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Tram Wista II Planfeststellung
geschrieben von 64-094 
Bahnhof Schöneweide: Die einzige mir bekannte bildliche "Planung" gab's damals im SIGNAL zu sehen - hatte ich hier glaube ich schon mal verlinkt: [signalarchiv.de]
Zitat
TMBerlin
Bahnhof Schöneweide: Die einzige mir bekannte bildliche "Planung" gab's damals im SIGNAL zu sehen - hatte ich hier glaube ich schon mal verlinkt: [signalarchiv.de]

Danke für den Link.

Daraus: "An dieser Situation soll sich nach dem Willen von Senat, Bezirksamt und BVG einiges ändern. Deshalb lagen im Herbst 2008 Planfeststellungsunterlagen zur Umgestaltung der Straßenbahnanlagen am Bahnhof Schöneweide öffentlich aus."

Also tatsächlich damals schon eine versuchte Planfeststellung und nicht, wie bisher bei Turmstraße, Ostkreuz und WiSta II "nur" die Präsentation der Vorplanung.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Um noch ein Mal auf das Thema der M17-Endstelle einzugehen: die Situation am Bhf. Adlershof ist nunmal nicht optimal, wenn der Halt unter der Brücke gewährleistet werden sollte, dann müsste die Linie weiter nach Norden verlängert werden, allerdings gibt es keine wetere Schleife (bzw. Wendemöglichkeit für Zwerichtungswagen) in naher Umgebung.

Die nächste Möglichkeit wäre die Blockumfahrung via Schloßplatz Köpenick - Freiheit - Rathaus Köpenick, was für die M17 wahrscheinlich nicht infrage käme, da viel zu weit entfernt.

Ein alternativer Vorschlag meinerseits wäre, westlich der aktuellen Haltestelle S-Bhf. Spindlersfeld ein drittes, stumpfes Gleis zu errichten, damit Zweirichtungsfahrzeuge dort wenden können.

Da die Tramstrecke an der Ottomar-Geschke-Str. in Seitenlage verläuft und die Bebauung etwas weiter weg ist, gäbe es sicherlich ausreichend Platz dafür.

Eine andere Überlegung, die zumindest einen einfachen Umstieg zwischen allen Tramlinien in Adlershof (aber nicht zu den Buslinien) bieten würde, ohne die M17 gen Köpenick zu verlängern, wäre die Umleitung der Linien 61 und 63 über die Stichstrecke zur Schleife.

In Richtung Schöneweide würde es wie folgt aussehen: Marktplatz Adlershof - S Adlershof (unter der Brücke) - S-Adlershof (Schleife) - Walther-Nernst-Str., in Richtung Köpenick natürlich in umgekehrter Reihenfolge.

Der Nachteil dieser Umleitung wäre die Fahrzeitverlängerung zwischen S-Bhf. und W-N-Str.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2017 10:26 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Um noch ein Mal auf das Thema der M17-Endstelle einzugehen: die Situation am Bhf. Adlershof ist nunmal nicht optimal, wenn der Halt unter der Brücke gewährleistet werden sollte, dann müsste die Linie weiter nach Norden verlängert werden, allerdings gibt es keine wetere Schleife (bzw. Wendemöglichkeit für Zwerichtungswagen) in naher Umgebung.
[...]

Die Aufspaltung ist gezielt gewollt, weil man natürlich festgestellt hat, dass die Haltestelle unter der Brücke zu schmal ist. So besteht nun die Hoffnung, dass die Fahrgastströme besser verteilen.

Ursache für die schmale Haltestelle sind die Regelwerkänderungen infolge von Eschede. Statt ursprünglich angedachter filigraner Strützen gibt es da jetzt die "Betonmonster".

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Mit den heutigen Apps ist die richtige Haltestellenwahl ja kein Problem. Man könnte auch auf dem Bahnsteig die Fahrgäste entsprechend informieren, sofern man das will.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Jay

Ursache für die schmale Haltestelle sind die Regelwerkänderungen infolge von Eschede. Statt ursprünglich angedachter filigraner Strützen gibt es da jetzt die "Betonmonster".

Diese Aussage wird nicht wahrer wenn man sie oft wiederholt. Als der Umbau geplant wurde waren die Änderungen des Regelwerkes nach Eschede bereits in Kraft.
Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass eine Straßenbahn derart hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, um eine Brücke im Falle einer Entgleisung durch die Wucht des Aufpralls zum Einsturz zu bringen.

Zitat
Nemo
Mit den heutigen Apps ist die richtige Haltestellenwahl ja kein Problem. Man könnte auch auf dem Bahnsteig die Fahrgäste entsprechend informieren, sofern man das will.
Man könnte die Abfahrtszeiten der M17 zusätzlich auf den Bus-/Tram-DAISYs unter der Brücke anzeigen, mit dem Zusatz "Hält an Position [...]"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2017 11:14 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
Bd2001
Zitat
Jay

Ursache für die schmale Haltestelle sind die Regelwerkänderungen infolge von Eschede. Statt ursprünglich angedachter filigraner Strützen gibt es da jetzt die "Betonmonster".

Diese Aussage wird nicht wahrer wenn man sie oft wiederholt. Als der Umbau geplant wurde waren die Änderungen des Regelwerkes nach Eschede bereits in Kraft.

Wann wurde denn die Aufweitung durch den Senat bestellt? Wann erfolgte die Vereinbarung nach Eisenbahnkreuzungsgesetz? Die Ausführungsplanung ist ja erst der letzte von vielen Schritten.

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Zitat
J. aus Hakenfelde
Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass eine Straßenbahn derart hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, um eine Brücke im Falle einer Entgleisung durch die Wucht des Aufpralls zum Einsturz zu bringen.

Kommt darauf an, wie dick die Stützen sind. Nebenbei gibt es auch Lkw, die zwar nicht entgleisen aber auch schon vom Weg abgekommen sind. Warum baut man dann unter der Hochbahn in der Gitschiner Str. einen Anprallschutz um die Pfeiler herum? Warum stehen die gußeisernen Stützen der Yorckbrücken in massiven Betonfüßen? Das macht man alles, wegen unvorsichtigen Lkw-Fahrern. Deswegen nimmt man eben eher eine massive Betonstütze statt einer zierlichen Stahlstütze und somit hat man weniger Platz.

Zitat
J. aus Hakenfelde
Zitat
Nemo
Mit den heutigen Apps ist die richtige Haltestellenwahl ja kein Problem. Man könnte auch auf dem Bahnsteig die Fahrgäste entsprechend informieren, sofern man das will.
Man könnte die Abfahrtszeiten der M17 zusätzlich auf den Bus-/Tram-DAISYs unter der Brücke anzeigen, mit dem Zusatz "Hält an Position [...]"

Unter der Brücke ist zu spät. Ich muss auf dem Bahnsteig wissen, welchen Ausgang ich nehmen muss.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
J. aus Hakenfelde
Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass eine Straßenbahn derart hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, um eine Brücke im Falle einer Entgleisung durch die Wucht des Aufpralls zum Einsturz zu bringen.

Kommt darauf an, wie dick die Stützen sind. Nebenbei gibt es auch Lkw, die zwar nicht entgleisen aber auch schon vom Weg abgekommen sind. Warum baut man dann unter der Hochbahn in der Gitschiner Str. einen Anprallschutz um die Pfeiler herum? Warum stehen die gußeisernen Stützen der Yorckbrücken in massiven Betonfüßen? Das macht man alles, wegen unvorsichtigen Lkw-Fahrern. Deswegen nimmt man eben eher eine massive Betonstütze statt einer zierlichen Stahlstütze und somit hat man weniger Platz.

Nun vergleiche mal den Anprallschutz der Yorckbrücken (die es wegen dem spröden Gußeisen auch nötig haben) mit den Pfeiler in Adlershof und erkläre den Unterschied.
Die Frage ist doch, wie dick wären die Stahlstützen gewesen, die die Eisenbahnbrücke in Adlershof hätten tragen können. Und hätten diese Stahlstützen einem schwer beladenen Gigaliner standgehalten?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Mit den heutigen Apps ist die richtige Haltestellenwahl ja kein Problem. Man könnte auch auf dem Bahnsteig die Fahrgäste entsprechend informieren, sofern man das will.

Richtig. FrüherTM musste ich mich ganz ohne App nicht nur entscheiden am welcher Ecke ich auf den nächsten Bus warten will, sondern sogar in welcher Straße. Wenn ich z.B. von meiner Wohnung nach Steglitz in die Schloßstr. wollte, konnte ich zur Blisse- Ecke Hildegardstr. laufen und dort direkt in den 86er steigen. Oder um die Ecke in den 1er (mit AP-Einsetzern Richtung Beeskowdamm) und am Südwestkorso in den 17er umsteigen. Oder in die andere Richtung laufen und von der Blisse- Ecke Detmolder Str. mit dem 65er zum Bundesplatz und da in 86er oder U9. Oder gleich zum Bundesplatz laufen und in die U9. Je nach Tageszeit, Verkehr und Wetter war mal die eine Variante schneller oder bequemer und mal die andere. Über das Problem, nicht alle Linien an einer Haltestelle zu bekommen, hätte ich gelacht...
Genau, 50 m weiter laufen müssen ist ein hohes Risko..wenn man die App suchend mit dem Blick aufs Stullenbrett ins stolpern kommt..
was heute einige für Ansprüche stellen ist nur noch lächerlich.

