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Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum ab 03/2017
geschrieben von manuelberlin 
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Jay
Da muss auch keine Treppe hin, denn das Einkaufszentrum erhält einen direkten Zugang auf die Warschauer Brücke. Der Platz unter der Brücke zwischen Pfeilern und Gleisen ist ausreichend breit, um dort einen Weg hindurch zu führen. Beginnt man die Treppe bereits unter der Brücke, sollte es problemlos möglich sein einen Westzugang anzulegen. Allerdings nur mit fester Treppe. Für Fahrtreppen und Aufzüge dürfte der Platz tatsächlich nicht reichen.

Das wäre aber immer noch besser als nichts. Damit wären nicht nur das Einkaufszentrum und die Busse Richtung Stralau besser und ohne Straßenquerung erreichbar, sondern auch die Wohngebiete um die Marchlewskistraße.
Zitat
def
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Jay
Da muss auch keine Treppe hin, denn das Einkaufszentrum erhält einen direkten Zugang auf die Warschauer Brücke. Der Platz unter der Brücke zwischen Pfeilern und Gleisen ist ausreichend breit, um dort einen Weg hindurch zu führen. Beginnt man die Treppe bereits unter der Brücke, sollte es problemlos möglich sein einen Westzugang anzulegen. Allerdings nur mit fester Treppe. Für Fahrtreppen und Aufzüge dürfte der Platz tatsächlich nicht reichen.

Das wäre aber immer noch besser als nichts. Damit wären nicht nur das Einkaufszentrum und die Busse Richtung Stralau besser und ohne Straßenquerung erreichbar, sondern auch die Wohngebiete um die Marchlewskistraße.

Das sehe ich ganz genauso. Barrierefreiheit wird bereits im Empfangsgebäude hergestellt, so dass sie für weitere Zugänge zwar ebenfalls sinnvoll wäre, aber nicht zwingend ist. Leider lässt man ja nun die Zeit, wo man so einen Zugang noch ohne größere Sperrungen anlegen könnte, ungenutzt verstreichen. Würde er also irgendwann nachbestellt, müsste es wieder zeitweise Einschränkungen im Betrieb geben und würde den Bauablauf zudem noch weiter verkomplizieren.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Naja, mit den Betriebseinschränkungen kann man dann einen Teil der Baukosten finanzieren. Ein übervoller Gelenkbus aus MeckPom ist eben billiger als eine gut gefüllte S-Bahn...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
Naja, mit den Betriebseinschränkungen kann man dann einen Teil der Baukosten finanzieren. Ein übervoller Gelenkbus aus MeckPom ist eben billiger als eine gut gefüllte S-Bahn...

Gelenkbus? Aber nur, wenn man ein paar Pfandflaschen gefunden wurden, die man abgeben konnte. Ansonsten bevorzugt man bei der S-Bahn doch eher Standardbusse im SEV?
Zitat
def
Zitat
Nemo
Naja, mit den Betriebseinschränkungen kann man dann einen Teil der Baukosten finanzieren. Ein übervoller Gelenkbus aus MeckPom ist eben billiger als eine gut gefüllte S-Bahn...

Gelenkbus? Aber nur, wenn man ein paar Pfandflaschen gefunden wurden, die man abgeben konnte. Ansonsten bevorzugt man bei der S-Bahn doch eher Standardbusse im SEV?

Letztens hat sich übrigens an der Landsberger Allee einer vom Reinigungsdienst über die Flaschensammler beschwert, die der S-Bahn die Flaschen aus der Mülltonne klauen... Kein Witz
Na klar...die wollen die selbst haben.

~ Andreas Kiosk gehört Andrea. Andreas' Kiosk gehört Andreas. Andrea's Kiosk gehört einem Deppen. ~
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DerMichael
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def
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Nemo
Naja, mit den Betriebseinschränkungen kann man dann einen Teil der Baukosten finanzieren. Ein übervoller Gelenkbus aus MeckPom ist eben billiger als eine gut gefüllte S-Bahn...

Gelenkbus? Aber nur, wenn man ein paar Pfandflaschen gefunden wurden, die man abgeben konnte. Ansonsten bevorzugt man bei der S-Bahn doch eher Standardbusse im SEV?

