Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Welche Angebotsverdichtungen sind besonders nötig/sinnvoll?
geschrieben von Tom81 
Ausgehend von der Frage, was die BVG mit den ganzen zusätzlichen Straßenbahn-Fahrzeugen macht (eingelöste Flexity optionen + Erhalt von 20 Kt, die eigentlich verkauft/verschrottet werden sollten), habe ich mir überlegt, diesen Thread zu eröffnen, den ich allerdings für alle Verkehrsmittel in Berlin öffnen würde.

Ich fange mal an mit einigen Vorschlägen für Angebotsverbesserungen, die in meinen Augen sinnvoll erscheinen. (Zeithorizont: Nächste 3 Jahre, max 5 Jahre)

Ich würde mich sehr über eine Ergänzung und Diskussion meiner Liste freuen! (Bitte nur auf Basis des bestehenden Netzes; für Diskussionen zum Ausbau des Tram- oder U-Bahn-Netzes bitte ein anderen Themenbaum nutzen).

Straßenbahn:
M1: erstmal umstellen auf längere Fahrzeuge, perspektivisch im Takt verdichten
M2: umstellen auf F8Z
M4: umstellen auf 2xGT, so lange bis 60m lange Neufahrzeuge ausgeliefert werden
M5: alle 10 Min. auch zw. Alex und Hbf
M17/27/37/67: Umstellung der M17 auf F8; 37 nach Krankenhaus Köpenick statt S Schöneweide (damit 10 Min.-Takt gemeinsam mit 27 zw. Friedrichsfelde, HTW und Köpenick); 27 Univerdichter können entfallen; 67 wird eingestellt (dafür Verdichtung Tram 60, und Umwandlung 165 in M65 mit ganztägigen 10-Min.-Takt Schöneweide - Altstadt Köpenick --> siehe unten!)
12: Führung zum Hbf oder zur Tumstraße statt zum Kupergraben (aber gleichzeitig dann Taktverdichtung M1, s.o.); geht allerdings erst nach Eröffnung der Neubaustrecke Hbf-Turmstraße, da vorher keine Wendemöglichkeit für eine 4. Linie vorhanden ist --> siehe dazu auch mein Beitrag beim Thema "Tram zur Turmstraße"
18/M8: Verlängerung der Linie 18 zum Hackeschen Markt über Alex, dafür enden die HVZ-Verdichter der M8 dann bereits an der Springpfuhl)
21: Verdichtung zw. U Frankfurter Tor (Wendeschleife Besarinplatz) und Kosanke-Siedlung zum 10-Min.-Takt, mindestens in HVZ, ab Eröffnung Ostkreuz-Bedienung auch in der NVZ
60: Verdichtung zum 7/6/7-Minuten-Takt im Abschnitt S Schöneweide - HTW tagsüber in der Vorlesungszeit, sonst 10-Min.-Takt (gleichzeitig Einstellung der 67, s.o.)

U-Bahn:
U5: Erst mit Verlängerung zum Hbf: Taktverdichtung in der HVZ: Alle 3/3/4-Min. zw. Hbf und Tierpark (Tierpark - Hönow dann alle 6/4 Min.)
U6: Verdichtung zum 3/3/4-Minuten Takt in der HVZ zw. Alt-Tempelhof und KSP (Abschnitt KSP-Tegel und Tempelhof-Marienfelde dann alle 6/4 Min.)
Alle Linien: Verlängerung der Betriebszeit So - Do bis gegen 1:15 Uhr, analog zum Betriebsschluss bei der S-Bahn (und außerdem findet bis 1 Uhr auch einfach noch viel öffentliches Leben in Berlin statt und es gibt sogar noch Berufsverkehr für Leute die bis 24h arbeiten müssen (in Supermärkten, Callcentern, Kneipen, etc.)

S-Bahn:
S41/S42: Auch in der NVZ alle 5 Min. (Mo-Fr 5-21 und Sa 10-20 Uhr) --> soll m.W. beim neuen Verkehrsvertrag mit der S-Bahn schon so vorgesehen sein

Bus:
X11: An der U-Johannesthaler Chaussee endende Fahrten (alle 20 Min.) werden bis Airport Schönefeld verlängert, und zwar auf schnellsten Weg über die Johannesthaler Chaussee und Autobahn A113 (das ganze ist auch schon vor der BER-Eröffnung sehr sinnvoll; Schönefeld ist unglaublich gewachsen und hatte im Januar 2017 bereits 2/3 der Passagiere von TXL; und die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV aus dem Berliner Südwesten ist bisher sehr bescheiden/langsam)
X69: Ebenfalls Verlängerung zum Flughafen Schönefeld, ab S Köpenick über Altstadt Köpenick, Glienecker Weg (wie 164), Adlergestell; Entfall des Abschnitts S Köpenick - Müggeschlösschenweg, stattdessen Verdichtung der 269 zum 10-Min.-Takt auf diesem Abschnitt.

123: Alle 10 Min. Beusselstr. - Hbf (spätestens mit Einstellung des TXLs und der Eröffnung der Tram zur Turmstraße, siehe auch Diskussion dort)
165: Aufwertung zur Metrolinie M65, die auf gesamten Verlauf alle 10 Min. verkehrt, Verlängerung vom Märkischen Museum zur U-Stadtmitte (oder alternativ zum Alex)
265: Entfall Abschnitt Treptower Park - Stadtmitte, stattdessen Führung zur U-Boddinstr. (ergänzt sich dann mit 166 zum 10-Minuten Takt; ersetzt gleichzeitig die Eindecker-Verdichterfahrten der 104 zum 5/5/10 Min.-Angebot zw. Treptwoer Park und U Boddinstr.)

