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Straßenbahn Bauarbeiten 2017
geschrieben von der weiße bim 
Zitat
samm
Zitat
Wutzkmann
Ich war eigentlich auf die Lichthupe aus ;)

Da die Straßenbahn dort auf der Fahrbahn fährt, musst du erst noch die StVO ändern [...]

Wieso? Ist Lichthupe neuerdings lt. StVO verboten?


Zitat
samm
[...] zusätzlich noch festlegen, wie gehandelt wird, wenn beide gleichzeitig die Lichthupe betätigen.

<-- Den hier hast du vergessen ;)
Mal ernsthaft, hat die Straßenbahn überhaupt eine Lichthupe? Und müsste die bei der Straßenbahn nicht eigentlich Lichtklingel heißen?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2017 14:09 von Nemo.
Zitat
Heidekraut
Hätte man die U-Bahn verlängert, hätte man den ganze Krampf mit der Straßenbahn jetzt nicht. ;-)

Aber was, wenn beide U-Bahnen gleichzeitig in einen eingleisigen Abschnitt fahren wollen? Was, wenn sogar beide gleichzeitig Lichthupe geben? ;)
Zitat
Nemo
Mal ernsthaft, hat die Straßenbahn überhaupt eine Lichthupe? Und müsste die bei der Straßenbahn nicht eigentlich Lichtklingel heißen?

Naja, sie hat Licht. Also im Zweifel an und aus.

Mal ernsthaft, es geht darum, wie sich zwei mündige Menschen in dieser theoretischen Situation verhalten könnten, um diese unkompliziert und schnell zu regeln.
Zitat
Wutzkman
Zitat
Nemo
Mal ernsthaft, hat die Straßenbahn überhaupt eine Lichthupe? Und müsste die bei der Straßenbahn nicht eigentlich Lichtklingel heißen?

Naja, sie hat Licht. Also im Zweifel an und aus.

Mal ernsthaft, es geht darum, wie sich zwei mündige Menschen in dieser theoretischen Situation verhalten könnten, um diese unkompliziert und schnell zu regeln.

Das was die Fahrer jeden Tag auf der 62+63 machen- wer pünktlich ist, fährt über den Signalkontakt und beobachtet das Signal.
Wer "Fahrt frei" bekommt, fährt. Der andere wartet, bis er Fahrt signalisiert bekommt.

Und für alle anderen davon abweichenden Fälle wird nicht irgendwas gedacht, sondern die Leitstelle informiert.

NUR DIESE entscheidet, was getan wird und durch wen.
Egal ob auf freier Strecke, in irgendwelchen ein oder zweigleisigen Abschnitten, egal bei welchen Vorkommnis auch immer.

Damit ist das Thema hoffentlich endlich durch...

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Das was die Fahrer jeden Tag auf der 62+63 machen- wer pünktlich ist, fährt über den Signalkontakt und beobachtet das Signal.
Wer "Fahrt frei" bekommt, fährt. Der andere wartet, bis er Fahrt signalisiert bekommt.

Es gibt also ganz offensichtlich solch eine einfache Regelung, mein Reden. Weiter oben klang es die ganze Zeit so, als ob man nicht mitdenken könne und ohne Leitstelle im solchen Fällen hoffnungslos aufgeschmissen wäre. Dazu wurden dann abstruse, schier unlösbare Fälle konstruiert.

Du bist doch auch Fahrer, oder? Könntest du vielleicht kurz schildern, warum der "Rangierbetrieb" nicht der normale Modus ist? Warum gibt es überhaupt den anderen, "normalen" Modus?
Zitat
T6Jagdpilot
Das was die Fahrer jeden Tag auf der 62+63 machen- wer pünktlich ist, fährt über den Signalkontakt und beobachtet das Signal.
Wer "Fahrt frei" bekommt, fährt. Der andere wartet, bis er Fahrt signalisiert bekommt.

Das macht aber bei weitem nicht jeder. Schon oft erlebte ich, wie an der Bütower Straße auf den Treffer gewartet wurde, bis Blut kam, obgleich man längst bis Roseggerstraße hätte vorfahren können.
Zitat
Wutzkman
Könntest du vielleicht kurz schildern, warum der "Rangierbetrieb" nicht der normale Modus ist? Warum gibt es überhaupt den anderen, "normalen" Modus?

Es haben irgendwo beide Modi ihre Berechtigung und ihren Sinn. Warum sollte auf einer Strecke, auf der ohnehin nicht gewendet wird (Adlershof oder Rosenthal), der Rangiermodus aktiv sein? Da ist es doch besser, wenn der Folgemodus aktiv ist, damit bei eventueller Rudelbildung noch ein Folgezug in die Eingleisigkeit einfahren kann. Anders verhält es sich an der Rahnsdorfer Straße, wo alle 20 Minuten ein Wendemanöver stattfindet, dort herrscht natürlich Rangierbetrieb.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Könntest du vielleicht kurz schildern, warum der "Rangierbetrieb" nicht der normale Modus ist? Warum gibt es überhaupt den anderen, "normalen" Modus?

Es haben irgendwo beide Modi ihre Berechtigung und ihren Sinn. Warum sollte auf einer Strecke, auf der ohnehin nicht gewendet wird (Adlershof oder Rosenthal), der Rangiermodus aktiv sein? Da ist es doch besser, wenn der Folgemodus aktiv ist, damit bei eventueller Rudelbildung noch ein Folgezug in die Eingleisigkeit einfahren kann. Anders verhält es sich an der Rahnsdorfer Straße, wo alle 20 Minuten ein Wendemanöver stattfindet, dort herrscht natürlich Rangierbetrieb.

Das bedeutet also, dass "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" eben doch nicht der Rangierbetrieb ist, wie uns Samm weismachen wollte? Sorry für das hartnäckige Nerven, aber dann bleibt die Frage nach wie vor:

Warum gibt es die beiden unterschiedlichen Modi? Oder noch präziser formuliert? Warum gibt es nicht den einen einfachen Modus?
Zitat
Wutzkman
Das bedeutet also, dass "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" eben doch nicht der Rangierbetrieb ist, wie uns Samm weismachen wollte?

Doch, doch, genau das bedeutet es.

Zitat
Wutzkman
Warum gibt es die beiden unterschiedlichen Modi? Oder noch präziser formuliert? Warum gibt es nicht den einen einfachen Modus?

Es gibt die beiden Modi für die verschiedenen Anforderungen an die Strecke.

Beispiel Mahlsdorf, Rahnsdorfer Straße
Hier wendet die 63 im eingleisigen Abschnitt während die 62 durchfährt. Die 63 zählt sich also ein, wendet und fährt wieder hinaus = Abschnitt wieder frei.
Wobei wenden wohl das falsche Wort ist. Sie wechselt, zur Überraschung aller hinter ihr fahrenden Kfz, plötzlich und unverhofft die Fahrtrichtung.

Beispiel Adlershof, Dörpfeldstraße
Hier verkehren die Linien 61 und 63. Die Bahnen passieren den eingleisigen Abschnitt stets ohne Richtungsänderung. Befindet sich eine Bahn in der Eingleisigkeit, könnte noch eine zweite Bahn in die selbe Richtung einfahren, daher der andere Modus für Folgefahrten. Da hier in der Regel ohnehin nicht gewendet wird, würde der dauerhafte Rangierbetrieb keinen Sinn ergeben.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Das bedeutet also, dass "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" eben doch nicht der Rangierbetrieb ist, wie uns Samm weismachen wollte?

Doch, doch, genau das bedeutet es.

Nein, eigentlich nicht. Denn so, wie der Rangiermodus erklärt wurde, würde er "an Kreislaufversagen krepieren", wenn die Bahn den Abschnitt nun doch weiter entlang der ursprünglichen Fahrtrichtung wieder verließe, also nicht im Abschnitt wenden würde. Bei "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" hingegen wäre es schlicht egal, auf welcher Seite der Zug den Abschnitt verlässt.


