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Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum ab 03/2017
geschrieben von manuelberlin 
Hallo zusammen,

am Bahnsteig B (Nordseite) wurde wohl gestern die westliche Treppe betoniert. Es geht also auch nach der Sperrpause in kleinen Schritten weiter voran. Sinnvoll fotografieren lässt sich das leider nicht.

Viele Grüße
Manuel
Ich würde gerne ein paar Gedanken zum zukünftigen Baugeschehen an der Warschauer Straße loswerden.

Zunächst finde ich es schade, dass viele der kommenden Arbeiten von der Webcam nicht gesehen werden können, da sie auf der abgewandten Seite stattfinden. Von daher freue ich mich noch mehr über Fotos vom Baufortschritt, die hier gepostet werden.

Ein gutes "Zwischenziel" scheint mir die Inbetriebnahme des südlichen Gleises von Bahnsteig B. Diese kann unabhängig von der Autobahnvorleistung geschehen. Warschauer Straße könnte dann 3-Gleisig betrieben werden oder abhängig von aktuellen Baumaßnahmen flexibel 2-gleisig.

Dazu müsste der Bahnsteig und der Zugang durch das Gebäude (provisorisch) fertig gestellt werden. Und zumindest das südliche Gleis der jetzt stillgelegten Gleise zwischen Ostbahnhof und Warschauer Str. gebaut und an des ESTW angeschlossen werden. Auch der Anschluss an die stadteinwärtige Südkurve könnte gleich gebaut werden.

Leider kann ich (über die Webcam) noch keine Arbeiten an diesen Teilmaßnahmen erkennen. Im Gegensatz zum Bahnsteig Ru, wo gleich nach der Umbindung losgelegt wurde.

Ich möchte auch noch etwas zu dem Umgangston in diesem Forum anmerken:
Ich bedanke mich bei allen Beitragenden für fachlichen Input. Auch leicht OT ist hin und wieder ok.
Ich bitte jedoch alle Schreibenden darum, vor dem Absenden ihrer Beiträge zu prüfen, ob ihr Text der Stimmung im Forum gut tut oder zumindest nicht abträglich ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte der Beitrag unterlassen oder konstruktiver formuliert werden.

Viele Grüße

Martin

P.S.: Vielleicht ist es ein guter Zeitpunk, diesen Thread nach 30 Seiten zu beenden und einen neuen zu öffnen.
Hallo Martin!

Am Bahnsteig B ist ja erst Ende letzter Woche die zweite (westliche) Treppe betoniert worden. Man müsste jetzt nachschauen, wie viele Wochen vor der Teilinbetriebnahme dies beim Bahnsteig A der Fall war. Ich denke aber, dass es keinen Sinn ergibt, auch den Bahnsteig B in einem ähnlichen Bauzustand provisorisch zu eröffnen, denn die Gesamtfertigstellung unter laufendem Betrieb dürfte sehr schwierig sein.

Es gab ja schon die Frage, ob es möglich sei, die Einhausung zusätzlich zum Bahnsteig B zu führen. Möglich bestimmt, aber ich denke, dann könnte man oben im Empfangsgebäude kaum noch sinnvoll arbeiten.

Der gesamte Bahnsteigbelag muss auch nochmal entfernt werden, die bisherigen Fundamente müssen raus und neue Fundamente für den endgültigen Zustand betoniert werden (Dachstützen, Leuchten, sonstige Möblierung). Die sind definitiv noch nicht vorhanden. Vorher muss oben auf dem Bahnsteig alles demontiert werden, die ganze Möblierung und vor allem der Steg.

Alles zusammengenommen vermute ich daher, dass man den Bahnsteig B und die Fassade dort zuerst so fertigstellen wird, wie es wohl mit dem Bahnsteig A geplant war, aber nicht mehr geklappt hat. Mit Zugang zunächst ausschließlich über einen neu errichteten Steg von der Nordseite.