324: Aufwertung zu einer "richtigen" Durchmesserlinie am östlichen Stadtrand: Rathaus Spandau - Hakenfelde - Tegelort - Konradshöhe - ALt Heiligensee - S Schulzendorf - S Fronau (inkl. Übersetzen mit der Fähre von Alt Tegel nach Spandau Aalemannufer; die Fähre fährt zwar offiziell nicht nach Fahrplan, sondern im Pendelverkehr, aber nach meinen Beoachtungen neulich bei einer Familienfeier im Spandauer Fährhaus verkehrt die Fähre ziemlich exakt alle 10 Min. in jede Richtung) --> von solchen Durchmesserlinien am Stadtrand brauchen wir m.E. noch mehr, wenn man auf Tangentialverbindungen außerhalb des Zentrums überhaupt eine Chance haben will, mehr Kunden aus dem Pkw in den ÖPNV zu holen.


Fähre:
Keine Ideen (außer evtl. der Verlängerung der F21 von der Krampenburg nach Alt-Müggelheim und dem Bau eines neuen, besser erreichbaren Anlegers direkt an der Endstelle der 68 in Alt-Schmöckwitz, aber erstens wird kaum jemand für eine eher schlecht genutzte reine Touristenlinie Geld in die Hand nehmen, um 2 neue Anleger zu bauen, und zweitens hatte ich oben ja selbst geschrieben, dass ich erst Mal Ideen diskutieren wollte, die keine Infrastrukturausbauten erfordern...)


Was haltet Ihr von den Vorschlägen und an welcher Stelle haltet Ihr weitere Angebotsverdichtungen für sinnvoll?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2017 03:31 von Tom81.
Hallo,

(aus eigenem Interesse) mir sticht die Tram 21 sofort ins Auge.
Warum diese nicht bis zur Wendeschleife am Blockdammweg verdichten?
Gerade am Heizkraftwerk und Blockdammweg nutzen einige diese Linie.

Wie wäre eine Vorläuferlinie zur M10 als Bus, in Richtung Hermannplatz? Dort sehe ich ebenfalls Potential.

Der Bus 240 sollte an Sonntagen ebenfalls verdichtet werden (der Takt natürlich) In der Woche sollte man andere Fahrzeuge einsetzen.

Grüße aus dem Friedrichshain
Am Heizkraftwerk? Gustav Holzmann und Köpenicker Ecke Blockdammweg geh ich ja noch mit. Aber Heizkraftwerk?

Dein Wunsch könnte aber in Erfüllung gehen. Das Bauvorhaben ggü der Schleife Blockdammeg könnte tatsächlich dafür sorgen, dass die 21 dann bis dorthin verdichtet wird.
Hallo,

tatsächlich Heizkraftwerk.
Dort arbeiten einige Menschen und manche nutzen die Tram.
Hätte ich vorher auch nicht gedacht und ich war recht erstaunt, als ich dies zum erstenmal sah.

Grüße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2017 09:42 von OlB.
107 Verlängerung zum Pastor-Niemöller-Platz mit Anschluß von/an die Rosenthal M1
150 Taktverdichtung zwischen U Osloer Str und Pankow
evtl können beide Linien auch verknüpft werden als
207 Schildow Kirche - U Osloer Straße (10/10 mit 150 ab/bis Waldstraße)
Zitat
OlB
Hallo,

tatsächlich Heizkraftwerk.
Dort arbeiten einige Menschen und manche nutzen die Tram.
Hätte ich vorher auch nicht gedacht und ich war recht erstaunt, als ich dies zum erstenmal sah.

Grüße

Ja, aber keine Größenordnung die eine Verdichtung erfordert. Fahr da selber oft genug. Aufn Spätdienst oftmals 1 Fahrgast in 4 Runden.
Zitat
OlB


Wie wäre eine Vorläuferlinie zur M10 als Bus, in Richtung Hermannplatz? Dort sehe ich ebenfalls Potential.



Grüße aus dem Friedrichshain

Das finde ich schwierig. Mit dem Bus müsste man die Skalitzer Str. bis zum Görlitzer Bahnhof vorfahren und dann auf der 29er Strecke oder direkt über Ohlauer Str. Friedelstr./Reuterstr. vor zum Hermannplatz fahren. Mit der Tram sind ja sowieso größere umbauten notwendig, also ist man da in der Routenwahl etwas freier.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
tramfahrer
Zitat
OlB
Hallo,

tatsächlich Heizkraftwerk.
Dort arbeiten einige Menschen und manche nutzen die Tram.
Hätte ich vorher auch nicht gedacht und ich war recht erstaunt, als ich dies zum erstenmal sah.

Grüße

Ja, aber keine Größenordnung die eine Verdichtung erfordert. Fahr da selber oft genug. Aufn Spätdienst oftmals 1 Fahrgast in 4 Runden.

Da hast du natürlich recht, aber ich denke natürlich auch an mich ;-) und ich fahre fast täglich dort entlang.
Aber in der Summe und mit dem neuen Baugebiet am Blockdammweg.
Auch wenn das hier wieder Richtung Linie Plus abdriftet, kann es ja ganz interessant werden. Man muss ja nicht mitlesen, wenn man das Thema für überflüssig oder uninteressant hält.

Zitat
Tom81
M1: erstmal umstellen auf längere Fahrzeuge, perspektivisch im Takt verdichten

Eine Taktverdichtung auf dem Ast zur Schillerstraße ist vom Senat bereits geplant. Ich würde es bevorzugen, die Äste in Pankow etwas zu tauschen:
M1 Schillerstraße/Guyotstraße-Hackescher Markt/Am Kupfergraben (jeweils 10-Minuten-Takt, zusammen alle 5 Minuten)
53 Rosenthal-Wedding oder Pankow (je nach Planung des Senats, optional Durchbindung nach Französisch-Buchholz um dort zu verdichten)

Zitat

M5: alle 10 Min. auch zw. Alex und Hbf
12: Führung zum Hbf oder zur Tumstraße statt zum Kupergraben (aber gleichzeitig dann Taktverdichtung M1, s.o.); geht allerdings erst nach Eröffnung der Neubaustrecke Hbf-Turmstraße, da vorher keine Wendemöglichkeit für eine 4. Linie vorhanden ist --> siehe dazu auch mein Beitrag beim Thema "Tram zur Turmstraße"

