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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 03/2017
geschrieben von manuelberlin 
Hallo zusammen,

der letzte Thread hat ja nicht lange vorgehalten und wurde nun nach nur sieben Monaten wegen Überlänge geschlossen. Die Bauaktivitäten waren allerdings auch den Winter über intensiv.

Es gibt vor Ort keinen tagesaktuellen Anlass, daher starte ich mal mit einer kurzen Zusammenfassung neu.


Aktuell lässt sich folgender Stand festhalten:

- Die lastverteilende Platte auf dem Viadukt zwischen der EÜ Karlshorster Straße und dem S-Bahnhof Rummelsburg wurde fertiggestellt, ebenso zuvor schon der letzte Überbau der EÜ Karlshorster Straße.

- Sowohl im Bereich EÜ Karlshorster Straße/Stabbogenbrücke als auch im Bereich der Südringkurve wurde nach einer Winterpause die Dammaufschüttung fortgesetzt und ist inzwischen weitgehend abgeschlossen.

- Im Bereich der S3-Gleise wurde dementsprechend auch der Gleisbau aufgenommen.

- Zahlreiche Signale im gesamten Bahnhofsbereich wurden bereits aufgestellt.

- Ebenfalls nach einer Winterpause wurde der Bau der Fußgängerüberführung wieder aufgenommen, hier wurde zuletzt der Abgang Markgrafendamm betoniert. Damit stehen alle Abgänge des ersten Bauabschnitts.

- Der Bahnsteig E zeigt sich unverändert ohne Dacheindeckung, es wurden jedoch nachträglich Vorbereitungen (Rolltreppenkeller, Stütze, oberes Auflager) für eine dritte Rolltreppe zu diesem Bahnsteig getroffen, die nun eingebaut werden kann.

- Ohne Winterpause wurden für die Autobahnvorleistung bereits Schlitzwände eingebaut, die Baugrube ausgehoben und eine Sauberkeitsschicht verlegt. Hier kann nun mit dem Bau der Deckenplatte begonnen werden.


Hier ein Link auf den bisherigen Thread (auf den letzten regulären Beitrag): Umbau Ostkreuz ab 08/2016


Viele Grüße
Manuel


Foto vom 3. März 2017: Betonieren des Abgangs Markgrafendamm der Fußgängerbrücke.

Da werden sich ja tolle Fotostandorte auf die S9 ergeben.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Da werden sich ja tolle Fotostandorte auf die S9 ergeben.

Wie denn, wenn Brücke und Abgang eingehaust werden und nur unter der Dachkante ein Briefschlitzfenster bekommen?
Zitat
schallundrausch
Zitat
Heidekraut
Da werden sich ja tolle Fotostandorte auf die S9 ergeben.

Wie denn, wenn Brücke und Abgang eingehaust werden und nur unter der Dachkante ein Briefschlitzfenster bekommen?

Wenn denn - Stichwort "subjektives Sicherheitsgefühl" - tatsächlich nur Briefschlitze eingebaut werden, was ich eben noch nicht für ausgemacht halte...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger

...

Wenn denn - Stichwort "subjektives Sicherheitsgefühl" - tatsächlich nur Briefschlitze eingebaut werden, was ich eben noch nicht für ausgemacht halte...

Ich denke auch, abwarten. Möglich, dass man am Winkel der Brücke zum Treppenabgang Hauptstraße/Markgrafendamm auch größere Fenster vorsieht. Insbesondere dieser Teil ist ja eh nicht denkmalgerecht, sondern dem historischen Vorbild angenähert, gab es doch dort meines Wissens auch vor den letzten Kriegszerstörungen keine Überdachung der südlichen Abgänge.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Ferkeltaxe
Zitat
Arnd Hellinger

...

Wenn denn - Stichwort "subjektives Sicherheitsgefühl" - tatsächlich nur Briefschlitze eingebaut werden, was ich eben noch nicht für ausgemacht halte...