Danach kann man den Bahnsteig A nochmal stilllegen und fertig bauen sowie die Einhausung entfernen und die Zugangsebene in diesem Bereich komplettieren. Die Baustelle ist zwar immer wieder für Überraschungen gut, aber das ist für mich im Moment die einzige plausible Variante.


Zwischen Bahnsteig B und Ostbahnhof werden aktuell die beiden alten Gleise abgeräumt, die neue Stützwand dürfte komplett fertig sein. Vor ein paar Tagen waren nur noch die Schalungen für die Kappen an den beiden Stellen vorhanden, an denen die alte Stützwand Auskragungen für Signale hatte. Der Anschluss der Wand an den Bestand an der EÜ vor dem Ostbahnhof ist ebenfalls fertig. Danach wird man das Erdreich ein Stück weit entfernen, den oberen Teil der alten Stützwand abbrechen und alles neu verfüllen. Anschließend folgen dann Gleisbau und technische Streckenausstattung. Das dauert alles nicht ewig, von heute auf morgen geht es aber auch nicht.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Martin Langer
Ich würde gerne ein paar Gedanken zum zukünftigen Baugeschehen an der Warschauer Straße loswerden.

[...]

Ein gutes "Zwischenziel" scheint mir die Inbetriebnahme des südlichen Gleises von Bahnsteig B. Diese kann unabhängig von der Autobahnvorleistung geschehen. Warschauer Straße könnte dann 3-Gleisig betrieben werden oder abhängig von aktuellen Baumaßnahmen flexibel 2-gleisig.

Dazu müsste der Bahnsteig und der Zugang durch das Gebäude (provisorisch) fertig gestellt werden. Und zumindest das südliche Gleis der jetzt stillgelegten Gleise zwischen Ostbahnhof und Warschauer Str. gebaut und an des ESTW angeschlossen werden. Auch der Anschluss an die stadteinwärtige Südkurve könnte gleich gebaut werden.

[...]
Hallo!
Es wäre interessant, wenn mal jemand, der es räumlich/zeitlich machen kann, im Infocontainer diesen logischen Ablauf, den Manuel hier skizziert hat, vorträgt und um Kommentar dazu bittet. Dabei ist nach meiner (z.T. negativen) Erfahrung nicht nur interessant was dort dann als Variante vorgetragen wird, sondern ob das dann auch so stimmt.
Es könnte natürlich auch sein, daß es möglich ist, von einem Bauherrn, so es ihn in dieser Form gibt, eine offizielle Antwort zu erhalten.
(Ich weiß, daß ich so indirekt Aufgaben für andere formuliere, aber ich kann es selbst nicht.)
Grüße
Ich vermute auch, dass man den Bahnsteig B erst fertigstellt, und wartet, bis die neuen Gleise bis zum Ostbahnhof fertig sind. Wenn ich mir die Weichen in diese Richtung vom Bahnsteig A aus anschaue..... eine (Teil-) Nutzung von Bahnsteig B ist nicht kurzfristig vorgesehen...

Bild vom 29.08.

(sorry, keine weiteren Bilder - von Bahnsteig B keine brauchbare Perspektive gefunden, und meine Bilder aus der fahrenden S-Bahn sind nix geworden - es wird zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße gearbeitet, konnte leider keine Details erkennen)
Bitte löschen
31.08.2017 16:25
***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2017 16:27 von schallundrausch.
Hallo zusammen!

Unten zwei aktuelle Aufnahmen vom Bereich Warschauer Straße - Ostbahnhof.

Am Bahnhofsgebäude wurde ja noch in der Woche nach der Teilinbetriebnahme die westliche Treppe zum Bahnsteig B betoniert, ansonsten sind jedoch keinerlei Bauarbeiten oder -fortschritte erkennbar. Lediglich Bauzäune vom Bahnsteig B wurden entfernt.

Viele Grüße
Manuel


Mittwoch (30. August): Das nördliche der beiden alten S-Bahngleise ist abgebaut.


Heute (1. September): Auch das zweite Gleis ist nun entfernt, der Schotter wird abgefahren. Als nächster Schritt muss nun der Zwischenraum zwischen alter und neuer Stützwand verfüllt werden, anschließend muss die alte Stützwand bis zur Höhe der späteren Planumsunterkante abgebrochen werden.

