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MoPo: S-Bahn-Ausbau nach Tegel dauert noch bis 2026
geschrieben von Bäderbahn 
Zitat
Passagier
Diese "Besitzstandswahrer" findet man unter den Anwohnern der Nordbahn. Die haben erfolgreich verhindert, dass eine Regionalbahn über die Nordbahn geführt wird, obwohl in Höhe Bornholmer Strasse alles vorbereitet wurde. Da wohnen die reichen Pinkel. Platz ist auf der Nordbahn genug.

Du machst es dir zu einfach. Der Wiederaufbau der Nordbahn muss nach heutigen Normen erfolgen und damit wird die Trasse breiter als vorher.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Passagier
Diese "Besitzstandswahrer" findet man unter den Anwohnern der Nordbahn. Die haben erfolgreich verhindert, dass eine Regionalbahn über die Nordbahn geführt wird, obwohl in Höhe Bornholmer Strasse alles vorbereitet wurde. Da wohnen die reichen Pinkel. Platz ist auf der Nordbahn genug.

Du machst es dir zu einfach. Der Wiederaufbau der Nordbahn muss nach heutigen Normen erfolgen und damit wird die Trasse breiter als vorher.

Ach so, und die Kremmener Bahn erfüllt diese Vorgaben natürlich blendend, ach nein, da geht es nicht ohne Mischverkehr. Die Nordbahn hat wenigstens Platz für ein unabhängiges Gleis ohne Mischverkehr. Mehr als eine eingleisige Regionalbahn werden wir sowieso nicht brauchen.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Passagier
Diese "Besitzstandswahrer" findet man unter den Anwohnern der Nordbahn. Die haben erfolgreich verhindert, dass eine Regionalbahn über die Nordbahn geführt wird, obwohl in Höhe Bornholmer Strasse alles vorbereitet wurde. Da wohnen die reichen Pinkel. Platz ist auf der Nordbahn genug.

Du machst es dir zu einfach. Der Wiederaufbau der Nordbahn muss nach heutigen Normen erfolgen und damit wird die Trasse breiter als vorher.

Bei der Kremmener Bahn geht es um ein Zugpaar die Stunde zusätzlich. Bei der Nordbahn würde zusätzlich zum Regionalverkehr noch die Gefahr bestehen, dass wesentlich lautere Güterzüge die Strecke mitnutzen. Der Umweg von Birkenwerder über das Karower Kreuz ist zudem auch weitaus geringer als die Alternativen zur Kremmener Bahn. Zudem ist der Umweg über den Außenring zu einem großen Teil anbaufrei.

Eine eingleisige Fernbahn an der Nordbahn könnte das Platzproblem lösen und Güterzüge draußen halten...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hallo!
Mich würde interessieren über welche Varianten des Ausbaus der Kremmener eigentlich gesprochen wird.
- Dreigleisiger Ausbau bis Tegel und/oder Hennigsdorf einschließließlich der einst geplanten Überwerfung westlich Eichborndamm, die ja dann zwingend wäre. Wäre nach den Landverkäufen noch ein Regio-Bahnsteig in Tegel machbar?
- Zweigleisiger Ausbau bis Hennigsdorf mit der Einrichtung eines Mischbetriebs (Wie auch immmer heute noch mit der Verfassungslage vereinbar).
- Zweigleisiger Ausbau nur bis Tegel und vermutlich Mischbetrieb illusorisch??

Grüße
Zitat
Bauart Bernau
Hallo!
Mich würde interessieren über welche Varianten des Ausbaus der Kremmener eigentlich gesprochen wird.
- Dreigleisiger Ausbau bis Tegel und/oder Hennigsdorf einschließließlich der einst geplanten Überwerfung westlich Eichborndamm, die ja dann zwingend wäre. Wäre nach den Landverkäufen noch ein Regio-Bahnsteig in Tegel machbar?
- Zweigleisiger Ausbau bis Hennigsdorf mit der Einrichtung eines Mischbetriebs (Wie auch immmer heute noch mit der Verfassungslage vereinbar).
- Zweigleisiger Ausbau nur bis Tegel und vermutlich Mischbetrieb illusorisch??

Grüße

Huhu!

Wurde eigentlich alles schon erklärt, scroll mal en paar Seiten zurück ;)
Ich pack den Link zu der Studie nochmal rein, sehr informativ:
Zitat
DerMichael
Ich möchte noch einmal auf die Studie verweisen: Qualifizierende Untersuchung von Varianten zur Einbindung des Prignitz-Express (PE) über die Kremmener Bahn nach Berlin, damit bekannt ist, was eigentlich angedacht ist:

Als Vorzugsvariante wird ein dreigleisiger Ausbau zwischen Schönholz und Tegel, sowie Mischbetrieb zwischen Tegel und Henningsdorf empfohlen. Vermutlich soll das auch so umgesetzt werden. Das zeigt, wie auch Mario oben schon sagt, warum es vermutlich teuer wird. Und weil es so teuer wird, passiert erst mal gar nichts.

Ich weiß nicht, wie die Elektrifizierung des RE6 gediehen ist, aber wäre es sinnvoll, das Stück zwischen Gesundbrunnen und Außenring gleich mit zu elektrifizieren?

Ganz kurzgefasst, die Variante 4, die weiterverfolgt wird:
* dreigleisig bis inkl. Tegel unter Mitbenutzung des vorhandenen Gütergleises
* von einem Überwerfungsbauwerk ist keine Rede, das Regio-Gleis bleibt bis Tegel rechts der S-Bahn
* eigenes Regio-Gleis in Tegel mit Außenbahsteig, S-Bahnsteig muss dafür ein bisschen schmaler werden, östliches S-Bahngleis rückt nach Westen
* getrennter Verkehr von Schönholz bis Tegel
* Mischbetrieb von Tegel bis Hennigsdorf
* dazu zweigleisiger Ausbau zwischen Tegel und Heiligensee
* Heiligensee-Hennigsdorf kann eingleisig bleiben (Sparvariante)
* Regio fädelt vorm Bahnhof Hennigsdorf nach links aus.

Eine rein zweigleisige Lösung ist betrieblich nicht möglich, weil die wendenden S-Bahn-Verdichter in Tegel den Bahnsteig zu lang blockieren. Zumindest dort im Bahnhof braucht es zwingend eine separate Infrastruktur.

Zu den Kosten - mit rd. 19 Mio Euro kommt mir das eher überschaubar vor. (Die 2 km Straßenbahn nach Turmstraße sollen ungefähr dasselbe kosten). Mit der Zweigleisigkeit zwischen Heiligensee und Hennigsdorf, die zwar für den Fahrplan nicht zwingend ist, aber die betriebliche Stabilität erhöht und die das Fortschleppen von Verspätungen verhindert, werden insgesamt 24 Mio Euro aufgerufen.
Zitat
Passagier
Zitat
VvJ-Ente
Hamwanich, kennwanich, wollnwanich. Der Dreiklang der Besitzstandswahrer. Niemand verlangt, dass schon morgen die RE über die S25-Trasse fährt.


Diese "Besitzstandswahrer" findet man unter den Anwohnern der Nordbahn. Die haben erfolgreich verhindert, dass eine Regionalbahn über die Nordbahn geführt wird, obwohl in Höhe Bornholmer Strasse alles vorbereitet wurde. Da wohnen die reichen Pinkel. Platz ist auf der Nordbahn genug. Jetzt versucht man die Kremmener zu vergewaltigen und propagiert dies jetzt als alternativlos.

Die Nordbahn ist eine ganz andere Nummer. Allerdings haben die "Besitzstandswahrer" hier gar nichts verhindert. Die schreien zwar laut und schreiben es sich fürs Wahlvolk auf die Fahnen, verhindert hat es bislang aber die fehlende Notwendigkeit und die Bahn behält sich immer noch vor, die Nordbahn eines Tages auszubauen.

Aber die zwei Züge pro Stunde fahren ganz gemütlich über die Stettiner und wenn man sieht, wieviel Güterverkehr über die Stettiner (abzüglich Kesselzüge aus Schwedt) fährt, frag ich mich, was denn da für Güterverkehr über die Nordbahn fahren soll und vor allem, wohin? Im Berliner Stadtgebiet gibt es doch so gut wie gar keine Güterbahnhöfe mehr.

Edit: während mittlerweile aber auch die Reinickendorfer über den zunehmenden Autoverkehr jammern, verhindern sie gleichzeitig, dass der Autoverkehr weniger wird.
Das Beispiel mit den S-Bahn Zonen geht doch in die gleiche Richtung: Warum soll man 100€ mehr bezahlen um anschließend nur noch alle 20min weiterzukommen? Wenn man wenigstens die S1 bis nach Birkenwerder im 10min Takt fahren lassen würde, dann würde man für die 100€ mehr wenigstens keine Einschränkung bzgl. Takt bekommen. Und eine direkte Busverbindung von Frohnau nach Glienicke/Schönfließ gibt es auch nicht. Also lieber mehr Parkplätze fordern...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.2017 08:10 von DerMichael.
Zitat
DerMichael


Aber die zwei Züge pro Stunde fahren ganz gemütlich über die Stettiner und wenn man sieht, wieviel Güterverkehr über die Stettiner (abzüglich Kesselzüge aus Schwedt) fährt, frag ich mich, was denn da für Güterverkehr über die Nordbahn fahren soll und vor allem, wohin? Im Berliner Stadtgebiet gibt es doch so gut wie gar keine Güterbahnhöfe mehr.

Über die Norbahn gehts u.a. zum Bahnhof Rostock Seehafen. Die Strecke wurde ja mit großem Tamtam für höhere Achslasten gebaut.

Das Problem an der Stettiner Bahn ist, dass auf Berliner Gebiet auch Karow und Buch jenseits des Außenrings liegen, bei der Nordbahn kreuzt der Außenring dagegen schon in Brandenburg.

Allerdings gibt es auch Güterverkehr über die nördliche Ringbahn. Und beim rechtlich geforderten diskriminierungsfreien Zugang kann man realtiv schwer verbieten, dass Güterverkehr etwa von Seddin nach Rostock durch die Stadt fährt. Ließe sich sicherlich ökonomisch stoppen, wenn die Trassenpreise übern Außenring vergünstigt würden.
An schallundrausch:


Hallo!
Hab vielen Dank, meine Fragen sind damit erledigt!
Grüße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.2017 10:43 von Bauart Bernau.
Zitat
Global Fisch
Allerdings gibt es auch Güterverkehr über die nördliche Ringbahn. Und beim rechtlich geforderten diskriminierungsfreien Zugang kann man realtiv schwer verbieten, dass Güterverkehr etwa von Seddin nach Rostock durch die Stadt fährt. Ließe sich sicherlich ökonomisch stoppen, wenn die Trassenpreise übern Außenring vergünstigt würden.

Und es wäre eine Umleitungsstrecke. Züge von der Frankfurter Bahn Richtung Rostock könnten dann auch über den Innenring und die Nordbahnhof fahren. Pi mal Daumen sollte das in etwa die gleiche Streckenlänge sein. Heute ergibt das durch den notwendigen Schlenker über das Karower Kreuz keinen Sinn.

Natürlich müsste dann auch die Nordbahn und der Innenring für 25 Tonnen Achslast fit gemacht werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Oder man macht ihn bewusst nicht fit, damit Güterzüge draußen bleiben...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
DerMichael
Das Beispiel mit den S-Bahn Zonen geht doch in die gleiche Richtung: Warum soll man 100€ mehr bezahlen um anschließend nur noch alle 20min weiterzukommen? Wenn man wenigstens die S1 bis nach Birkenwerder im 10min Takt fahren lassen würde, dann würde man für die 100€ mehr wenigstens keine Einschränkung bzgl. Takt bekommen.

Richtig. Hier wieder das Problem der Landesgrenze - wieso sollte es im Interesse Brandenburgs liegen, mehr S-Bahn zu finanzieren, damit die Einwohner von Berlin weniger Autoverkehr ertragen müssen? Vielleicht sollte man auf Berliner Seite ein wenig nachhelfen - Straßen einengen, rote Wellen bei Ampelschaltungen für Einpendelnde etc.

Zitat
DerMichael
Und eine direkte Busverbindung von Frohnau nach Glienicke/Schönfließ gibt es auch nicht. Also lieber mehr Parkplätze fordern...

Es gibt aber eine direkte Busverbindung von Hermsdorf nach Glienicke und Schönfließ. Sicher kann man darüber streiten, ob die oft genug bedient wird, aber worin nun der Vorteil läge, stattdessen nach Frohnau zu fahren, verstehe ich nicht. Der Weg ist in etwa genauso lang, nur dass Hermsdorf schon eine S-Bahn-Station weiter stadteinwärts liegt.
Zitat
Jay
Zitat
Global Fisch
Allerdings gibt es auch Güterverkehr über die nördliche Ringbahn. Und beim rechtlich geforderten diskriminierungsfreien Zugang kann man realtiv schwer verbieten, dass Güterverkehr etwa von Seddin nach Rostock durch die Stadt fährt. Ließe sich sicherlich ökonomisch stoppen, wenn die Trassenpreise übern Außenring vergünstigt würden.

Und es wäre eine Umleitungsstrecke. Züge von der Frankfurter Bahn Richtung Rostock könnten dann auch über den Innenring und die Nordbahnhof fahren. Pi mal Daumen sollte das in etwa die gleiche Streckenlänge sein. Heute ergibt das durch den notwendigen Schlenker über das Karower Kreuz keinen Sinn.

Natürlich müsste dann auch die Nordbahn und der Innenring für 25 Tonnen Achslast fit gemacht werden.

Letzteres wird sicher nicht geschehen. Das geschah mit viel Aufwand auf Nassenheide-Kavelstorf, aber südlich von Nassenheide hat man so etwas noch gar nicht. Der jetzige Güterverkehr hat das nicht, und das Gros des GV wird die 25t auch nicht brauchen. Den Kostenaufwand wird die DB dafür nicht machen, zumal auch dafür kaum entsprechende Staats-/EU-Knete in Sicht sein wird. Wenn, dann der Außenring.

Normaler GV könnte da aber auch ohne das über die Nordbahn fahren. Frankfurter Bahn-Nordbahn m.E. aber doch wohl nur im Umleitungsfall. Beide Wege sind etwa gleich lang, und für den Außenring dürften leichter Trassen zu finden sein.
Zitat
schallundrausch

Zitat
DerMichael
Ich möchte noch einmal auf die Studie verweisen: Qualifizierende Untersuchung von Varianten zur Einbindung des Prignitz-Express (PE) über die Kremmener Bahn nach Berlin, damit bekannt ist, was eigentlich angedacht ist:

Als Vorzugsvariante wird ein dreigleisiger Ausbau zwischen Schönholz und Tegel, sowie Mischbetrieb zwischen Tegel und Henningsdorf empfohlen. (...)

Ganz kurzgefasst, die Variante 4, die weiterverfolgt wird:
* dreigleisig bis inkl. Tegel unter Mitbenutzung des vorhandenen Gütergleises
* von einem Überwerfungsbauwerk ist keine Rede, das Regio-Gleis bleibt bis Tegel rechts der S-Bahn
* eigenes Regio-Gleis in Tegel mit Außenbahsteig, S-Bahnsteig muss dafür ein bisschen schmaler werden, östliches S-Bahngleis rückt nach Westen
* getrennter Verkehr von Schönholz bis Tegel
* Mischbetrieb von Tegel bis Hennigsdorf
* dazu zweigleisiger Ausbau zwischen Tegel und Heiligensee
* Heiligensee-Hennigsdorf kann eingleisig bleiben (Sparvariante)
* Regio fädelt vorm Bahnhof Hennigsdorf nach links aus.

Eine rein zweigleisige Lösung ist betrieblich nicht möglich, weil die wendenden S-Bahn-Verdichter in Tegel den Bahnsteig zu lang blockieren. Zumindest dort im Bahnhof braucht es zwingend eine separate Infrastruktur.

Zu den Kosten - mit rd. 19 Mio Euro kommt mir das eher überschaubar vor. (Die 2 km Straßenbahn nach Turmstraße sollen ungefähr dasselbe kosten). Mit der Zweigleisigkeit zwischen Heiligensee und Hennigsdorf, die zwar für den Fahrplan nicht zwingend ist, aber die betriebliche Stabilität erhöht und die das Fortschleppen von Verspätungen verhindert, werden insgesamt 24 Mio Euro aufgerufen.

Diese Untersuchung liegt seit dem 7.03.2012 vor. Für die empfohlene "Kombivariante" 4 ergibt sich ein vorläufiger Kostenrahmen von 24 Mio. €. Gemessen am Nutzen halte ich so eine Investition für doch sehr bescheiden. Bei den Trassenkosten ergeben sich Einsparungen von rd. 1,2 Mio. € p.a., die für die Bestellung von Mehrleistungen verwendet werden könnten.

Heute ist der 27.03.2017. Für mich ergibt sich folgende Frage: Warum wurde auf der Basis dieser Untersuchung keine Entscheidung über den Ausbau der Kremmener Bahn getroffen?
Die Untersuchung hat einen entscheidenden Haken. Es fehlen die Kosten für den Umbau des BÜs Gorkistraße in eine Unterführung/ Überführung.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Die Untersuchung hat einen entscheidenden Haken. Es fehlen die Kosten für den Umbau des BÜs Gorkistraße in eine Unterführung/ Überführung.

Wobei man auch hier gegenrechnen könnte, was beispielsweise die BVG sparen würde (Personal/Fahrzeuge) durch weniger Umläufe auf allen betroffen Linien, wenn es dort langfristig nicht mehr zu diesen unsäglichen Wartezeiten käme. Ganz abgesehen vom Mehrwert für die Fahrgäste - ich sehe vor meinem geistigen Auge einen S-Bahnsteig in Troglage direkt unter der Straße, der von den Bushaltestellen "S Tegel" auf beiden Straßenseiten per Treppe/Aufzug zugänglich ist.

Der Platz ist locker vorhanden, der Bahnübergang ist breit genug - die Erlöse durch den den Verkauf des Baulandes im Bereich des heutigen S-Bahnhof Tegel verbessern die Bilanz weiter.

Gruß
Salzfisch

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Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
B-V 3313
Die Untersuchung hat einen entscheidenden Haken. Es fehlen die Kosten für den Umbau des BÜs Gorkistraße in eine Unterführung/ Überführung.

In der Untersuchung selbst findet sich hierzu auf S. 19 folgende Aussage:
"In jedem Falle sollten zusätzliche, über den Bahnübergang führende, Gleise vermieden werden, da diese den Bestandsschutz für den BÜ aufheben würden und wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig sein werden."
Verwiesen wird auf die Fußnote 17: "Siehe Vermerk zur 2. Steuerungsrunde am 03.05.2011, TOP 3, Umbau Bahnhof Tegel".
Auch hier steht für mich wieder die Frage im Raum, weshalb eine Lösung für dieses Problem im Zeitraum vom 7.03.2012 bis 27.03.2017 anscheinend nicht entwickelt werden konnte.
Zitat
Marienfelde
Zitat
B-V 3313
Die Untersuchung hat einen entscheidenden Haken. Es fehlen die Kosten für den Umbau des BÜs Gorkistraße in eine Unterführung/ Überführung.

In der Untersuchung selbst findet sich hierzu auf S. 19 folgende Aussage:
"In jedem Falle sollten zusätzliche, über den Bahnübergang führende, Gleise vermieden werden, da diese den Bestandsschutz für den BÜ aufheben würden und wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig sein werden."
Verwiesen wird auf die Fußnote 17: "Siehe Vermerk zur 2. Steuerungsrunde am 03.05.2011, TOP 3, Umbau Bahnhof Tegel".
Auch hier steht für mich wieder die Frage im Raum, weshalb eine Lösung für dieses Problem im Zeitraum vom 7.03.2012 bis 27.03.2017 anscheinend nicht entwickelt werden konnte.

Jede Veränderung kann (und wird hoffentlich) zum Erlöschen des Bestandschutzes führen. Von daher ist eine etwaige Verschmälerung des S-Bahnsteigs zugunsten eines Regiogleises auch nicht machbar.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Salzfisch
Wobei man auch hier gegenrechnen könnte, was beispielsweise die BVG sparen würde (Personal/Fahrzeuge) durch weniger Umläufe auf allen betroffen Linien, wenn es dort langfristig nicht mehr zu diesen unsäglichen Wartezeiten käme.

Da wird nix eingespart, weil es keine eingeplanten Wartezeiten gibt. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Marienfelde
Zitat
B-V 3313
Die Untersuchung hat einen entscheidenden Haken. Es fehlen die Kosten für den Umbau des BÜs Gorkistraße in eine Unterführung/ Überführung.

In der Untersuchung selbst findet sich hierzu auf S. 19 folgende Aussage:
"In jedem Falle sollten zusätzliche, über den Bahnübergang führende, Gleise vermieden werden, da diese den Bestandsschutz für den BÜ aufheben würden und wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig sein werden."
Verwiesen wird auf die Fußnote 17: "Siehe Vermerk zur 2. Steuerungsrunde am 03.05.2011, TOP 3, Umbau Bahnhof Tegel".
Auch hier steht für mich wieder die Frage im Raum, weshalb eine Lösung für dieses Problem im Zeitraum vom 7.03.2012 bis 27.03.2017 anscheinend nicht entwickelt werden konnte.

Das ist genau die richtige Frage, die du mal in den entsprechenden Gremien deiner Partei stellen solltest. Warum passiert da eigentlich nichts? Das betrifft aber nicht nur die Kremmener Bahn sondern genauso die Einbindung der Heidekrautbahn. Zur Erinnerung: die ursprünglichen Pläne zum zweigleisigen Ausbau der Kremmener sahen diesen bereits um 2000 vor. Ein Mitarbeiter der Bahn hat schon zur Eröffnung des HBF gesagt, dass die Zuführungen von Norden alle kommen sollen. Das ist jetzt 17 Jahre her. Seitdem wird geprüft und geprüft und begutachtet und immer wieder betont, wie wichtig doch der zweigleisige Ausbau und die Einbindung der Kremmener und der Heidekraut sind.
Seit nun fast 20 Jahren! Und passiert ist: Nix. Und das liegt m.E. einfach daran, dass man eigentlich gar nicht will.

Warum hat Berlin eigentlich so eine Verwaltung, die zwar viel labern, aber nicht machen kann? Niemand ist für nix zuständig und zeigt immer nur auf den anderen. Warum braucht man die eigentlich noch, wenn die sowieso für nix zuständig und ja anscheinend total handlungsunfähig sind?
Na, ich würde sagen AfD wählen, oder Donald Trump. Auch Erdo gäbe ne gute Figur ab. Vielleicht wären wir dann den unsäglichen Senatsfilz mal endlich los.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
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