Ich denke auch, abwarten. Möglich, dass man am Winkel der Brücke zum Treppenabgang Hauptstraße/Markgrafendamm auch größere Fenster vorsieht. Insbesondere dieser Teil ist ja eh nicht denkmalgerecht, sondern dem historischen Vorbild angenähert, gab es doch dort meines Wissens auch vor den letzten Kriegszerstörungen keine Überdachung der südlichen Abgänge.

Alle Abgänge werden ähnlich eingehaust. Historisch ist an der Fußgängerbrücke (bis auf den einen Träger) eh nichts, bestenfalls historisierend. An Fenstern kommen - wie auf der ganzen Brücke - nur die schmalen Oberlichter unter der Dachkante zum Einsatz. Aber wenn Ihr neue Erkenntnisse habt, dann lasse ich mich gern eines Besseren belehren ;)


(c) DB AG
bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-ostkreuz
Zitat
schallundrausch
...
Alle Abgänge werden ähnlich eingehaust. Historisch ist an der Fußgängerbrücke (bis auf den einen Träger) eh nichts, bestenfalls historisierend. An Fenstern kommen - wie auf der ganzen Brücke - nur die schmalen Oberlichter unter der Dachkante zum Einsatz. Aber wenn Ihr neue Erkenntnisse habt, dann lasse ich mich gern eines Besseren belehren ;)


(c) DB AG
bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-ostkreuz

Dieses Projektbild ist nicht repräsentativ oder nicht mehr, gibt es doch deutliche Veränderungen. So wird z. B. der abgewinkelte Schenkel der Brücke, der zur Süd-Treppe führt, kürzer gebaut als auf dem Bild... Ich würde insgesamt nur aktuellen Plänen trauen, wenn es um Details geht.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
schallundrausch
Zitat
Heidekraut
Da werden sich ja tolle Fotostandorte auf die S9 ergeben.

Wie denn, wenn Brücke und Abgang eingehaust werden und nur unter der Dachkante ein Briefschlitzfenster bekommen?

Ja, eigentlich eine Frechheit! Wie soll man denn da fotografieren? Olle Brademann hatte wohl noch kein Handy oder ne Digitalkamera? Vielleicht lassen sich ja wenigstens in ungefährer Augenhöhe Sehschlitze einbauen? Schließlich haben sich die Zeiten geändert!;-))

Beste Grüße
Harald Tschirner
Hallo zusammen,

ein Mini-Update vom Ostkreuz mit drei Bildern von heute Nachmittag.

Diese Woche hat die Bautätigkeit nochmal deutlich zugenommen, große Fortschritte sind insgesamt natürlich noch nicht gegenüber meinem letzten Besuch zu finden.

Viele Grüße
Manuel


Die Treppe des Abgangs Markgrafendamm wird bereits ausgeschalt. Nebenbei bemerkt: Dieser Schenkel der Brücke wird, wenn dies überhaupt der Fall ist, nur unwesentlich kürzer als in der Visualisierung dargestellt. Ob man das als "deutliche Veränderung" (Zitat Ferkeltaxe) ansehen mag, bleibt jedem selbst überlassen.


Der Damm der Südringkurve ist fertig, der Gleisbau beginnt. Rechts sind bereits Schienenprofile zu erkennen, links reicht der Schotter aktuell bis auf die Überführung über das Ringbahngleis.


Am Damm zur Stabbogenbrücke arbeiten anscheinend bereits die Landschaftsbauer.

Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen,

...

Die Treppe des Abgangs Markgrafendamm wird bereits ausgeschalt. Nebenbei bemerkt: Dieser Schenkel der Brücke wird, wenn dies überhaupt der Fall ist, nur unwesentlich kürzer als in der Visualisierung dargestellt. Ob man das als "deutliche Veränderung" (Zitat Ferkeltaxe) ansehen mag, bleibt jedem selbst überlassen.
...

Mit "deutlich" meine ich in dem Falle "sichtbar". Worauf ich allerdings definitiv hinaus wollte, ist, dass man sich in Details oft nicht auf solche primär auf optische Effekte gestylte Projektbilder speziell von einer publikumswirksamen Website verlassen sollte, sondern eher auf gültige Planunterlagen. Wenn wir die nicht haben, wird es schwieriger, verlässliche Aussagen zu treffen.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Hallo Ferkeltaxe, hallo zusammen!

Zitat
Ferkeltaxe
Worauf ich allerdings definitiv hinaus wollte, ist, dass man sich in Details oft nicht auf solche primär auf optische Effekte gestylte Projektbilder speziell von einer publikumswirksamen Website verlassen sollte, sondern eher auf gültige Planunterlagen. Wenn wir die nicht haben, wird es schwieriger, verlässliche Aussagen zu treffen.

Damit hast Du völlig Recht. Am Bahnhof Warschauer Straße sehen wir ja gerade, welche Überraschungen es geben kann. Die Wandscheiben und die Änderung im Restaurantbereich hatte ohne aktuelle Pläne sicherlich niemand auf dem Zettel. Davon abgesehen gibt es häufig vor Ort schon recht früh Indizien für Abweichungen. Man übersieht sie nur sehr leicht.

Die Fußgängerbrücke ist nun aber so weit gediehen, dass man schon gut abschätzen kann, was man dort bekommt. Und ich finde nach wie vor, dass eine alles in allem recht gelungene Sache dabei herauskommt. Die Bereiche unter den Treppen sind aus verschiedenen Gründen nicht schön, aber das ist es von meiner Seite eigentlich auch schon an Kritik.

Hier konnte ich allerdings auch nicht mehr überrascht werdern, denn ich habe in diesem Fall das Glück, mit einem der maßgeblich an der Planung Beteiligten persönlich befreundet zu sein. So konnte ich die Pläne schon frühzeitig bis in Details einsehen. Das kann ich auch wieder tun, wenn ich das möchte, beziehungsweise Fragen stellen. Ihr könnt mir auch Fragen zur Fußgängerbrücke stellen, die ich dann gegebenenfalls weiterleiten kann, wenn ich es selbst nicht weiß. Ich kann die Pläne allerdings nicht hier zeigen.

Ob der abgewinkelte Schenkel nun einen oder zwei Meter länger oder kürzer wird, nimmt sich vom Gesamteindruck nichts. Gespannt darf man allerdings sein, wie die Ecke vor den Südringbrücken real wirkt, wenn die Schalung weg ist. Das war ja durch die extrem beengten Platzverhältnisse gestalterisch nicht ideal zu lösen. Weiter nach Osten schieben wollte man die Brücke nicht, was man allerdings auch verstehen kann.

Eine Sache in diesem Zusammenhang ist allerdings noch offen: Es ist wohl noch nichts durchgedrungen, ob auf der Nordseite tatsächlich auch das frühere sechseckige Empfangsgebäude nachgebildet werden soll. Es ist ja auf der Visualisierung zu sehen, es ist aber wohl noch keine konkrete Planung beauftragt worden (was ich allerdings nicht sicher weiß).

Viele Grüße
Manuel



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2017 19:24 von manuelberlin.
Hallo Manuel,

in dem Diskurs von Schallundrausch und mir ging es ja ursprünglich um das Thema Fenster an der Brücke und eine eventuelle Aussicht von ihr auf die Südringkurven. Wenn man vom historischen Vorbild ausgeht, dass hier zumindest vom Eindruck her nachgestellt werden soll, hat Schallundrausch natürlich recht mit seiner Vermutung, dass die Brücke überall Briefkastenschlitze als Fenster bekommt, also nur Oberlichter. Ich habe dazu geäußert, dass man ohnehin gewisse Abweichungen zum Vorbild baut. Vielleicht also am südlichen Ende der Brücke einen Ausblick auf die Südringkurven? Da wir die Pläne nicht kennen, meinte ich, abwarten...
Wenn du allerdings die Pläne sichten kannst, wäre es toll, wenn du u. a. auch hinsichtlich diese Punktes mal schauen würdest.

Danke übrigens für die aktuellen Bilder!

Gruß
Die Ferkeltaxe
Hallo Ferkeltaxe,

sorry, diese Frage hatte ich aus den Augen verloren.

Der Abgang Markgrafendamm wird von der Einhausung her genauso ausgeführt wie die Bahnsteigabgänge, er ist nur deutlich breiter. Grundlage für die Proportionen von Brücke, Abgängen und Einhausungen sind die ursprünglichen Brademann-Pläne, die den heutigen Planern komplett vorliegen und die ich auch ansehen konnte (was übrigens sehr interessant ist).

Nennenswerte Abweichungen gibt es hier nur in den Stahlbeton-Tragwerken der Abgänge und in den Stahlbeton-Fundamenten der Brückenstützen. Die Stahlbauteile sind natürlich heute geschweißt, orientieren sich aber in den Proportionen an dem originalen Überbau, der hinter dem Abgang zu Bahnsteig D nebst zwei originalen Pendelstützen eingebaut wurde.

Das Fensterband wird von der Brüstungs- und Fensterhöhe genau so ausgeführt wie das Brademann-Vorbild von 1928. Lediglich die Breite der einzelnen Scheiben konnte auf ein einheitliches Rastermaß gebracht werden. Das war Brademann damals selbst nicht möglich, da er die Brücke 1926 ursprünglich offen und ohne Rücksicht auf eine spätere Einhausung erbaut hatte. Diese hat er zwei Jahre später nachträglich hinzugefügt.

Die Fensterbrüstungen sind für durchschnittlich groß gewachsene Menschen tatsächlich zu hoch, um hinausblicken oder hinausfotografieren zu können. Das genaue Maß kann ich gerne Mal erfragen (bitte bis Ende kommender Woche Geduld, verreise morgen früh). Wenn man einen Limokasten zum Draufstellen mitnimmt, reicht es aber - so hoch ist das auch nicht. Früher haben auch Leute gute Fotos aus dem eingehausten Teil der Brücke heraus gemacht - ohne "LiveView".

Was die Südringkurve angeht: An Pläne davon komme ich nicht. Aber von der Modersohnbrücke aus ist zu sehen, dass die Dachoberkante der Fußgängerbrücke in etwa auf der gleichen Höhe liegt wie die Geländeroberkanten der Südringbrücken. Wenn man knapp über die Fensterbrüstung schaut, müsste man also in etwa auf Höhe der Schienenoberkante sein. Da könnte fotografisch was gehen.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Ferkeltaxe
Hallo Manuel,

in dem Diskurs von Schallundrausch und mir ging es ja ursprünglich um das Thema Fenster an der Brücke und eine eventuelle Aussicht von ihr auf die Südringkurven. Wenn man vom historischen Vorbild ausgeht, dass hier zumindest vom Eindruck her nachgestellt werden soll, hat Schallundrausch natürlich recht mit seiner Vermutung, dass die Brücke überall Briefkastenschlitze als Fenster bekommt, also nur Oberlichter.[...]
Hallo Manuel, weißt Du schon sicher, dass die Treppenpfeiler nicht weiter verkleidet werden, bzw. eingehaust? Ist da noch was geplant oder eher nicht. Ich kann mich eigentlich gar nicht mehr daran erinnern, ob die Höhe der Oberlichter auf der alten Brücke vor dem Abriss auch noch so hoch waren, oder ob da gar nichts war. Ich dächte, man konnte normal auf die Bahnsteige schauen. Aber ich kann mich auch irren, es ist ja schon lange her. Ich meine aber nciht die provisorische Brücke.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Hallo zusammen,

weiß jemand, ob eine Kreuzung/Doppelweiche östlich der Stabbogenbrücke / westlich von S-Rummelsburg geplant ist? Reicht dafür die Länge auf dem Viadukt zwischen Brücke und S-Rummelburg?

Damit wäre Wenden der S-Bahnen in Rummelsburg (ohne die Lichtenberger Strecke zu blocken) und am Ostkreuz möglich, so dass die Bahnen in Rummelsburg jeweils auf der "richtigen" Seite des Bahnsteiges in Fahrtrichtung stehen.

Viele Grüße
Martin

P.S.: @Manuel: Ganz herzlichen Dank für die Bilder!!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2017 13:33 von Martin Langer.
Züge sollen lange Strecken fahren und nicht dauernd wenden.
Offenbar sieht das DB Netz genau so idiotisch wie Ostkreuzi.
@ Martin Langer, nein, es wird dort weder eine doppelte noch eine einfache Gleisverbindung geben. Das bestehende Weichentrapez zwischen Rummelsburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg wird nach Fertigstellung Ostkreuz meines Wissens auch noch entfernt werden. Auf der Lichtenberger Schiene wird man erst vor dem Bahnsteig Lichtenberg überleiten können, auf der Köpenicker Schiene erst vor dem Bahnsteig Karlshorst.

Ostkreuzi, da du ja angeblich im Rettungsdienst arbeitest, dürftest du vielleicht schon mal eine hilfebedürftige Person aus einem S-Bahn-Zug geholt haben? Wie siehst du das, sollen sich da die Züge stapeln, während ein "Hindernis" besteht, oder wäre eine Möglichkeit, im Störfall operativ zu wenden, vielleicht doch eine gute Idee? Wenn sich in Warschauer Straße jemand an den Mittelgleisen vor den Zug wirft, wird der Betrieb komplett eingestellt, damit keiner kieken kann. Von Westen fährt man noch bis Ostbahnhof, von Osten bis Ostkreuz. Und da wird es dann ganz hässlich, denn statt angenähertem Regelbetrieb bei Vorhandensein von Überleitmöglichkeiten vor der Einfahrt ins Ostkreuz erwartet hier die Fahrgäste ein 20-Minuten-Takt auf den stark nachgefragten Linien nach Osten.
Zitat
les_jeux
Offenbar sieht das DB Netz genau so idiotisch wie Ostkreuzi.
@ Martin Langer, nein, es wird dort weder eine doppelte noch eine einfache Gleisverbindung geben. Das bestehende Weichentrapez zwischen Rummelsburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg wird nach Fertigstellung Ostkreuz meines Wissens auch noch entfernt werden. Auf der Lichtenberger Schiene wird man erst vor dem Bahnsteig Lichtenberg überleiten können, auf der Köpenicker Schiene erst vor dem Bahnsteig Karlshorst.

Genau so sieht es aus. Zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz veranstaltet man eine wahre Weichenorgie und östlich von Ostkreuz entfernt man sogar die vorhandenen Anlagen. Zur Erinnerung: Vorher hatten beide Strecken auf der östlichen Seite einen Gleiswechsel!

Immerhin soll man stadteinwärts fahrend über den Gleiswechsel auf dem inneren (stadtauswärtigen) Streckengleis wenden können, aber das ist auch nur ein schwacher Trost.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
moin moin,

zwischen Rammelsburg und Beschwipsbahnhof Rammelsburg gibt es doch einen Gleiswechsel...wieso muss man dann noch zwischen Rammelsburg und Rostkreuz einen Gleiswechsel haben?

Um eine Bahn kehren zu lassen reicht es doch aus aus Rammelsburg "rückwärts" wieder rauszufahren...man muss doch nicht zwangsläufig die Bahnsteigkante wechseln...oder?

...die "Weichenorgie" zwischen Rostkreuz und Warschauer-Müllkippe ist ja wohl eher der Ausdröselung/Eindröselung der Strecken Richtung Lichtenzwerg und Schweineöde geschuldet.

Gruß Angus
Zitat
angus_67
moin moin,

zwischen Rammelsburg und Beschwipsbahnhof Rammelsburg gibt es doch einen Gleiswechsel...[...]

Also nochmal: Der kommt weg! Der nächste Gleiswechsel hinter Ostkreuz befindet sich dann in Lichtenberg bzw. Karlshorst.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Dieses Thema wurde beendet.