Letztens hat sich übrigens an der Landsberger Allee einer vom Reinigungsdienst über die Flaschensammler beschwert, die der S-Bahn die Flaschen aus der Mülltonne klauen... Kein Witz

Das ist ja auch kein Witz. Rechtlich gesehen gehört sämtlicher Inhalt eines Mülleimers dem Besitzer, bzw. von ihm beauftragten Entsorgungsunternehmen und somit natürlich auch das Pfand, das da entsorgt wird. Genaugenommen handelt es sich also um Diebstahl!

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Das hier ging soeben an die Senatsverkehrsverwaltung:



Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des gegenwärtig von der Deutschen Bahn (DB Station&Service AG) betriebenen Umbaus des S-Bahnhofs Warschauer Straße war bislang seitens der BVG AöR bzw. der ehemaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (jetzt: SenUVK) der Bau eines Fußgängersteges über die Gleisanlagen der DB Netz AG vorgesehen, um so den Umstieg zwischen S-Bahn und U-Bahn signifikant zu vereinfachen. Für diesen Steg wurden in den letzten Jahren alle baulich notwendigen Vorleistungen erbracht.

Während sich nun aber die bahnseitigen Bauarbeiten - Teilinbetriebnahme im August 2017 - ersichtlich ihrem Ende nähern und im Dezember 2018 vollständig abgeschlossen sein sollen, ist bei DB Netz noch immer kein Einbautermin für den Steg angemeldet. Dies aber wäre erforderlich, da für diese Arbeiten der Bahnbetrieb mindestens 48 Stunden unterbrochen und die elektrische Fahrleitung im fraglichen Abschnitt temporär durch Mitarbeitende der DB Netz AG demontiert werden müsste.

Vor dem Hintergrund der bereits jetzt sehr beengten Gehwegsituation auf der Warschauer Brücke, die zu passieren mir als Rollstuhlfahrer oftmals nahezu unmöglich ist, sowie der absehbar (ggw. laufende intensive Umfeldbebauung) noch stärkere Nutzung dieses ÖPNV-Knotenpunktes halte ich die zeitnahe Realisierung des genannten Steges jedoch für zwingend erforderlich. Ich darf Sie daher um Aufklärung bitten, wann mit entsprechenden Arbeiten zu rechnen ist oder warum die Maßnahme ggf. nicht realisiert werden kann.

Sollte Ihnen die inhaltliche Beantwortung dieses Schreibens nicht möglich sein, wäre ich für dessen Weiterleitung an die aus Ihrer Sicht zuständige Stelle sehr dankbar.

Für Ihre Mühe danke ich Ihnen vorab.

Mit freundlichen Grüßen
Arnd Hellinger

--
Mag. Arnd Hellinger
Hönower Straße 36
D-10318 Berlin, Germany

Viele Grüße
Arnd
Hallo!
Ich bin sehr gespannt hinsichtlich Inhalt und Stil der Antwort aus dem Senat.
Im Juni vergangenen Jahres habe ich von Abt. VII Verkehr SenStadtUmw auf eine analoge Anfrage hinsichtlich der Sicherung des Bauablaufs der Fußgängerbrücke lediglich die überhebliche Rückfrage bekommen, woher ich denn die Information habe, derzufolge es Probleme in der Abstimmung Senat-Bahn hinsichtlich des Baus gebe, mehr nicht.
Auf das Gegenargument, daß das weder eine Antwort auf meine Frage noch ein akzeptabler Stil sei,
ist man (sicher aus Überlastungsgründen) nicht eingegangen.
Viel Erfolg und
Grüße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.04.2017 20:09 von Bauart Bernau.
Zitat
Bauart Bernau
Ich bin sehr gespannt hinsichtlich Inhalt und Stil der Antwort aus dem Senat.
Im Juni vergangenen Jahres habe ich von Abt. VII Verkehr SenStadtUmw auf eine analoge Anfrage hinsichtlich der Sicherung des Bauablaufs der Fußgängerbrücke lediglich die überhebliche Rückfrage bekommen, woher ich denn die Information habe, derzufolge es Probleme in der Abstimmung Senat-Bahn hinsichtlich des Baus gebe, mehr nicht.
Auf das Gegenargument, daß das weder eine Antwort auf meine Frage noch ein akzeptabler Stil sei, ist man (sicher aus Überlastungsgründen) nicht eingegangen.

Hmmm. Vielleicht hatte die/der Deine Anfrage beantwortende Mitarbeitende in der Nacht zuvor eine qualitativ minderwertige Verkehrsleistung zu bewältigen...? :-)

(Duckundweg.)

