den Widerruf gültig abzusetzen, bei Endkundengeschäften kann man von dem Unternehmen (als widerrufende Partei) sicher auch höhere Anstrengungen als von dem Kunden erwarten.

Eine Lösung ware es eher, die Gültigkeit auf die Karten aufzudrucken. Es gibt wohl Hochschulen mit Karten für Semestertickets, die ein wiederbeschreibbares Feld haben, was zumindest einige Male funktioniert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2017 14:18 von Arec.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen