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Welche Angebotsverdichtungen sind besonders nötig/sinnvoll?
geschrieben von Tom81 
Vielleicht sollten einige nicht nur mit dem Finger über den Stadtplan fahren....

Ick wohne schon fast mein ganzen Leben in Kaulsdorf und kann behaupten, das der 10er Takt der U5 in der NVZ sogar ab Tierpark bis Hönow reichen würde.
Man könnte darüber nachdenken die HVZ auf der U5 neu zu definieren. Morgens eine Stunde länger und Nachmittags eine Stunde früher beginnen würde schon ausreichen....
Zitat
jan1144
Ick wohne schon fast mein ganzen Leben in Kaulsdorf und kann behaupten, das der 10er Takt der U5 in der NVZ sogar ab Tierpark bis Hönow reichen würde.

Es stimmt schon, in Tierpark steigen eine ganze Menge Leute aus. Aber viele bleiben eben auch sitzen und am Elsterwerdaer Platz ist dann das nächste Rudelrennen, gefolgt von Wuhletal. Alles in allem würde ich schon sagen, daß der 5er Takt bis Kaulsdorf-Nord ganz angebracht ist. Man darf auch nicht vergessen, wieviel innerbezirklicher Verkehr mit der U5 zwischen Hellersdorf und Biesdorf abgewickelt wird.
Naja....es liegt aber auch daran, das in Elsterwerdaer Platz nur einen Ausgang gibt. Spätestens im dritten Wagen kann man sich die Viererbänke teilweise aussuchen (bei so ner Klapper U-Bahn). Und ick schrieb ja davon, das die HVZ ausgedehnt werden müsste im Gegenzug....
Zitat
jan1144
Naja....es liegt aber auch daran, das in Elsterwerdaer Platz nur einen Ausgang gibt. Spätestens im dritten Wagen kann man sich die Viererbänke teilweise aussuchen (bei so ner Klapper U-Bahn). Und ick schrieb ja davon, das die HVZ ausgedehnt werden müsste im Gegenzug....

Warst du schonmal Wochentags, tagsüber, auf der Strecke?
Ick hab doch geschrieben, das ick Anwohner bin!

Mag sein, das man unterschiedliche Ansichten hat, wann ein Zug voll ist und wann nicht. Ick bleibe dabei, das ein 10er Takt zwischen Tierpark und Hönow am Vormittag völlig ausreichend ist.
Was mir in den 100 Beiträgen hier zu kurz kommt ist eine Diskussion um Angebotsstandards! Der eine sagt: Takt X würde doch reichen, was sich rein von Kapazität des Verkehrsmittels wahrscheinlich sogar stimmt, aber Takte sollten nicht nur aus einer Nachfrage/Kapazitätsberechnung kommen, sondern auch aus einem definierten Angebotsstandard.

Die U5 würde also vielleicht wirklich auch alle 10 Minuten ab Tierpark die Nachfrage bedienen, doch würde ich von einer solchen stadtteilverbindenden Linie mit haufen Anschlüssen dennoch einen 5 Minuten-Takt während der Geschäftszeiten erwarten.

Oder nehmen wir die Halbinsel Stralau. Wenn es nur um Bedienung der Nachfrage gehen würde, würde der 104er sicher auch im Stundentakt reichen. Der wäre dann sicher immernoch genauso leer wie heute. Derzeit fahren dort zwei Linien im 20er Takt direkt hintereinander. Will man die gutverdienenden Bewohner der Halbinsel tatsächlich in den ÖPNV bringen, so müsste dort eine Linie täglich alle 10 Minuten in direkter Linienführung zum Ostkreuz fahren. Das wäre attraktiv. Zur Not ist das Gefäß zu verkleinern, damit nicht zuviel Gewicht rumgefahren wird.

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Liebe Leser, zur Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie, sich während des Lesens den Bauch zu halten.
Zitat
angus_67
...also lt. diesem Gleisplan hier

[www.gleisplanweb.eu]

kann man am Mehringdamm von der U6-Nord zur U7-Ost und zurück wechseln.
Was nicht funzt ist ein Wechsel von der U7-West zur U6-Süd und zurück.