Viele Grüße
Arnd
Ich hab schon mal in der Straßenbahn die Durchsage gehört: "Dafür haben wir unsere Reinigungskräfte". Flaschensammeln.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Manche Beamte scheinen trotz Osterferien noch zu arbeiten:

Zitat
Senatsverwaltung f. Umwelt, Verkehr und Klimaschutz - Pressestelle





Sehr geehrter Herr Hellinger,

die Fußgängerbrücke wurde 2007 mit dem 1. Bauabschnitt in großen Teilen bereits hergestellt. Die direkte Anbindung der Fußgängerbrücke an das im Bau befindliche neue S-Bahnhofsgebäude Warschauer Straße soll mit dem 2. Bauabschnitt erfolgen.

Aus den Bauarbeiten der DB AG im Baufeldbereich und den damit verbundenen Sperrzeiten der Gleise war es in 2016 möglich, die aufgehende Pfeilerscheibe der Fußgängerbrücke zu realisieren. Die Errichtung der Pfeilerscheibe wurde am 12.08.2016 abgeschlossen.

Für die Realisierung des Überbaus wird gegenwärtig eine Baubetriebsplanung mit dazugehörigen Sperrpausen-Anträgen erstellt. Da noch nicht alle baulichen Voraussetzungen für die Errichtung des Überbaus vorliegen, kann dieser frühestens ab Mai 2019 eingehoben werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Manche Beamte scheinen trotz Osterferien noch zu arbeiten:

Zitat
Senatsverwaltung f. Umwelt, Verkehr und Klimaschutz - Pressestelle





Sehr geehrter Herr Hellinger,

die Fußgängerbrücke wurde 2007 mit dem 1. Bauabschnitt in großen Teilen bereits hergestellt. Die direkte Anbindung der Fußgängerbrücke an das im Bau befindliche neue S-Bahnhofsgebäude Warschauer Straße soll mit dem 2. Bauabschnitt erfolgen.

Aus den Bauarbeiten der DB AG im Baufeldbereich und den damit verbundenen Sperrzeiten der Gleise war es in 2016 möglich, die aufgehende Pfeilerscheibe der Fußgängerbrücke zu realisieren. Die Errichtung der Pfeilerscheibe wurde am 12.08.2016 abgeschlossen.

Für die Realisierung des Überbaus wird gegenwärtig eine Baubetriebsplanung mit dazugehörigen Sperrpausen-Anträgen erstellt. Da noch nicht alle baulichen Voraussetzungen für die Errichtung des Überbaus vorliegen, kann dieser frühestens ab Mai 2019 eingehoben werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Oh, das ging ja beeindruckend schnell. Allerdings sind die nachrichten dann doch eher ernüchternd. Was in aller Welt sollen denn die baulichen Voraussetzungen sein, die bis Mai 2019 noch auf sich warten lassen? Mit der Bodenplatte sollte doch jetzt auch das zweite Widerlager vorhanden sein, die Zwischenstütze steht... also, was fehlt?
Zitat
schallundrausch
Oh, das ging ja beeindruckend schnell. Allerdings sind die nachrichten dann doch eher ernüchternd. Was in aller Welt sollen denn die baulichen Voraussetzungen sein, die bis Mai 2019 noch auf sich warten lassen? Mit der Bodenplatte sollte doch jetzt auch das zweite Widerlager vorhanden sein, die Zwischenstütze steht... also, was fehlt?

Wenn man sich die Baupläne des Empfangsgebäudes genau ansieht wird der Steg nicht auf die Bodenplatte aufgelegt.
Ein Lager also ist die Stütze zwischen den Gleisen und auf der anderen Seite ist ja die Stütze vorhanden (dort ragt ja der vorhandene Steg über die Stütze). Aus meiner Sicht müßte der noch fehlende Steg das gleiche Unterprofil aufweisen, so dass es "nur" noch mit dem Betandsprofil verschweißt werden muß. Also mal mit schnell einhängen ist es nicht getan, oder es kann ein temporäres Auflager hergestellt werden.

Gruß
Giebelsee
@Giebelsee:

Bingo. Und für dieses "temporäre Auflager" muss aus Profilgründen das südliche Fernbahngleis einschließlich Fahrleitung außer Betrieb genommen werden, bis der Steg verschweißt, lackiert und das Auflager wieder demontiert ist. Das wiederum geht erst, wenn das nördliche F-Gleis befahrbar ist. Das gehört Alles in die von SenUVK genannte und mit DB Netz abzustimmende Baubetriebsplanung,..

Zudem ist am Rohbau des Empfangsgebäudes noch kein Anstoßpunkt für den Steg erkennbar, so dass hier ebenfalls noch bauliche Voraussetzungen zu schaffen sind.

Aber das Puzzle fügt sich langsam zu etwas Logischem zusammen... :-)

Die Zeiträume mögen uns Laien zwar lang erscheinen, wenn man aber bedenkt, dass insbesondere die bahnspezifischen Gewerke nicht von jeder beliebigen Baufirma ausgeführt werden können und jede Streckensperrung ihren passenden Fahrplan erfordert, relativiert sich das Ganze für mich irgendwo schon...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
...
Zudem ist am Rohbau des Empfangsgebäudes noch kein Anstoßpunkt für den Steg erkennbar, so dass hier ebenfalls noch bauliche Voraussetzungen zu schaffen sind.

Aber das Puzzle fügt sich langsam zu etwas Logischem zusammen... :-)

Die Zeiträume mögen uns Laien zwar lang erscheinen, wenn man aber bedenkt, dass insbesondere die bahnspezifischen Gewerke nicht von jeder beliebigen Baufirma ausgeführt werden können und jede Streckensperrung ihren passenden Fahrplan erfordert, relativiert sich das Ganze für mich irgendwo schon...

Hallo zusammen,
das ist von den Abläufen und den Abhängigkeiten alles nachvollziehbar. Da es aber mit Sicherheit in 2017 auf der Fernbahnseite ohnehin nochmal Sperrungen geben muss, ist diese "Arschruhe" bis 2019 nicht recht zu verstehen. Denn erstens wird der Steg im Grunde ab Betriebsaufnahme benötigt und die ist im August 2017. Und zweitens würde man sich ggf. eine erneute, zusätzliche Sperrung in 2019 sparen können (falls da nicht eine Kombination mit anderen Maßnahmen erfolgt).
Außerdem ist für mich durchaus die Erstellung eines profilfreien, "temporären Auflagers" auf der Südseite vorstellbar (ein Kraglager), so dass nur für dessen Herstellung und Abbau das Südgleis gesperrt werden müsste. Und, sollten die Pläne fertig und genehmigt vorliegen, wäre es auch kein Hexenwerk, bis zum Frühsommer 2017 am EG das andere Auflager zu erstellen...
Sicher aber ist man einfach noch nicht so weit, dass man dies tun könnte. Aus welchen Gründen auch immer.
@ Arnd: danke für deine Anfrage dort!

Gruß
Die Ferkeltaxe
@Ferkeltaxe:

Hmm. Ein anderer Faktor bei derartigen öffentlichen Bauvorhaben ist - haben wir noch nicht wirklich angesprochen - deren haushaltstechnische Ausstattung. Da kann es schlicht so sein, dass erst 2018/19 die für die Teilmaßnahme "Fertigstellung Fußgängersteg" nötigen Gelder eingeplant sind... :-(

Dann wäre allerdings die Frage, warum SenUVK das nicht klar so kommuniziert...

Viele Grüße
Arnd
Freuen wir uns auf 2019!
Der Steg sollte dann neben der Straßenbahnlinie 21 den Schlusspunkt in dem Gesamtvorhaben setzen.
Das Sahnecremebällchen auf dem Kosakenzipfel also.
Trotz aller schönen Begründungen, Ausreden und Schönrednerei: der Name Schilda ist damit unausweichlich und Berlin ist um eine Baublamage reicher.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Trotz aller schönen Begründungen, Ausreden und Schönrednerei: der Name Schilda ist damit unausweichlich und Berlin ist um eine Baublamage reicher.

Ach Harald, wenn Du das alles so genau beurteilen kannst, warum arbeitest Du dann nicht als Projektleiter bei SenUVK oder DB Netz? Dein inhaltleeres Bashing nervt, sorry... :-(

Jeder, der schon bei Bau oder Renovierung eines Hauses bzw. einer Wohnung mitgeholfen hat, weiß doch um die diversen Unwägbarkeiten.

Viele Grüße
Arnd
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