Haben die den alten Tunnel abgerissen oder nur zugeschüttet?
Zitat
Flexist
Haben die den alten Tunnel abgerissen oder nur zugeschüttet?

Der wurde doch schon vor zwei Jahren abgerissen, um die heute genutzten S-Bahngleise überhaupt in neuer Lage bauen zu können... :-)

Viele Grüße
Arnd
mein lieber Schwan...da wird man ja einem ganz schönen "Pissbogen" raus nehmen
Zitat
Flexist
Haben die den alten Tunnel abgerissen oder nur zugeschüttet?

Hallo Flexist,

ich müsste mal alte Bilder heraussuchen, aber ich meine, der alte Tunnel wurde (ähnlich, wie es demnächst mit der alten Stützwand geschehen soll) nur in der oberen Hälfte abgebrochen, der untere Teil (Teile der senkrechten Wände) wurde verfüllt.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
ich müsste mal alte Bilder heraussuchen, aber ich meine, der alte Tunnel wurde (ähnlich, wie es demnächst mit der alten Stützwand geschehen soll) nur in der oberen Hälfte abgebrochen, der untere Teil (Teile der senkrechten Wände) wurde verfüllt.

Ja, so war das damals. Fotos vom im Scheitel abgebrochenen Tunnel habe ich leider keine, aber:
- Aufnahme der Tunnelportale am letzten Betriebstag des Gleises drüber, der Tunnel bereits teilverfüllt: 05.10.2014
- Teilabgebrochener und verfüllter Tunnel: 04.04.2015

Viele Grüße
André
Hallo,

Heute war im Tagesspiegel eine interessante Aussage zur Verlängerung des Fußgängerstegs zu lesen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-baumittelliste-die-sanierung-der-bruecken-muss-warten/20267772.html

"Und auch am U- und S-Bahnhof Warschauer Straße – ein Hotspot der Party-Touristen – tut sich was: In der Liste ist der Weiterbau der Fußgängerbrücke zwischen U- und S-Bahnhof vorgesehen, deren erster Teil jetzt noch vor den Bahngleisen endet. Allerdings sind die veranschlagten Kosten inzwischen erheblich gestiegen: von 871 000 Euro auf nun 1,2 Millionen Euro. Die letzte Rate für das Projekt soll 2019 in den Haushalt aufgenommen werden."

Statt eines Brückensegments aus Stahl mit Geländer dran wird hier also offensichtlich irgendwas mächtig Gewaltiges gebaut, vermutlich mit viel Gold, Sandsteinbüsten, beheiztem Gehweg usw. ;-)

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
manuelberlin
ich müsste mal alte Bilder heraussuchen, aber ich meine, der alte Tunnel wurde (ähnlich, wie es demnächst mit der alten Stützwand geschehen soll) nur in der oberen Hälfte abgebrochen, der untere Teil (Teile der senkrechten Wände) wurde verfüllt.

Ja, so war das damals. Fotos vom im Scheitel abgebrochenen Tunnel habe ich leider keine, aber:
- Aufnahme der Tunnelportale am letzten Betriebstag des Gleises drüber, der Tunnel bereits teilverfüllt: 05.10.2014
- Teilabgebrochener und verfüllter Tunnel: 04.04.2015

Viele Grüße
André

Vielen Dank. Das erste Bild ist alles was ich noch im Erinnerung hatte.
Im Talgowerk wird kräftig rangiert. Wieder sind es ein weiß-rote Wagen, die bewegt werden.

Das Bild der Webcam zeigt blaue Farbtöne zwischen einigen Rippen der Dachträger. Wurden dort Netze aufgehängt? Falls ja, was nutzen die an dieser Stelle? Was ist so weit oben, dass es von dort runterfallen kann?

Grüße
Martin
Zitat
andre_de
Hallo,

Heute war im Tagesspiegel eine interessante Aussage zur Verlängerung des Fußgängerstegs zu lesen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-baumittelliste-die-sanierung-der-bruecken-muss-warten/20267772.html

"Und auch am U- und S-Bahnhof Warschauer Straße – ein Hotspot der Party-Touristen – tut sich was: In der Liste ist der Weiterbau der Fußgängerbrücke zwischen U- und S-Bahnhof vorgesehen, deren erster Teil jetzt noch vor den Bahngleisen endet. Allerdings sind die veranschlagten Kosten inzwischen erheblich gestiegen: von 871 000 Euro auf nun 1,2 Millionen Euro. Die letzte Rate für das Projekt soll 2019 in den Haushalt aufgenommen werden."

Statt eines Brückensegments aus Stahl mit Geländer dran wird hier also offensichtlich irgendwas mächtig Gewaltiges gebaut, vermutlich mit viel Gold, Sandsteinbüsten, beheiztem Gehweg usw. ;-)

Viele Grüße
André

1,2 Mio für eine Brücke ohne Architektur, deren Lager bereits vorhanden sind? Und dann erst 2019? Bauen die wirklich mit Gold oder ist da eine Brücke auf der anderen Seite zur Revaler Str. mit drin?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.2017 11:25 von Nemo.
Zitat
Nemo
Zitat
andre_de
Hallo,

Heute war im Tagesspiegel eine interessante Aussage zur Verlängerung des Fußgängerstegs zu lesen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-baumittelliste-die-sanierung-der-bruecken-muss-warten/20267772.html

"Und auch am U- und S-Bahnhof Warschauer Straße – ein Hotspot der Party-Touristen – tut sich was: In der Liste ist der Weiterbau der Fußgängerbrücke zwischen U- und S-Bahnhof vorgesehen, deren erster Teil jetzt noch vor den Bahngleisen endet. Allerdings sind die veranschlagten Kosten inzwischen erheblich gestiegen: von 871 000 Euro auf nun 1,2 Millionen Euro. Die letzte Rate für das Projekt soll 2019 in den Haushalt aufgenommen werden."

Statt eines Brückensegments aus Stahl mit Geländer dran wird hier also offensichtlich irgendwas mächtig Gewaltiges gebaut, vermutlich mit viel Gold, Sandsteinbüsten, beheiztem Gehweg usw. ;-)

Viele Grüße
André

1,2 Mio für eine Brücke ohne Architektur, deren Lager bereits vorhanden sind? Und dann erst 2019? Bauen die wirklich mit Gold oder ist da eine Brücke auf der anderen Seite zur Revaler Str. mit drin?


Hoffentlich bekommt der Steg kein Dach. Da würden sich die Kosten vielleicht verdoppeln. Vom erhöhten Planungsaufwand ganz zu schweigen ;-)))
Vielleicht redet man hier aber auch von den Gesamtkosten der Brücke, also inkl. der bereits gebauten Teile. Ein Dach wäre hier allerdings wirklich sinnvoll gewesen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Was für ein Schildbürgerstreich ist eigentlich dieser enge Bahnsteig? Hätte man die Treppe nicht weiter mittig anlegen können? Da scheint doch noch Platz zu sein. Ganz zu schweigen von den Flächen nördlich und südlich des Bahnhofs. Das ist für einen Neubau schon ziemlich bizarr.

Auf dem Schild steht

Verengter Bahnsteigbereich
Hier kein Aufenthalt!

Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet


Zitat
s-bahnhof rixdorf
Was für ein Schildbürgerstreich ist eigentlich dieser enge Bahnsteig? Hätte man die Treppe nicht weiter mittig anlegen können? Da scheint doch noch Platz zu sein. Ganz zu schweigen von den Flächen nördlich und südlich des Bahnhofs. Das ist für einen Neubau schon ziemlich bizarr.

Auf dem Schild steht

Verengter Bahnsteigbereich
Hier kein Aufenthalt!

Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet

Und am unteren Rand des Bildes zeichnet sich ab, wofür dieser Bereich auch missbraucht wird...

Beste Grüße
Harald Tschirner
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