Hier gibt es gleich mehrere Probleme: Die M5 sollte an sich wirklich alle 10 Minuten fahren (und auf jeden Fall auch nachts), es wurden im Forum bereits unzählige gute Gründe zusammengetragen. Auch eine weitere Verbindung vom Prenzlauer Berg zum Hbf wäre wünschenswert. Das Problem ist aber nicht nur die Kapazität der Aufstellanlage hinterm Hbf, sondern vor allem die Kapazität der Invalidenstraße und die der Kreuzung am Naturkundemuseum. Ich habe auch keine richtige Lösung parat (falls es die überhaupt gibt), aber ein Vorschlag von mir wäre:

M5 alle 10 Minuten und auch nachts auf dem bestehenden Weg
M8 auch nachts auf dem bestehenden Weg
M10 alle 10 Minuten und nachts auf dem bestehenden Weg, alle 10 Minuten wie die 12 zum Kupfergraben
12 auf dem bestehenden Weg (die Eckverbindung soll ja angeblich auch genutzt werden, hieß es hier mal)

Damit sind aber auch nicht alle Kapazitätsprobleme gelöst, es können auch nicht alle Wunschverbindungen angeboten werden und die Verbindung der M10 verschlechtert sich. Fraglich, inwiefern sich das auf die Nutzung dann auswirkt.

Zitat

Umstellung der M17 auf F8;
37 nach Krankenhaus Köpenick statt S Schöneweide (damit 10 Min.-Takt gemeinsam mit 27 zw. Friedrichsfelde, HTW und Köpenick); 27 Univerdichter können entfallen;
67 wird eingestellt, 60: Verdichtung zum 7/6/7-Minuten-Takt im Abschnitt S Schöneweide - HTW tagsüber in der Vorlesungszeit, sonst 10-Min.-Takt

Die Umstellung der M17 auf Flexity wird sich noch etwas hinziehen, bis alle Abschnitte einen ausreichenden Gleisabstand haben.
Die Umlegung der 37 und Verdichtung der 60 zum 10-Minuten-Takt klingt für mich als Außenstehenden sehr sinnvoll. Ich würde bei der 60 in der HVZ aber auf einen 5/5/10-Takt setzen, damit die restlichen Abschnitte (die die Mehrheit stellen) ein gleichmäßiges, merkbares Angebot über den ganzen Tag haben und tatsächlich von einer halbierten Taktzeit profitieren können.

Zitat

18/M8: Verlängerung der Linie 18 zum Hackeschen Markt über Alex, dafür enden die HVZ-Verdichter der M8 dann bereits an der Springpfuhl)

Sowas in der Art wurde auch schon vom Senat angedacht, die genaue Planung fällt mir aber grad nicht ein. Problematisch ist die Kapazität der Endhaltestelle am Hackeschen Markt. Wenn die M5 alle 10 Minuten zum Hbf fährt, wäre Platz für die 18. Die M1 dürfte dann allerdings nicht dort enden. Vielleicht wird die M4 ja zum Kulturforum verlängert, dann ist viel Platz am Hackeschen Markt.

Zitat

Alle U-Bahn-Linien: Verlängerung der Betriebszeit So - Do bis gegen 1:15 Uhr, analog zum Betriebsschluss bei der S-Bahn (und außerdem findet bis 1 Uhr auch einfach noch viel öffentliches Leben in Berlin statt und es gibt sogar noch Berufsverkehr für Leute die bis 24h arbeiten müssen (in Supermärkten, Callcentern, Kneipen, etc.)

Schöne Idee, scheitert aber eventuell an den nötigen Betriebspausen für Wartung der Fahrzeuge und Strecken.

Zitat

165: Aufwertung zur Metrolinie M65, die auf gesamten Verlauf alle 10 Min. verkehrt, Verlängerung vom Märkischen Museum zur U-Stadtmitte (oder alternativ zum Alex)

Der M65 ist schon lange überfällig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren. Aber viele Fahrten müssten am Märkischen Museum enden, da sonst aufgrund der Brücke keine Gelenkbusse eingesetzt werden können, die wirklich nötig sind.

Zitat

324: Aufwertung zu einer "richtigen" Durchmesserlinie am östlichen Stadtrand: Rathaus Spandau - Hakenfelde - Tegelort - Konradshöhe - ALt Heiligensee - S Schulzendorf - S Fronau (inkl. Übersetzen mit der Fähre von Alt Tegel nach Spandau Aalemannufer; die Fähre fährt zwar offiziell nicht nach Fahrplan, sondern im Pendelverkehr, aber nach meinen Beoachtungen neulich bei einer Familienfeier im Spandauer Fährhaus verkehrt die Fähre ziemlich exakt alle 10 Min. in jede Richtung) --> von solchen Durchmesserlinien am Stadtrand brauchen wir m.E. noch mehr, wenn man auf Tangentialverbindungen außerhalb des Zentrums überhaupt eine Chance haben will, mehr Kunden aus dem Pkw in den ÖPNV zu holen.

Nimms mir bitte nicht übel, aber die Idee ist für die Mülltonne. Die Tangentialverbindungen von Reinickendorf nach Spandau haben zwar ein riesiges Entwicklungspotential, aber eher von Wittenau oder Alt-Tegel aus als von den Einfamilien-Häusern in Heiligensee. Außerdem sind die Straßen zur Fähre oft zugestaut, ein geregelter Betrieb ist hier nicht möglich.

Zitat
OlB
(aus eigenem Interesse) mir sticht die Tram 21 sofort ins Auge.
Warum diese nicht bis zur Wendeschleife am Blockdammweg verdichten?
Gerade am Heizkraftwerk und Blockdammweg nutzen einige diese Linie.

Die Wendeschleife am Blockdammweg lässt sich mittlerweile nur aus Richtung Köpenick befahren, eine regelmäßige Nutzung von der Stadt kommend ist kaum möglich. Aber die Entwicklung am Heizkraftwerk muss genauer beobachtet werden, bevor man die neue Wendestelle baut. Sinnvoll wäre auch eine Taktverdichtung des nördlichen Linienabschnittes (ggf. Verknüpfung mit der 16 sinnvoll), um das Potential dieser Linie herauszuholen.

Zitat
lkf
107 Verlängerung zum Pastor-Niemöller-Platz mit Anschluß von/an die Rosenthal M1
150 Taktverdichtung zwischen U Osloer Str und Pankow
evtl können beide Linien auch verknüpft werden als
207 Schildow Kirche - U Osloer Straße (10/10 mit 150 ab/bis Waldstraße)

Die Idee mit dem 207 ist sehr sinnvoll, die Verbindung wird bereits rege genutzt!

Der 124 sollte zwischen Tegel und dem Märkischen Viertel auch abends und am Wochenende im 10-Minuten-Takt fahren, hier werden wichtige Zentren verbunden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2017 13:46 von 222.
Zitat

165: Aufwertung zur Metrolinie M65, die auf gesamten Verlauf alle 10 Min. verkehrt, Verlängerung vom Märkischen Museum zur U-Stadtmitte (oder alternativ zum Alex)

Der M65 ist schon lange überflüssig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren. Aber viele Fahrten müssten am Märkischen Museum enden, da sonst aufgrund der Brücke keine Gelenkbusse eingesetzt werden können, die wirklich nötig sind.

Der M65 müsste eigentlich so fahren wie der N65, da er für die Nachtlinien den HAckeschen Markt erreichen müsste, allerdings ist das tagsüber relativ schwierig.
Alternativ wäre eine Führung ab Jannowitzbrücke am Alexa vorbei und dann zum U Alexanderplatz oder zur Memhardstr. und dann zurück via Marienkirche



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2017 12:10 von Der Köpenicker.
Komisch, dass immer wieder Ideen zur Schwächung der M10 und 12 auftauchen. Die 12 ist auf ihrem aktuellen Linienweg gut nachgefragt, obwohl die U6 unter der Friedrichstraße und die S-Bahn zum Nordbahnhof fährt. Einzig sinnvoll wäre hier eine Ausweitung des 10er-Taktes.

Die Aufspaltung der M10 ist völlig absurd. Die Berliner Zeitung hat gerade Zahlen veröffentlicht: 40.000 Fahrgäste nutzen täglich die Strecke zum Hbf, die Hälfte davon die M10! Die Umstellung auf 40-Meter-Züge dürfte hier für etwas Entspannung sorgen, aber es möge bitte keiner auf die Idee kommen den Takt auszudünnen.

Drei weitere Fahrten der M5 passen auch noch am Naturkundemuseum durch. Problematisch wird es erst, wenn die M1 umgeleitet werden muss und die Kreuzung mit 6 zusätzlichen Fahrten belastet. Schlachtet man die "heilige Kuh" der durchgehenden 4 Fahrstreifen in der Invalidenstraße, dann lässt sich durch Markierungen ein wenig regulieren. Der individuelle Fahrzeugverkehr Richtung Landsberger Allee sollte direkt über die Torstraße laufen und nicht künstlich über die Brunnenstraße bzw. Bernauer Straße gelenkt werden, wie es das Konzept eigentlich vorsieht.

Der Problempunkt für die 18 ist nicht der Hackesche Markt, sondern einzig und allein die Überfahrt Alexanderstraße in Kombination mit der Haltestelle U Alexanderplatz. Dadurch kommt pro Umlauf nur eine Bahn über die Kreuzung. Dennoch würde ich hier als erste Stufe das Betriebskonzept vom Notfahrtplan übernehmen. Die 18 wird zur Landsberger/Petersburger verlängert, die M8E nach Springpfuhl zurückgezogen. Auch das ist bereits eine sinnvolle Angebotsausweitung und entlastet die M8 außerhalb der HVZ durch drei zusätzliche Fahrten.

Soviel für den Augenblick.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Die Aufspaltung der M10 ist völlig absurd. Die Berliner Zeitung hat gerade Zahlen veröffentlicht: 40.000 Fahrgäste nutzen täglich die Strecke zum Hbf, die Hälfte davon die M10! Die Umstellung auf 40-Meter-Züge dürfte hier für etwas Entspannung sorgen, aber es möge bitte keiner auf die Idee kommen den Takt auszudünnen.

Drei weitere Fahrten der M5 passen auch noch am Naturkundemuseum durch. Problematisch wird es erst, wenn die M1 umgeleitet werden muss und die Kreuzung mit 6 zusätzlichen Fahrten belastet. Schlachtet man die "heilige Kuh" der durchgehenden 4 Fahrstreifen in der Invalidenstraße, dann lässt sich durch Markierungen ein wenig regulieren. Der individuelle Fahrzeugverkehr Richtung Landsberger Allee sollte direkt über die Torstraße laufen und nicht künstlich über die Brunnenstraße bzw. Bernauer Straße gelenkt werden, wie es das Konzept eigentlich vorsieht.

Mir ist schon klar, dass die M10 eigentlich nicht geschwächt werden sollte. War nur ein Vorschlag, weil es bei der Eröffnung der Strecke in der Invalidenstraße ja immer hieß, dass die Kapazität nicht für zusätzliche Züge reicht.
Die 4 Fahrstreifen werden und für die nächsten Jahrzehnte erhalten bleiben, einzig die Verkehrslenkung über die Torstraße könnte besser geregelt werden. Obwohl, passt das dann beim Linkseinbiegen in die Invalidenstraße mit den Ampelprogrammen?

Zitat

Der Problempunkt für die 18 ist nicht der Hackesche Markt, sondern einzig und allein die Überfahrt Alexanderstraße in Kombination mit der Haltestelle U Alexanderplatz. Dadurch kommt pro Umlauf nur eine Bahn über die Kreuzung. Dennoch würde ich hier als erste Stufe das Betriebskonzept vom Notfahrtplan übernehmen. Die 18 wird zur Landsberger/Petersburger verlängert, die M8E nach Springpfuhl zurückgezogen. Auch das ist bereits eine sinnvolle Angebotsausweitung und entlastet die M8 außerhalb der HVZ durch drei zusätzliche Fahrten.

Ich habe überlesen, dass die 18 in diesem Vorschlag über den Alex fahren soll. Ich bin intuitiv von einer Linie über die Alte Schönhauser Straße oder die Memhardtstraße ausgegangen, eben weil Alex I überlastet ist.
Zitat

Zitat
OlB
(aus eigenem Interesse) mir sticht die Tram 21 sofort ins Auge.
Warum diese nicht bis zur Wendeschleife am Blockdammweg verdichten?
Gerade am Heizkraftwerk und Blockdammweg nutzen einige diese Linie.

Die Wendeschleife am Blockdammweg lässt sich mittlerweile nur aus Richtung Köpenick befahren, eine regelmäßige Nutzung von der Stadt kommend ist kaum möglich. Aber die Entwicklung am Heizkraftwerk muss genauer beobachtet werden, bevor man die neue Wendestelle baut. Sinnvoll wäre auch eine Taktverdichtung des nördlichen Linienabschnittes (ggf. Verknüpfung mit der 16 sinnvoll), um das Potential dieser Linie herauszuholen.

Hallo,

die Wendeschleife sollte doch recht einfach umzubauen sein. Oder man legt dort ein einfaches Endgleis an, bei Zweirichtern doch eigentlich kein Problem.
Hier wird in Ausnahmefällen übrigens auch in Richtung Lichtenberg gewendet.

Die Entwicklung am Blockdammweg meinst du, oder?
Dort sollen 1000 Wohnungen in der Parkstadt Karlshorst entstehen. Ich kann mir vorstellen, das dort einiges an Fahrgästen generiert werden könnte.

Grüße
@222: Der Engpass ist die Kreuzung Chausseestraße/Invalidestraße, wo auch eine verzweigte M10 lang fährt. Das Abbiegen ist da noch deutlich problematischer als das Geradeausfahren.

Die Idee hinter der 18-Verlängerung ist die Verbindung Herzbergstraße - Anton-Saefkow-Platz - Alex. Das bekommt man nicht über Rosa-Luxemburg-Platz. Die periphere Umfahrung über Alex II sorgt dafür, dass die Fahrten zur Landsberger Allee von unterschiedlichen Haltestellen fahren - auch das ist nicht gewollt.

Bei den vier Fahrstreifen sehe ich durchaus die Möglichkeit zum Nachsteuern. Der rechte Fahrstreifen vom Hbf kommend wird exklusiv in die Hessische Straße geführt, der linke Fahrstreifen wird zum rechten Fahrstreifen, womit das Gleis bis zur Pförtnerampel abmarkiert werden kann. Dasselbe Spiel dann an der Chausseestraße. Damit ließe sich ein separater Signalgeber für die Rechtsabbieger installieren, wodurch eine zeitgleiche Freigabe mit dem Fahrzeugverkehr aus der Hessischen Straße möglich wird. Sollte die Phase dort zu kurz sein, ließe sich so auch eine Phasenverlängerung rechtfertigen.

In der Gegenrichtung wäre es bereits heute möglich die Abmarkierung von der Caroline-Michaelis-Straße bis zur Chausseestraße zu verlängern, denn aus der Caroline-Michaelis-Straße ist entgegen der ursprünglichen Planung nur ein Fahrstreifen zum Rechtseinbiegen in die Invalidenstraße freigegeben und östlich sind die Gleise abmarkiert.

@OlB: Am Blockdammweg direkt vor der bestehenden Bebauung zu enden ergibt nun überhaupt keine Sinn. Entweder eine Zwischenendstelle an der Gustav-Holzmann-Straße oder komplett bis zur Treskowallee durch fahren und dann am Bahnhof Karlshorst eine Endstelle schaffen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Die Berliner Zeitung hat gerade Zahlen veröffentlicht: 40.000 Fahrgäste nutzen täglich die Strecke zum Hbf, die Hälfte davon die M10! Die Umstellung auf 40-Meter-Züge dürfte hier für etwas Entspannung sorgen, aber es möge bitte keiner auf die Idee kommen den Takt auszudünnen.

Wenn 57 % der stündlichen Fahrten mit dem M10 erfolgen (und hier ist der Nachtverkehr noch gar nicht berücksichtigt), wundert es nicht, dass gut die Hälfte der Fahrgäste auf der M10 unterwegs sind, im Gegenteil: im Verhältnis zum Anteil am Angebot ist sie demnach schlechter ausgelastet als M5 und M8. Interessant wären die Verkehrsströme.

Das soll natürlich trotzdem kein Plädoyer für eine Schwächung der M10 sein, sie ist in diesem Bereich von der Linienführung her genau richtig. Wie die 12 übrigens auch. Sie deckt viele Kurzstrecken ab, die ansonsten nur mit Umsteigen oder Fußwegen zu erledigen wären - und nebenbei auch teurer, weil man mit der Kurzstrecke nicht umsteigen darf. Aus der Invalidenstraße gibt es außerdem M8 und M10, aus dem Prenzlauer Berg die M10 zum Hbf.

Zitat
222
Der M65 ist schon lange überflüssig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren.

Du meinst "überfällig"? :)

Ich sehe diesen M65 eigentlich eher am Hbf, entlang der Strecke des 147ers. Das setzt natürlich eine genaue Analyse und vielleicht einige Straßenumbauten voraus, um sich nicht die nächste Chaoslinie zu schaffen.
Zitat


@OlB: Am Blockdammweg direkt vor der bestehenden Bebauung zu enden ergibt nun überhaupt keine Sinn. Entweder eine Zwischenendstelle an der Gustav-Holzmann-Straße oder komplett bis zur Treskowallee durch fahren und dann am Bahnhof Karlshorst eine Endstelle schaffen.

Da hast du recht, soweit hatte ich meinen Gedanken noch nicht gesponnen.


Grüße
Zitat
def
Zitat
222
Der M65 ist schon lange überflüssig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren.

Du meinst "überfällig"? :)

Ich sehe diesen M65 eigentlich eher am Hbf, entlang der Strecke des 147ers. Das setzt natürlich eine genaue Analyse und vielleicht einige Straßenumbauten voraus, um sich nicht die nächste Chaoslinie zu schaffen.

Upps, da war ich nicht ganz konzentriert ^^

Dort ist er auch sinnvoll, zum Alex könnten auch viele Fahrgäste wollen. Das Problem ist einfach die Brücke, denn auf Gelenkbusse kann man auf der Linie einfach nicht verzichten. Den 147 könnte man ja auch unabhängig davon verstärken.
Zitat
222
Auch wenn das hier wieder Richtung Linie Plus abdriftet, kann es ja ganz interessant werden. Man muss ja nicht mitlesen, wenn man das Thema für überflüssig oder uninteressant hält.

Ich hatte das eher weniger in Richtung Linie Plus gedacht, da finde ich schon vieles ziemlich freaktig. Ich wollte meine Vorschläge eher am Bestandsangebot orientieren, aber manchmal macht es dann halt auch Sinn, Linienwege zu verändern und zu ergänzen, statt ausschließlich Takte zu verdichten.

Zitat
222
Zitat
Tom81
M1: erstmal umstellen auf längere Fahrzeuge, perspektivisch im Takt verdichten

Eine Taktverdichtung auf dem Ast zur Schillerstraße ist vom Senat bereits geplant. Ich würde es bevorzugen, die Äste in Pankow etwas zu tauschen:
M1 Schillerstraße/Guyotstraße-Hackescher Markt/Am Kupfergraben (jeweils 10-Minuten-Takt, zusammen alle 5 Minuten)
53 Rosenthal-Wedding oder Pankow (je nach Planung des Senats, optional Durchbindung nach Französisch-Buchholz um dort zu verdichten)

Wenn die 53 nur alle 20 Min. fährt, wie auf dem Ast nach Rosenthal heute (und mehr macht m.E. keinen Sinn, so lange die Strecke nicht bis U Wittenau oder weiter gebaut wird), würde aber eine Fahrt pro 20 Min. im Wedding fehlen. Dort braucht man auch unbedingt einen 5-Min-Takt bei der Tram.

Zitat
222
Zitat
Tom81
M5: alle 10 Min. auch zw. Alex und Hbf
12: Führung zum Hbf oder zur Tumstraße statt zum Kupergraben (aber gleichzeitig dann Taktverdichtung M1, s.o.); geht allerdings erst nach Eröffnung der Neubaustrecke Hbf-Turmstraße, da vorher keine Wendemöglichkeit für eine 4. Linie vorhanden ist --> siehe dazu auch mein Beitrag beim Thema "Tram zur Turmstraße"

Hier gibt es gleich mehrere Probleme: Die M5 sollte an sich wirklich alle 10 Minuten fahren (und auf jeden Fall auch nachts), es wurden im Forum bereits unzählige gute Gründe zusammengetragen. Auch eine weitere Verbindung vom Prenzlauer Berg zum Hbf wäre wünschenswert. Das Problem ist aber nicht nur die Kapazität der Aufstellanlage hinterm Hbf, sondern vor allem die Kapazität der Invalidenstraße und die der Kreuzung am Naturkundemuseum. Ich habe auch keine richtige Lösung parat (falls es die überhaupt gibt), aber ein Vorschlag von mir wäre:

M5 alle 10 Minuten und auch nachts auf dem bestehenden Weg
M8 auch nachts auf dem bestehenden Weg
M10 alle 10 Minuten und nachts auf dem bestehenden Weg, alle 10 Minuten wie die 12 zum Kupfergraben
12 auf dem bestehenden Weg (die Eckverbindung soll ja angeblich auch genutzt werden, hieß es hier mal)

Damit sind aber auch nicht alle Kapazitätsprobleme gelöst, es können auch nicht alle Wunschverbindungen angeboten werden und die Verbindung der M10 verschlechtert sich. Fraglich, inwiefern sich das auf die Nutzung dann auswirkt.

Ich sehe den Vorteil der Führung 12 zum Hbf vor allem in der Direktverbindung von Mitte (Zionskirchplatz) und dem Bereich zw. Weißenseer Spitze und dem nördlichen Prenzlauer Berg. Das ganze aber natürlich nur, wenn die M1 gleichzeitig verdichtet wird.

Bist Du sicher, dass man nicht mehr Fahrten über die Kreuzung am Naturkundemuseum bekommt als heute? Auf anderen Streckenabschnitten in Berlin fahren auch 30 Fahrten pro Stunde, das sind im Durchschnitt eine Fahrt pro 2 Minuten. Kann man da nicht was an der Ampelschaltung machen, dass man mehr Züge über die Kreuzung bekommt, ohne den gesamten Verkehr zum Erliegen zu bringen?

Die Führung der M10 alle 10 Min. zum Kupergraben halte ich nicht für sinnvoll. Aber m.E. würde es vollkommen ausreichen, wenn die M10 Mo-Fr tagsüber mit F8Z alle 6 Minuten fahren würde, so wie damals im Notverkehr (damals natürich mit F6Z). Je weniger dicht der Takt, desto geringer ist auch die Gefahr von Bündelbildung.
Und die vollen Fahrten der M10 liegen aus meiner Beobachtung - ich nutzte die M10 bis vor kurzem fast täglich - nicht darin, dass die 30m-Trams im 5-Minuten-Takt von der Kapazität im planmäßigen Betrieb nicht ausreichen, sondern dass im täglichen Betrieb sehr oft 15-30 Min. lange Lücken auftreten, und dann 3 bis 6 Trams im Bündel hinterherfahren. Klar ist, dass die erste oder die ersten beiden Bahnen dann total überfüllt sind.

Ansonsten ist die M10 vor allem sonntags viel zu voll, wenn der Flohmarkt am Mauerpark zu Ende ist, und der Takt der M10 schon wieder (viel zu früh!) auf alle 10 Min. reduziert wurde, sowie nachts am Wochenende zw. 0 und 2 Uhr, wenn der Takt "von alle 5 Minuten" direkt auf "alle 15 Minuten" ausgedünnt wird.

Zitat
222
Zitat
Tom81
Umstellung der M17 auf F8;
37 nach Krankenhaus Köpenick statt S Schöneweide (damit 10 Min.-Takt gemeinsam mit 27 zw. Friedrichsfelde, HTW und Köpenick); 27 Univerdichter können entfallen;
67 wird eingestellt, 60: Verdichtung zum 7/6/7-Minuten-Takt im Abschnitt S Schöneweide - HTW tagsüber in der Vorlesungszeit, sonst 10-Min.-Takt

Die Umstellung der M17 auf Flexity wird sich noch etwas hinziehen, bis alle Abschnitte einen ausreichenden Gleisabstand haben.

Die Umlegung der 37 und Verdichtung der 60 zum 10-Minuten-Takt klingt für mich als Außenstehenden sehr sinnvoll. Ich würde bei der 60 in der HVZ aber auf einen 5/5/10-Takt setzen, damit die restlichen Abschnitte (die die Mehrheit stellen) ein gleichmäßiges, merkbares Angebot über den ganzen Tag haben und tatsächlich von einer halbierten Taktzeit profitieren können.

Für die 60 würde m.E. als Grundtakt 20 Minuten ausreichen, da sie zw. Köpenick und Friedrichshagen ja noch durch die 61 ergänzt wird. Und im Abschnitt S Schöneweide - HTW würde ein 7/6/7-Minuten-Takt für eine deutlich bessere Verteilung des Angebots (und entsprechend auch der Fahrgäste) sorgen als ein 5/5/10-Minuten Takt. Außerhalb der Vorlesungszeiten könnte die 60 in dem Abschnitt Schöneweide - HTW dann alle 10 Min. fahren.

Zitat
222
Zitat
Tom 81
165: Aufwertung zur Metrolinie M65, die auf gesamten Verlauf alle 10 Min. verkehrt, Verlängerung vom Märkischen Museum zur U-Stadtmitte (oder alternativ zum Alex)

Der M65 ist schon lange überfällig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren. Aber viele Fahrten müssten am Märkischen Museum enden, da sonst aufgrund der Brücke keine Gelenkbusse eingesetzt werden können, die wirklich nötig sind.

Ein Enden aller Fahrten am Märkischen Museum (mit einem ausschließlichen Anschluss an die U2 und 147) halte ich nicht für sinnvoll. Dann besser ab U-Heinrich-Heine Str. über S Jannowitzbrücke, U Klosterstraße (Umstieg zur U2), Rotes Rathaus (perspektivisch Anschluss zur U5), Spandauer Str./Marienkirche zum Alexanderplatz.

Zitat
222
Zitat

324: Aufwertung zu einer "richtigen" Durchmesserlinie am östlichen Stadtrand: Rathaus Spandau - Hakenfelde - Tegelort - Konradshöhe - ALt Heiligensee - S Schulzendorf - S Fronau (inkl. Übersetzen mit der Fähre von Alt Tegel nach Spandau Aalemannufer; die Fähre fährt zwar offiziell nicht nach Fahrplan, sondern im Pendelverkehr, aber nach meinen Beoachtungen neulich bei einer Familienfeier im Spandauer Fährhaus verkehrt die Fähre ziemlich exakt alle 10 Min. in jede Richtung) ...

Nimms mir bitte nicht übel, aber die Idee ist für die Mülltonne. Die Tangentialverbindungen von Reinickendorf nach Spandau haben zwar ein riesiges Entwicklungspotential, aber eher von Wittenau oder Alt-Tegel aus als von den Einfamilien-Häusern in Heiligensee. Außerdem sind die Straßen zur Fähre oft zugestaut, ein geregelter Betrieb ist hier nicht möglich.

Ok, dass dort regelmäßig Staus auftreten, wusste ich nicht. Aber dann sollte die Fähre zw. Telgelort und Spandau Hakenfelde, Aalemannufer wenigstens in den VBB-Tarif integriert und bei den ÖPNV-Verbindungen mit beauskunftet werden.

Zitat
222
Zitat
lkf
107 Verlängerung zum Pastor-Niemöller-Platz mit Anschluß von/an die Rosenthal M1
150 Taktverdichtung zwischen U Osloer Str und Pankow
evtl können beide Linien auch verknüpft werden als
207 Schildow Kirche - U Osloer Straße (10/10 mit 150 ab/bis Waldstraße)

Die Idee mit dem 207 ist sehr sinnvoll, die Verbindung wird bereits rege genutzt!

Das finde ich auch eine super Idee!
Zitat
Tom81
Zitat
222
Zitat
Tom81
M1: erstmal umstellen auf längere Fahrzeuge, perspektivisch im Takt verdichten

Eine Taktverdichtung auf dem Ast zur Schillerstraße ist vom Senat bereits geplant. Ich würde es bevorzugen, die Äste in Pankow etwas zu tauschen:
M1 Schillerstraße/Guyotstraße-Hackescher Markt/Am Kupfergraben (jeweils 10-Minuten-Takt, zusammen alle 5 Minuten)
53 Rosenthal-Wedding oder Pankow (je nach Planung des Senats, optional Durchbindung nach Französisch-Buchholz um dort zu verdichten)

Wenn die 53 nur alle 20 Min. fährt, wie auf dem Ast nach Rosenthal heute (und mehr macht m.E. keinen Sinn, so lange die Strecke nicht bis U Wittenau oder weiter gebaut wird), würde aber eine Fahrt pro 20 Min. im Wedding fehlen. Dort braucht man auch unbedingt einen 5-Min-Takt bei der Tram.