T6JP
Zitat
VvJ-Ente
Wenn ich z.B. von meiner Wohnung nach Steglitz in die Schloßstr. wollte, konnte ich zur Blisse- Ecke Hildegardstr. laufen und dort direkt in den 86er steigen. Oder um die Ecke in den 1er (mit AP-Einsetzern Richtung Beeskowdamm) und am Südwestkorso in den 17er umsteigen. Oder in die andere Richtung laufen und von der Blisse- Ecke Detmolder Str. mit dem 65er zum Bundesplatz und da in 86er oder U9. Oder gleich zum Bundesplatz laufen und in die U9. Je nach Tageszeit, Verkehr und Wetter war mal die eine Variante schneller oder bequemer und mal die andere.

Und genau da hatte ja mal das Metro-Konzept angesetzt...

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
T6Jagdpilot
Genau, 50 m weiter laufen müssen ist ein hohes Risko..wenn man die App suchend mit dem Blick aufs Stullenbrett ins stolpern kommt..
was heute einige für Ansprüche stellen ist nur noch lächerlich.

T6JP

Eigentlich braucht man die Info nur, wenn man nicht ständig aufs Brett gucken möchte.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
"Aus Versehen" ist mir noch ein Dokument auf den Schirm geraten, in dem es um Fragen und Antworten im Rahmen der Bürgerveranstaltung vom 17.01.2017 geht (jedenfalls hier nicht direkt verlinkt): [www.stadtentwicklung.berlin.de]

Einen schönen Abend wünscht Euch
Marienfelde
Aktuell in den BVG Arbeitsangeboten:

Zitat
bvg.de
Sie sind verantwortlich für den ingenieur- und bautechnischen Teil von einem der bedeutsamen, herausgehobenen Großbauprojekte Neu-, Aus- und Umbau des Betriebshofes „Adlershof“, „Weißensee“, „Machandelweg“ bzw. „Usedomer Straße“. Hierbei übernehmen Sie sämtliche Projektleitungstätigkeiten zur Begleitung und Aussteuerung des Projektes über alle Leistungsphasen der HOAI hinweg.
Wird mit "Machandelweg" etwa Ruhleben gemeint?
Jupp. Machandelweg ist die Adresse der BwGru.

Adlershof wird übrigens "nur" ein Straßenbahnhof. Das Thema Kombihof und eine Schließung vom Hof Britz ist vom Tisch.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Jupp. Machandelweg ist die Adresse der BwGru.

Adlershof wird übrigens "nur" ein Straßenbahnhof. Das Thema Kombihof und eine Schließung vom Hof Britz ist vom Tisch.
Also wird der Straßebahnanschluss Spandaus nun immer konkreter, wobei ich bis jetzt stets der Überzeugung war, dass die Tram zunächst via Turmstr. - Mierendorffplatz - Jungfernheide - Siemensdamm - Nonnendammallee kommen würde.

Ist BW Grunewald überhaupt groß genug, um einen Straßenbahnbetriebshof aufnehmen zu können oder müsste man zusätzliche Flächen zu erwerben?
Ich weiß ja, dass eine Halle aktuell umgebaut wird, allerdings gehe ich davon aus, dass diese Umbauten eher der U-Bahn dienen sollten als einer irgendwann (hoffentlich) kommenden Tram.

Wegen dem Kombihof Adlershof, ich würde darin auch wenig Sinn sehen, da sich A'Hof relativ weit abseits der U7-Strecke befindet und somit eine sehr lange Gleisverbindung nötig gewesen wäre.

Nun, wie würde man dass denn umsetzen wollen?
Ein ein-/zweigleisiger Tunnel ohne Zwischenhalte direkt zum Hof?
Eine Streckenverlängerung alternativ zu den aktuellen Plänen zum U-Bahnanschluss an den Flughafen?

Eine oberirdische Streckenführung halte ich für unwahrscheinlich und bei der Tunnellösung (die ohnehin schon ar**hteuer gewesen wäre) müsste man noch den Kanal unterqueren, was die Kosten nochmals in die Höhe treiben würde.

Alles in allem, es wäre äußerst unrealistisch und das sage ich als jemand, der sich schon etwas in Richtung der "U-Bahn-Fangemeinschaft" einordnen würde...
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