Einen Wechsel von U7 West zur U6 Süd braucht man ja auch nicht, wenn man mit einer HVZ-Linie U76 die vollsten Abschnitte der U6 und U7 entlasten will.

M.E. würde es aber ausreichen, wenn die U76 am Kurt-Schumacher-Platz einsetzt statt in Tegel. Auf dem Südostast der U7 ist es leider nicht so eindeutig. Ein Enden in Britz Süd ist vermutlich zu früh, da die U7 mindestens bis Johannesthaler Chaussee sehr voll ist, aber bis Rudow im 2,5 Min.-Takt zu fahren wäre ws. etwas viel des guten. Vielleicht würde es Sinn machen, wenn die U76 (natürlich nur in der HVZ) alle 5 Min. zw. KSP und Britz Süd verkehrt und alle 10 Min. weiter bis Rudow. Das dürfte für die letzten Haltestellen zw. Britz Süd und Rudow trotzdem eine gute Entlastungswirkung haben, da vermutlich viele Fahrgäste, die Richtung Stadtmitte/Friedrichstr. wollen, auf die U76 wechseln würden.

Aber erst Mal braucht es neue Fahrzeuge, und das kann ja leider noch Jahre dauern. Aber ich hoffe, die BVG ist so vernünftig, sich einige Fahrzeuge aus Hamburg zu verschaffen, um den Fahrzeugnotstand schneller zu beenden. Aber das sollten wir nicht hier diskutieren, sondern besser in dem Beitrag "Neue Züge für die BVG" [www.bahninfo-forum.de]
Zitat
Ingolf
Zitat
Jay
Die U4 wird von 10 auf 5er-Takt verdichtet
Hier wäre aus einer Sicht ein ganztägiger 6/7/7-Minuten-Takt nachfragegerechter als die gegenwärtige Praxis. Vom Aufwand dürfte dies auch aufkommensneutral machbar sein.
...
Ingolf

Das fände ich auch eine super sinnvolle und längst überfällige Maßnahme:

1. Passt der Zeitraum der Verdichtung sowieso nicht zu den Nachfrageschwankungen innerhalb des Tages, denn wenn die gut situierten Schöneberger zw. 8:30 und 9:00 zur Arbeit fahren, genauso wie diejenigen die im Umfeld des VLP und BP in Schöneberg arbeiten, ist der 5er-Takt schon längst wieder beendet. Und wenn die Schüler mittags aus der Schule kommen, hat der 5er-Takt auf der U4 noch gar nicht begonnen. So kommt es, dass die Bahnen in der HVZ (außer in der Schülerspitze gegen 7:45) meist leerer sind als am frühen Vormittag und Nachmittag.

2. Ohne genaue zahlen zu haben, behaupte ich, als ehemaliger Heavy-user der U4, dass mindestens 75% der U4-Nutzer Umsteiger aus der U1/2/3, U7 oder S-Bahn sind. Eine Taktverdichtung von 10 auf 7/6/7 tagsüber würde die Gesamtreisezeiten für eben diesen großen Anteil Umsteiger im Durchschnitt deutlich verkürzen.

3. Die Kürzung des Taktes in der HVZ von 5 auf 7/6/7 würde ein Fahrzeug einsparen, was sicherlich an anderer Stelle im Netz sehr viel sinnvoller eingesetzt werden kann.
(Beitrag gelöscht, da vorheriger Beitrag doppelt geposted wurde)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2017 06:16 von Tom81.
Zitat
Tom81

3. Die Kürzung des Taktes in der HVZ von 5 auf 7/6/7 würde ein Fahrzeug einsparen, was sicherlich an anderer Stelle im Netz sehr viel sinnvoller eingesetzt werden kann.

Wir reden hier von einem Doppeltriebwagen. Wo soll der sinnvoll eingesetzt werden?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2017 18:06 von Flexist.
Vorallem 1 Fahrer! Der DT würde immerhin eine Zugverkürzung wegen Fahrzeugmangel auf der U1 oder U2 weniger bedeuten...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Vorallem 1 Fahrer! Der DT würde immerhin eine Zugverkürzung wegen Fahrzeugmangel auf der U1 oder U2 weniger bedeuten...

Genau, auf der U1 sehe ich ständig noch Umläufe, die mit 6 statt den bestellten 8 Wagen fahren, auf der U2 zum Glück nur äußerst selten.
Mir sind noch weitere sinnvolle Maßnahmen eingefallen. Zum Teil sind diese schon in anderen Beiträgen in anderem Zusammenhang genannt worden:

M4:
- Mindestens Fr/Sa + Sa/So nachts alle 15 Min. zw. Hackescher Markt und Weißensee, evtl. an allen Verkehrstagen (im aktuellen Fahrplan um kurz nach Mitternacht Umstellung von 7/6/7-Min. auf alle 30 Min., also eine Angebotsreduzierung von 9 Fahrten pro Stunde auf nur noch 2 Fahrten zw. 0 und 1 Uhr, das passt absolut nicht zur beobachteten Nachfrage; außerdem ist ein dichterer Takt der M4 nachts auch für bessere Anschlüsse wichtig)

M5:
- Durchgängiger Nachtverkehr auch zw. Hackescher Markt und Hbf

M8:
- Zw. 21 und 0 Uhr auch zw. SEZ und Hbf alle 10 Min., statt bisher nur zw. Ahrensfelde und SEZ
- Durchgängiger Nachtverkehr auch zw. Hbf und SEZ

M10:
- Sonntags bis 21:00 Uhr alle 6-7 Min. statt nur bis 18 Uhr (die Reduzierung auf den 10 Min.-Takt erfolgt viel zu früh; wenn der Flohmarkt am Mauerpark zu Ende ist, passen oft nicht Mal alle Kunden in die Bahn rein oder es ist totales Gedränge angesagt)
- Fr/Sa und Sa/So nachts von 0 – 5 Uhr alle 10 statt alle 15 Min. (aktuell Umstellung um kurz nach 0 Uhr vom 5- auf den 15 Minuten-Takt, das ist ein zu starker Einschnitt: bei ähnlicher Nachfrage nur noch 1/3 des Angebots)
- Gleichzeitig wäre es Fr+Sa abends zw. 20:30 und 0:00 sinnvoll, vom 5-Min-Takt (der nur zw. Jahn-Stadion und Warschauer Str. stattfindet) auf einen 7/6/7-Min.-Takt auf der ganzen Linie umzustellen, denn erstens ist der 5 Min.-Takt doch etwas zu viel des Guten (erst recht, wenn die M10 auf 8FZ umgestellt wird) und zweitens führt das Einsetzen an 2 verschiedenen Endpunkten oft dazu, dass die am Jahn-Stadion einsetzende Bahn bei ein bißchen Verspätung der M10 vom Hbf auf die vorfahrende Bahn aufläuft, und man im Betrieb dann statt eines 5-Min.-Taktes einen 10 Min.-Takt mit je 2 Bahnen hat.
- Nächte So/Mo – Do/Fr: Alle 15 statt alle 30 Minuten (zur Optimierung der zahlreichen Anschlüsse zu anderen Linien, die heute auf dem Papier ohnehin nur teilweise passen, und dann in der Realität auch sehr oft knapp verpasst werden)
Der 7/7/6 Takt ist auch nicht das gelbe vom Ei. Da haste nämlich Warschauer Str. mal eine Tram die keine Fahrgäste von der U Bahn bekommt da zwischen Ankunft U Bahn und Abfahrt Tram nur 1 Minute liegt, dafür darf die nächste dann die Fahrgäste von 2 U Bahnen (die fährt nämlich noch im 5 Minuten Takt) aufnehmen.
7/7/6 bis Hauptbahnhof um Mitternacht ist dagegen wirklich zuviel des guten. Im Moment ist der Bedarf einfach nicht da. Die Züge sind ab/bis Eberswalder nur mäßig gefüllt. Wenn da dann noch dieses Jahr F8 fahren reicht der 10er Takt auf der Strecke erstmal aus.
Sowas passiert nun mal bei unterschiedlichen Taktungen.
Gibt es ja auch oft genug... U-Bhf Haselhorst zwischen U7 (4') und 236 (10').
Aber ist die M10 mit den 2 U1-Fahrgästen dann "zu" voll?
Sonntags wenns Richtung Trödelmarkt geht, kanns dann schon mal recht eng werden.
Aber darum geht es nicht. Wollte damit nur hinweisen, dass 7/7/6 auch nicht unbedingt die bessere Lösung ist.
Denn als Zubringer zur U1 ist das dann (Fr und Sa Abend) auch nicht geeignet, solange die Taktung beider Linien nicht zusammen passt.

Bevor 7/7/6 am Fr und Sa Abend auf ganzer Strecke (und damit viel Luft zwischen Eberswalder und Hauptbahnhof), dann doch besser 5er Takt zwischen den Aufkommensstarken Punkten Warschauer und Eberswalder.

Wo ich mitgehe ist Sonntags die Verlängerung des 7/7/6 Taktes. 18 Uhr ist definitiv zu früh. Gerade im Sommer kommen zu dieser Zeit dann noch viele Fahrgäste aus dem Volkspark Friedrichshain dazu, die sich scheinbar für die nächste Etappe des Tages aufm Weg machen. Da ist es immer wieder schön zu sehen wie ganze Massen am SEZ aus der M10 gekippt werden, weil die Züge zum Hof aussetzen.

Aber der Sonntag ist eben auch ein Personalproblem. Was viele der Fahrgäste als selbstverständlich hinnehmen (dichtes Angebot an Wochenenden) bedeutet für das Personal ein mageres Familienleben. Der Fahrgast der sich da am Sonntag relaxt in die Bahn "quetscht" macht sich nämlich keine Gedanken darüber, dass das Fahrpersonal da vorne in der Regel nur ganze 6 Wochenenden im Jahr frei hat. 6 von 52! Ein noch mehr verdichtes Angebot, bleibt am Ende beim Personal hängen. Und über die übige Bezahlung reden wir besser erst gar nicht.
Zitat
tramfahrer
Sonntags wenns Richtung Trödelmarkt geht, kanns dann schon mal recht eng werden.
Aber darum geht es nicht. Wollte damit nur hinweisen, dass 7/7/6 auch nicht unbedingt die bessere Lösung ist.
Denn als Zubringer zur U1 ist das dann (Fr und Sa Abend) auch nicht geeignet, solange die Taktung beider Linien nicht zusammen passt.

Bevor 7/7/6 am Fr und Sa Abend auf ganzer Strecke (und damit viel Luft zwischen Eberswalder und Hauptbahnhof), dann doch besser 5er Takt zwischen den Aufkommensstarken Punkten Warschauer und Eberswalder.

Wo ich mitgehe ist Sonntags die Verlängerung des 7/7/6 Taktes. 18 Uhr ist definitiv zu früh. Gerade im Sommer kommen zu dieser Zeit dann noch viele Fahrgäste aus dem Volkspark Friedrichshain dazu, die sich scheinbar für die nächste Etappe des Tages aufm Weg machen. Da ist es immer wieder schön zu sehen wie ganze Massen am SEZ aus der M10 gekippt werden, weil die Züge zum Hof aussetzen.

Aber der Sonntag ist eben auch ein Personalproblem. Was viele der Fahrgäste als selbstverständlich hinnehmen (dichtes Angebot an Wochenenden) bedeutet für das Personal ein mageres Familienleben. Der Fahrgast der sich da am Sonntag relaxt in die Bahn "quetscht" macht sich nämlich keine Gedanken darüber, dass das Fahrpersonal da vorne in der Regel nur ganze 6 Wochenenden im Jahr frei hat. 6 von 52! Ein noch mehr verdichtes Angebot, bleibt am Ende beim Personal hängen. Und über die übige Bezahlung reden wir besser erst gar nicht.

Wo es gerade um die M10 und den Mauerflohpark geht - meiner Meinung hakt es da nicht am Angebot (okay, da vielleicht auch) aber primär an der Verkehrsorganisation. Es gibt glaube ich wenige Thesen, die hier im Forum so unstrittig sind wie die Tatsache, dass die Aufteilung des Straßenraums an der Eberswalder total verkorkst ist.
Zum Ende des Flohmarktes, so ab gegen 17:30h, kommen die ganzen Marktfahrer mit ihren Transportern, und wollen durch eine schmale Einfahrt auf das Gelände, um die restlichen Waren abzuholen. GLeichzeitig will eine nicht enden wollende Schlange von Autos, die genau das eben schon erledigt haben, wieder durch dieselbe Einfahrt raus. Die ist aber nur einspurig. Und dann ist an diesem Punkt auch noch eine der höchsten Fußgängerdichten auf dem ganzen Areal zu verzeichnen. Es gibt dort zwar zwei Ordner, die als Verkehrsmännchen wenigstens den Fußgänger- und Transporterverkehr regeln sollen. Das sieht dann ziemlich putzig aus, wie die dann vollkommen hilflos in der Luft rumfuchteln. Stell dich mal zwanzig Minuten daneben, ist zum piepen.

Um die Straßenbahn kümmert sich schon mal gar keiner, die steht einfach ruhig im Rückstau der Marktfahrer, der schonmal gerne um die Ecke bis fast zur Schönhauser reicht. Von der Haltestelle U-Eberswalder bis Wolliner Straße brauch eine Bahn schon gerne mal 20 Minuten und mehr. Da sich über die Taktung Gedanken machen zu wollen ist total lieb gemeint, geht aber total am Problem vorbei.

Ich finde, die Gleise in der Eberswalder und Bernauer müssen unbedingt abmarkiert werden. Mindestens bis zur Brunnen, gerne auch weiter. Danach könne wir gerne über Anschlüsse, Takte, Knotenpunktoptimierungen etc. reden. Aber vorher bleibt jeder Fahrplan so ein unverbindliches Richtlinien-/Wunschzettelchen.

(Ah, übrigens, ja ich halte Taktverdichtungen auch im Freizeitverkehr für selbstverständlich. Ich hab allerdings von 52 Wocheneden zero frei. Es sei denn ich nehme Urlaub :D )
Zitat
schallundrausch
Ich finde, die Gleise in der Eberswalder und Bernauer müssen unbedingt abmarkiert werden. Mindestens bis zur Brunnen, gerne auch weiter.

Leider wurde die einmalige Chance, den großstädtischen Straßenquerschnitt der Warschauer, Petersburger, Danziger Straße über die Eberswalder, Bernauer und Invalidenstraße fortzusetzen, in der Nachwendezeit vertan. Dass die Straßenbahn dort ihrem Namen Ehre macht, ist mit vertretbarem Aufwand nicht mehr zu ändern. Die rechte Fahrspur wird wohl künftig als Fahrradspur dienen so dass sich MIV und Straßenbahn die verbliebene Spur dauerhaft teilen müssen. Die Freigabe abmarkierter Straßenbahngleise analog zu den Busspuren geht ja wegen der Unfallgefahr durch die Rillenschienen nicht.

Zitat
schallundrausch
Ich hab allerdings von 52 Wochenenden zero frei.

Dann musst du selbständig sein. Für Arbeitnehmer gilt das ArbZeitG, das im § 11 (Ausgleich für Sonn- und Feiertagsbeschäftigung) den Grundsatz formuliert: "(1) Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben." Ausnahmen sind nur leitende Angestellte, Personalleiter, häusliche Pflegekräfte und Pfarrer.

so long

Mario
Ich verstehe ja, dass man sonntags frei haben möchte. Aber es bedarf ohnehin zusätzlichen Personals für zusätzliche Leistungen, die vor allem auch von Mo-Fr benötigt werden.

Und wenn es wirklich so sein sollte, dass sonntags zu viel Personal benötigt wird, würde ich erst Mal woanders kürzen, bevor man Situationen akzeptiert, dass regelmäßig nicht alle Kunden in die Bahn reinpassen, wie im Frühjahr+Sommer sonntags abends auf der M10.

Zum Beispiel frage ich mich, ob alle U-Bahn-Linien sonntags alle 5 Minuten fahren müssen. Zumindest auf U7 wäre ein 7/6/7-Takt m.E. vollkommen ausreichend.
Zitat
Tom81
Zum Beispiel frage ich mich, ob alle U-Bahn-Linien sonntags alle 5 Minuten fahren müssen. Zumindest auf U7 wäre ein 7/6/7-Takt m.E. vollkommen ausreichend.

Müssen. Denn der 7/6/7-Takt passt nicht zu Anschlüssen anderer Linien im 5- oder 10 Minuten-Takt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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