Zitat
Alter Köpenicker
Beispiel Adlershof, Dörpfeldstraße
Hier verkehren die Linien 61 und 63. Die Bahnen passieren den eingleisigen Abschnitt stets ohne Richtungsänderung. Befindet sich eine Bahn in der Eingleisigkeit, könnte noch eine zweite Bahn in die selbe Richtung einfahren, daher der andere Modus für Folgefahrten.

Das bedeutet, dass beim Modus für Folgefahrten eine folgende Bahn in den Abschnitt einfahren könnte, obwohl dieser eigentlich noch belegt ist? Es könnten sich also zwei oder gar noch mehr Bahnen im gleichen Abschnitt befinden, so lange sie nur in die gleiche Richtung fahren?
Zitat
Wutzkman
Das bedeutet, dass beim Modus für Folgefahrten eine folgende Bahn in den Abschnitt einfahren könnte, obwohl dieser eigentlich noch belegt ist? Es könnten sich also zwei oder gar noch mehr Bahnen im gleichen Abschnitt befinden, so lange sie nur in die gleiche Richtung fahren?

Ja, so ist es. Der Richtungswechsel ist in der eingleisigen Strecke im Normalmodus genauso unzulässig wie auf einer gewöhnlichen zweigleisigen Strecke.
Der sich anmeldende zweite Zug erhält im Normalmodus sofort freie Fahrt, solange sich kein Zug in Gegenrichtung angemeldet hat. Ein dritter Zug muss nach der Anmeldung warten, bis der erste den eingleisigen Abschnitt verlassen hat. Erst dann erhält er freie Fahrt, wenn keine Fahrt in Gegenrichtung angemeldet ist.

Im Rangiermodus hat der eingefahrene Zug die Strecke ganz für sich. Er kann theoretisch im eingleisigen Abschnitt auch mehrmals hin und her fahren, egal. Es kommt ja weder ein Folgezug noch ein Zug in der Gegenrichtung. Erst wenn er die Eingleisigkeit verlässt (egal auf welcher Seite), erhält der nächste angemeldete Zug Einfahrt

so long

Mario
Das ist auch der größte Nachteil des Wendemanövers an der Rahnsdorfer Straße. Nehmen wir mal an, es fährt eine 62 in Richtung S Mahlsdorf in den eingleisigen Abschnitt ein und es folgt unmittelbar eine 63, die dort nur wenden will. Sie muss solange warten, bis der vorausfahrende Zug den Abschnitt wieder verlassen hat. Wenn der Fahrer der 63 jetzt richtig Pech hat, hat sich kurz vor ihm schon der Vordermann der 62 aus der Schleife kommend angemeldet und blockiert den Abschnitt für weitere 5-6 Minuten.
Zitat
Wutzkman
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T6Jagdpilot
Das was die Fahrer jeden Tag auf der 62+63 machen- wer pünktlich ist, fährt über den Signalkontakt und beobachtet das Signal.
Wer "Fahrt frei" bekommt, fährt. Der andere wartet, bis er Fahrt signalisiert bekommt.

Es gibt also ganz offensichtlich solch eine einfache Regelung, mein Reden. Weiter oben klang es die ganze Zeit so, als ob man nicht mitdenken könne und ohne Leitstelle im solchen Fällen hoffnungslos aufgeschmissen wäre. Dazu wurden dann abstruse, schier unlösbare Fälle konstruiert.

Du bist doch auch Fahrer, oder? Könntest du vielleicht kurz schildern, warum der "Rangierbetrieb" nicht der normale Modus ist? Warum gibt es überhaupt den anderen, "normalen" Modus?

Mario hats ja im Prinzip schon erklärt.

Der RG-Modus wurde schon mal verwendet, um bei Bauarbeiten auf der 62 in der Hst Rahnsdorfer Str ( aus Köp kommend) zu wenden,
damit von der Ledebourstr kein Zug nachrücken kann-denn der RG Modus schließt Folgefahrten aus.
Und jetzt eben, um an der Rahnsdorfer zu wenden, ohne das Züge in den Abschnitt von u nach Bf Mahlsdorf nachrücken können.

T6JP
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
T6Jagdpilot
Das was die Fahrer jeden Tag auf der 62+63 machen- wer pünktlich ist, fährt über den Signalkontakt und beobachtet das Signal.
Wer "Fahrt frei" bekommt, fährt. Der andere wartet, bis er Fahrt signalisiert bekommt.

Das macht aber bei weitem nicht jeder. Schon oft erlebte ich, wie an der Bütower Straße auf den Treffer gewartet wurde, bis Blut kam, obgleich man längst bis Roseggerstraße hätte vorfahren können.

Was ich nicht verstehe-und wenn die Lst mich nicht anfunkt zu warten, dann melde ich mich an-krieg ich frei fahr ich, der andere ist eh schon zu spät..
Ohne Not mach ich mir die knappen Pausen auch nicht kaputt.

T6JP
Zitat
Wutzkman
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Das bedeutet also, dass "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" eben doch nicht der Rangierbetrieb ist, wie uns Samm weismachen wollte?

Doch, doch, genau das bedeutet es.

Nein, eigentlich nicht.

Kann man es Dir denn mit gar keiner Antwort recht machen? ;-)

Zitat
Wutzkman
Bei "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" hingegen wäre es schlicht egal, auf welcher Seite der Zug den Abschnitt verlässt.

Ist es ja im Rangiermodus auch. Das, was Du da gerade beschrieben hast, ist der Rangiermodus.
Ich hoffe, wir haben Dich langsam zur Erleuchtung geführt?
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Das bedeutet also, dass "1 Zug IN - 1 Zug OUT --> Abschnitt frei" eben doch nicht der Rangierbetrieb ist, wie uns Samm weismachen wollte?

Doch, doch, genau das bedeutet es.

Nein, eigentlich nicht.

Kann man es Dir denn mit gar keiner Antwort recht machen? ;-)

Doch, sobald ich sie verstanden habe, gebe ich Ruhe :P Das ist nun der Fall. Daher gebührt dir und natürlich auch allen anderen nicht namentlich Erwähnten mein tiefer Dank.

Abschließend aber noch: Wenn diese beiden Modi sich zwangsläufig gegenseitig ausschließen, wie ermöglicht es dann die SRS, beide Modi zuzulassen, wie ich es hier ein paar Seiten zuvor gelesen habe?
Das Prinzip ist ja bekannt. Nun lässt die Aufsichtsbehörde das angeblich nicht zu, weil bei gaaaaanz schlechter Sicht ein Folgezug einem gerade hinter der Weiche wendenden Zug in dir Parade fahren könnte.

Bei der SRS heißt es nun es sei Bestandsschutz. Die Aufsichtsbehörden sind dagegen Ländersache. Möglich also dass es in anderen Bundesländern das durchaus auch neu gibt.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
Logital
Bei der SRS heißt es nun es sei Bestandsschutz. Die Aufsichtsbehörden sind dagegen Ländersache. Möglich also dass es in anderen Bundesländern das durchaus auch neu gibt.

Bei einem Betrieb, wo der gesamte Auslauf aus drei oder vier Wagen besteht, geht so manches. Jeder kennt jeden persönlich, jeden eingesetzten Wagen mit allen ihren Macken, jede Kurve, jede Weiche, jedes Signal und jede Ampel im Schlaf.
Im größten deutschen Straßenbahnbetrieb ist das nicht möglich. Da muss alles durch eng auszulegende Vorschriften geregelt werden, auch wenn die in einigen Fällen mal den Betrieb etwas ausbremsen. Das hat sich dennoch bewährt.

so long

Mario
Die Haltestelle der M10 vor dem U-Bahnhof Warschauer Straße ist fast fertiggestellt.
Vor kurzem sah es so aus, als ob die Bahnsteigplatten schief eingebaut wurden.
Ist das immer noch so oder wurde da nachgearbeitet?
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