Dann lässt man die 50 alle 20 Minuten weiterhin fahren, nach Buchholz war ohnehin eine Taktverdichtung vom Senat geplant.

Zitat

Ich sehe den Vorteil der Führung 12 zum Hbf vor allem in der Direktverbindung von Mitte (Zionskirchplatz) und dem Bereich zw. Weißenseer Spitze und dem nördlichen Prenzlauer Berg. Das ganze aber natürlich nur, wenn die M1 gleichzeitig verdichtet wird.

Bist Du sicher, dass man nicht mehr Fahrten über die Kreuzung am Naturkundemuseum bekommt als heute? Auf anderen Streckenabschnitten in Berlin fahren auch 30 Fahrten pro Stunde, das sind im Durchschnitt eine Fahrt pro 2 Minuten. Kann man da nicht was an der Ampelschaltung machen, dass man mehr Züge über die Kreuzung bekommt, ohne den gesamten Verkehr zum Erliegen zu bringen?

Die Führung der M10 alle 10 Min. zum Kupergraben halte ich nicht für sinnvoll.

Klar wäre eine direkte Hbf-Anbindung von jedem Stadtteil wünschenswert aber es gibt nunmal auch viele andere Ziele in der Gegend, die Fahrgäste anziehen und außerdem noch andere Bahnhöfe. Bald kommt ja auch die S21 und mit der umgelegten S85 hat auch der nördliche Prenzlauer Berg die Verbindung zum Hbf.

Jay war anderer Meinung, ich will da kein Gerücht in die Welt setzen. Ich erinnere mich bloß an die Zeitungsartikel und Diskussionen nach der Eröffnung, dass man keine zusätzlichen Züge fahren lassen könne und die Ampelprogramme "auf Kante" genäht sind.

Zitat

Für die 60 würde m.E. als Grundtakt 20 Minuten ausreichen, da sie zw. Köpenick und Friedrichshagen ja noch durch die 61 ergänzt wird. Und im Abschnitt S Schöneweide - HTW würde ein 7/6/7-Minuten-Takt für eine deutlich bessere Verteilung des Angebots (und entsprechend auch der Fahrgäste) sorgen als ein 5/5/10-Minuten Takt. Außerhalb der Vorlesungszeiten könnte die 60 in dem Abschnitt Schöneweide - HTW dann alle 10 Min. fahren.

Achso, ich hatte dich falsch verstanden. Klar, wenn die Taktverdichtung generell nur zur HTW gilt ist ein 7/7/6 natürlich attraktiver.

Zitat
222
Zitat
Tom 81
165: Aufwertung zur Metrolinie M65, die auf gesamten Verlauf alle 10 Min. verkehrt, Verlängerung vom Märkischen Museum zur U-Stadtmitte (oder alternativ zum Alex)

Der M65 ist schon lange überfällig, er müsste eigentlich auch öfter als alle 10 Minuten fahren. Aber viele Fahrten müssten am Märkischen Museum enden, da sonst aufgrund der Brücke keine Gelenkbusse eingesetzt werden können, die wirklich nötig sind.

Ein Enden aller Fahrten am Märkischen Museum (mit einem ausschließlichen Anschluss an die U2 und 147) halte ich nicht für sinnvoll. Dann besser ab U-Heinrich-Heine Str. über S Jannowitzbrücke, U Klosterstraße (Umstieg zur U2), Rotes Rathaus (perspektivisch Anschluss zur U5), Spandauer Str./Marienkirche zum Alexanderplatz.[/quote]

Natürlich ist ein Ende am MM nicht sinnvoll aber ein Parallelverkehr zur U8 ist auch nicht das gelbe vom Ei.
Ein Abendschaubeitrag hat mich auf eine Idee gebracht:
Vor allem, weil die Gegend um das Märkische Zentrum erwähnt wurde.
Warum macht man nicht Wilhelmsruh zur Abzweigstelle nach Rosenthal und fährt eine Zugruppe der S-Bahn dorthin.
Rosenthal als Umsteigepunkt für S-Bahn,dann die NEB,die M1,die dortigen Busse,die U8 (nach Verlängerung oder die M1 verlängern.)
Platz müßte da sein.
Das Umsteigen würde dann etwa so sein wie Ahrensfelde oder Birkenwerder.
Klar ist, die NEB müßte was abgeben an Strecke.
Hier gelesen habe ich auch, das Schildow an Fahrgästen zugelegt hat.
Vielleicht die S-Bahn bis Schildow verlängern und eine neue Umsteigebeziehung entstehen lassen???
Ich bin auf Vorschläge und Beschimpfungen bzw Ablehnungen gespannt.

Ich bleibe mal da oben:
Ein weiterer Beitrag brachte mich darauf, das noch mindestens 300 Bomben in Oranienburg und Umgebung sich befinden.
Das heißt, die Strecke da oben wird bei Entschärfung für Stunden gesperrt.
Es wird die Regionalbahn geteilt.
Wie wärs mit einem Ausbau und Reaktivierung der Strecke Wensickendorf-Nassenheide ohne Elektrifizierung.
Dabei folgende Technologie:
Dieselfahrzeuge werden in Gesundbrunnen und Nassenheide bereitgestellt und als Zuglok vor die Elektroks gespannt bzw getrennt.
Diese fahren dann auf der Umleitungsstrecke der NEB.
Aber diese müssen dann auch die Bahnhöfe und Haltepunkte der NEB zwischen Schönerlinde-Wensickendorf bedienen.
Denn dieser Bereich Umleitung und NEB-Fahrplan geht nicht gleichzeitig.
Auf Karow muß in diesen Stunden der Bombenentschärfung verzichtet werden.
Dafür ein SEV von Buch nach Schönerlinde oder weiter???

Auf die Reaktionen bin ich gespannt!
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen