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Tram Wista II Planfeststellung
geschrieben von 64-094 
Zitat
Heidekraut
Was ich da will? Nicht mehr viel. Ich hab da nur mal fast 10 Jahre gearbeitet, sowohl in A als auch in J. Weder bin ich je in einen Bus gestiegen noch brauchte ich ne Straßenbahnverbindung. Nun gut, Schöneweide - Johannisthal bin ich manchmal gefahren. Nein Streit suche ich nicht, aber schön wie ihr alle die StraBa verteidigt. ;-)

Natürlich suchst Du Streit. Hättest Du ernsthaftes Interesse an einer Diskussion, würdest Du auf konkrete Argumente eingehen und Dir (bzw. uns) Dein herablassendes Grinsen ersparen.
Vielleicht, nur vielleicht, hat sich die Gegend auch etwas verändert (bzw. verändert sich immer noch), seit Du in den 1740er Jahren dort gearbeitet hast.

Also: welchen Teil von "die künftige Trasse wird in den nächsten Jahren zu beiden Seiten mit Wohnen und Gewerbe bebaut und ist auch zu lang, um die Erschließung nur über den S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide laufen zu lassen" hast Du nicht verstanden?

*nochblödergrins*



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.2018 10:53 von def.
Und Dich interessiert nicht die Sache, sondern der Disput mit mir. Schon wieder sind Euch die Personen wichtiger, als das Thema selbst. Solche Diskussionen interessieren mich nicht. Aber ich finde es schön alle Eure Argumente hier lesen zu dürfen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Du bist echt so eine unglaubliche Heulsuse. Wenn man Deine Argumente widerlegt, bringe entweder neue, widerlege die anderen, akzeptiere sie oder lass es ganz sein. Aber wiederhole nicht längst widerlegte Argumente, und vor allem komm nicht mit dem Heulsusen-Argument "Es geht ja nur um meine Person! Mimimi!", wenn man auf die ständige Wiederholung der widerlegten Argumente irgendwann genervt reagiert.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.2018 16:51 von def.
Aktuelle Berichterstattung der [www.berliner-woche.de]. Vielleicht war ja gestern jemand vor Ort und kann noch Neues berichten? Gibt es große Abweichungen zu den bisher bekannten Planungen?

Grüße!
Thomas
Hallo Thomas,

gefühlt die Hälfte der BahnInfo-User war gestern dort ;) Und neben der Berliner Woche auch Peter Neumann von der Berliner Zeitung. Dass dort kein Artikel erschienen ist, sagt schon alles:

Erwähnenswerte Änderungen gegenüber der bereits bekannten Planung wurden nicht vorgestellt. Die ausgehängten Pläne konnte ich allerdings nicht im Detail vergleichen, die Pläne sollen aber im März online stehen. Eine Nicht-Erwähnung von relevanten Änderungen würde mich aber sehr überraschen.

Wesentliche Teile der Veranstaltung drehten sich darum, den "Betroffenen" den Ablauf des Planfeststellungsverfahrens mit den Einsichts- und Eingabemöglichkeiten zu erklären.

Im Fragenblock ging es beispielsweise um folgende Fragen: "Warum überhaupt diese neue Straßenbahn?", "Warum die Führung durch die Hermann-Dorner-Allee?", "Warum unterschiedlicher Erschütterungsschutz an unterschiedlichen Stellen?", "Wie schnell wird gefahren?", Betriebszeiten (Nachtverkehr), Baumfällungen, Tierschutz (Füchse und Hasen in der Gegend), Verkehrsregelung vor der Feuerwache, Linienführung (nicht Streckenführung!) und andere Details. Darüber hinaus wurde der Umbau des Knotens Schöneweide von Besuchern thematisiert. Zu alledem aber zumindest aus meiner Sicht keine neuen Antworten oder Erkenntnisse.

Ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges vergessen - ich habe mir vor Ort keine Notizen gemacht.

Grundsätzlich also keine neuen Erkenntnisse - außer dem Umstand, dass die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens unmittelbar bevorsteht. Und dass es in der "Altstadt" von Adlershof an der Dörpfeldstraße einen durchaus guten Italiener gibt ;)

Viele Grüße
Manuel


Zitat
TMBerlin
Aktuelle Berichterstattung der [www.berliner-woche.de]. Vielleicht war ja gestern jemand vor Ort und kann noch Neues berichten? Gibt es große Abweichungen zu den bisher bekannten Planungen?

Grüße!
Thomas
Danke Manuel, vollkommen richtig.

Kleine Ergänzung meinerseits - die wirklichen 'News' waren für mich der doch sehr ambitionierte Zeitplan.
Auslegung der Planfeststellungunterlagen noch im März, damit Einspruchsfrist bis maximal Ende April, Bearbeitung und Antwort auf alle Einwendungen innerhalb von nur 6 bis 8 Wochen. Erörterungstermin für alle Einwender und alle nicht befriedigend gelösten Einwände noch in diesem Jahr. Erlass des Planfeststellungsbeschlusses möglichst im Frühjahr 2019 "spätestens zu Pfingsten".
Man hat wohl ganz gute Routine mit in der Kommunikation mit den Leitungsunternehmen, besonders den Wasserbetrieben. Deswegen traut man sich zu, die kompletten leitungsarbeiten, die nämlich gestaffelt ablaufen müssen und sich zeitlich zum Teil gegenseitig ausschließen, komplett im Jahr 2019 abschließen zu können. Das bedingt, dass mit den Wasserleitungen eventuell angefangen werden muss, bevor der Planfeststellungsbeschluss erfolgt ist. Da man aber durch etwaige Einwendungen keine wesentlichen Änderungen erwartet, waren die Beteiligten zuversichtlich, das Risiko eingehen zu können, die Leitungsumverlegungen 'ins Blaue' durchführen zu können.
Der Gleisbau soll dann komplett in 2020 stattfinden. Das ist zeitkritisch, weil die Ausschreibung dafür erst nach Feststellung des PFB erfolgen darf, diese dauert dann noch bis zu einem halben Jahr.

Insgesamt hält man eine Eröffnung zum Fahrplanwechsel Dezember 2020 für 'sportlich' aber möglich. Senat und BVG betonen, dass für diesen Termin bestimmte Verfahren parallel durchgeführt werden müssen, die sonst eher nacheinander ablaufen. Aber da man durch die ... anderen Straßenbahnverfahren so langsam eine gewisse Routine bekommt, traut man sich das durchaus zu.
Besonders beeindruckend finde ich die geplanten 6 min Fahrzeit, die für die 2,7 km in der Berliner Woche genannt werden. Das entspricht einer Reisegeschwindigkeit von 27 km/h!

... und straft jene Leute Lügen, die einen einzigen S-Bahnhof als ausreichende Erschließung für dieses riesige Gebiet erachten. Es soll tatsächlich Leute geben, die einen 10-minütigen Fußweg + 2-3 min S-Bahnfahrt für attraktiver halten als 5 min Straßenbahnfahrt für die gleiche Strecke.
Danke an alle Berichtenden!

Neues zum Thema Bahnhof Schöneweide - und wie man vor dem dortigen Umbau-Ende die Linien 61 und 63 aus Adlershof kommend wenden lassen will - gab es also auch nicht? Es hieß ja vor einem Jahr, die existierende Schleife soll nicht von Süden her angebunden werden?
Zitat
manuelberlin

gefühlt die Hälfte der BahnInfo-User war gestern dort ;) Und neben der Berliner Woche auch Peter Neumann von der Berliner Zeitung.

Hier ist Peter Neumanns Artikel:

[www.berliner-zeitung.de]
Die M17 auf der Trasse ist 'ne Neuigkeit? Na gut.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
def
Besonders beeindruckend finde ich die geplanten 6 min Fahrzeit, die für die 2ß,7 km in der Berliner Woche genannt werden. Das entspricht einer Reisegeschwindigkeit von 27 km/h!

Eigener Gleiskörper und Vorrangschaltung, keine querenden Hauptstraßen, die unbedingt eine Grüne Welle haben müssen.

Zitat

... und straft jene Leute Lügen, die einen einzigen S-Bahnhof als ausreichende Erschließung für dieses riesige Gebiet erachten. Es soll tatsächlich Leute geben, die einen 10-minütigen Fußweg + 2-3 min S-Bahnfahrt für attraktiver halten als 5 min Straßenbahnfahrt für die gleiche Strecke.

Für die Leute, die mit der S-Bahn weiter wollen ist das sicher eine Option, vorallem, wenn deren Start oder Ziel zwischen Straßenbahn und S-Bahn liegt. Außerdem denke ich, dass die Nutzerverteilung auch von solchen Dingen wie Zuverlässigkeit, der jeweiligen Zustiegs bzw. Umstiegssituation, der Qualität und Sicherheit des Fußwegs und natürlich auch vom Wetter abhängen wird. Es wird aber wegen der Verdichtung der Bebauung beides genutzt werden.

Wurde eigentlich auch der aktuelle Stand zum Betriebshof irgendwie erwähnt?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Wie wäre es, wenn einige Tiere aus Gegenden mit Straßenbahn nach Adlershof umgesiedelt werden, damit sie die dort wohnhaften Artgenossen im Umgang mit der Straßenbahn unterweisen und so die Sorgen der Anrainer ausräumen?
Zitat
Nemo
Wurde eigentlich auch der aktuelle Stand zum Betriebshof irgendwie erwähnt?

Hallo zusammen,

nein, der Betriebshof wurde nicht thematisiert.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
TMBerlin
Aktuelle Berichterstattung der [www.berliner-woche.de]. Vielleicht war ja gestern jemand vor Ort und kann noch Neues berichten? Gibt es große Abweichungen zu den bisher bekannten Planungen?

Wie soll man die Aussage zum Bereich Bereich Hermann-Dorner-Allee/Groß-Berliner Damm "Dann können unsere Zweirichtungsfahrzeuge bei Störungen hier wenden. " werten? Hat der Autor nicht aufgepaßt oder soll nun die 61 auch nach Schöneweide fahren?
Zitat
Bd2001
Zitat
TMBerlin
Aktuelle Berichterstattung der [www.berliner-woche.de]. Vielleicht war ja gestern jemand vor Ort und kann noch Neues berichten? Gibt es große Abweichungen zu den bisher bekannten Planungen?

Wie soll man die Aussage zum Bereich Bereich Hermann-Dorner-Allee/Groß-Berliner Damm "Dann können unsere Zweirichtungsfahrzeuge bei Störungen hier wenden. " werten? Hat der Autor nicht aufgepaßt oder soll nun die 61 auch nach Schöneweide fahren?

Ich vermute mal, dass die Aussage verkürzt wiedergegeben wurde. Die BVG ist inzwischen zur Einsicht gelangt, dass man ein solches Kehrgleis mit einer zusätzlichen Weiche zu einem langezogenen Gleiswechsel machen kann, um es bei Störungen auch in der nicht geplanten Richtung nutzen zu können, ohne die Fahrtrichtung dreimal wechseln zu müssen. Man soll dort also auch von Schöneweide kommend "notkehren" können. Beim Ostkreuz wurde das ebenfalls so geplant. Beim FEZ hatte man (leider) noch darauf verzichtet.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
TMBerlin
Danke an alle Berichtenden!

Neues zum Thema Bahnhof Schöneweide - und wie man vor dem dortigen Umbau-Ende die Linien 61 und 63 aus Adlershof kommend wenden lassen will - gab es also auch nicht? Es hieß ja vor einem Jahr, die existierende Schleife soll nicht von Süden her angebunden werden?

Muss ja. Die neue Trasse soll im Sterndamm in Mittellage verlaufen. Bis die Schleife aber mal (irgendwann, weit, fern, lang) umgebaut ist, schwenkt die Trasse auf die alte Seitenlage um. Die Schleife muss dann natürlich mit angebunden werden. Da das aber nur provisorisch erfolgt, muss das nicht planfestgestellt werden, taucht also auch in den Plänen nicht (oder nur nachrichtlich) auf.
Zitat
schallundrausch
Muss ja. Die neue Trasse soll im Sterndamm in Mittellage verlaufen. Bis die Schleife aber mal (irgendwann, weit, fern, lang) umgebaut ist, schwenkt die Trasse auf die alte Seitenlage um. Die Schleife muss dann natürlich mit angebunden werden. Da das aber nur provisorisch erfolgt, muss das nicht planfestgestellt werden, taucht also auch in den Plänen nicht (oder nur nachrichtlich) auf.

Genau, nachrichtlich ist die Verschwenkung in den Plänen drin. Im Sterndamm entsteht dann in Fahrtrichtung Osten eine provisorische Haltestelle. Bereits recht zeitnah soll in Fahrtrichtung Westen eine provisorische Haltestelle unter den Brücken Sterndamm (an den derzeit im Bau befindlichen Treppenaufgängen) errichtet werden, wurde gesagt.

Viele Grüße
André
Eine Weichen-Verbindung zwischen der aktuellen Schleife und der Neubaustrecke ist hierbei jedoch nicht vorgesehen. Die neugebaute Trasse soll etwa auf Höhe der Zufahrt der Busse zweigleisig an die bestehende Strecke anschließen.

Das enstpricht somit größtenteils dem Stand von 2017:
[www.berlin.de]
Seite 31.

Nur auf dem aktuellen Plan ist der Bahnsteig glaube ich etwas weiter Richtung Bahnhof gerutscht. Und einen östlichen Zugang bekommen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.2018 01:16 von neuer.
Hmm, und warum packt man nicht den Tunnel unter dem Bahnhof Schöneweide nebst Umgestaltung der dortigen Wendeanlage gleich mit in dieses Verfahren...?

Viele Grüße
Arnd
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